Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sin stM. (1349 Belege) Lexer BMZ
| der tranc der ist von minnen;/ daz habe in dînen sinnen./ ich bevilhe dir Îsôte/ vil tiure und vil genôte./ an | |
| was dô hin./ diu süenærinne Minne/ diu hæte ir beider sinne/ von hazze gereinet,/ mit liebe alsô vereinet,/ daz ietweder dem | |
| sach,/ und ime diu süeze Minne/ sîn herze und sîne sinne/ mit ir begunde sêren,/ sô gedâhter ie der Êren,/ diu | |
| ie dirre stric dâ./ er nam sîn herze und sînen sin/ und suohte anderunge, in in,/ sôn was ie niht dar | |
| lîm erkande/ der gespenstegen minne/ und sach wol, daz ir sinne/ dar în versenket wâren,/ si begunde stades vâren,/ si wolte | |
| die blinden süeze/ des mannes unde der minne./ ir gelîmeten sinne/ dien kunden niender hin gewegen/ noch gebrucken noch gestegen/ halben | |
| was gewant:/ diu sigelôse ergap zehant/ ir lîp unde ir sinne/ dem manne unde der minne./ si blicte underwîlen dar/ und | |
| und nam sîn tougenlîche war:/ ir clâren ougen unde ir sin/ diu gehullen dô wol under in./ ir herze unde ir | |
| sô wart ir lîch gelîche var/ dem herzen unde dem sinne./ //Minne die verwærinne/ dien dûhtes niht dâ mite genuoc,/ daz | |
| an solhen dingen sol,/ daz eteswaz von minnen/ in ietwederes sinnen/ zem anderen was gewant,/ unde begunden ouch zehant/ lieplîche in | |
| Îsôt,/ ir eine und iuwer minne/ ir habet mir mîne sinne/ gar verkêret unde benomen,/ ich bin ûzer wege komen/ sô | |
| ir mir.’/ //Dô die gelieben under in/ beide erkanden einen sin,/ ein herze und einen willen,/ ez begunde in beidiu stillen/ | |
| bescheiden/ wan einunge an in beiden,/ der stric ir beider sinne?/ //Minne diu strickærinne/ diu stricte zwei herze an in zwein/ | |
| ir jâren./ //Ein langiu rede von minnen/ diu swæret höfschen sinnen:/ kurz rede von guoten minnen/ diu guotet guoten sinnen./ //Swie | |
| höfschen sinnen:/ kurz rede von guoten minnen/ diu guotet guoten sinnen./ //Swie lützel ich in mînen tagen/ des lieben leides habe | |
| danne Setmunt/ und erbarmet mich diu minne/ von allem mînem sinne,/ daz meistic alle, die der lebent,/ an minnen hangent unde | |
| daz wir dar gesæn./ wir bûwen die minne/ mit gegelletem sinne,/ mit valsche und mit âkust/ und suochen danne an ir | |
| si zir state kâmen,/ si gâben unde nâmen/ mit getriuwelîchem sinne/ in selben unde der minne/ willegen zins unde zol./ in | |
| ir heinlîche/ rîlîch unde rîche;/ und was daz wîsheit unde sin:/ wan die sich helent under in,/ sît daz si sich | |
| schœne und was ouch maget./ alsus sô lêret minne/ durnehteclîche sinne/ ze valsche sîn vervlizzen,/ die doch niht solten wizzen,/ waz | |
| und êre,/ die twungen im sêre/ sîn herze und sîne sinne;/ die dâ vor an der minne/ wâren worden sigelôs,/ dô | |
| mære:/ diu mortræte sprach zuo zin:/ ‘nu merket beide mînen sin:/ ich sende eine maget mit iu,/ die nemet und rîtet | |
| sît des was Brangæne unde Îsolt/ von herzen und von sinne/ sô getriuwe und sô geminne,/ daz nie niht under in | |
| ertrugens ir minnenspil;/ mit der verspilte Minne/ vil maneges herzen sinne,/ der sich nie keinez kunde enstân,/ wiez umbe ir liebe | |
| getân./ diu was an in reine unde guot./ ir beider sin, ir beider muot,/ daz was allez ein und ein,/ jâ | |
| dem lande./ si lobeten an Tristande/ sîne vuoge und sîne sinne./ er und diu küniginne/ si wâren aber vrô unde vruot,/ | |
| sînen hælinc/ hin zuo der küniginne/ desn hæte er keine sinne,/ ern hæte keinen wân dar an./ doch nam er ime | |
| zwei wâren sîn meistiu nôt:/ si twungen ime herze unde sin./ er arcwânde si und in/ und zwîveltes ouch beide./ dem | |
| Marke vaste mite:/ er wante spâte unde vruo/ allen sînen sin dar zuo,/ daz er den zwîvel unde den wân/ gerne | |
| daz wizze got von himele wol,/ daz nimet mir mîne sinne.’/ diu gelêrte küniginne/ si stiez sin wider sin;/ siuftende sprach | |
| daz nimet mir mîne sinne.’/ diu gelêrte küniginne/ si stiez sin wider sin;/ siuftende sprach si wider in:/ ‘ôwê mir, inneclîche | |
| mir mîne sinne.’/ diu gelêrte küniginne/ si stiez sin wider sin;/ siuftende sprach si wider in:/ ‘ôwê mir, inneclîche ôwê!/ ôwê! | |
| wîp/ und hân nimê wan einen lîp/ und sô vil sinne, sô ich hân;/ diu zwei hân ich sô gar verlân/ | |
| verlân/ an iuch und iuwer minne,/ daz ich in mînem sinne/ niht dinges kan gemeinen/ noch geminnen wan iuch einen./ mirn | |
| iu vil unmære bin:/ des sol mîn herze und mîn sin/ vil selten iemer werden vrô.’/ ‘war umbe, schœne?’ sprach er | |
| ine wil ouch niht des minnen/ von herzen noch von sinnen,/ dem ir unholdez herze traget:/ daz si iu vür wâr | |
| zweier künicrîche/ reht und nâch êren pflegen sol,/ der bedarf sinne und herzen wol:/ sôn ist in disen zwein landen/ âne | |
| sæligiu, nu bedenket wol,/ tugenthaftiu küniginne,/ und nemet in iuwer sinne,/ daz ich sô rehte unschuldic bin/ wider iuch und wider | |
| siz mit schimpfe hin./ doch nam ez Marke in sînen sin/ und marctez al gemeine,/ ir wort und ouch ir meine./ | |
| süezem site/ smeichende alle stunde mite:/ vor den habet iuwer sinne,/ sæligiu küniginne!/ wan swâ die hûsgenôze sint/ gantlützet alse der | |
| liez in ligen und kêrte hin./ sîne gedanke und sîn sin/ die wurden swære der van:/ er dâhte und dâhte als | |
| vür sich:/ hêrre, ich wil iu sagen vür mich/ mînen sin und mînen muot;/ mîn sin dunker iuch danne guot/ und | |
| iu sagen vür mich/ mînen sin und mînen muot;/ mîn sin dunker iuch danne guot/ und gevaller iu, sô volget ir/ | |
| an die gedanke leite,/ mit waz gevuocheite/ oder mit welhen sinnen/ er möhte gewinnen/ sîner vrouwen der künigîn/ //Petitcreiu daz hundelîn,/ | |
| saz nider ûf daz gras/ gedenkend unde trahtende,/ in sînen sinnen ahtende,/ sît daz er sîner tæte/ keine bewærde hæte/ wan | |
| gevüegen unde wîsen;/ den begunder underwîsen/ der vuoge unde der sinne,/ wie erz der küniginne,/ der schœnen Îsolde/ zir vröuden bringen | |
| craft./ diz ist diu rehte trûtschaft,/ diz sint die besten sinne/ an liebe und an der minne:/ swâ man der tât | |
| allez zeiner hant lie gân:/ im hæte leit unde zorn/ sinne unde mâze verlorn./ ez was sîner sinne ein tôt,/ daz | |
| leit unde zorn/ sinne unde mâze verlorn./ ez was sîner sinne ein tôt,/ daz sîn herzeliep Îsôt/ ieman solte meinen/ mit | |
| was diu reine triuwe;/ diu gebalsemete minne,/ diu lîbe unde sinne/ als inneclîche sanfte tuot,/ diu herze vuoret unde muot:/ diu | |
Ergebnis-Seite: << 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 >> |