Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ‘Ich enthun, herre, es ensy dann ob sie off mich komen.’ Keheries $t seyt synen brudern also. ‘Warumb’, sprachen sie, ‘sollen | |
| sporn und jostiert wiedder den ritter. Der ander sah yn komen und nam ein spere. Sie kamen zuhauff gerant was sie | |
| Der ander sah yn komen und nam ein spere. Sie kamen zuhauff gerant was sie mochten. Die ritter waren beid starck | |
| ritten bald affterwert und namen große spere und starcke, und kamen wiedder zuhauff gerant mit großem zorn und stachen freischlich off | |
| lang geritten han.’ Myn herre Gawan reyt wiedder dannen er komen was, zu der stat, und macht manchen hohen man fro | |
| Darumb getorst er des andern tages off den thorney nit komen, umb das er wond bekant syn. – Nu múßen wir | |
| rote wapen. Dißen thorney uberwant er auch dannen wir nů komen; ich besprach ynselb alda. Wißent vorwar, herre’, sprach er, ‘das | |
| Gawan hett sehen thun. Alsus ritten sie lang sament und kamen eins tags by ein waßer das was groß, und funden | |
| jhen knappen ritten durch jhen pforten; da der ritter darzu kam, die pfort wart beschlossen. Der ritter @@s@fragt ob er nicht | |
| ein ritter’, sprach er, ‘uß des konig Artus hofe.’ ‘So enkoment ir dalang hieinn!’ sprach der pfortener. ‘So laßent mir myn | |
| spise was bereit, und man ging eßsen. Ob dem eßsen kam ein gewapent $t ritter off gende, und das was der | |
| was myner muter bruder. Ich wolt das der ritter herre keme der im also schwur, das ich yn dot slug oder | |
| also gereit, da sah er umb und sah synen wirt komen gerant was er ummer mocht. Da er by yn kam, | |
| komen gerant was er ummer mocht. Da er by yn kam, da sprach er zu im: ‘Herre ritter, ir solt mich | |
| furter und lenget syn glene, also det der ander. Sie kamen zuhauff gerant mit großen krefften und stachen so sere off | |
| sontag da ers yn enbot biß an den zwenczigsten tag kemen allesamet zu Kamalot und brechten mit yn alle die wißsten | |
| von Carduel zu synen steten und zu synen búrgen und kam des funffczehenden tages zu Kamalot. Des zwenczegosten tages was alle | |
| fast beschließen $t und sprach das sie nymer ußer gefengniß kemen, sie hetten yn zum ersten bescheiden was sin treum dúten. | |
| also ix tag besloßsen, und yglicher versucht syn meysterschafft. Sie kamen zu dem konig und sprachen, sie kúnden im nicht werliches | |
| dry tag frist!’ ‘Das wil ich thun’, sprach er. Sie kamen aber wiedder und sprachen, sie kúndens nit finden. Sie baten | |
| ir funff gesellen sagen, sie wolten auch sagen. Diße mere kamen zu den funffen die man da brennen solt. Sie sprachen, | |
| Artuses wip’, sprach der ander. Der ritter reyt dannen und kam fur ein gar fest huß rytende; da sah er ein | |
| sie zu besehenn und vergaß sinselbs. Und ein gewapent ritter kam zuhant zu im ritende, er sprach: ‘Herre ritter, was besehent | |
| off dem rifier von Kamahelot. Da sie zu der herberg kamen, da was es mittag. – Wir mußen ein wil furbas | |
| Artus und sin gesellen zu nonezitt wiedder uß dem wald kamen. Da der konig des abendes uber der tafel saß und | |
| konig des abendes uber der tafel saß und aß, da kam ein alt ritter inngande, der einem byderben mann glich was, | |
| gewapent biß an die hende und an das heubt. Der kam fur den konig gande mit umbgegúrtem schwert; er grußt den | |
| er innwendig vier wochen in dißem land sol syn; und kúmet er auch darinn, er gescheidet nymer daruß, er hab dirs | |
| groß treuwen erfere ich mich kum, wann als es darzu kömet, so thu menglich so er bestes möge. Nymet mir uwer | |
| //Der ritter schied dannen. Da er fur des sales thúr kam, da kert er sich wiedder umb zu dem konig wert | |
| hinweg. Vor der pforten beyten syn zwen ritter die dar komen waren. Der konig fragete myn herren Gawan ob er den | |
| herberg verliben und sin jungfrauw. Sie ritten beid biß sie kamen geyn Kamahelot. Der gut ritter sah die stat, und ducht | |
| durch blödekeit oder durch gedencken. //Der ritter der fur reit kam gegen des kóniges huß geritten. Des koniges huß waren nehelich | |
| in jhens waßer. Sie was mit dem konig biß dar komen da er in den walt reit; sie hett einen surkot | |
| das sie den ritter licht bekennet der nach im da kam, und im licht schand und @@s@laster da von begegenen möcht. | |
| Der ritter reyt zu wald wert. Uber ein kurcze wil kam der ander das waßer nyeder rytend und volget sym wirt. | |
| frauw Sancta Maria, hie ertrincket yczunt ein ritter!’ Mit dem kam myn herre Ywan, des konigs Friens sone, und het sich | |
| und syn rytlersen angethon, wann das kalt was angegangen. Er kam fur den sal und fragt wo der konig were. Man | |
| ‘hie nyden in dißem waßer erdrinckt yczu ein ritter!’ ‘Wie kam der in das waßer, liebe frau?’ sprach er. ‘Sin roß | |
| herre’, sprach myn herre Ywan, ‘were sit ir, und wie kament ir in diß waßer?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich bin ein | |
| und dete yn da uber ryten. Da er uber was komen, da begund er aber off die koniginne zu sehenne, und | |
| were darwiedder. Myn herre Ywan was wiedder zu der koniginn kumen und sprach, der ritter wer ertruncken, were er im nit | |
| der ritter wer ertruncken, were er im nit zu hilff komen, und wer das gewißlich groß schad. ‘Frau’, sprach er, ‘er | |
| nyder.’ //Uber ein kurcze wil darnach sahen sie wo Dagenot kam und der ritter mit im. ‘Ensehent ir nicht?’ sprach die | |
| begund fast sere zu lachen und alle diß horten. Da kamen viel ritter zu gangen und frauwen, das groß wunder zu | |
| dethe. Er reyt dick aventur suchen, und als er wiedder kam, so seyt er, er hett zwen ritter dot geschlagen oder | |
| und was ein beumelchen daran; er reit darwert. Da er darkam, da stunt er von sym roß, und der ritter den | |
| er von sym roß, und der ritter den er sucht kam zu im. ‘Ich han uch so ferre gevolget’, sprach der | |
| enschlagent nit me, ich enwil dalang me wiedder uch gevechten! Kument dann mit mir, ich wil uch’, sprach er, ‘wunder laßen | |
| so sere das er noch sin ritter darwert nicht geturren komen! Ir mögent zu yn farn, wolt ir. Seht da den | |
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