Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| juncvroun van Syon,/ kumet, der genoʒ ich bon!/ bit trurgen herzen sult ir kumen/ weinen ind klagen #;iurn brüdegumen./ ////Swarz is | |
| is sine hinevart,/ als he van mir geboren wart./ ////#;iUr herzen suln van grund erbiven!/ siͤt ir, wiͤ jemerlich he is | |
| wir han an disen worden bevunden,/ wiͤ gedan wern dines herzen wunden,/ diͤ ich darümbe wolde breiden,/ dat wir diner wunden | |
| würden bescheiden,/ dat dit machd groʒe bittercheit,/ diͤ din suͤʒe herze ser durchsneit./ daran it werlich wirt wal bekant,/ warümb du | |
| werlich wirt wal bekant,/ warümb du bis bittercheit genant:/ din herz was gar ein bittercheit,/ dů din sun dat bitter krüze | |
| geniͤʒen miner tr#;iuen,/ dat ich geschriven han din r#;iuen!/ min herz it $’n mocht niͤt ganz beliven,/ dů ich din smerze | |
| houft envant an dir $’n gein stat,/ du hads din herz so nider gesat,/ du druͤgs so otmuͤdlich alle sachen,/ diͤ | |
| wis,/ de dat begrifen möcht einich wis,/ wat vröuden din herz ind din lif hedde/ in dem selgem kindelbedde?/ diͤ vröud | |
| bit dem schin, den niͤmen vernam,/ de niͤ in niͤmans herz enquam./ //Si wundert, dat din vleischlich hant/ godes sun in | |
| kint, vunden./ niͤt si diͤ vröuden begrifen kunden,/ diͤ ire herzen dů entfiͤngen,/ dů si dem kind ze offer giͤngen./ //Wat | |
| wolde leren./ //Vrow, du würds ouch vro ind blide,/ din herz begiͤnc ouch groʒ hogezide;/ wiͤ ser $’t van vröuden underquam,/ | |
| ich dich manen? du bis also!/ sad bit vröuden din herz, of du macht,/ hals in, küs in beid dach ind | |
| lif/ dins liͤven lif, allerliͤfste wif!/ //Leg in in dins herzen grunt,/ drück an in al zit diner selen munt,/ entfanc | |
| din reine hant so dic bewant –/ wan min vule herz envuͤlet niͤt./ vul ind dode herz, wiͤ is dir geschiͤt?/ | |
| –/ wan min vule herz envuͤlet niͤt./ vul ind dode herz, wiͤ is dir geschiͤt?/ wiͤ has du also verlorn diͤ | |
| dot bis./ //Vrow, vil suͤʒe muͤder ind maget,/ van minem herzen min her dir klaget,/ dat it diͤ vuͤl so gar | |
| dů mich, vrow, diͤ vröud verstan,/ diͤ in dinem suͤʒem herzen was,/ dů din magtdům unses hern genas,/ dů du in | |
| quam,/ den de liͤf van dinem live nam./ //Vrow, min herz van mir verdrif,/ ind leg din herz in minen lif,/ | |
| nam./ //Vrow, min herz van mir verdrif,/ ind leg din herz in minen lif,/ dat mir dins v#;iurs ind dines wines,/ | |
| in einem vunken,/ so werden ich birnend inde drunken./ mins herzen vaʒ ind de schornstein sin/ (he mach licht vol vröuden | |
| //Vrow vol vröuden ind mildicheide,/ diner vröuden üvervlüʒʒicheide/ mim armem herzen deil iͤtswat,/ wand in der warheit wiʒʒes dat:/ ich $’n | |
| sal iͤmer zů dinen vuͤʒen ligen,/ niͤmer $’n sal min herz geswigen,/ bitz du dich erbarmes üver mich,/ vrölich vrow ind | |
| du, magt, entfiͤnges./ //Zůhant dů Simeon $’t kindlin gesach,/ sin herz erl#;iucht de luter dach/ ind bekande, dat dat kint were/ | |
| si begund #;iuch ouch benedien./ //Vrow, wiͤ wale mocht din herz gedien,/ dů du van irer beider munde/ vernemes als war | |
| vrow, mich vuͤlen der warheide/ in uns$’ Jhesu engegenwürdicheide!/ mins herzen vröude muͤʒ beweren/ diͤ engegenwürdcheit mines heren./ ////Vrow, diͤ vröude | |
| is he, de dat gedenken kan?/ wat vrölicher bodschaf dim herzen quam,/ dů it van ime selvem vernam,/ dat sin dot | |
| ind uns erlost hed uns erlösere!/ //Wat vröuden můst din herz entfengen,/ dů he dir self wold bodschaf brengen,/ dat he | |
| dat he solde leven an ende./ sag selve, wiͤ din herz dů brende/ van diser vröud unzellich groʒ,/ diͤ din liͤve | |
| diser vröud unzellich groʒ,/ diͤ din liͤve sun in din herze goʒ!/ //Verdrunkne, schenk uns $’s lutern wines,/ danaf du birns, | |
| lutern wines,/ danaf du birns, danaf du schines,/ van dines herzen güldnem vaʒʒe,/ dat uns dürre herz ouch iͤtswat naʒʒe!/ schenk | |
| du schines,/ van dines herzen güldnem vaʒʒe,/ dat uns dürre herz ouch iͤtswat naʒʒe!/ schenk uns, vrow, diner vröuden win,/ dat | |
| ich bit dir diͤ bürden/ des krüzs, als si din herze drůch,/ so wer it recht, it wer gevůch,/ dat ich | |
| inde klage,/ dů dins sunes manich ungemach/ bitterlich din suͤʒe herz durchbrach./ //Ein iͤwlich pin was ein mirrenkorn,/ eins iͤwlichen jüden | |
| jüden ind heidnen zorn/ bracht mange groʒe bittercheit/ in dines herzen suͤʒicheit./ //$’T is gůt, dat wir diner pinen gehügen,/ dat | |
| dir ein druf van Kiperlande,/ diͤ bit der vröud din herz entbrande./ engein herze diner druf gesmachet,/ dat din mirr$’ niͤt | |
| van Kiperlande,/ diͤ bit der vröud din herz entbrande./ engein herze diner druf gesmachet,/ dat din mirr$’ niͤt bitter $’n machet./ | |
| mirr$’ niͤt bitter $’n machet./ //Darümbe willen ich in min herze/ diͤ mirre nemen; dat is de smerze/ ind algemein diͤ | |
| is de smerze/ ind algemein diͤ bittercheit,/ diͤ din suͤʒe herz durchsneit,/ sint dat din sun van dir wart geboren,/ van | |
| wine,/ den diͤ druf van Kipern schenket,/ diͤ diͤ bedruͤvde herzen verdrenket!/ //Wand ümb manch groʒ ungemach,/ dat ümb din sun | |
| //Wand ümb manch groʒ ungemach,/ dat ümb din sun din herz durchstach,/ ümb dines reinen herzen wunden,/ diͤ din herze wunden | |
| dat ümb din sun din herz durchstach,/ ümb dines reinen herzen wunden,/ diͤ din herze wunden begunden,/ dů $’t allererest ungemach/ | |
| din herz durchstach,/ ümb dines reinen herzen wunden,/ diͤ din herze wunden begunden,/ dů $’t allererest ungemach/ dins suͤʒen kindes licham | |
| erloste./ //De al diͤ vröuden wilt verstan,/ diͤ din selich herze můst entfan,/ dů din Jhesus $’n dot had verwunden,/ de | |
| sal ouch besiͤn <diͤ> zal der wunden,/ diͤ din trurich herze leit,/ dů din sun leit so manich leit./ <de diͤ> | |
| laven./ //Wal gelavd ind wale sade,/ bit dinen vröuden uns herze lade,/ vrow vol vröuden, mach uns vro!/ wand du ouch | |
| bitter smach der mirn vergiͤnc,/ wan diͤ vröude, diͤ din herz entfiͤnc,/ si $’n sal niͤmer end genemen./ we mach der | |
| vuͤʒen,/ dat wir der vröude smachen muͤʒen,/ der din suͤʒe herz dů smachde,/ dů $’t zuchtlich van vröuden erlachde/ van dins | |
| diͤ ware sun, dat ewlich liͤt./ //Wat vröuden mocht din herze haven,/ wat vröuden mocht din herze laven,/ dů du din | |
| //Wat vröuden mocht din herze haven,/ wat vröuden mocht din herze laven,/ dů du din sun segs uppe varen!/ he vůr | |
| na dem dage,/ dat was allet eine klage,/ wand din herze was van minnen wunt,/ it enmocht niͤt werden gesunt,/ bitz | |
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