Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dô adv_k (7190 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| himele, ſo cʒeige miͤr, wa das heilige crûce verporgen ſie.#.’ Do ſprach Iudas: #.,Alſo iʒ geſcriben iſt, des ſint ʒwai hundert | |
| dy ſtat, vnd hieß in in eine tiefe grůbe laʒʒen. Do er ſiben tag da inne was, da rueft er her | |
| bat er ſich ouͤʒ laʒʒen, er wolte das crûce cʒeigen. Do er ůʒ der grůbe chom, do fůr er hincʒe der | |
| wolte das crûce cʒeigen. Do er ůʒ der grůbe chom, do fůr er hincʒe der ſtat, da das crûce verborgen was, | |
| geloͮben enphahen vnd behalten wolte. Alſo er das gebet geſprach, do bewegte ſich div ſtat, da das heilige crûce lac, vnde | |
| lac, vnde chom vʒ der erde ein roͮche wunderen ſůʒʒer. Do froͮte ſich Iudas vnd ſprach auer ſin gebet [vnd gie | |
| [vnd gie hincʒ der ſtat] vnd grůb er ʒaller erſt. Do ſi vil tiefe gegrůben, do funden ſi driu crûce vnd | |
| vnd grůb er ʒaller erſt. Do ſi vil tiefe gegrůben, do funden ſi driu crûce vnd brahten ſi in die ſtat. | |
| funden ſi driu crûce vnd brahten ſi in die ſtat. Do fragete div chvniginne, welhes das Criſtes crûce were. S%:y ſprachen: | |
| alm%:achtigen gotʒ. Zw nonʒeyt do trueg man einen toten dafur. Do ſprach Iudas: #.,Nu eroffene vnſer herre die tugende ſines heiligen | |
| heiʒʒet ſten, der verſenche dich in das abegrunte der helle!#.’ Do cʒierte div heilige chvniginne ſant Helena das heilige crûce mit | |
| Ieruſalem, vnd wandelt im den namen vnd hieʒ in Quiriacum. Do das getan wart, do begunde div chvniginne ʒe vorſchen nach | |
| den namen vnd hieʒ in Quiriacum. Do das getan wart, do begunde div chvniginne ʒe vorſchen nach den nagelen vnd ſante | |
| ʒe vorſchen nach den nagelen vnd ſante nach Iudam, der do Quiriacus was geheiʒʒen, vnd ſprach alſo: #.,Nv hat mich got | |
| Nu ſůche ich auer ſine genade vmbe die heiligen nagele.#.’ Do nam der biſcholf Quiriacus ʒů ʒim der gůten průdere, die | |
| den cʒeichen des heiligen cruces, vnd chomen hincʒe der ſtat, do das crûce funden wart, vnd ſprach ſin gebet. Do ʒeigot | |
| ſtat, do das crûce funden wart, vnd ſprach ſin gebet. Do ʒeigot auer min trehtin ſiniv wunder: an der ſtat, da | |
| golt. Alle, die das ſahen, die lopten den almehtigen got. Do nam ſi der biſcholf vnd brahte ſi der chvniginne, des | |
| golde machen, da ſi ſi inleite. Die iuden, die vertreib do div heiligiu chvniginne. Dem heiligen biſcholf gap vnſer herre ſo | |
| allen ſiechtům an den liuten heilite. Helena, div heilige chvniginne, do ſi got wol gedienot, do ſchiet ſi von diſem leben | |
| heilite. Helena, div heilige chvniginne, do ſi got wol gedienot, do ſchiet ſi von diſem leben hincʒe dem himelriche vnd lie | |
| die rehten weide. O wi, wie ſůʒe purde darane hangote, do diu vil edelen lider ſant Marien chindes $t darane gehohet | |
| da flůʒʒen von vnſers herren ſeiten. Geſegenet ſi div wile, do der ſelbe poum wahſen begunde, das er ie gecʒimberet wart, | |
| wie reine vnd wie heilich der wihære was, probatica piſcina, do das holcʒ vnſerre $t vrloſvnge darinne lach. Wier leſen an | |
| vnd namen die ʒwene eſte des heiligen crûces, die waren do beſlagen mit golde vnd mit edelem geſteine. Das brachen ſi | |
| in den ſelben wihere, da von w%:ir iv geſaget haben. Do wart das ſmahe waʒʒer alſo geeret, das der heilige engel | |
| der was, der wart geſvnt $t [uone alleme ſineme ſiechtoͮm]. Do vnſer herre fůr mit ſinen iungeren in dirre werlte, do | |
| Do vnſer herre fůr mit ſinen iungeren in dirre werlte, do ſach er da bi dem ſelben wiher chrumbe vnd halʒe | |
| dirre werlte mit ſinen gotleichen genaden von allen iͤr ſiechtům. Do die iuden den wiere cʒeinen cʒeiten furboten, do wart das | |
| iͤr ſiechtům. Do die iuden den wiere cʒeinen cʒeiten furboten, do wart das crûce funden vnd wart vnſer herre, der heilige | |
| funden vnd wart vnſer herre, der heilige Chriſtus, darane genagelot, do ne geſchach after diu niemer mere dehein ʒeichen in dem | |
| das er ſemfticlichen vnd ſtille ſwigende ʒe der martyre gie, do ers vil wol m#;oahte widerredet haben, ob er wolte, alſo | |
| haben, ob er wolte, alſo er ʒe ſante Petro ſprach, do er eime iuden[, der hieʒ Malchus,] das ore abe ſlůch: | |
| vmbe got, das in div vngenade ʒe beʒʒerunge verwandelot wuͤrde. Do gie ſa der heilige man Helyſeus, da div vrſprunch waren, | |
| miſericordie ſue etc. Got ne hete niht vergeʒʒen ſiner barmunge, do er ſiniv liebiv chint vnter ſine arme viench vnd vnter | |
| dolium miſſus Johannes apoſtolus diuina ſe protegente gratia illeſus exiuit. Do die heiligen poten vnſeres herren nach ſiner heren vͦfferte ſich | |
| div lant, da iͤr igelichen min trehtin ſelbe ſenden wolte, do predigot ſant Jacob vnd ſin průder ſant Johannes vnter der | |
| niene predigote, oder er hieʒ in mit freiſlichen wiͤcʒen martyren. Do ſprach ſant Johannes: #.,Den almehtigen got, den lob ich, des | |
| ne verlougen ich niemer. Ich ſprach oͮch ſin wort imer.#.’ Do hieʒ in der kæiſer in welliges ole werfen. Das wart | |
| im alſo ein ſemfter pat vnd gie drouͤʒ wol geſvnt. Do hieʒ in der kayſer verſenten in ein inſulam in dem | |
| dennoch die ergen ſolten; diu ſchreip er an ein půch. Do der kayſer Domicianus fur wart, do ſanten die Romere nach | |
| er an ein půch. Do der kayſer Domicianus fur wart, do ſanten die Romere nach allen den, die er verſentet hete. | |
| ſanten die Romere nach allen den, die er verſentet hete. Do fůr oͮch ſant Johannes wider ʒe Epheſo, da het er | |
| ſelben froͮwen Druſianam vnd warf mit ſinem poten hincʒ ir. Do wert ſich div froͮwe vnd bat ſi den almehtigen got, | |
| gewerf $t vmbe den tumben iungelinch, den het er vernomen. Do div liche beſtatet wart, do ſait erʒ ſant Johanni, dem | |
| iungelinch, den het er vernomen. Do div liche beſtatet wart, do ſait erʒ ſant Johanni, dem was es oͮch vil ſwere. | |
| namen ab dem toten lichnamen dar er in gewunten was. Do ſprach der tumpe iungelinch: #.,Du vnſeligiu Druſiana, des du m%:ir | |
| m%:ir lebentigiu niene wolteſt geſtaten, das můſtu nu totiu liden.#.’ Do chom, alſo das got wolte, ein freiſlich ſlange vnd tote | |
| der oͮch da was, der wart oͮch dertotet. Ze mettein cʒeit, do ſant Johannes hincʒe deme grabe chom vnd Andronicus, der froͮwen | |
| Johannes hincʒe deme grabe chom vnd Andronicus, der froͮwen man, do tet diu ture vͦf ſelbe ſant Johanni. Do ſahen ſi | |
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