Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| $t trach komen sol von den Fremden Werden die nydenwert stent, ußer der schonen Rusinne scoce; fur dem trachen sollen alle | |
| in dem sal waren: ‘Ay důmb gesúme’, sprach er, ‘warumb stent ir so lang zu ruffen? Wolt ir myns rates volgen, | |
| die frist so lang, wann das lant mit großem unfrieden stunde, und sprachen, wann ostern qwemen, sie wolten einen tag lenger | |
| sin frunt da sie diß ersahen, das sie alschon bliben stan. Also was myn herre Gawan zum konig erkorn und gehaben, | |
| alles mit im brecht. ‘Ich wúst nit wies mit uch stunde’, sprach er, ‘darumb warnet ich mich vor, ob ir myn | |
| man sie töden soll oder uneren, so wil ich erfúr stan und wieddersprechen das urteil das es falsch ist, und wil | |
| sere gestoßen hett. ‘Ich det dir alrecht’, sprach Lancelot, ‘du stest herre und rüfest, du enweist selb warumb, du wilt fechten | |
| mantel von dem hals. Da bleib er in @@s@dem rock stande und was so wol gethan das yn alle die da | |
| die es gesprochen hant die sint meineide; des wil ich stan off den allerbesten der under uch was, ir sint es | |
| reden. Der konig bat lange und flehet das sie beidenthalb stan ließen. Da wolten sie es nit thun, @@s@der konig must | |
| tavelrunden; darumb bede ich uch gern, wolt irs thun und stúnde es uch zu thun, das ir die geselschafft wiedder enpfingent | |
| und die hunde jageten yn so lang biß das er stan bleib, und der konig reit zu im und stach yn. | |
| ein nit sin mag. Hatt myn herre ubel gethan, das stett uch zu riechten nit, @@s@das geriechte ist unsers herren gottes | |
| da gereit, da sah er zum ende ein schöne burg stan so yn ducht, ußen was sie wißer dann ein schne | |
| dem, biß das er ein pfort vant vor im offen stan; er reit darinn und @@s@sah einen den schonsten thorn von | |
| @@s@sah einen den schonsten thorn von der werlt vor im stan. Darumb ging ein schöne mure, die hoch was und dick, | |
| wol zwo mile geritten, sie sahen ein stat vor yn stan, da ein starck mure umb ging, und was schwarcz als | |
| wol siebenczehen $t jare das sie in der unselden ist gestanden. Ein herre was hie in der statt und minnet ein | |
| das sie yn dar bracht hett. ‘Jungfrauw’, sprach er, ‘wo steet Lundres $t hien?’ Sie wißt es im. Da kert er | |
| off die beyn. Er getrost sich des libes und bleib stande und schlug alumb sich mit dem schwert, das sere schneide, | |
| und saß nyder off ein seßel der by dem altar stunde; und myn herre Ywan hett im den helm abgethan. Da | |
| Da slug er zur porten yn die fur dem tal stunde und reit furbas in den tal; da was der tal | |
| me daruß qwemen. Also het der dale wol driczehen jar gestanden, das nie ritter darinn qwam der daruß mocht komen. Da | |
| ein dieff keller fur im stund. Er ließ sin roß stan und ging den grat nieder, biß das er in den | |
| Der grad was on lene und was ser schmal, und stunde ein gewapent ritter uff dem grade und hielt ein helmaxt | |
| Lancelot stund zuhant nyder und sprang in das waßer. ‘Laßt stan!’ sprach die jungfrau, ‘die enkund nye keyn man ußbringen, und | |
| ‘Ja es, frauw’, sprach er, ‘Lyonel, der alhie bi uch stat.’ Sie kust sie beide vor yren munt und die frauw | |
| qwamen sie in den walt und sahen wo Lancelot darnyder gestanden was und hett sinen helm abgethan; er lag nyder und | |
| uber alles jhens huß als es alles in einer glůt stunde, und ein glen kompt von jhem first nyder geschoßen in | |
| gingen zur tavel siczen und funden die erste geriecht daruff stande. Da sie des ein wenig gaßen, zwen gewapent sariande kamen | |
| der sargk bleib off gethan, und er ließ yn also stan, da er sah das er wiedder nyder nicht enwolt. Des | |
| trap wiedder uff und solt wiedder keren; alda bleib er stande und slug die ein hant in die ander und macht | |
| naher nit enqwem, die abenture wer sin nicht. Lancelot bleib stan da er die stim hort, und freget wer da spreche. | |
| Da wart der vatter ußermaßen fro und ging fur Lancelot stan: ‘Ich beclagen mich von uch, herre, zu uchselber.’ ‘Wie so | |
| sah er furbas zehen sariande wol bereit zwuschen den leyen sten, und er kerte yn zu und slug ir dri in | |
| ritter, er enwolt von sim roß durch sinen willen nit stan, wann das meniglich sin bestes dete. ‘So hett ich das | |
| die von dem lande hetten ein uber ein mile dannen stan, die wol gefestiget was mit graben und mit muren. Also | |
| yn. Sie waren sere unfro da sie zu fuß beliben stan vor yn, wann sie wústen nit was sie thun solten. | |
| ir wústet were jhener ritter were der vor jhener brucken stat.’ ‘Nein ich, herre’, sprach sie. ‘By der truwe die ir | |
| heiß was. @@s@//Das sah Lancelot, dem alleweg das aug darwert stunde, und verlose den sien so sere das im das schwert | |
| das schwert nahe uß der hant enpfallen was. Er bleib steen und sah sie ane und verlose sin vehten so sere | |
| was er ummer gefarn mocht, und begreif den sun: ‘Lat stan, herre’, sprach er, ‘ir hant gnug geslagen!’ ‘Des wil ich | |
| saczt die ysen in ir stat da sie zu recht stan solten. //Des morgens fru da es tag was qwam Meleagant | |
| lon.’/ dar umbe spreche wir kyrieleison./ An dir, ewige vater, stet der gewalt./ dine werc, di sint manicfalt./ du scaffis vnde | |
| zv der uns daz eriste wib frumete,/ noch daz unzevurt stunde,/ wene durh dinen trost/ dv hast uns vngnedicliche irlost./ daz | |
| uerwarf/ dine helfe heiliger man,/ des wir ruwiger uor dih stan./ dv hast dine gnedicheit/ vbir mennischen armicheit/ baz irzeigit dan | |
| der disi werilt hat gibilidot,/ in des giwalt alliz daz stat,/ daz daz gistirni umbi gat./ imo dinint vil vro/ VIIII | |
| ſie geſtetiget vnde den menſchen erlidiget. //Der iunger ſprach: Wie ſtůnt eʒ, e die welt wurde? Do ſprach der meiſter: Do | |
| Vnder dem himel iſt kein geſcafth, do der himel uffe ſte, vnde iſt ſinewel vnde iſt aller ebene gewegen. Von dú | |
| er iemer loufe, wen er an einer ſtat nith mothe geſtan. //Do ſprach der iunger: Welher ſlahte iſt der himel? Der | |
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