Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zu dem pavilune $t und fant vil knappen da vor steen; an dem pavilune leynden funff schild. Er fragt den knappen | |
| helffen zu also großer nott also als es uch nu stett. Nu belibet mit mir biß ir wol gesunt sint’, sprach | |
| also biß vesperzitt und sahen ein pavilune by einem waßer sten. Sie sahen wo hunde kamen gelauffen mit eim hircze und | |
| das roß under im tot, und er bleib zu fuß stan. Der ander stunt nyder von dem roß; da warens alle | |
| uff, das im uß der hant gevallen was. Er bleib stende und sach fur sich, er ging furter und fant ein | |
| dem schilt, das er aller zurbrach; und er bleib still steen als des nicht enwere. Der ander stieß den ritter so | |
| roß und ging hinoff und wart entwapent. Er bleib also stande in ein wambaß von samit; er was ein ußermaßen schon | |
| dem roß @@s@beide diech enzwey. Der ritter bleib zu fuß stan und raufft syn swert, er wart ser zornig darumb das | |
| das ich so zu großer not hett bedorfft.’ ‘Herre ritter, stent von dem roß!’ sprach er zu dem ritter der yn | |
| manig gut ritter sprangk nach im, und jhen tafeln blieben allstande. Des wundert sich der konig sere das nymant zu der | |
| und wolt uch gern bitten das ir ir zu statten stúndent und hulffent ir das sie den guten ritter hette mit | |
| syn roß erstochen under im, und er bleib zu fuß stende und facht als ein lewe. Der konig nam myn herren | |
| geqwetschet was; der konig fragt yn wie es umb yn stunde, er antwort im ein wort nicht und viel zuhant in | |
| stritt; er sah aber frauwen und jungfrauwen an jhener leuben stan da myn herre Gawan siech lag. Da was die konigin | |
| sin roß under im erstochen, und bleib er zu fuß sten; da waren syne roß alle dru tot. Das getrenge was | |
| roß hett gegeben. Alda dete er groß däte und bleib stan an eyner stat als ein stanthart, er schlug allumb sich | |
| als es zwuschen uch und mym herren dem konig also stat.’ ‘Hei lieber herre’, sprach Galahot, ‘was sprechent ir? Ich wolt | |
| der ritter, ‘wer sol uff dißen betten schlaffen die hie stant?’ ‘Das sollen myne knappen thun’, sprach Galahot, ‘die uch geselschafft | |
| kamern da myn herre Gawan inne lagk vor ein fenster stan. Galahot stund off und ging mit ir. Die konigin sprach | |
| sy was @@s@ich hiermit thu, wann es alles an uch steet!’ ‘Ich radt uch wol das ir alles thut das uch | |
| uch fur yn nicht, nochdann soltent ir zu recht darnach sten das ir ein so herlichen schacz gewúnnent als er ist; | |
| der konigin was gescheiden, da ging sie an ein fenster stan und gedacht darnach da ir allersanfftest mit was. Die frau | |
| allersanfftest mit was. Die frau von Maloaut ging by sie stan und sprach so sie heymelichst mocht: ‘Ach frau’, sprach sie, | |
| wol bescheiden sol. Der fleck bleib lang off syner brust steen. Lancelot was synes nefen sere fro und bot im groß | |
| zu uch und jhene funff ritter die dort by im stent, und hießen uch fragen by den truwen die ir yn | |
| unser sach deste schierer volbringen, wolt ieglicher mit fliß darnach steen.’ ‘Wir wollens gern thun’, sprachen sie, ‘dwil irs ratent.’ ‘Nu | |
| ir alle komen, so mag einer wißen wies dem andern stett; und wann ir dar koment’, sprach er, ‘so solt ir | |
| wollent ir das er und sin lant in uwern gnaden stee und sy. So mag es wol geschehen das er underdes | |
| der bittet uch gnaden, ir sehent wol wie es im steet!’ ‘Ich underwinde mich syn nit’, sprach sie, ‘ir sollent selb | |
| roß hielt. Ich han in dißem wald ein schön burg stan und bin von dißem land geborn. Ich bitt uch durch | |
| so frú nicht; ich han noch viel zu thun, darumb enstet mir nit so bezit herbergen. Auch enbin ich so sere | |
| und fragten wo der ritter were und wies umb yn stunde. Er sprach, es stúnde im ußermaßen wol, und sprach zu | |
| ritter were und wies umb yn stunde. Er sprach, es stúnde im ußermaßen wol, und sprach zu dem truchseßen: ‘Herre’, sprach | |
| mit ir, das er gern gesehen hett das sie schone gestanden were. Da sie des nicht thun wolt, da sprach er | |
| thun wolt, da sprach er zu ir das sie schon stunde, er wolt mit ir reden. ‘Mit mir reden?’ sprach sie, | |
| sprach sie, ‘das wer größlich missethan das ich by uch stande belibe.’ ‘Warumb, gut jungfrau?’ sprach er. ‘Darumb’, sprach sie, ‘wann | |
| einen den ich wol bekenne. Blieb ich dann by uch stande, so were ich ein affin, und nit weiß ob ir | |
| stuck. Das roß viel nyder, und myn herre Gawan bleib stande zu fůß, er raufft das schwert und schlug mit zorn | |
| was gegangen, da fand er einen gewapenten ritter vor im stan, der viel großer was dann der ander; er was zu | |
| die ritter rieffen myn herren Gawan an das er schon stunde und furter nicht enkeme, er wust dann zu erst wie | |
| weinde. Myn herre Gawan wond wol sicherlich an der thúr stande und facht sere. Innwendig des kam die jungfrauwe die off | |
| geben. Die jungfrau begunde lachen und sprach das er schon stúnde, er were gefangen. Sie ergreiff yn mit der hant und | |
| ergreiff yn mit der hant und sprach das er schon stunde, und hieß auch die ritter schon stan. ‘Ach jungfrau, laßt | |
| das er schon stunde, und hieß auch die ritter schon stan. ‘Ach jungfrau, laßt uns vechten, ir seht wol das sich | |
| es uß. ‘Herre’, sprach Egrevains, ‘lesent die buchstaben die daran sten, so múgent ir wißen was das swert ist!’ Und die | |
| das ich geleisten mocht @@s@darumb geben das mir myn bein stunde als ir das ir und nit eistlicher. Da by wene | |
| sah die ander sitt off dem berg ein schone burgk stan und ein feste, und wart geware das allererst lute vor | |
| mich herre zu uch und wúst gern wies mit uch stúnde.’ ‘Wie wart sie beschút?’ sprach er. ‘Der ritter der da | |
| er mir keinen ratt gegeben kan. Nu muß ichs lan stan als es stett. Ich förcht syn nit, wann alle die | |
| ratt gegeben kan. Nu muß ichs lan stan als es stett. Ich förcht syn nit, wann alle die welt kan mir | |
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