Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| furbas von Lancelot das im so groß zorn in sin hercz qwem und so groß wieddermüde zuhant da er von mym | |
| die stucke in der hant, und er bleib haltende. ‘Ay herze ane zaum’, sprach er, ‘herze one zaum, wie wol magstu | |
| und er bleib haltende. ‘Ay herze ane zaum’, sprach er, ‘herze one zaum, wie wol magstu Lancelotes neve sin mit der | |
| jungfrau sprach, sie thete es gern, wann das sie des herczen nit hett. ‘Ai’, sprach der knapp, ‘lieber herre, laßent mich | |
| hals durch und das beyn, so das man im das hercz in dem buch sah. Da floh der ander, und der | |
| gestanck so groß da und die kelte das im sin hercz in dem buch brechen wonde. Lang lag er und wúst | |
| yn ducht das sie allezumal off yn viele. Er las hercz und ging hien geyn der luchten; da wart im ein | |
| und trinckens des gab sie im als viel als sin hercz gerte. – Nu schwiget die history von yn zweyn ein | |
| dem stein die sich underkusten; und Lancelots bild hilt ein hercz in beiden sinen henden, und der frauwen bild het ein | |
| ubeln wapen mustu erslagen werden’, sprach sie, ‘wie hastu myn hercz so unfro gemacht!’ ‘Ir sprechent ubel, frau’, sprach der knecht, | |
| Lancelot diß fingerlin off dumbe minne gegeben, ich bekenne sin hercz so getruwe und so stete und so hubsch das er | |
| Da was er so sere zu ungemach das im sin hercz enczwey brechen wende. Er ergreiff ein schwert das in dem | |
| er zu mym herren Gawan, ‘ich wil nymer me mym herczen gleuben, und ist diß Lancelot nicht!’ ‘Des han ich allen | |
| im keinen trost mocht geben oder geraten da von sin hercz ein teil entladen wurde und getrost von syner frauwen, die | |
| im der lip were. Die forcht lag im in dem herczen als ein steyn, und was im nacht und tag in | |
| im große gesellschafft, wann sie wol wústen das er irm herczen der liebst man was der in der werlt irgent lebte. | |
| sin nymand geware wurde; alda solt er sehen das sin hercz lang gegert hett. ‘Und wißent das furwar’, sprach sie, ‘das | |
| das ers von großer kunheit gethan hett und von stolczem herczen. //Min herre Key der truchseß hett diße rede wol gehört, | |
| es aber volle getruwen nit das ers sin möcht; ir hercz was ir aber fröer dann es biß dar gewesen was | |
| ‘Ja ir, jungfrau’, sprach Lancelot, dem es meist an das hercz ging, ‘was ir von uns haben wolt das geben wir | |
| úmmer @@s@loben das er mich des gewert hat des myn hercz ie und ie gebeten hat.’ ‘Ir sint er noch fast | |
| ‘ich wil mit uch stechen, das sie zusiecht die myn hercz hatt und die mich leben důt; das muß uff jen | |
| groß hicz, wann die hicz böser gelúst nymer in sin hercz kompt. So ist myn arbeit uß, als mich der erlöst | |
| arme da er den schild an hett, @@s@das im das hercz in dem buch brache. Der jhen viel nyder und was | |
| da yn das schwert traff; und alleweg als im das hercz begunde swichen von der qwetschunge und von der angst von | |
| ‘Gut vatter’, sprach Meleagant, $t ‘es schint wol das uch herczen gebrist, des rates enwill ich uch nymer gedancken das ir | |
| ein wort nit, umb das sie im deste me sin hercz brech, und ging von im in ein ander kamer. ‘Frauw’, | |
| gehelffen múß den tag so ummer ander ritter in myn hercz kum dann ir. Ich het auch groß unrecht, dete ichs | |
| uoruechtere/ vnde hilf der tugintlicher scare,/ daz si uz dem herzin uertribe gare/ der sunden blimasse,/ so wirt der sin wasse/ | |
| gutis aneginne,/ di mein miner zungin dv uerbrinne,/ di den herzen den luterin sin binjmint,/ zv sprechene di wort di dir | |
| wistumis brunne,/ ein sluzil der irbarmunge,/ der armen trostere,/ reinis herzin minnere,/ ein wek des ewigen libis/ vnde ein mark des | |
| dus mislichen gaben/ saltu herre nah dinen gnaden/ unseme durreme herzin gebin/ dinen geistlichen regen,/ da uon wir den wochir mugen | |
| uzin unde innin/ also wunderliche durh glut,/ daz er in dime herzen hate uerbrut/ den rost mennislicher gelust./ er machit dih wirdic | |
| warheit mit der zungin redent/ vnde des falsches mit deme herzin nit ne plegint/ vnde mit meinsworliste/ nit ne trugit sinen | |
| brenge/ uon miner armicheit/ vͥwer beider heilicheit/ muze zu mjnen herzen stige./ wi torstih vͥwer namen hie uerswige/ under vͥwer genozscefte?/ | |
| lebendingen steinen./ di rede kere wir umbe/ unde biten mit herzen unde mit munde/ daz uns heilige magit/ din helfe nit | |
| underwunden,/ der er uergezzen nit ne conde,/ die uze dines herzen grunde/ rechte insinem busem stigen/ (di ne hat uns di | |
| troppin,/ daz dv uns fride vnde gesunde uirlies/ vnde unsin herzin nit ne uerzies/ diner geistlicher gabe./ zefure allirslahte lage./ unse | |
| nagele? Der meiſter ſprach: Von dem toͮme, der uon dem herʒen gat. Da von gedathen die alten lúte, daʒ ſie die | |
| durch daʒ ſie die wiſheit damit ereten, die von dem herʒen gat. //Do ſprach der iunger: Wa uon grawent die lute? | |
| ſprechent? Der meiſter ſprach: Jr ſtůle iſt die gewiſſenheit irſ herʒen, da mite ſi uberwunden hant die laſtir dirre welte. Jedoch | |
| der ſi ruͤge? Do ſprach der meiſter: Niht. Wen iegelicheʒ herʒen gewiſſenheit, alſe die iſt, alſo vert er oͮch. Wen daʒ | |
| crúceſ, daʒ het ſie alle durch lúhtet, daʒ ſi alle iegelicheſ herʒe ſehent, alſo wol alſe nu die welt die ſunne ſihet. | |
| willen heteſt alſo ſalomon, der alleʒ daʒ det, deſ ſin herce gerte? //Der iunger ſprach: Daʒ waʒ ein michel ſůʒe. Der | |
| ane alle dúrfte. //Do ſprach der iunger: Nu heſtu min herce erfúllet mit ſo groſer fróde, daʒ mich dunket, ich ſi | |
| in der blasen. Das selbe ist gůt, swen zu dem herzen we ist. Iz hilfet ouch den lebersuchtigen genutzet. Daz saf | |
| geleit machet vro, di in da trinken, unde sterket daz herze. Daz crůt mit wassere gesoten unde daz mit honege unde | |
| Mit warmen wasser genutzet vertribet her daz biben von dem herzen unde verstet daz wullen dar abe. Nardus getempert mit warmen | |
| Diͤ iͤ gewart e of sint,/ Bit diner wisheit min herz ümbwint,/ Bit diner minn$’ min herze bint!/ ////Hilp mir durch | |
| Bit diner wisheit min herz ümbwint,/ Bit diner minn$’ min herze bint!/ ////Hilp mir durch diner můder ere!/ Bit minem diͤnst | |
Ergebnis-Seite: << 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 >> |