Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

hërze swn (4208 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Lanc 12, 1 uch dann auch underwilen gemögen als mir @@s@fuget, wann myn hercz, das mich meystert, sagt mir also, und ob gott wil,
Lanc 12, 28 recht gebrúfet, da kam im ein so groß ruw zu herczen geschlagen das im die trehen zun augen ußsprungen und syn
Lanc 12, 29 geschlagen das im die trehen zun augen ußsprungen und syn hercz bewegt wart in sym libe, und viel darnyder in unmacht
Lanc 13, 15 sah er off zu hymel wert und schlug vor syn hercz und weynt syn sunde vor unserm herren gott und brach
Lanc 13, 17 dryvaltikeit unsers herren des heiligen Cristes. //Da wart im das hercz so unfro umb syn frauwen und umb syn kint das
Lanc 13, 19 im all syn adern brachen in sym lib, und sin hercz zurbrach von ruwen und lag dot, sin hende in cruczwise
Lanc 17, 8 walt, der lang ir was gewesen, und gedacht in yrm herczen das sie nymer wolt off gehören, sie keme zu dem
Lanc 17, 31 gethan und myn herre der da tod ist; aber myn hercz enleßt mich uch keyn ubels thun. Das ich uch nu
Lanc 27, 5 von crafft und von synnen, das ich möcht volbringen myns herczen willen, ich hett alles myn leben geminnet; so wer ich
Lanc 27, 8 Ich mynnet vil gern von steter mynne, wann das myn hercz so sere uberladen wurde das ich must sterben.’ //Alsus sprach
Lanc 27, 18 hett behalten, da erdacht er eyner großen frumkeit in synem herczen, das er wer sere rich, und das yn manig man
Lanc 31, 19 wirt; und retet er im das best das yn sin hercz wiset, es sy truw oder untruwe, wil im dann sin
Lanc 31, 26 großen danck, wann er wol wust und erkant syn stolcz hercz, und thett im sere sanfft in synem herczen das er
Lanc 31, 27 syn stolcz hercz, und thett im sere sanfft in synem herczen das er yn so getruw fant. Er ließ an mit
Lanc 32, 22 ‘Herre Claudas, herre Claudas, ir hant manger frumkeit in uwerm herczen dann ye keyn man gewann, woltet ir all uwer kunst
Lanc 35, 25 das im die brust nicht zu groß were, wann das hercz das darinn lag hett sin groß darnach das die brust
Lanc 35, 26 das die brust was; und sprach me, were das groß hercz in eyner cleynen brust gewesen, so múst die brust zurißen
Lanc 35, 27 gewesen, so múst die brust zurißen und zurbrechen, da das hercz nit volliclich statt inne hett, da es gemechelich und zu
Lanc 36, 1 dick in syner freud saß, so sprach er das sin hercz kein dingk getorst gedencken, er enwönde es wol uberkomen mit
Lanc 36, 7 sprach es alles von großen freuden die er in sym herczen hette. //Lancelot was schön und wolgeschaffen. Sin sitten waren als
Lanc 38, 8 das ir als edel sint von geburt als uch das hercz edel ist und fry. Werlich liebes kint, des wilpretes was
Lanc 39, 9 und wil ich uch ummer deste lieber han in mym herczen, das irs hůt gesprachent.’ Da der ritter vernam das er
Lanc 39, 20 gehelich suchen. Dem ritter enkam der gedanck nye von dem herczen, und wolts fur war haben das er des konig Banes
Lanc 41, 12 sprach, da wart sie sere fro und gedacht in ir hercz das er ein byderman wolt werden mit gottes hilffe, und
Lanc 41, 22 scheide, so wil ich das ir wißent das nymer mannes hercz zu hohern dingen mag komen, der zu lang meisterschafft bedarff.
Lanc 41, 32 ich getörst wol koniges kint wesen und wers in mym herczen fro, mochts gesin!’ //Lancelot ging hinweg so sere zornig das
Lanc 42, 5 sint, so ist das werlich das ir eins koniges sons hercz hant. Ir hattet auch ein vatter der wol getorst bestan
Lanc 42, 7 sim rechte, so frum was er des libes und des herczen.’ Also trost die frauw Lanceloten und wiset yn selb zu
Lanc 43, 27 jemerlich verlorn han, kómet mir manig groß jamer an myn hercz, das von so hohem geschlecht ist komen, das gott selb
Lanc 44, 5 off dheynen werltlichen $t rům icht dut, wann das uwer hercz bekummert ist mit dem starcken ruwen der uch an ist.
Lanc 44, 19 ir das? Wann ir hant mir mere freud in mym herczen gemacht dann ich ye gewann. Enist es auch nit ware,
Lanc 46, 9 tag verlorn han, und kam mir ein leit zu dem herczen, das ich lang wonde das mir das hercz gebrochen were.’
Lanc 46, 10 zu dem herczen, das ich lang wonde das mir das hercz gebrochen were.’ ‘Frauw’, sprach der bruder, ‘nů gehabent uch wol!
Lanc 52, 10 uwern willen getaten; das ist auch ware das nymant nydig hercz betalle gut mag machen, da múß úmmer etschlich schalckeyt inne
Lanc 53, 4 den Fremden Werden; der nante yne zu eynem mal ‘eya, herze one zaum’, wann yn nyman gekestigen kunde an demselben tag
Lanc 54, 15 ich enhab zu allererst eynen gedanck geendet der in mynem herczen stecket.’ ‘Eya schöner herre’, sprach Phariens, ‘sagent uns was das
Lanc 57, 15 by im stunt schön und luter. Er gedacht in sym herczen, hett er ein also schon schwert, das im nymer kein
Lanc 60, 16 ir sollent han alles des ir erdencken kunnent in dem herczen, und uwer meyster sollen schier zu uch komen.’ //Alsus seyt
Lanc 61, 28 recht ein man sol thun der groß leyt in sym herczen hatt. Er sprach: ‘Dick schöner sun Dorin, vil liebes kint,
Lanc 62, 30 boßheyt. Durch beide uwer augen stanck die boßheit off uwer hercze, das hort ich uch sprechen, vil lieber sun, das ich
Lanc 62, 35 ich nicht kund gesehen die großen miltikeit die in uwerm herczen was. //Liebes myn kint, ich hett all myn alten sitten
Lanc 63, 24 sterben solt, und erselb wundert sich sere das im das hercz in dem libe nicht brast. Er macht so großen jamer
Lanc 64, 23 recht thun sollent!’ Claudas was listig und gedacht in sym herczen das er im alda nicht mocht gestriten, und das er
Lanc 66, 30 ein helt. Da das Claudas ersah, da gewann er wiedder hercz und krafft. Er hett sich sere vermút und was sere
Lanc 67, 25 augen unser gerecht herren beyd döten? Ir hant ein unreyn hercz in uwerm libe, das uch der lieber ist der uch
Lanc 67, 28 ein laster wirt gethan, er treyt es ummer in sim herczen biß ers gerichet mit synen eren.’ ‘Schwig schiere!’ sprach Phariens,
Lanc 69, 22 so leidig das es groß wunder was das im sin hertz nicht enbrach. Er want sin hend und schlug sie zuhauff,
Lanc 70, 23 es mag kein größer ruw gesin oder in des mannes hercz komen dann das yn ein ander enterbet und vertribet. Und
Lanc 73, 14 Phariens, ‘es ist ware als man spricht, das in kindes herczen selten sampt geherberget sint groß wißheit und große frumkeit. Das
Lanc 84, 14 ich wol wenen wil.’ Da wart Lancelot fro in sym herczen und sprach: ‘Ir hant byderbeclich gethan. Werlich, ich wil uch

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