Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleit stN. (553 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| an mir niht lange wert:/ ir gewant <mir> ungemüete leidet./ cleit $s nie wart sô rehte wert/ sô diu wât der | |
| mite scheide ich mich von dir’./ / Heide $s mit cleide $s zieret sich gar âne wê,/ wunnen mê/ bringen uns | |
| wünneclich,/ die der süeze meie kunde bringen./ walt, von dînem cleide $s nu scheide,/ grüeniu löuber dû versprich!/ des wil rîfe | |
| / Willekomen sî diu zît/ vil wünneclich,/ diu mit gelfen cleiden hât/ geziert anger unde plân!/ heide in liehter varwe lît;/ | |
| leit,/ dô si fröude erstreit/ unde rôsen willeclichen bar./ grüeniu cleit/ unde weit/ ir der liehte sumer sneit,/ âne gunterfeit:/ diu | |
| er daz er niht misse/ glanzer werdekeit/ durch sîn liehteberndez cleit:/ son hilfet wât für laster niht./ er biuwet als ein | |
| hôher wîbe werdekeit;/ âne wandels gunterfeit/ zieret dich der tugent cleit./ / Willekomen sî diu zît/ diu mit spilnder güete/ mangem | |
| noch von sîden,/ der sol ûz triuwen unde ûz manheit cleider an sich snîden;/ sô lât er sich lîden/ swâ man | |
| ich dâ von tiur unde wert,/ ob ich des widers cleit bejage,/ sô wære ich ein verschampter zage,/ ob ich durch | |
| daʒ ûf im der wider treit,/ und sîner glanzer hiute cleit,/ daʒ hilfe ich iu gewinnen,/ welt ir mich, herre, minnen/ | |
| mit im vaht unde streit./ in haʒʒes und in zornes cleit/ was im der muot gegerwet./ nâch gifte stuont geverwet/ sîn | |
| hort bejagt/ und alle sîne rîcheit./ ich meine daʒ guldîne cleit,/ daʒ an im der wider truoc,/ daʒ wære iu nû | |
| ze sumer an sich leit/ ein gelpfeʒ und ein grüeneʒ cleit.’/ Jâson der wart der rede vrô./ Mêdêâ diu sprach aber | |
| iu gelîch./ sît iuwer helfe künsterîch/ Jâsône gap des widers cleit/ und im ûʒ alter siecheit/ sînen vater hât erlôst,/ sô | |
| mit den diu mûre was bereit,/ die truogen schœner varwe cleit,/ daʒ liehten schîn den ougen bôt./ si wâren gel, grüen | |
| hundert schiltgeverten/ quam er ze Nantheiz în geriten;/ die fuorten cleider an gesniten/ von frischem baldekîne,/ diu wâren mit hermîne/ vil | |
| gebriten/ nâch hôher wirde ruome./ gel sam ein ringelbluome/ sîn cleit geverwet dûhte;/ darûz vil schône erlûhte/ vil manec swarzer steinboc,/ | |
| wîs/ bedenken und betrahten./ man sach den vil geslahten/ ûzerweltiu cleider tragen./ birsen, beizen unde jagen/ kunde er wol und treip | |
| ouch was nâch vollem werde/ ir lîp gecleidet schône./ diu cleider und diu crône/ diu diu selbe frouwe cluoc/ ûf und | |
| ein alsô egeslicher smac/ den niemen kunde erlîden./ ir rîchez cleit von sîden/ vil übel wart gehandelt:/ ez wart aldâ verwandelt/ | |
| das kint ließ ligen vor den pferden, und schurczt ir cleyder off und lieff uff die höhen und fant den knecht | |
| das wiß und schön was und langk, und reiß ir cleyder und warff sie von ir und zurkramp und zurkraczt ir | |
| zöpff abgeschnitten von irm schonen heubt. //Zuhant det die ebtißinn kleider bringen und wilet sie zuhant off der stat. Da der | |
| die ebtißinn den knecht zu bruder und dete im geistlich cleyder ane an derselben statt. Da namen sie den konig off | |
| syn lip was: sin lip was sere wiß under synen cleydern, nicht zu vil wiß noch zu vil schwarcz, von beyden | |
| das ein geistlich man kam rytende mit eim knappen. Syn cleyder waren schwarcz und sin kapp was schwarcz. Da er die | |
| auch zu hoff und kam zu spate, das alle die cleyder waren gegeben ee ich zu hofe kem. Da myn frauw | |
| frauw die koniginn, die alhie ist, sah das ich keynů kleyder hett, da sprach sie, ich glichete so wol eim frummen | |
| ich glichete so wol eim frummen man, ich múst ummer cleyder han zu dem hofe, und det mir herlich cleider machen | |
| ummer cleyder han zu dem hofe, und det mir herlich cleider machen von samide, da von sieselber kleider wolt thun machen. | |
| det mir herlich cleider machen von samide, da von sieselber kleider wolt thun machen. Da ward ich herlicher gecleidet dann keyn | |
| aller mit gold gemacht, und aß in synen koniglichen $t cleydern da er inn zu konig wart gemacht und gewihet. Er | |
| hoh off das im der win wol halber off syn cleyder fur, und schlug den konig mit aller syner macht mit | |
| zuhauff, er rauffte sin har uß hantvöllig, er reiß sin cleider und warff sie von im, er zurkramp synen halß und | |
| tode hatt erlöst.’ Claudas hieß zuhant reichen ein herlich par cleyder und hieß sie Lambegus anthun. $t Er enwolt sie nye | |
| Der konig gewan Banin sere lieb und gab im schöne cleyder, cleynote und anders gutes viel. Die koniginn $t enhielt Banin | |
| schne. Und alle die in der reyt waren hetten wiße cleyder ane. Da waren funff ritter under yne und der jungherre | |
| sere were das syn möcht, des gesind also mit weißen cleydern gecleidet were und allesampt wiße pfert ritten. Der konig wißt | |
| gegraben mit cleynen bildlin mit jungfrauwen und mit rittern. Ir cleyder waren wiß samit. Alsus herlich kam die frauw fur den | |
| ritter, es sy dann mit synen wapen und mit denselben cleydern die ich im geben. Wolt irn alsus ritter machen, das | |
| und sprach: ‘Meynent ir den schönen knappen mit den wißen cleydern?’ ‘Denselben meyn ich’, sprach er. ‘Herre, wil derselb yczunt ritter | |
| Ywan’, sprach er, ‘geet nach im und thút yne gůte cleyder anthun und heißent yn das er sich wol ziere – | |
| mit sinselbs, die erselbe dar bracht hett, und mit synen cleydern, und wie sie sich genant hett die frauw von dem | |
| sol aber morn fru ritter werden; er hatt yczunt die cleyder an, das mögent ir wol sehen.’ Da der knapp hort | |
| thůnens darinn sy?’ Die jungfrauw hett sich bewunden mit eim cleyde umb das heubt; hett er sie bloß gesehen, er hett | |
| ir kamern dry schild hangen, und was ob yglichem ein kleyt. ‘Eya jungfrauw’, sprach er, ‘wes sint diße dry schilde die | |
| ließ syn beyn darinn hangen; vier ritter hielten im ein cleyt von samit ob dem heubt. Der konig saß also und | |
| sprang zuhant off von der tafeln und hieß im syn cleider bringen und sin wapen und wapente sich sere herlich, und | |
| uch helffen.’ Sie fure selb zur roßbare und hub das cleyt off, und der ritter bedackt sin antlicz, darumb das er | |
| siech ritter.’ Die frauw stund nyder und dete im das cleit von den augen. Sie begunde sere weynen und fragt den | |
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