Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
riuwe F. (520 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.
| sîn verlân’,/ sô sprach der getriuwe,/ ‘ich leb in sölher riuwe,/ daz mir senfter wære der tôt./ den rehten kus ich | |
| beider kint./ mîne bruoder die hie sint,/ erhœrent die mîne riuwe,/ Si begênt an mir ir triuwe.’/ //Er dâhte ‘ich wilz | |
| sin/ und dîn ûz erweltiu triuwe,/ sô muoz mich herzen riuwe/ vil gâhes bringen an den tôt./ ich liez Gyburge in | |
| herzenhalp sîn brust/ wol hende breit gesunken/ und sîn vreude in riuwe ertrunken./ er dâhte ‘nû ist der künec sat:/ des in | |
| gescheiden,/ ir ensült uns leisten triuwe./ nû habt ouch eigen riuwe/ nâch den die iuwer rîche/ werten werlîche./ nu lât se | |
| mit sîner âküste,/ und alle die im gestuonden/ die selben riuwe vunden./ die varent noch hiute dem mennische bî,/ als ob | |
| wîs,/ zer manheit und zer triuwe,/ und zer milte âne riuwe,/ und zer stæte diu niht wenken kan./ ich künd iu, | |
| unverseit / minne unde triuwe; / ich wil iu âne riuwe / immer wesen undertân. / ir sult ez niemen wizzen | |
| man / und wil iu leisten triuwe / immer âne riuwe.’ / der rîter sprach ‘daz sî getân!’ / vür in | |
| er was gar âne triuwe; / sîn herze dâ von riuwe / und vil grôze swære gevie, / swen er ze | |
| Owê dir, tôt! du bist ein hagel; / vil bitter riuwe treit dîn zagel / und jæmerlîchez ende; / dîn sloz | |
| / dô vant er daz gesinde gar / in jæmerlîcher riuwe. / ir klage diu was niuwe / um%..b den wirt | |
| / ich geloube daz si sül genesen; / diu wâre riuwe ist gewesen / ir touf an ir ende. / herre | |
| daz si genieze ir triuwe: / ir touf was diu riuwe / die si dolte umb ir liep. / dô kom | |
| – / zwô hende nâch der triuwe. / mit herzenlîcher riuwe / vrouwe Japhîte wart begraben. / mit guldînen buochstaben / | |
| valschlôs. / ir schœnen lîp si verlôs / von herzenlîcher riuwe; / den tôt gap ir diu triuwe / die si | |
| / wan si den tôt von triuwen leit; / diu riuwe ir abe %..d%..az herze sneit.’ / Beslozzen wart der edel | |
| sus sach man si den künic klagen / mit herzenlîcher riuwe. / daz schuof ir grôziu triuwe; / ir klage diu | |
| / was zallen zîten niuwe; / si truoc die wâren riuwe / umb%..e ir gesellen tôt. / Lîôn der vürste ir | |
| / was der reinen triuwe. / daz erzeicte ir grôziu riuwe / die si nâch dem helde truoc / den ir | |
| ir abe %..d%..az herze sneit. / si schiet mit solhen riuwen hin / daz ich des gewis bin / daz got | |
| man dâ bî gedæhte / muoterlîcher triuwe / und senlîcher riuwe.’ / daz vingerlîn enpfie sîn hant; / daran er geschriben | |
| hábo daz stúppe déro írdiskon gedánko ábo mír mít uuírdegêro rûiuuon záheren geflôzzet: uuîe scál íh nú míh gelôiban dînero $[*1*trahene | |
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