Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| / dur daz hie deste baz genese/ an fröuden iuwer herze guot,/ dem <nû> von schulden hôher muot/ muoz fremden unde | |
| diu guote/ gar inniclichen weinde/ und grimme clage erscheinde/ mit herzen und mit munde./ diu schœne bî der stunde/ vil jâmers | |
| daz er Jerusalêm ervaht/ und er dâ wart gecrœnet;/ sîn herze was beschœnet/ mit <al>sô hôher tugent wer,/ daz im daz | |
| mære/ mit ir begunde weinen/ und grimme clage erscheinen/ mit herzen und mit munde./ Nu daz alsô diu blunde/ gestuont mit | |
| liden/ guotlîche von in zwein gekust./ Des wart in sînes herzen brust/ der herzog ûzer Sahsenlant/ ûf zorn gereizet alzehant,/ dâvon | |
| verlân,/ werd ich des frî von iu getân/ mit freveliches herzen gir,/ sô quâment ir ze früeje mir/ in dirre lantriviere | |
| ander stach/ ûz hôher mannes crefte./ si phlâgen ritterschefte/ mit herzen und mit henden,/ man sach si wunder enden/ mit strîte | |
| gewent./ er hæte ûf einen slag gedent/ mit alles sînes herzen craft:/ den Sahsen küene und ellenthaft,/ dem er niht guotes | |
| gerne nam ze wîbe alsô. / Des wart vil manec herze frô/ von ir zweier hôchgezît./ sich huob ân allen widerstrît/ | |
| er komen sî/ der in ze vater ist gezelt./ mîn herze daz hât iuch erwelt/ für alle man ze liebe noch,/ | |
| waz iuwer künne wære./ der kumber und diu swære/ ze herzen mir gedrücket sint./ sô man nu frâget unser kint/ hernâch | |
| frâgen/ und mîniu dinc ervaren went./ ich sihe wol, iuwer herze sent/ ûf mînen schaden mit genuht./ ir hânt benamen iuwer | |
| wârheit orden/ vil sêre an mir zetrennet./ sît nû mîn herze erkennet/ daz ir versmâhent mîn gebot,/ trûtfrouwe, sô genâde iu | |
| vil tugentbære/ gar inniclichen weinde/ und grimme clage erscheinde/ mit herzen und mit munde./ diu schœne bî der stunde/ vil jâmers | |
| kinde noch ze wîbe./ daz gienc der frouwen lîbe/ ze herzen und ze beine./ Diu herzoginne reine/ diu zôch mit flîze | |
| ir fröude heln./ sô Pârîs mohte sich versteln/ ze sînes herzen künigîn/ von der geselleschefte sîn,/ sô wart im inneclichen wol./ | |
| vollebrâht/ mit kurzewîle und ir gelust,/ si lieʒen vür des herzen brust/ schaz unde wîsheit wenken,/ noch künden niht gedenken,/ wie | |
| lîp,/ sô muoʒ ich lîden manic nôt./ Helêne ist mînes herzen tôt,/ ob ir genâde an mir verzaget;/ daʒ lânt iu, | |
| unmâʒen vrô./ gnâd unde danc seit er in dô/ mit herzen und mit munde./ er kêrte bî der stunde/ fürbaʒ in | |
| wart von ir dem lande/ gewünschet bî der stunde./ mit herzen und mit munde/ die göte si vil tiure bat,/ daʒ | |
| mich ein tumber man,/ der alleʒ daʒ wolt anden/ mit herzen und mit handen,/ daʒ im geschæhe z’aller zît./ swem ungemach | |
| dar ûf, getriuwen liute,/ daʒ iu mîn angest hiute/ ze herzen und ze lîbe gê./ mir tuot diu smâheit alsô wê,/ | |
| nôt./ sich wâget maniger in den tôt/ durch sînes vrîen herzen gibe/ er schepfet waʒʒer mit dem sibe,/ swer âne vrîe | |
| Trôilus genennet was,/ geschuof, daʒ manger an sich las/ sîn herze und sîn gemüete wider,/ daʒ in gevallen was dernider/ von | |
| hôchgezît alsus./ geheiʒen Menelâus/ der ûʒ erwelte künic was./ ze herzen slôʒ er unde las/ Helênen gar vür alliu wîp:/ si | |
| niht,/ wan daʒ ich sprach: ‘friunt, eʒ geschiht,/ des iuwer herze hât gegert.’/ sus kêrte dô der künic wert/ vil snelleclichen | |
| warten?/ die clâren und die zarten/ lieplîche er an sîn herze twanc,/ dar nâch sô was vil harte unlanc,/ daʒ si | |
| dem helde si dâ mite begôʒ/ diu wangen und des herzen brust./ er wart des mâles dâ gekust/ von ir ze | |
| sluoc unde stach mit krefte./ kürlicher ritterschefte/ ir beider vrîeʒ herze wielt./ den schilt für sich ze schirme hielt/ der werde | |
| frîen art,/ weizgot der leidet im die vart/ die frîez herze triutet./ swie vil man im gebiutet/ daz er unmilticlichen lebe,/ | |
| si beide sich dâ flizzen/ ûf ritterlîche wirde:/ mit edels herzen girde/ zesamne si gesprancten,/ diu sper si vorne sancten/ und | |
| missewende râm./ er het der êren tiuren crâm/ in sînes herzen arken./ der künc von Tenemarken/ geteilet was in sîne schar:/ | |
| nâch prîse./ /<Seht> alsus quam der werde Tene/ mit minnicliches herzen sene/ von wîbes hant gegestet, / <und> wart diu heide | |
| gesprenget wol/ beide wider unde für./ der schilt nâch edels herzen kür/ vil schône was gewieret./ der herre alsô gezieret/ ze | |
| rîcheit und mit witze/ gezieret quam der grâve wert./ sîn herze daz het ie gegert/ fröud unde spilnder wunne./ Der herzog | |
| helt/ den herren in den nœten sach/ und er sîns herzen ungemach/ alsus begunde schouwen,/ dô wart sîn ros gehouwen,/ ze | |
| hiute,/ gesigent welsche liute/ an dem rîchen künge wert,/ des herze frîer milte gert’./ /Die Tiuschen von den worten/ die wurden | |
| si niht zebrâchen/ sîn lop noch sîne wirde./ mit edels herzen girde/ croijiertens ûf in alle/ und riefen dô mit schalle/ | |
| Grâvenberc./ er hæte werltlîchiu werc/ gewürket alliu sîniu jâr./ sîn herze stille und offenbâr/ nâch der minne tobte./ Sus saz der | |
| was,/ dô quam gegangen dort her/ ein wîp nâch sînes herzen ger/ ze wunsche wol geprüevet gar/ und alsô minneclich gevar/ | |
| die du sêle unde lîp/ vil dicke hâst gewâget./ dîn herze niht betrâget,/ ez trage durch mich hôhen muot./ dû bist | |
| dar umbe bin ich komen her,/ daz dû nâch dînes herzen ger/ mînen lîp von hôher kür/ beschouwest wider unde für,/ | |
| geruochent jehen/ mîn ze cnehte, sælic wîp,/ sô sol mîn herze und mîn lîp/ iu ze dienste sîn bereit/ mit willeclicher | |
| unde frî,/ dô er diz wunder ane sach,/ zehant sîn herze im des verjach,/ er wære gar verwâzen,/ swer sich wolte | |
| nit dot was, da was er vil unfro inn sym herczen, das die ruw nymer ußer sym herczen kam, als es | |
| unfro inn sym herczen, das die ruw nymer ußer sym herczen kam, als es darnach vil wol schyn wart. //Claudas saß | |
| uch zu gottes truwen myn burgk zu behúten als myn hercz in mym libe, und morn solt ir sprechen zum konig | |
| gemacht.’ Da der ritter das gehort, da begunde im syn hercz zu bydemmen, und er hett große sorg vor verretniß. Da | |
| zu synen handen, wann er mynnet yn sere in synem herczen umb die groß tugent und umb die groß kunheit die | |
| deth Banin groß ere und mynnet yn sere in sym herczen, wann er große kunheit und manige frömkeyt an im hatt | |
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