Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîs stM. (928 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| diu lobes rîche Diânâ./ diu gotinne Medûsâ/ hât ouch gotlîchen prîs./ von hôhen witzen ist vil wîs/ Pallas, diu der wîsheit/ | |
| dirre unwîplîche site/ wonte ir unwîplîche mite./ durch den unwîplîchen prîs/ hât iuwer tumber sin unwîs/ dem wilde sî ze gote | |
| minne treit/ hôhgemüete und werdekeit./ sie sint der welte hœhster prîs./ ez ist niemen alsô wîs/ (er sî junc rîch arm | |
| werdekeit gelîch/ andern sînen genôzen,/ rîchen künegen grôzen,/ in hôhem prîse, daz ist wâr./ der was lange manegiu jâr,/ daz er | |
| treit,/ an sældenrîchen vreuden ganz,/ und manlîcher vreuden kranz,/ ein prîs manlîches muotes,/ ein überguot des guotes,/ ein lachendiu, spilndiu tugent,/ | |
| mære liezen,/ mich wolte niht verdriezen,/ ich wolte gerne dînen prîs/ (wær ich sô künsterîch, sô wîs)/ sprechen, hœhen, mêren,/ ze | |
| disen strit./ do fůr Achab an der zit/ nach ritters prise uf ein wagen,/ der in zem strite solte tragen,/ dar | |
| stolze degen hohgemůt/ Kunde weder lip noch gůt/ Vor ritterlichem prise sparn./ Sus kam er úbers velt gevarn/ Gen dem jungen | |
| Wůhs, und warent an s#;ealden brait:/ Als dirre welte wunsches pris/ Blůte an in in alle wis/ Mit lobe in loblicher | |
| #s+Kapitel.#s- [66#’r] Wie vestklich der můss striten, dem der geischlich pris sol werden. //__An der núwi sines anvanges do stůnd der | |
| vast sizet und uf sich lat schlahen, dem wirt der pris geben.» Er fraget aber: «ach, sag mir: der nu an | |
| wie ist denn so billich, daz man umb den ewigen pris noh vil me erbeten erlide! Owe, zarter herr, wan weri | |
| got, wes můss sich der genieten!/ Also zergat der minne pris,/ des huͤtent úch und werdent wis!/ Ach, kurzes lieb und | |
| herze stât/ hôhe nâch der besten ger:/ si êret den prîs, der wirde hât,/ si ist aller rehter frœden wer./ swer | |
| er sprach, ‘nu stê mit minnen./ Fridebolt nu füere den prîs von hinnen.’/ //Fridebolt, setze ûf den huot,/ wol gefriunt, und | |
| walket unde rîbet./ Har nôra jou, den achselrotten/ kan er wol ze prîse,/ meisterlîch den houbetschotten,/ singet wol des reigen kotten,/ hôher sprunge | |
| unde trîbet./ Jâra jô, den ahselnotten/ kan er wol ze prîse,/ maisterlîch den houbetschotten,/ singet wol des raien kotten;/ hôher sprüng | |
| ir zarten wort,/ si reiner hort, $s des hât si prîs./ Sô sach ich ir munt, ir wengel rôsenvar,/ ir ougen | |
| $s ach, sumerzît,/ wie wüeste nu lît $s dîn hôher prîs!/ //Also lît mîns herzen grunt,/ sît mir wart kunt $s | |
| loblichen schîn,/ der sanfte tuot./ //Swa man der $s welte prîs wil begân,/ da muoz man schœne frowen hân:/ da enist | |
| $s sînem herzen bringen/ Ir wîblich $s hende zartlîch wîz./ prîs $s ich $s gich $s wîblichen bilden: $s manig gimüete/ | |
| si danne so gar/ lieblîch clâr, $s so wol ze prîse,/ als ûz dem paradîse $s kom ir lîb./ ach, wie | |
| fröiden/ jârlang wesen geil./ ein kele wîz/ hât wol den prîs:/ si machet mich (_) an jugende grîs./ //Nu wünschent algemeine,/ | |
| der ist sî gemeit./ Ûf dem rîse/ dœnent wol ze prîse/ vogellîn ir schal./ süezze wîse/ singet nahtegal./ //Swen die rîfen/ | |
| hât vil süezzer wunnen in ir schrîne./ Des mac ir prîs wol hôhe stân!/ och sint gewis, swie hôhe ich sî | |
| diu prîsent unde tiurent wol –,/ got hât noch mêren prîs an dich geleit./ //Ich hazze ein ding: daz bœs man | |
| geseit!/ sie mogen uns gehelffen wol:/ got hat vil turen priss an dich geleyt./ //Dank habe der werde Klinger, dar gehûset | |
| ir êren ist gehaz./ si flîzzet sich, wie sî den prîs behalte./ //Eins edelen valken ougen brûn,/ die sicht man blicken | |
| holt),/ So wær ze kupfer worden golt./ lîhte wil si prîs erwerben,/ lât si mich in ir dienste sterben./ //Meien blüete | |
| kan.”/ //Dô der phaffe Amîs/ an guot erwarp sô grôzen prîs/ in dem hove ze Kerlingen,/ dô reit er ze Lutringen/ | |
| stân.”/ Dô sprach der phaffe Amîs:/ “herre, irn müget deheinen prîs/ an einem phaffen begân./ ich wil ez an die vrouwen | |
| wolde,/ dô sprach der phaffe Amîs:/ “ir sult den êwigen prîs/ mit disem inbîze bejagen,/ des sult ir an mir niht | |
| wil ich iu geben,”/ sprach der phaffe Amîs,/ “disen sæliclîchen prîs/ kan ich iu wol gevüegen zuo./ mir starp an dem | |
| herren sol./ des morgens wart dô spîse/ bereitet wol nâch prîse./ ûf des bischolfes schaden/ der wirt begunde dar laden/ sîn | |
| dô sprach der phaffe Amîs:/ “iu gevellet hie der selbe prîs/ daz ir ir habet alsô vil/ und daz ichs alle | |
| ez umb in stât./ ich behalte an im wol den prîs.”/ dô sprach der phaffe Amîs:/ “sît irs ôt vlîzic./ der | |
| reit in toren wis/ und er wurbe ouch lihte toren pris,/ swenne er riten solte,/ swa hin daz ros wolte.#.’/ do | |
| diu vierde ist sueziu arbeit./ diu funfte ist der sælden pris./ so ist diu sehste, daz er wis/ ze der liute | |
| wil./ /In Oesterriche und anderswa/ wil er behalden ie den pris./ beide hie dort unde da/ ist er an allen dingen | |
| miner frouwen solde kosen./ /Si gap mir an ir den pris,/ daz ich waere ir dulz amis/ mit dienste disen meien;/ | |
| nách mir, $s swie der seite erklinget,/ gestricket wol ze prise,/ ze blicken also lise./ wa íst min frou Mátze?/ der | |
| der guoten an den tanz/ und stricke in wol ze prise!/ la din truren sin./ nim war der lieben frouwen din!/ | |
| helfet mir/ der lieben danken,/ der ich singe uf hohen pris!/ Guoten trost han ich von ir,/ meht ich der blanken/ | |
| manic edele wîp/ den sînen keiserlîchen lîp/ und sînen ritterlîchen prîs/ mit lobe gehôrte in ballen wîs/ als umbe trîben unde | |
| dô/ ‘iuwer êre wehset alle wîs,/ iuwer werdekeit und iuwer prîs,/ iuwer vröude und iuwer wunne/ diu stîget als diu sunne./ | |
| sô zierter in sîn spil./ ouch sang er wol ze prîse/ schanzûne und spæhe wîse,/ refloit und stampenîe./ alsolher cûrtôsîe/ treip | |
| wunderlîch:/ er was von Sarrazînen/ mit cleinen bortelînen/ in vremedeclîchem prîse/ nâch heidenischer wîse/ wol underworht und underbriten/ und was der | |
| mit ime in sîme dône./ er vuor in vor ze prîse,/ si nâch in sîner wîse/ bescheidenlîchen unde wol:/ diu burc | |
| dar an sîn schœne almeistic schein,/ diu stuonden sô ze prîse wol,/ als manz an manne prîsen sol./ sîn gewant, als | |
| schœnen./ dô begunde er suoze dœnen/ und harpfen sô ze prîse/ in britûnischer wîse,/ daz maneger dâ stuont unde saz,/ der | |
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