Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kleit stN. (553 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Und ſprichet: ‘gar ſi #s+ab#s- geleit/ #s+Von Gote#s- der #s+untruwen#s- cleit:/ Daz Got ymmer dis gerichte/ Wandele durch keyn geſchichte./ #s+Deme | |
| gar vil./ Dem preuttegam was peraitt/ Und den preutten gantz klaid./ Di hochzeit was mit glantze/ Wol vier wochen gantze./ Di | |
| Do mit entslieff der weygant./ Ain kursit und sein leynen klaid/ Hett der helt an sich gelait./ Sein roß kam alldar | |
| hundert sper:/ Mit golde waren sy uber lait./ Candor hette reiche claid,/ Ain rock und ain cursitt:/ Das was das schonste capitt/ | |
| clag ain ende,/ Da dy zeyt fur kam:/ Ir güte clayder sy an nam/ Und gie doch ze schul als ee./ | |
| porten/ Maysterlich dar auff gelayt./ Sein haubt trüg ain reyches klaid,/ Das stund im harte schone:/ Es was inderhalb ain krone,/ | |
| ûf gezogen,/ hoveroht und ûz gebogen./ er truoc an seltsæniu cleit:/ zwô hiute het er an geleit:/ die heter in niuwen | |
| gesach./ von jâmer sî vürder brach/ ir hâr und diu cleider./ ezn dorfte nie wîbe leider/ ze dirre werlte geschehen:/ wand | |
| in harte schône./ ouch was dâ gereit/ wol drîer hande cleit,/ grâ, härmîn, unde bunt:/ wan des was der wirt zaller | |
| dem hûse leben./ er geloubet sich der beider,/ vreuden unde cleider/ die nâch rîterlîchen siten/ sint gestalt und gesniten:/ und swaz | |
| er warmes an geleit,/ daz giht er ez sîn wirtes cleit./ er treit den lîp swâre,/ mit strûbendem hâre,/ barschenkel unde | |
| ungelîch./ er lief nû nacket beider,/ der sinne unde der cleider,/ unz daz in zeinen stunden/ slâfende vunden/ drî vrouwen dâ | |
| maneges mannes heil./ ouch sante sî bî ir dan/ vrischiu kleider, seit von gran/ und cleiner lînwæte zwei,/ schuohe unde hosen | |
| unde guotes/ der gebristet mir beider.’/ als er diu vrischen cleider/ einhalp bî im ligen sach,/ des wundert in, unde sprach/ | |
| im ligen sach,/ des wundert in, unde sprach/ ‘diz sint cleider der ich gnuoc/ in mînem troume dicke truoc./ ichn sihe | |
| nie man/ alsô gerne gesach./ man schuof im guoten gemach/ von cleidern von spîse und von bade,/ unz daz im aller sîn | |
| den het er begangen/ grôze unhövescheit./ in wâren aller hande cleit/ ze den zîten vremde,/ niuwan diu bœsten hemde/ diu ie | |
| lief den ungevüegen man/ vil unsitelîchen an/ und zart im cleit unde brât/ als lanc sô der rücke gât/ von den | |
| und wâren ir in den stunden/ die hende gebunden,/ ir cleider von ir getân/ und niuwan ir hemde an verlân,/ und | |
| ein venster sach/ würken wol driu hundert wîp./ den wâren cleider untter lîp/ vil armeclichen gestalt:/ irn was iedoch deheiniu alt./ | |
| pfenninge./ der lôn ist alze ringe/ vür spîse und vür cleider:/ des sîn wir ouch der beider/ vil rehte dürftiginne./ von | |
| unde leit/ hânt mir gegeben./ ir ougen swanc/ gab fröiden kleit:/ daz zarte enneben/ enzwei ir blickes wenken./ swed%\erz si wil,/ | |
| //Hî, $s wie wunnenclîch diu heide sich mit mangem spæhen kleide/ gein dem meien hât bekleit!/ loup gras bluomen vogel beide,/ | |
| si nû gewalt./ bluomen loup diu beide/ mit mangem hübschen kleide/ sô sínt s%\ie bekleit. díen t%\et vil leide/ der lange | |
| daz dir?/ //Nûst diu heide wol bekleidet mit vil wunnenclîchen kleiden:/ rôsen sint ir besten kleit. dâ von ir vil sorgen | |
| wol bekleidet mit vil wunnenclîchen kleiden:/ rôsen sint ir besten kleit. dâ von ir vil sorgen leidet,/ wan si was in | |
| spæhen wât./ alsô hât mîs herzen frouwe/ sich bekleit mit kleide daz ir wunneclîch an stât. wîp-$slîch güete, schœne und êre,/ | |
| vil hêre;/ daz ir edelem herzen sanfte tuot./ bî den kleiden lât sich vinden der vil triutelehte lôse lîp./ //Ach, solt | |
| lôse lîp./ //Ach, solt ich mich senden vinden bî den kleiden diu diu reine minneclîche an treit, sô mües al mîn | |
| owê süezer munt durliuhtic rôt,/ wie mich jâmert nâch den kleiden,/ sît si stânt der lieben alsô wol!/ //Wil si mînen | |
| reine minneclîche der ich eigen bin,/ sô sol sie diu kleit mir senden/ bî dem triutelehten lîbe; sost mîn leit dâ | |
| enzwei.’/ Sem und Japhet die beide/ im leiten uber ir kleit:/ in tet sîn schame leide./ dâ huob sich edelkeit./ //Gewalt | |
| liut bürge und dâ bî lant,/ lîp kraft schœn unde kleider,/ swer der genuht iht hât,/ in des verschamten muote/ man | |
| sinnen vrî;/ sô ist der sehste spottes vol,/ der sibende kleider koufet,/ der ahte vederliset wol,/ der niunde umb gâbe loufet,/ | |
| wîte sich zespreit./ lützel fröit mich heide breit/ unde ir kleit/ grüene und weit,/ swie siz sneit,/ sît die herren sint | |
| mit nihte ir werder lîp/ durch arge lust in schanden kleide erblîchet./ //Swelch leben ein guot ende hât, daz muoz von | |
| wît./ lât die schilde $s stille ligen,/ sît iu selben kleider milde:/ sô mügt ir im an gesigen./ //Ich wil iuch | |
| ir herze güete vol./ güete ist ein daz beste wîbes kleit/ daz an frouwen lîp wart ie geleit./ //Swelch wîp güetlich | |
| guoten wîben in diu herze sehen./ swaz ir lîp hât kleider an,/ dar durch kan ich alle ir tugende spehen./ hât | |
| guote liute, war’,/ sprâchen zwêne vrömde man/ die hêten wîziu chleider an,/ ‘daz ir sus in den himel start?/ waz wundert | |
| meien nach:/ ſus wirt vil manger ſele gach/ ʒuo diner cleider rouche./ we dem vertanen gouche/ der ʒwivelt an der helfe | |
| noch tuon solten,/ swie vils sünden wolten/ immer allez ir leben,/ daz wart in allez vergeben./ dâ mit gewan er in | |
| wîser wesen;/ im möhte diu sêle wol genesen,/ dô si gesâhen wes er phlac:/ sîn vaste diu was allen tac,/ und | |
| samît grüene alsam ein gras/ vor alter gar zerizzen/ ir cleit dô bî den zîten was,/ sô sêre iezuo zeslizzen,/ daz | |
| helfen alremeist/ daz <dû> menschlîchiu zeichen treist:/ dir wab ein cleit der frône geist/ mit götelichen kammen/ in der megde lîbe | |
| almehtekeit,/ starkiu wort mit êweclicher stæte,/ barc sich in êren cleit,/ daz wol zierent reiner tugent næte./ dô wart an dich | |
| dol./ / Jârlanc scheiden $s wil diu linde/ von ir cleiden $s grüenen sô geswinde/ daz si loubes âne wirt;/ ûf | |
| der walt,/ der von dœnen crachet/ unde ûz loube machet/ cleider wol gestalt./ Meienbluot/ hôchgemuot/ sendes herzen sinne/ minne-$sclichen tuot./ /Sô | |
| heide und anger worden sint vil ungemeit./ walt von sînem cleide $s mit leide $s nu scheide! $s bluomen vil/ siht | |
| ir gelfen unde ir wünneclichen schîn verlorn./ in ein trüebez cleit der walt sich gerwet,/ der mit grüenem loube was/ umbevangen, | |
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