Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
riuwe F. (520 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.
| ezzen gemachen./ man moht niht gebriuwen./ si hêten vil der riuwen./ si wârn nâch des hungers tôt,/ dâ von si liten | |
| man zuo ir truoc/ und guoter kleider ein michel teil./ riu und jâmer was ir wol veil./ man stiez sie ûf | |
| stân./ ze Rôm der selb künic gie,/ wan im diu riu sîn herz vie./ __Dô ieglîch künic ze Rôm kam/ und | |
| und sô gewære,/ daz dû den sündære/ durch sînes herzen riuwe enphâst/ und in dîn hulde haben lâst/ durch dîne barmunge:/ | |
| ê gesaget hân,/ tägelîch mit triuwen./ doch wâren sie in riuwen/ umb eine rede, daz ist wâr./ diu frouwe was wol | |
| leider geschach,/ des sult ir wol getriuwen./ mit vil grôzen riuwen/ erbeizte der herre sâ zehant/ und zôch abe sîn gewant,/ | |
| mit solher zühte,/ daz er sîn wider got genôz./ sîn rîuwe diu was sô grôz,/ daz got vergaz der schulde/ und | |
| erlost,/ daz wir uns tun der sunden abe/ und rechte rewe dar umbe habe/ und ware bichte denne tun/ und immer | |
| sunden nimmer bloz/ der ir tweder hat getan,/ er muͤze riwe dar umbe han./ Die r#;uewe sol also geschehen:/ man muz | |
| tweder hat getan,/ er muͤze riwe dar umbe han./ Die r#;uewe sol also geschehen:/ man muz si horen oder sehen./ da | |
| verhilt/ untz daz sin tot wirt newe,/ der stirbet ane rewe./ wer die rewe inder da,/ so wer daz gut anderswa./ | |
| in veriete daz er vertümet was. do fvrt er di riwe vnd truege wider di drizzich silbrin den fürsten der priester | |
| sô beginnet er ime liuben $s des er chumet in riuwe./ er beginnet ime suozzen $s daz er ubele mach gebuozzen./ | |
| $s vil riuwechclîchen er suftet./ /Afer ist iz umbe die riuwe $s sam man ein gezartez tuoch wider zesamene siuwe:/ daz | |
| in megen triugen $s mit unseren lugen?/ /Wir choden unsech riuwe $s mit micheler untriuwe/ die manegen unfrume $s die wir | |
| $s zarmôten choment:/ die nechunnen bûwen, $s die sehent menege riuwe,/ die in danc mûzen nemen $s swaz in got gerûchet | |
| in Abrahames scôzze./ //Isaac sîn sun $s was in michelen riuwen,/ daz sîn wîb Rebecca $s bern newolta./ mit lûterem muote | |
| muose daz chint lussam $s ellende werden./ /Er skiet mit riuwen $s von den ungetriuwen,/ mit gebuntenen armen, $s daz mahte | |
| sînes troumskeiden er vergaz./ er irgaz triuwen $s jouch maniger riuwen/ die er in dem charchâre leid $s ê ime Joseph | |
| chom muoder,/ mit guoten triuwen, $s duo garnôtet ir dise riuwe./ sehet, nû gât durh nôt $s uber uns daz sîn | |
| /Unser vater begunde trûren $s duo zuo giengen ime dise riuwe./ /Er chod: #.,iu ist wole chunt $s daz mir mîn | |
| in mîne triuwe, $s des muoz ich iemer sîn in riuwe!/ von unseren sunten $s bir wir worden ze scanten./ die | |
| nemahte fore sêre,/ daz si mit untriuwen $s râchin ire riuwen,/ daz Dina ire swester $s selb ire hête biworven laster,/ | |
| sô er in beswîchet,/ daz er mit bîhte jouch mit riuwe $s suochet gotes triuwe,/ unt er ime sentit in muot | |
| zwischen hienc/ Und doch den alter umme vienc,/ Bedutet die blintheit/ Die do truc und noch treit/ Die blinde judesche diet;/ | |
| grimes todes wage./ Ich schaff daz sine mage/ Umb in rüwen unde nott/ Müsse han untz uff den tod.’/ __Avenoss mitt | |
| der fierde:/ "Owe vnserre zirde,/ Owe vnserme gebuwe,/ Owe dirre ruwe,/ Der vns arme1n sol geschen./ Ich han ez langens vor | |
| den strit./ Da wart der alde nit/ Vn2de die alde ruwe/ So vnsamfte nvwe,/ Daz ez anders niht en=koste,/ Den ioste | |
| dich vnd mich/ Hette eine truwe./ Du bist immer min ruwe,/ Din not min not./ Ich bin mit dir halp|tot./ Din | |
| die rede korte!/ Do sprach die frowe,/ Alz hette sie rowe:/ "Wes sol ich dir antworte gebe1n?/ Nv sihes=tu wol, daz | |
| hebet die zit,/ Da ir ane verlorn sit./ Owe dirre ruwe!/ Vwer schone gebruwe/ Wirt zv|furt als ein wint./ Owe, hector, | |
| hector was bestat,/ Sie karte1n wider in die stat/ Mit ruwe1n vn2de mit swere,/ Mit so|getane1n gebere1n,/ Die dar zv gehorte1n,/ | |
| schone tac,/ An daz eine,/ Daz sie alle gemeine/ Hette1n ruwe vn2de klauge./ Ez en=wart nie tac dem tage/ Glich an | |
| der slac,/ Nach dem stiche v3nde nach dem slage/ Grozze ruwe v3nde klage/ Vmbe tote1n v3nde gewu1nde1n./ Die criche1n ne=cu1nden/ Bezalen | |
| in dar: [nider]/ Weder e noch sider/ Wart da grozzer ruwe./ Der herre was getruwe,/ Kvne zv schilde,/ Riche vn2de milde/ | |
| Beide erslage1n lage1n./ Vo1n fru1nden vn2de vo1n mage1n/ Was da ruwe vn2de clage/ Die nacht durch biz zv de1n tage./ Ecuba, | |
| die stat bracht./ Antenor wachte alle die nacht/ Beide mit ruwe1n v3nde mit klage./ Des morgens vru mit dem tage/ Die | |
| gehorte1n/ Vn2de ir not sahe1n,/ Die mvste1n enphahe1n/ Iamer vnd ruwe./ Die frische rose nvwe/ Vn2de ir varwe, die vo1n ir | |
| Do gelobete er der frowe1n,/ Er loste sie vo1n den rowen,/ Ob sie mit ime wolte kere1n;/ Er wolde sie wol | |
| lieber here,/ Got unser vetre ere,/ Gebenediet bistu!/ Gelobet si al dar zu/ Din name ewiclichen,/ Wand du ie steteclichen/ Gerecht | |
| muz sin./ Doch weiz ich dri kindelin/ Noch in dem oven sitzen/ Mit tugentlichen witzen,/ Gar enic vuerez hitzen,/ Vreude in | |
| gab/ Vrikur an des vronen cruces stab,/ Ruwic vor unse ruwe./ [127#’v#’a] Die sechte tugent #s+truwe#s-/ Den edelen Got des willen | |
| deme richen/ [166#’r#’a] Gote wolde glichen,/ Und viel in senenden ruwen/ //Zu diser vil ungetruwen/ Roten erden, uf der wir wonen/ | |
| $s nich newerde vergolten,/ é wir iz vertílg%\en $s mit riuwe unde buozze,/ daz wir des vone dir gwinnen $s willen | |
| treit dare/ alsam e ze den sunten,/ e in di riwe ervunten./ //Der X. stain ist sus/ gehaizen Crisophirus./ purpruner varwe/ | |
| die daz mennisch ze got hat,/ so ez an rehten riuwen stat/ vor sinem ende/ ubir alle sine sunde./ //Swer die | |
| dem chnehte,/ der vrouwen joch der diwe,/ also si habent riwe,/ mennechlich nach sinem gewurhte:/ da mugen wir uns balde furhten./ | |
| haben die drey gespilen mein,/ Die Gotes forcht und fraw Rewen,/ Die prechten dir mit guten trewen/ Wie vil du wasser | |
| Das rat ich bey meiner trewe!’/ Do gie zu fraw Rewe/ Und horte das rueffen./ Sy fraget was sy schueffen/ Und | |
| uber macht,/ Daz chumbt von ir trew.’/ __Do sprach fraw Rew:/ ‘Gots vorcht, liebe gespil,/ Hor mich, wan ich auch wil/ | |
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