Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
riuwe F. (520 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.
| hete getan/ an den brieue geschrieben stan./ des wurden sine rivwe groze./ deme herren quam her ze uuͤzen,/ mineme trechtine her | |
| herzen we tete./ Do der uil gůte man/ die waren ruwe da uirnam/ vn̄ die bitteren clage,/ do man zvͦ deme | |
| grabe./ sere begunde her da clagen/ sine sunde mit warir ruwe:/ gote was her getruwe./ den zwein heiligen boten/ her do | |
| nach trane./ Wen sie was vroudin ane,/ Vol jamirs unde ruwin/ Von den ganzin truwin/ Irs vil liebin vrundis./ Daz nidir | |
| gebinde troste,/ Daz sie doch ser loste/ Uz irn senindin ruwin./ Ir bruodir sprach intruwin/ Daz er sie wolde losin/ Odir | |
| frouwen unde der diuwe: $s so ist ze spate diu riuwe,/ die wir haben solden, $s ob wir genesen wolden./ so | |
| $s di menige er troste./ er sprach: "swer mit der riwe $s besuochet gotes triwe,/ dem nahent wærliche $s diu himeliscen | |
| ich bin iz ein ruoffende stimme/ in der wuoste der riwe $s unde chunde gotes triwe."/ Do frageten si den guoten | |
| der guote $s gerefset in der sinfluote,/ daz er des riwe habete $s daz er den menscen ie gebildete./ daz wart | |
| wart uns vergolten $s von sineme gewalte./ wan er des riwe hete enphangen, $s do er in daz wazzer was gegangen,/ | |
| heilant,/ daz si alle die enphiengen, $s di an die riwe giengen./ Do stunt iz unlange, $s Peter vuor dannen/ in | |
| unsich iteniuwen: $s so leitet er unsich ze der heiligen riuwe./ diu sol uns leren, $s wie wir got sulen phlegen./ | |
| uns paciencia, $s den vienden vergebe wir iesa./ von der riuwe chumet uns ein nezzene, $s diu ist michel bezzer,/ daz | |
| und unser unrainez herz in zäher und in wainen ganzer rewe zerflœzet. ze dem zwelften mâl gefräwet si gesundeu augen, daz | |
| macht den sünder, der verprant ist mit der hitz der rewe, zuo aschen der dêmüetichait. daz bezeugt uns wol Marîâ Magdalênâ | |
| trinken des gesalzenn wazzers, daz ist wâreu peiht und ganzeu rew. /Mein herz pitet mich und mant mich der spiegel meiner | |
| daz si ümmer muosten leiden in dem vegfeur, wie grôz rew si hieten umb ir sünd, unz daz der pellicân, Christus, | |
| die heiligen peihtigær. wenn ain vergiftiger sündær daz getranch seiner rewe mit des peihtigærs flaisch, daz ist mit seim rât, macht | |
| der sünden sô grôz nümmer werden, si verswind von der rew und von der puoz. //VON DEM TESTE. /Testeum haizt ain | |
| verstên ich die gaistleichen arbait, diu alle die pitterkait der rew und der puoz verkêrt in ain süezen der êwigen süezikait | |
| guoter werk und mit dem auzprennen rehter peiht und ganzer rew für alle die siechtüem, angst und nôt, die uns anligent | |
| iedoch sam der mensch widerkümt mit der tauf und mit rew, daz er an daz êrst wesen kümt seiner êrsten machung, | |
| komen do durch?/ gene di der sunden vurch/ hie mit rouwe han begozzen,/ seht den stet si unbeslozzen,/ di mogen zu | |
| her abir durch scholt den tot/ und hat her mit ruwen gebichtet,/ vrunt min, des bis berichtet,/ der wirt von der | |
| gebichtet,/ vrunt min, des bis berichtet,/ der wirt von der ruwe walden/ mit dem schecher dort behalden,/ der zu gote sprach | |
| sundir wan/ kegen gote ouch ufgetan,/ wen her van genaden rouwe enpfet,/ got den mit im ezzen get,/ als uns di | |
| schemen./ di rede ich abir vornuwe:/ si wunden mich mit ruwe,/ so daz ich tet mine bicht./ des letzten stuckes bis | |
| und si ouch allir sunden mist/ hat uzgeworfen mit ganzer ruwe/ ich sage und ouch mit ganzer truwe,/ denne izzet mit | |
| gebrait ſprechende sante. nit waiſdv daz div gedulti gotiſ ze Riwe dich laith. wan der milte herre ſpricht. Jc wil nit | |
| daz du bist/ Gevallen in der sunden mist,/ Bichten, gantze ruwe han,/ Vurbaz me die sunde lan./ Dir wirt Got vil | |
| wort:/ «Swen der sunder wirt gehort/ Sufzen um die missetat,/ Ruwe, bichte, buze hat,/ Daran veste hie bestat/ Glich nach sines | |
| doch Cristus hat/ Geworfen uz den spruwen/ Mit bichte, herzen ruwen,/ Rechte buze entpfangen,/ Umme daz uns entgangen/ Was der toufe | |
| richter, louf zur buze!/ Valle vor Gotis vuze!/ Bichte mit ruwe den ban!/ Got wil dir die tat verlan./ __Slehe, wie | |
| Louf hin zu der bichte bat,/ Twach dich mit der ruwe zar!/ Buze hie die sunde gar:/ So wirdestu offenbar/ Wonen | |
| priester immer eren./ Er kan mich rechte leren/ Bichten, buzen, ruwe trayn,/ Rumen mines herzen hayn./ Da von wil ich en | |
| Gotis barmeherzikeit./ Kum, sunder, clage din leit/ Deme priestre mit ruwe!/ Vor dir wirt im ein gruwe,/ Nicht dich en zu | |
| daz dv vns verboten hast; vnd haben dar vmb die riwe niht, di wir haben solten; daz wir dich, einen so | |
| noch in zweifel, weder si da von chomen mit rehter riwe vor ir ende oder dar inne bestechen ewichlichen. Si habent | |
| div totlich svnd ist. Wirt in div ercennei der waren riwe, so genesent si an der sele; anders mag in dehein | |
| gote durch got gesundert sîn, und daz ist aleine rehtiu riuwe mîner sünden; sô ist mir sünde leit âne leit, als | |
| mite ze grôzer und wârer dêmüeticheit und andâht. Wan, sô riuwe erniuwert $t wirt, sô sol diu minne ouch grœzlîchen gemêret | |
| diu minne ouch grœzlîchen gemêret und erniuwert werden. //Von zweierleie riuwe. Diu riuwe ist zweierleie: diu ein ist zîtlich oder sinnelich, | |
| ouch grœzlîchen gemêret und erniuwert werden. //Von zweierleie riuwe. Diu riuwe ist zweierleie: diu ein ist zîtlich oder sinnelich, diu ander | |
| ob er iezunt verzwîveln $t sül, und dâ blîbet diu riuwe in dem leide und enkumet niht vürbaz; dâ enwirt niht | |
| enkumet niht vürbaz; dâ enwirt niht ûz. Aber diu götlîche riuwe ist vil anders. Als balde der mensche ein missevallen gewinnet, | |
| daz man âne sünde sî in der kraft der götlîchen riuwe. Und ie man dâ die sünde grœzer wiget, ie got | |
| sie im wider sint. Und denne, als diu götlîche $t riuwe sich erhebet ze gote, sô sint alle sünde belder verswunden | |
| ze nihte, als sie nie geschehen enwæren, ob ein ganziu riuwe dâ wirt. //Von der wâren zuoversiht und von der hoffenunge. | |
| wif sin./ niet enrůcht] in umbe die kuningin,/ Of si ruwe havete./ si[ne vroude die was staete]./ /An deme meien was | |
| niht vil schulde./ mir riet ez Evâ mîn wîp./ ze riuwen müez ir ir lîp/ werden an dirre stunt./ diu unsæld | |
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