Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

riuwe F. (520 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.  

Tauler 356,18 das ist werlich úwer verderbnisse. Und ob úch Got woren rúwen dar umbe git, das harte misselich ist, so súllent ir
ThvASu 204,9 Gregorij «Über Ezechielem,» daz «die sünde, die man snellich übermitz rüwen niht vertilket, die zühet von irre swarheit zuo einre andern.»
ThvASu 288,2 signünfter in Israel vertrag niht, noch werde niht geneiget von rüwen.» __Ez ist zemerken, daz in der fürbereitunge zwei ding zebetrahten
Tr 1791 daz vater noch muoter hæte,/ waz got mit deme getæte./ //Riuwe unde stætiu triuwe/ nâch vriundes tôde ie niuwe,/ dâ ist
Tr 1795 niuwe:/ daz ist diu meiste triuwe./ //Swer nâch dem vriunde riuwe hât,/ nâch tôde triuwe an ime begât,/ daz ist vor
Tr 9669 vertruogen;/ ouch sach man an genuogen,/ daz ez in grôze riuwe bar,/ und was ouch der diu meiste schar./ sus was
Tr 12245 als ez an ir gebûwen wart./ als ez uns danne riuwe birt/ und innerthalp des herzen swirt/ und tœtet uns dar
UvZLanz 238 dervon seit,/ swer dâ wonet einen tac,/ daʒ er niemer riuwe pflac/ und imer vrœlîche warp/ unz an die stunt daʒ
UvZLanz 243 alle schande/ daʒ kint in dem lande./ mit vreuden, âne riuwe./ er muose sîn getriuwe,/ hübsch unde wol gemuot;/ daʒ hieʒ
UvZLanz 1023 niht.’/ mit zorne siu dô von im schiet/ und mit riuwe beide:/ son geschach ir nie sô leide,/ noch enwas si
UvZLanz 1129 nieman danc seit:/ daʒ ist trûren unde leit/ und êweclîchiu riuwe,/ wan ir iwer triuwe/ und iwer êre hânt verlorn./ sît
UvZLanz 1688 und solt er tôt sîn gelegen,/ er enkunde doch niht riuwen pflegen./ //Nu lît der êrbære/ in eime karkære,/ der ist
UvZLanz 5256 got ze rehte’/ sprach diu milte künegîn./ dâ muose michel riuwe sîn,/ wan ze diseme tegedinge/ sâʒen dâ ze ringe/ tûsent
UvZLanz 5636 siu âne missewende/ dâ ze hove lebete./ ir herze in riuwe swebete/ als eʒ den minnæren tuot./ si enwiste waʒ ir
UvZLanz 6116 siu hete wol vernomen,/ daʒ Iblis diu getriuwe/ durch senelîche riuwe,/ als ir stæte wol gezam,/ des tages niht hin vür
UvZLanz 6536 niht wolt erwinden./ des gewan diu künigîn zehant/ sô grôʒe riwe, daʒ ir geswant/ und daʒ siu viel in unmaht./ diu
UvZLanz 6861 ich enweiʒ waʒ ich iu sagen mac/ wan dâ was riuwe unde nôt./ manec ritter wære gerner tôt,/ dan er des
UvZLanz 6922 als an der selben hervart./ Lôût der getriuwe/ hete grôʒe riuwe/ durch sîner muoter ungemach./ den rittern er zuo sprach:/ er
UvZLanz 6932 daʒ sol iu geclaget sîn/ ûf gnædeclîche triuwe./ diu clagelîche riuwe/ sol durch nôt erbarmen/ die rîchen zuo den armen,/ wan
UvZLanz 7453 ungehabe,/ ob si stüenden ob dem grabe,/ so enwære ir riuwe niht mêr./ daʒ ane sehende herzesêr/ was dem gougelær ein
UvZLanz 7507 sîner hübscheit/ ein zorn und ein herzeleit/ und nâhe gândiu riuwe./ als Lanzelet die triuwe/ an als guoten knehten vant,/ dô
UvZLanz 9360 kam:/ di enpfienc er mit triuwen/ und ergatztes al$/ der riuwen/ der ir dâ vor was beschehen./ nu moht siu êrste
VMos 13, 26 dev gotes ſtimme. des kan ich wole irwinden. ich han rewe genûc. daʒ ich den menniſhs î geſchûf. ſi ne werdent
VMos 28, 5 $t ſcalche unde ſine divwe. unde daʒ er inphinge ſine revwe. wande er wider ime hete getan. do er ime ſinen
VMos 49, 25 ſo werdent ſi mit der pihte uirſenket. $t in der riwe all$/ er trenket. ſi ne ge[t]unt uns nimer necheine not. ſi
VMos 52, 3 waren gotes triwe. div rache iſt uirwandelet $t in di riwe. Nu ſage wir $t ev da bi. do chomen ſi
VMos 58, 30 waſſe $t iſt ez unde ſtichet. als ovh in div rivwe begrifet. daz wizzet wol ze ware. der belibet ovh dare.
Wahrh 162 sinem kinde?/ wolt wir ims getriwen,/ er gebuozt uns unser riwen/ unde gæbe uns daz tegeliche brot,/ unde gebuzte uns alle
WernhMl 2,3 und ze eren, der stirbet nút unrechtes todes noch #;van rúw siner súnd.’ Und ich wæn wol das er es nút
WernhMl 226 im hett laidenmůt/ Und trostend in mit trúwen/ Insinen grossen rúwen./ Das was oͮch gar #;van ende:/ Er bott sin hende/
WernhMl 242 laide si besass,/ So das du raine werde gůt/ Mit rúwen hette laiden můt./ Ir selbes laster tett ir we,/ Doch
WernhMl 252 mit froͤde sante/ Wider den getrúwen,/ Der mit ir was inrúwen./ Eines tages gieng sy an ir gebett/ In ain garten,
WernhMl 3892 man/ Den andem crúce Got behielt,/ Wan er mit geloͮbe rúwe hielt./ __Also fůrent sú nu hin./ Do wart vil haiss
WernhMl 6709 Gottes rich./ Mit flisse lert er mengelich/ Umb ir súnde rúwen han/ Und toͮfte sú indem Jordan./ Vil lúte ze im
WernhMl 7116 Und aller welte schuld uf nimt/ Und vergit denen die inrúwen sint!’/ __Nu warent sunderlichen da/ Die sant Johansen giengent nach/
WernhMl 7265 Wisen, kúnden Gottes rich/ Und applas aller mengelich/ Die rechte rúwe wolten han/ Und von iren súnden lan./ Vil zaichen und
WernhMl 9006 sines herren het./ Man seit er kæme inlaides not/ Mit rúwen úncz an sinen tot;/ Und wenne er horte kræigen den
WernhMl 9413 herren sin/ Richten und vertailet sin,/ Da von er och inrúwe kam:/ Die drisig phenning er do nam/ Und trůg sú
WernhMl 10468 schaide dich der tot’,/ Sprach dú vil getrúwe/ Mit klæglicher rúwe./ __Ihesus mit haiserlicher stim,/ Wie lúczel krefte wære inim/ Von
WernhMl 10642 er insinen handen hat./ Da wider Gottes trúwe/ Sůchet unser rúwe/ Mit mæniger hand dinge,/ Das er úns wider bringe/ Und
WernhMl 11142 sin/ Von herczen und mit trúwen/ Und mit vil grossen rúwen./ Er sprach: ‘owe der grossen not/ Das du hest so
WernhMl 11232 dich/ Genædeklichen úber mich/ Und fúr min untrúwe/ Enphachen min rúwe./ Der mir die bærmde tete kunt/ Das sibenczig warbe siben
WernhMl 11240 hast gebotten mir/ Das ich in neme ze hulden,/ Wer rúwe hat nach schulden./ Des man ich, lieber herre, dich,/ Und
WernhMl 11670 began/ Als siner můter mit trúwen./ Ie doch was si inrúwen/ Umb iren lieben sun mit klage,/ Wainen, súnfczen alle tage./
WernhMl 13536 sú die red vernament:/ Sú wainotent, růftent, schrúwen/ Mit herczlaides rúwen/ Sament und och sunderbar/ Iegkliches von der schar/ Sam userwelt,
WernhMl 13702 man vint,/ Mit hilffe und allen trúwen:/ Des belibent wir inrúwen,/ Das wir din zarten suͤssen/ Nu mangel haben muͤssen./ Du
WernhMl 14895 er umb Got erwirbet:/ %/Ubels todes er nút erstirbet,/ #;vAn rúwe nút kunt von dir welt;/ Das wirt dar umb sines
Wh 15,15 erkanden:/ ich meine die dar sanden/ ir vreuden schilt vür riuwe./ ist minne wâriu triuwe,/ so erwarp da manges heldes tôt/
Wh 38,20 den wehsel ame strîte/ gap Terramêr von Cordes./ der sêle riuwe hordes/ vil ûf ein ander legten,/ himels dône si wegten,/
Wh 64,27 nu lebende?/ der jâmer ist mir gebende/ mit kraft alselhe riuwe,/ diu zaller zît ist niuwe,/ swaz nû mîn lîp gewern

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