Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleit stN. (553 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ein Welf von Swaben,/ die willeclichen manegem man/ vil richer kleider gaben./ /Ein junger helt von Abenberc/ und Hug ein Tuwingaere,/ | |
| mag werden in etlicheren uzzern dingen, alse ahte in den kleidern oder in dem bilde oder in dem boten. __Aber die | |
| menschlicher naturen, unde der heilig geist kam nider in einem kleit einer tuben, unde dez vatters stimme, die dem sun gezüknüsse | |
| und [[ge]]parrieret,/ sus und sô gefeitieret./ diu ritterschaft diu vuorte cleit/ mit wunderlîcher rîcheit/ zersniten und zerhouwen./ ouch lie der sumer | |
| nam die maget und leite ir an/ eines armen betewîbes cleit;/ ir antlützes schônheit/ mit dicken rîsen si verbant/ und nam | |
| schœnem lîbe,/ daz von manne noch von wîbe/ enwurden edeler cleider nie/ baz gesniten danne die./ dar zuo seit uns daz | |
| und sîne site/ und sînen schœnen lîp dâ mite;/ sîniu cleider, diu er an truoc,/ diu gemarcten si genuoc,/ durch daz | |
| in ir herzen jâhen,/ sîn dinc wær allez edelîch,/ sîniu cleider vremede unde rîch,/ sîn lîp ze wunsche getân./ si begunden | |
| tuon ich dir,/ des ouch dîn herze lîhte gert:/ schœniu cleider unde pfert,/ der gibe ich dir swie vil dû wilt:/ | |
| wâ unde wâ zerizzen,/ daz truoger âne mantel an./ diu cleider, diu der guote man/ under sînem rocke truoc,/ diu wâren | |
| schiere edeliu wât/ den man ze lobe gestellet hât!/ diu cleider stânt dem koufman/ wol unde lobelîchen an./ ouch ist er | |
| gesellen wolte nemen an./ //Swer mich nu vrâget umbe ir cleit/ und umbe ir cleider rîcheit,/ wie diu zesamene wurden brâht,/ | |
| //Swer mich nu vrâget umbe ir cleit/ und umbe ir cleider rîcheit,/ wie diu zesamene wurden brâht,/ des bin ich kurze | |
| dar an/ und sage er selbe baz dâ van:/ ir cleider wâren ûf geleit/ mit vierhande rîcheit/ und was der vierer | |
| bescheidenheit schuof unde sneit,/ der sin der næte ir aller cleit/ und ander ir feitiure,/ baniere und covertiure/ und anderen der | |
| ungelîche./ jâ weizgot der muotrîche,/ der êregire Tristan/ truoc sunderlîchiu cleider an/ von gebâre und von gelâze/ gezieret ûz der mâze./ | |
| den cleinen schrîn,/ dâ mîniu cleinœde inne sîn/ und mîniu cleider dâ mite,/ diu von dem allerbesten snite./ dich selben cleide | |
| erkande./ under diu was ouch Tristande/ sîn schrîn und sîniu cleider komen;/ dâ hæter sunder ûz genomen/ drî gürtele den vrouwen | |
| tuot, swaz iu gevalle.’/ //Mit disen mæren gienger dan;/ sîniu cleider leiter an/ und kêrte dar zuo sînen pîn/ und vleiz | |
| dâ gie diu michel werlde al/ und beschouweten besunder/ der cleidere wunder,/ dius an in allen sâhen./ genuoge dâ jâhen,/ ezn | |
| dâ jâhen,/ ezn getrüege nie sô manic man/ als ebenguotiu cleider an./ dazs aber alle stille swigen,/ dem lantgesinde rede verzigen,/ | |
| bildeten under in zwein/ einen ritterlîchen man./ er truoc cyclâdes cleider an,/ diu wâren ûzer mâze rîch,/ vremede unde lobelîch./ sin | |
| und ze kampfwîse/ gestellet sô ze prîse!/ wie sint diu cleider, diu er treit,/ sô rîlîchen ûf geleit!/ ezn gesach nie | |
| Marke nider komen./ //Brangæne hæte an sich genomen/ der küniginne cleider:/ diu cleider ir beider/ wâren verwandelt under in./ //Tristan vuorte | |
| komen./ //Brangæne hæte an sich genomen/ der küniginne cleider:/ diu cleider ir beider/ wâren verwandelt under in./ //Tristan vuorte Brangænen hin/ | |
| hât irn vlîʒ an in geleit./ er fuort ein wünneclîcheʒ cleit./ sîn gezoume daʒ was alleʒ guot./ nu fuor er ûf | |
| scharlât was sîn schaprûn/ und was in alle wîs sîn cleit/ als eins hübschen knappen, sô man seit;/ wîʒ hantschuohe, niwer | |
| ich iu kurzlîche sagen,/ eʒ endorfte nie wîp getragen/ hêrer cleit, dan siu truoc./ eʒ dûht iuch lîht ein ungefuoc,/ ob | |
| von der rüstungen./ die alten zuo den jungen/ mahten seltsæniu cleit./ in was daʒ für wâr geseit/ unde hôrten alle sprechen,/ | |
| dô sprach alliu diu diet/ ‘daʒ ist ein wol stândeʒ cleit.’/ als Kaiîn sach die wârheit,/ dô wart er vor schame | |
| nüschel her ûʒ./ //Dô hieʒ der wîse Maldûʒ,/ sô daʒ cleit genüschet wære,/ daʒ sîn vriundîn niht verbære/ si enleite in | |
| man,/ eʒ wære mit der wârheit/ daʒ aller beste stênde cleit,/ daʒ ie dehein vrowe getruoc./ der aber von nîde des | |
| und schuofen, daʒ man in sneit/ von hôher koste rîchiu cleit,/ und frumten ir gereite/ mit spæher rîcheite/ von golde kostbære,/ | |
| armuot was in vremede./ sîdîn wârn diu hemede/ und daʒ cleit, daʒ dar zuo stât./ scharlât was ir beinwât./ si endorften | |
| sölhen rîcheiten./ er lobete wol ir getât,/ daʒ si rîchiu cleit und îsenwât/ beidiu sament brâhten./ die helde wol gedâhten,/ si | |
| heten niht vermiten,/ beidiu geslagen und gesniten/ ûf ir wâpenlîchiu kleit/ was Christes tôt, den da versneit/ diu heidenisch ungeloubic diet./ | |
| und Rûbûâl./ mangen pfelle lieht gemâl/ ir ors truogen ze kleiden./ liuten und an orsen beiden/ kôs man phelle tiure./ dem | |
| gesellen dîn/ mit harnasch, und diu künegîn/ ieslîchem drîer hande kleit/ ûz ir sunder kamern sneit,/ daz ich der kost nie | |
| man heizet brûtlachen,/ daz hiezs iu allen machen;/ daz dritte kleit scharlachen rôt./ in dirre wirde bistû tôt./ wie was dîn | |
| Gyburge barn,/ sô rîterlîche kom gevarn,/ und al sîn wâpenlîchez kleit/ nie dehein armuot erleit/ (wan ez was tiuwer und lieht),/ | |
| sîn ors was heidnisch daz er reit,/ al sîniu wâpenlîchiu kleit/ gevuort ûz der heiden lant./ Willelm der wîgant/ gein al | |
| diu wâpenkleit/ von im næmen. dâ was bereit/ von pfelle kleider tiure./ Alyze diu gehiure/ zir muoter sprach: ‘heiz bringen her/ | |
| und hôchgemüete./ vrouwe, durh iuwer güete,/ nû erlât mich guoter kleide,/ die wîle mir alsô leide/ durh vlust und nâch Gyburge | |
| doch was im schamlîche leit/ daz sô swach was sîn kleit:/ ez versmâhte eime garzûne./ do der marhgrâve in prîsûne/ gevangen | |
| vriunt dem anderen tuot,/ und sprach ‘ich gib dir anderiu kleit./ dir was dîn hâr ouch alze breit:/ daz sul wir | |
| nu vrî./ //[A]lle mîne juncvrouwen ich man,/ leget iuwer besten kleider an:/ ir sult iuch feitieren,/ vel und hâr sô zieren/ | |
| gar gebiten:/ der kom ze vorderst în geriten./ ir aller kleider wâren guot,/ die ze sehene heten muot/ die künegîn, des | |
| //Diu künegîn vuorte den knappen dan./ si bôt im bezzer kleider an/ in einer kemenâten,/ dâ snîdære nâten/ maneger slahte wâpenkleit./ | |
| ist leit/ daz ir sô verre gienget nâch mir./ iuweriu kleider, diu gebet ir/ swem ir gebietet âne mînen haz./ swie | |
| dise ehte mohten strîten niht/ ê daz in gap strîtes kleit/ der mit der stangen vor in streit./ der sluoc der | |
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