Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
riuwe F. (520 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.
| eyner alleyne, der sol des koniges sůn sin der von ruwen tod ist bliben. Also hant uns wise lút laßen wißen.’ | |
| (die du gebicht hast) mit guten wercken, das heißt ware ruw und ist der recht weg der zu unserm herren gott | |
| begunde im ytel zu werden, beide von gedencken und von ruwen und von dem das er der spise nit nůczet. Diß | |
| herren Ywans herberg gefurt; er lebet aber nit lang, so růwe hett er umb syn beyn das im abgeslagen was, das | |
| dißer stunt.’ //Lancelot was ußermaßen unfro das Galahot so großen ruwen in dem herczen trug, und ducht yn das er ein | |
| finden in Merlins prophecien, das von dem konig der von ruwen starb ein freischlich lepart sol komen, der sol so @@s@stolcz | |
| ritter, das sin vatter ein konig was und starb von ruwen, so múgent ir wol wißen das es der ritter ist | |
| wol das sin vatter ein konig was und starb von ruwen. Auch weiß ich wol das er den priß von der | |
| unrein noch so freischlich, begicht sie der mensch mit warem ruwen und enpfeht die buß da fur die im der priester | |
| ‘da gesah yn nie kein man, er hett sin eintwedder ruw oder schande.’ Da hub sie den samit off, und myn | |
| darinn lege. ‘Ja herre’, sprach sie. ‘Warumb solt man des ruwen oder schand han?’ sprach er. ‘Das sagen ich uch, herre’, | |
| da von er gern mere vernomen hett. Alda wart sin ruw groß und großer, das er sere krancken begund an dem | |
| ern allwege $t an schauwen mocht, und ging yn der ruw so groß an das er nún tag lag und nún | |
| zu hof das die frauw von Maloaut dot were von ruwen, wann ir amis Galahut dot was. Des was der hof | |
| ir got ubir al:/ michil wart sin val/ in die ewigen ruwe./ o wi sin gite gecuwe,/ wi manigen si uerslunde/ vnde | |
| dar an tete,/ do dv in gnaden bete/ mit grozen ruwen ane wart,/ do er uon sinen mazen wart behart,/ warumbe | |
| unde offinbare/ geujelen in groze sunden/ vnde dar umbe zu ruwen stunden/ vnde nu in diner genozschefte sint/ geheizin di waren | |
| Nach deme Jntroitu ſinget men kirieleyſon. [39#’v] Daʒ betútet die ruwe, die die ſeligen lúte gewinnent nach ſanct iohanniſ predige, do | |
| meiſter ſprach: Daʒ iſt ein vnfrólicher ſanc vnde beʒeichent die ruwe, die wir in dirre welte ſuln han unbe unſer ſúnde. | |
| alleluia ſungen, da mite wir betúten, daʒ wir nach groʒer ruwe ginge haben ʒů dem ewigen libe. Darnach liſet der dyaconuſ | |
| dandam penitenciam in remiſſionem peccatorum#.;, daʒ er ſante di ware ruwe, da mite wir uerdienden den waren aplaʒ. Daʒ dritte agnuſ | |
| erbermic ſint vnde die ir ſunde mit almůſene vnde mit ruwe vnde mit weinen bůʒent. Zů den ſprichet got: #.:Coment her | |
| ſúnde, die wir getan han vnde gedaht, obe ſie mit ruwe niht vertilget mugent werden, daʒ die heiligen daʒ wiſſent? Der | |
| ſchentlich dine ſúnden ſint, heſtu [72#’v] ſi gebihtet vnde mit ruwen erweſchit, du ſchameſt dich ir iht mere, denne men dir | |
| senftmuͤdcheit bleif al gesunt./ //Din bittere wunden waren vort ind r#;iue,/ dis wunden waren al zit n#;iue./ //Als ich gewisen dins | |
| //De verredere de ungetr#;iue/ he hůf in dinem herzen $’n r#;iue./ //Din herze bunden diͤ nidge bende,/ diͤ dim Jhesu bunden | |
| wunden sin krüz dim herzen gaf!/ //In dir strident de r#;iu ind diͤ minne,/ he krenkt ind si sterkt din sinne./ | |
| diͤ minne,/ he krenkt ind si sterkt din sinne./ de r#;iu heiʒt dich sin wunden vliͤn,/ diͤ minn$’ deit dich si | |
| minn$’ deit dich si anesiͤn./ din suͤʒe herze krenkt de r#;iue,/ din krancheit sterkt der minnen tr#;iue./ //De r#;iue nimt nu | |
| krenkt de r#;iue,/ din krancheit sterkt der minnen tr#;iue./ //De r#;iue nimt nu üverhant,/ wan diͤ minn$’ verwint in alzehant./ ich | |
| diser stunden,/ hilp mir dragen mins herzen wunden!/ disen scharpen r#;iuen,/ drach bit rechter tr#;iuen/ in disem dage!/ //Ind du minnend | |
| it gůt wer inde side./ ////Vür diͤ mirre nim min r#;iue,/ vür gůt gekrüde nim min tr#;iue,/ vür den balsam nim | |
| bliven selich!/ #;iur herzetrene geft uns beiden,/ – wand unse r#;iu was ungescheiden –,/ so sal #;iuch min sun diͤ vröude | |
| we geriͤt,/ diͤ kind genasen van Even ziden;/ si můsten r#;iu ind pine liden./ //Wand wes sin wart iͤ so wis,/ | |
| //Mich dünket, dat din vröud d#;iu mere/ dan de vürgangen r#;iue were,/ wand diͤ truricheit si nam ende,/ so diͤ vröude | |
| suͤʒste bürden,/ diͤ din lif alein můst dragen/ al an r#;iu ind ane klagen./ //Wilch engel nam got iͤ in sin | |
| zebrach/ noch v#;iur noch $’n gein hamerslach,/ dat is: noch r#;iu, noch ungemach,/ dat dines kindes lichem durchbrach./ //Din herze brach | |
| wart dů besiͤn,/ dů al diͤ jünger můsten vliͤn./ noch r#;iu, noch vort $’n zebrachen dich,/ ei starke vrow ind süverlich!/ | |
| //Dat scharpe swert giͤnc durch din herze,/ dat was de r#;iu ind ouch de smerze,/ des bittercheit din herz durchsneit,/ als | |
| disen martelern bis du gelich,/ můder ind maget süverlich!/ //Din r#;iu üver allen r#;iuen groʒ/ macht dich der meister martler genoʒ./ | |
| du gelich,/ můder ind maget süverlich!/ //Din r#;iu üver allen r#;iuen groʒ/ macht dich der meister martler genoʒ./ //Dat swert, dat | |
| din martilje wert./ //Din kron is glich dinem r#;iuen,/ din r#;iu is glich diner tr#;iuen/ ind der allermeister minnen,/ diͤ din | |
| himel und erden solde erfrowen,/ daz ce storene quam unsen ruwen,/ an aller slahte ser iz van dir quam,/ als iz | |
| lere #.[es mich#.].» «Also du kumest úber die not der rúwe und úber die pine der bihte und úber die arbeit | |
| und ist gekroͤnet mit der hoͤhi. Die dritte juncfroͮwe ist rúwe, dú ist gekleidet mit den wintrúbelin und ist gekroͤnet mit | |
| Wa mit waren si denne zů dem himelriche komen? Mit rúwen und mit gůtem willen an irem ende. Fúrbas vant si | |
| nún koͤre an nún tugenden: «Wir loben dich an diner rúwe, an dinem gůten willen, an diner warheit, an diner wisheit, | |
| sich der niderste mensche alsust erholen mit cristanem geloͮben, mit rúwe, mit gerunge und mit gůtem willen, mere sin sele mag | |
| mich, dú vorhte schalt mich, dú schamme geiselte mich, dú rúwe vertuͤmete mich, die gerunge zoch mich, dú minne fůrte mich, | |
| vor únsern oͮgen <N>VI</N>. Gottes uswelunge mag nieman stoͤren; rehte rúwe hat aplas, gottes gnade und ist ane vegefúr <N>VII</N>. Wie | |
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