Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleit stN. (553 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ritter dackt sich. Sie lief zu im und wolt das cleyt von im zucken, und er wert sich mit der hant | |
| und volget sym wirt. Er fant frauwen, $t die wuschen cleider off dem rivier, die fragt er ob sie dheynen ritter | |
| und gingen in die capellen. Der kónig det all syn cleider uß, biß off syn nydercleit, und kam sere weinende fur | |
| vil gutes und silbers hett und wol geziert was mit cleidern, der ein fast armes hercz da by hete und ein | |
| den getruwen armen. Den herren die silber gnung haben soltu cleyder geben und zeltende pferde, und die pferd soltu ymmer zu | |
| schonheit geben so duß allerbest hast und allerschönst, dine samite kleider und dine schöne roß. Schone ding soltu den richen luten | |
| enpfangen. Man entwapent yn zuhant, und Galahot hieß im herliche cleider bringen, die det er größlich uber synen willen an, und | |
| Die zwen gesellen entwapenten sich, und Galahot dete sin besten cleider bringen und det sie ane und fur zu hofe mit | |
| so heiser das er kam ein wort mocht erluten. Die cleider die under sym heubt lagen waren als naß als ob | |
| helff uch gott, wart ir der knapp mit den wißen cleidern den die jungfrauw mit ir bracht?’ ‘Ja ich, frauw’, sprach | |
| großen jamer, er raufft syn hare uß und reiß syn cleider von im. Mit dem erwachte der siech ritter und schuht | |
| dem knappen; er sah wo er sich rauffte und sin cleider von im reiß. Da der knapp synen herren vor im | |
| biß zu vesperzitt, da sah er einen man mit wißen cleidern vor im ritende. Myn herre Gawan reit bald nach im, | |
| da mit thun.’’ Da reit er also mit sinen geistlichen cleidern mit sym sůne und sprach, er wolt die cleider úmmer | |
| geistlichen cleidern mit sym sůne und sprach, er wolt die cleider úmmer han, was er joch anders dethe, wann er wiedder | |
| und kust yn an synen munt. //‘Dút uß bald diße cleider, sie sint zu kalt’, sprach sie, ‘und kument herre zu | |
| sehen ob sie icht angstlich sy!’ und det imselb das cleit von dem heubt. Da sah er die wunden dieff und | |
| kamen. Die jungfrau kam mit schoner gesellschafft und rilich von cleidern und von pferden, sie was selber ußermaßen schon und wol | |
| gesinde. Sie rieffen zur porten, und ein schuler mit wißen cleidern ließ sie yne. Da fraget des koniges gesinde ob keyn | |
| dar man yn sagt das sie was, sie daten ir cleider uß allesampt biß off das hemd und kamen barfuß fur | |
| der konig ritter machen wolt, in iren ritterscleidern. Er hett cleider von eim balkine, so es der konig allerbest finden mocht, | |
| brachten gefurt, und ein jungfrauw saß zun heubten mit schwarczen cleidern ußermaßen unfrölich. Die roßbare was mit eim roten samid bedackt, | |
| seczen, und myn herre Ywan stunt ab und hub das cleit off. Da sah er wo der ritter durch den buch | |
| myn herre Gawan ußermaßen fro. Da warff sie im wiße cleider und schlafflachen und ein schön kolter und stro gnug, eßsens | |
| darinn mit yn und ir knecht, die yn spise und cleider holten zu irn landen und des sie bedorfften; nochdann gab | |
| begunde im die nase so sere bluden das alle syn cleider blutig waren wurden und das bett da er off lag. | |
| wart gefurt das off dem estrich lag, und alle die kleider die off den betten lagen wurden an den first von | |
| der noch knecht was, und wapent sich mit des ritters cleidern den Lancelot dot hett gestochen; er saß off sin roß | |
| den verirrenten magen. Di wermat ist ouch gůt under den cleider vor den miln. // Urtica heiset zu důte nezzele unde | |
| ind #;iuch geschůf!/ //Beide sunne inde mane,/ důt #;iuch swarze kleider ane,/ ir sult bit mir bedruͤvet sin!/ leget nider #;iuren | |
| den du küsses, den du anelaches,/ dem du spis ind kleider maches,/ den gelüst diͤ engel anesiͤn./ si böugent vür ime | |
| lif/ godes sun, allerreinste wif,/ inde kleid sich bit dem kleide/ dines vleischs vol reinicheide./ //Dů got sin reincheit sus in | |
| dů in diͤ unk#;iusch vrowe zo,/ si behiͤlt aleine Josephs kleit,/ den michel baʒ kleid diͤ reinicheit:/ //De reine Daniel lach | |
| kinder bande,/ damide si gebunden waren,/ it enrůrd si an kleidern noch an haren./ //Alsus dacht ich in minem můd,/ dat | |
| schone,/ ler mich, dat ich dine krone,/ dat ich din kleider müg geschriven,/ ei allerschönst vür allen wiven!/ //Hilp mir, dat | |
| gewant si wiʒ ind rot./ //Din reincheit verdiͤnt dat wiʒe kleit,/ dat dir din sun self anedeit./ we mach des kleides | |
| kleit,/ dat dir din sun self anedeit./ we mach des kleides schin gesagen,/ dat du, schön, můst ane dragen,/ dar aller | |
| wand din sun sin meisten vliʒ/ sunderlich hat an $’t kleid geleget,/ dat din reinste magtdům dreget./ //Am krüz des roden | |
| herze, $’t is so enge!/ wat mach baʒ din gülden kleit sin,/ wan diner minnen overste schin?/ it $’n wart niͤ | |
| creatur, diͤ iͤ minn$’ gewan./ //Ind wat is dat manichvare kleit,/ dat dich so wertlich ümbeveit,/ wan aller dügde manichveldicheit,/ diͤ | |
| //Wan, vrow, din groʒ otmuͤdicheit/ hat dir gegeven $’t himelsche kleit,/ si hat dir gewunnen diͤ edle gesteine,/ si sint din | |
| ////Berillus helt diͤ seste stat/ der gemmen, diͤ in din kleit sint gesat./ he is gedan als diͤ sunne,/ diͤ iren | |
| werder gemmen is he ein./ vrow, he ziͤrt billich din kleit,/ wand he bezeichent diͤ lutercheit/ ind dines suͤʒen herzen vride./ | |
| gemach./ ümb dines herzen lutercheit/ ziͤrt de himelsch Safir din kleit./ ////De echte stein is ein Carbunkel,/ de nachtes schint ind | |
| din vůʒsporen/ ind din sun zů manne hant erkoren,/ der kleit sint al zit reine bliven/ als din (Johan van in | |
| <N>XLIV</N>. Von der minne weg an siben dingen. Von drin kleidern der brúte und von tanzen <N>XLV</N>. Von aht tagen, in | |
| in dirre kuchin nút vernimet, und kleidet sú mit den kleidern, die man ze dem palaste tragen sol, und git sich | |
| <KAP><N>XLIV</N>. Von der minne weg an siben dingen, von drin kleiden der brúte und von tantzen</KAP> «Eya minnendú sele, wilt du | |
| si under ir nit mag geliden; dar úber ein wisses kleit der luteren kúschekeit und also reine, das si an ge<FOLIO>(13#’r)</FOLIO>denken, | |
| selen ze gotte an fúnf dingen und wie got ein kleit ist der selen und die sele gottes <N>VI</N>. Ein widersang | |
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