Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleit stN. (553 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| lützel man der varnder $s armen dâ vant./ ross unde kleider $s daz stoub in von der hant,/ sam si ze | |
| $s vater Sigmunt.«/ dô gap man sînen degenen $s ze kleidern grâ unde bunt./ Do vernam ouch disiu mære $s sîn | |
| oder fürsten boten sîn./ ir ross diu wæren scœne, $s ir kleider harte guot./ von swannen daz si füeren, $s si wæren | |
| geseit./ du solt haben dar umbe $s ze miete rîchiu kleit/ und zehen marc von golde, $s die heiz$’ ich dir | |
| gab im sîne miete, $s daz golt und ouch diu kleit./ dô gie an diu venster $s vil manec scœniu meit./ | |
| solden komen./ dô wart ûz der valde $s vil rîcher kleider genomen./ Durch ir kinde liebe $s hiez si bereiten kleit,/ | |
| kleider genomen./ Durch ir kinde liebe $s hiez si bereiten kleit,/ dâ mite wart gezieret $s vil manec frouwe und manec | |
| geselleclîch genomen/ wol hundert oder mêre: $s die truogen rîchiu kleit./ ouch gie dâ nâch ir tohter $s vil manec wætlîchiu | |
| hinnen füeren $s (des wære ich harte vrô),/ waz wir kleider solden $s vor Prünhilde tragen,/ diu uns dâ wol gezæmen: | |
| z$’allen zîten $s in Prünhilde lant./ des sulen wir rîchiu kleider $s vor der frouwen tragen,/ daz wirs iht haben scande, | |
| erbitten kan,/ daz uns ir scœnen meide $s helfen prüeven kleit,/ diu wir tragen mit êren $s für die hêrlîchen meit.«/ | |
| gesteine uns ûf den scilden, $s sô wurken wir diu kleit.«/ des willen was dô Gunther $s und ouch Sîvrit bereit./ | |
| selbe vierde $s ze vier tagen trage/ ie drîer hande kleider $s und alsô guot gewant,/ daz wir âne scande $s | |
| klê,/ dar in si leiten steine; $s des wurden guotiu kleit./ selbe sneit si Kriemhilt, $s diu vil hêrlîche meit./ Von | |
| newas niht klein:/ inre siben wochen $s bereiten si diu kleit./ dô was ouch ir gewæfen $s den guoten recken bereit./ | |
| nu bereit,/ diu si dâ füeren solden, $s ir zierlîchen kleit,/ alsô si dâ gerten. $s daz was nu getân./ done | |
| gemeit/ von snêblanker varwe $s ir ros unt ouch ir kleit/ wâren vil gelîche. $s ir schilde wolgetân/ die lûhten von | |
| $s wie die degene/ von rabenswarzer varwe $s truogen rîchiu kleit./ ir schilde wâren schœne, $s michel, guot unde breit./ Von | |
| $s daz wil ich iu sagen:/ ir sult vil rîchiu kleider $s dâ ze hove tragen,/ want uns dâ sehen müezen | |
| dem sal,/ die nie dâ vor getruogen $s sô hêrlîchiu kleit./ daz gevriesch diu küneginne: $s ez was ir wærlîche leit./ | |
| geseit,/ ez hât der künec von Rîne $s golt unde kleit/ alsô vil ze gebene, $s daz wir des haben rât,/ | |
| sîn,/ die suochen ûz den kisten $s diu aller besten kleit,/ sô wirt uns von den gesten $s lob unt êre | |
| Kriemhilde dan/ kômen die vil schône $s unt truogen liehtiu kleit./ dâ kom ouch wol gezieret $s manic wætlîchiu meit,/ Fünfzec | |
| deheiner wære gram./ Von zobel unt von harme $s vil kleider man dâ vant./ dâ wart vil wol gezieret $s manic | |
| Vil manigen gürtel spæhen, $s rîch unde lanc,/ über liehtiu kleider $s vil manic hant dô swanc/ ûf edel röcke ferrans | |
| schœnen vrouwen lîp./ Dâ wart von guoten helden $s vil kleider ab geriten/ von den hôchgemuoten $s nâch des landes siten,/ | |
| rang er nâch ir minne $s unt zerfuort$’ ir diu kleit./ dô greif nâch einem gürtel $s diu hêrlîche meit,/ daz | |
| leit,/ ich sol mit mînen handen $s nimmer rüeren iuwer kleit.«/ Dô lôste si in balde. $s dô sin ûf verlie,/ | |
| Dô kom ouch ir gesinde, $s die brâhten in niuwiu kleit./ der was in an den morgen $s harte vil bereit./ | |
| swaz si haben solden, $s ir krône unt ouch ir kleit./ dô wurden si gewîhet. $s dô daz was getân,/ dô | |
| die meit,/ sam er von im ziehen $s wolde sîniu kleit./ er zôch ir ab der hende $s ein guldîn vingerlîn,/ | |
| ez der künic gebôt,/ die gâben durch sîn$’ êre $s kleider unt golt vil rôt,/ ross unt dar zuo silber $s | |
| geseit,/ daz ritter dar komen wæren, $s die trüegen solhiu kleit,/ sam man zen Burgonden $s dô der site pflac./ si | |
| die in gap her Sîfrit. $s golt und ouch diu kleit/ daz brâhte man ze sehene $s der drîer künige man./ | |
| ir vrouwen $s hiez si dô sâ zehant/ suochen guotiu kleider, $s die besten die man vant,/ die ir ingesinde $s | |
| einem abende, $s dâ der künec saz,/ vil der rîchen kleider $s wart von wîne naz,/ dâ die schenken solden $s | |
| hât.«/ Man moht$’ in lîhte râten, $s si suochten rîchiu kleit./ dâ wart vil wol gezieret $s manic vrouwe unde meit./ | |
| kom diu vrouwe Kriemhilt $s mit maniger hêrlîchen schar./ Swaz kleider ie getruogen $s edeler ritter kint,/ wider ir gesinde $s | |
| solde, $s der kunde niht gesagen,/ daz man sô rîchiu kleider $s gesæhe ie mêr getragen,/ alsô dâ ze stunden truogen | |
| Hagen im reit sô nâhen, $s daz er geschouwete diu kleit./ Als er gesach daz bilde, $s dô schiht$’ er tougen | |
| $s vil schier$’ er umbe gebant./ Dô zugen si diu kleider $s von dem lîbe dan./ in zwein wîzen hemden $s | |
| die vrouwen hôrten klagen,/ dô wânden sumelîche, $s si solden kleider tragen./ jane mohten si der sinne $s vor leide niht | |
| niemen getrœsten $s daz Sîfrides wîp./ man zôch ûz den kleidern $s den sînen schœnen lîp./ man wuosch im sîne wunden | |
| den vrouwen unt den megeden $s hiez man suochen diu kleit./ Dô der künic Sigemunt $s wolde sîn geriten,/ dô begonden | |
| dîne gesellen $s muget vrœlîche leben,/ von rossen und von kleidern $s allez daz du wil./ des heize ich iu bereiten | |
| ûz der stat ze Wiene, $s dô wâren in ir kleit/ rehte volleclîchen $s ûf den soumen komen./ die fuoren in | |
| Bechelâren reit/ der wirt mit sînen recken. $s wâfen unde kleit/ fuorten si den vollen $s durch der Beyer lant./ si | |
| Den gesten herberge $s wâren nu genomen./ in vil rîchiu kleider $s was der bote komen/ und sîne hergesellen. $s ze | |
| hergesellen. $s ze hove si dô rîten;/ si fuorten guotiu kleider $s vil harte spæhe gesniten./ Dô sprach der snelle Hagene: | |
| alle tage truoc,/ dâ bî truoc ir gesinde $s rîcher kleider genuoc./ Si gienc im engegene $s zuo der tür dan/ | |
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