Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sin stM. (1349 Belege) Lexer BMZ
| gelac,/ do begunde siu in minnen./ siu vorhte in ir sinnen,/ ob er ir entrunne,/ daʒ si nimmer gewunne/ deheinen man | |
| gât/ des er si gewenet hât,/ sô müeʒen alle ir sinne/ an vremder liute minne/ sich senlîchen vlîʒen./ ich enwil ir | |
| wol behuot,/ daʒ siu durch iemans minne/ nâch tumbes herzen sinne/ diu werc ie getæte,/ swie vil man sis gebæte,/ wan | |
| diu tôtvinster naht/ der bitterlîchen minne/ diu benam ir die sinne/ und ir varwe und ir kraft:/ siu was mit leide | |
| sich erkennent dran./ und sint aber deheine man/ von tumben sinnen sô balt,/ daʒ si im sîn lant mit gewalt/ iht | |
| wâre:/ in sînem êrstem jâre/ sô wôss ime maht unt sin/ mêre den ainem andren in drîn./ //Nû vernemt, wie sich | |
| stat/ unde hiez den altsten sagen daz:/ war sie ir sin thâdin,/ daz si den chunich fersmâten,/ der Rôme mit sîner | |
| urliuge bestâ.’/ si sprâchen: ’unser hêre hantil iz noch mit sinne,/ ich wâne ers michel scande gewinne.’/ //Unde alsô der bote | |
| allen/ eine vil ware rede vor tuon:/ von dem minem sinne/ von dem rehten anegenge,/ von den genaden also manechvalt,/ di | |
| mit lufte. mit micheler crefte. er gap ime rehten $t ſin. er blêiſ ime ſinen geiſt in. daʒ er uirnunſte wîlte. | |
| tubin. iʒ was al darinne. wole bewart $t mit ſineme ſinne. Do iʒ al dar inne was. daʒ da geordinet was. | |
| $t becheret. damite ſi wir gelêret. ſo wir allen unſeren ſin. cheren an den werltlichen $t gewin. und allen unſeren wiſtům. | |
| mich herre. ê ich dare chere. daz ich mit rehteme ſinne. din urchunde bringe. Do ſprah div gotes ſtimme. zu deme | |
| ſwelhen. [D]o ſul wiR vil harte gahen. ſwaz wir mit ſinne niht megen bevahen. mit unſerem wenigem geloͮben. daz pite wir | |
| in allen gahen. zerganclichev $t dinc uirſmahen. unde wir unſere ſinne. rihten zu ge[i]ſtlichen $t dingen. wir ſuchen unſer erbe. $t | |
| inneren ſuze ni ne uirſtet. ane di minne. mit uirworreme ſinne. der chumet ſin lihte in not. ez wirt ime hernach | |
| di eſte. in daz wazzer $t er ſi duhte. ſiner ſinne er gebruhte. $t dev ſvere ſlůc in daz holz. do | |
| zvei gebot tragen. daz ſi got minnen. uon allen ir ſinnen. $t uon alleme ir herzen. in allen ir werchen. unde | |
| ſi uarn wolten. Di behilten dar inne. daz heilctum mit ſinne. di gerte $t aaroneſ. di tauelen moyſeſes. unde manna daʒ | |
| raap div gůte. di recken ſi behuten. mit allen ir ſinnen. daz ir da nimen wart innen. Di heiden wurden $t | |
| walben. raap was ein heidenin. $t ſi habete doch guten ſin. ſi barc ſi mit ſinne. ufen ir dillen. mit flahſe | |
| $t ſi habete doch guten ſin. ſi barc ſi mit ſinne. ufen ir dillen. mit flahſe ſi ſi beleite. di herren | |
| ſagen. ſver ez wil irrecchen. $t der muz alle ſine ſinne wechen. De obitu moyſi[s] & dixit moyſes. si adhuc potero | |
| muter des kindes. hi wahſſe der gelovbe mit wiſtůme deſ ſinnes. $t fro ſult ir ez uirnemen. dizze priuilegium $t wart | |
| han. furſte was er beniamin. uone gote heter gůten $t ſin. da mite bewarter ſin teil. uil gůte was daʒ ir | |
| da nach rihte auer ſa. neptalim abira. mit michele $t ſinne. di nivwen chomelinge. $t mit ſtarcheme rehte. di tivren $t | |
| di worhten $t ez ſoz geſcriben ſtat. mit wiſetifen $t ſinnen. zeren gote iovh ze minnen. $t mit geſmelze ioh mit | |
| nieman erkennen,/ si enmac ouch nieman gewinnen/ mit deheiner slahte sinne./ wan die dâ sint sô rehte guot,/ die hât got | |
| diemuotin,/ daz dritte ist diu minne;/ so wirvet er mit sinnen./ //Ez ist reht daz der leige/ den selben sit aige,/ | |
| von den Juden wart gemarterot,/ daz er mir verlihe den sin,/ daz ich muozze chundin/ den armen unde den richen/ di | |
| mit sinem gewalt./ daz bedench wir, vil liebe, in dem sinne:/ ez engetet nie dehein chint/ durich sines vaters willen,/ daz | |
| wunden gewinnen,/ so nechan si nimmer enhain man/ mit sinen sinnen gehailen,/ so muoze wir siechen immer me;/ daz muge wir | |
| dehein rede vone gote haben./ war tuo wir arme unsern sin?/ ja gescuof uns min trehtin./ war dench wir, vil lieben,/ | |
| einen trôst/ der mich zwîvels hât erlôst:/ ich hân gelouphaften sin/ daz ich dîn genanne bin,/ wîsheit ob allen listen,/ du | |
| rehten schrift dôn und wort/ dîn geist hât gesterket./ mîn sin dich kreftec merket./ swaz an den buochen stêt geschriben,/ des | |
| ich gelêret bin:/ wan hân ich kunst, die gît mir sin./ diu helfe dîner güete/ sende in mîn gemüete/ unlôsen sin | |
| sin./ diu helfe dîner güete/ sende in mîn gemüete/ unlôsen sin sô wîse,/ der in dînem namen geprîse/ einen rîter der | |
| mit guote./ ze wîben nâch hôhem muote/ sult ir die sinne rihten/ und an ir helfe phlihten./ der keiser Karl hât | |
| geslehte/ durh got und durh daz rehte,/ und ir werlîchen sinne/ durh der zweir slahte minne:/ //Ûf erde hie durh wîbe | |
| tiure pfelle drûz gesant/ von wîben durh minne/ mit spæhlîchem sinne./ die heiden heten kursît,/ als noch manec vriundinne gît/ durh | |
| gesant/ het in der wîbe minne:/ sîn herze und des sinne/ ranc nâch wîbe lône./ von rubîn ein krône/ ûf sînem | |
| sprechen/ waz ich wolde rechen;/ oder war tuon ich mînen sin?/ unschuldic was diu künegîn,/ diu eteswenne Arâbel hiez/ und den | |
| gruoz sîner bet/ und nâch ir hôhen minne/ stuonden Tesereizes sinne./ dennoch reit Terramêre bî/ Poydwîz. des vater Anchî/ het in | |
| des muoz ich immer jâmers pflegen,/ ob ich hân manlîchen sin./ ei Gyburc, süeziu künegin,/ wie nu mîn herze gît den | |
| und der künec Goriax von Cordubin:/ der truoc manheit und sin./ der künec Haukauus von Nubîâ/ streit ouch vil manlîche dâ./ | |
| niht sô laz,/ er nande iu baz denne al mîn sin,/ wie des iewedern vriundin/ mit spæcheit an si leite kost./ | |
| und mâge rechen/ an Gyburge der künegîn./ si heten werlîchen sin,/ die der stet dort inne pflâgen,/ swie zornic die ûzern | |
| gast/ erbôt ie zuht der wirtin./ war tuostu, vater, dînen sin,/ daz du mir teilest selhiu spil,/ der ich niht kan | |
| unz ir an vreuden habet gewin,/ ob ich hân toufbæren sin.’/ //[D]er wirt wol hôrte und sach/ daz er von trûren | |
| muoz ich haben unz an in./ hât er denne veterlîchen sin,/ daz mac an mir wol werden schîn./ mir helfent ouch | |
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