Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîs stM. (928 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| etslîch schar,/ die vil genendeclîche/ ê dicke in Franchrîche/ bejageten prîs und ungemach./ der marhcrâve zin allen sprach:/ //‘[V]riunde herze und | |
| in turnoyn und in strîten/ möhten si dâ heime behalten prîs./ sine wolten niemens terkîs/ dâ sîn deheine wîle,/ daz iemen | |
| ergêt/ aldâ si Rennewart bestêt./ //Der manlîch unverzagte,/ der manegen prîs bejagte/ (nu mein ich aber den markys),/ der sprach ‘den | |
| (nu mein ich aber den markys),/ der sprach ‘den endelôsen prîs/ werbent die nû dâ sîn beliben./ dine werdent nimmer vertriben/ | |
| der wîsen wal.’/ der rœmischen küneginne solt/ wart nû mit prîse aldâ geholt,/ und die von Paveie Irmenschart/ het erkoufet ûf | |
| von Rôme der künic Lôys,/ der an dir verkrancte sînen prîs./ //[N]û volge als wir dich lêren:/ dû solt mit uns | |
| hant/ vuorte der starke grâve Landrîs:/ der hete ervohten manegen prîs./ wie diu vierde schar dô schrîte/ gein überlast in strîte?/ | |
| vluht hie hât vür zagen./ si wellent durh mich nû prîs bejagen./ ir untât hânt si erkant;/ grôz werdekeit hât in | |
| ir magzoge,/ unz ichs mit disem rîse/ twanc widervart nâch prîse.’/ der marhcrâve sach die wârheit:/ Rennwartes her dem velde breit/ | |
| rehte.’/ Rennwart sprach zem markys:/ ‘herre, mac mîn hant dâ prîs/ an den Sarrazînen bejagen,/ den lôn wil ich von iu | |
| hagel./ ir sît an zwivel ê gesehen,/ nû muoz man prîses und ellens jehen/ durh reht ieslîchem Franzoys./ Pêter, des himels | |
| zwîvel im drîstunt geschach/ daz er an got verzagete./ hôhen prîs er sît bejagete:/ ir neheines helfe was sô wert,/ âne | |
| dir.’/ ein der küneginne soldier/ ûz dem here durh sînen prîs/ sich verstal von dem markys:/ des man im sît vür | |
| küene punschur/ vüert ûz der Franzoyser lant/ manegen tjostiur nâch prîs erkant./ ich binz der schahteliur von Chler,/ gein der Franzoyser | |
| mit sehs geflôrierten scharn./ dâ koment die gerenden inne/ nâch prîses gewinne./ daz beweinet eteslîches amîe./ ieslîcher schare krîe/ hân ich | |
| der getouften nôt./ Thesereiz und Noupatrîs,/ die zwêne künege manegen prîs/ heten, und der bruoder mîn./ Arofel: des muoz ich sîn/ | |
| mîn got:/ durh die gote und durh die minne/ nâch prîses gewinne/ sul wir noch hiute werben/ alsô daz vor uns | |
| si wolden rechen herzen leit/ und al ir goten vüegen prîs./ Oransche und Pârîs/ si gar zestœren solten./ dar nâch si | |
| Ache/ besitzen wolde und dannen ze Rôme varn,/ sînen goten prîs alsô bewarn,/ Diu Jêsus helfe wolde leben,/ daz diu dem | |
| Oraste Gentesîn,/ die der milte Noupatrîs/ brâhte. die hant manegen prîs/ erstriten mit rœrînen spern:/ die beginnent hiute hie tjost gern./ | |
| dîn hôher muot,/ swederthalp der edelt hin,/ daz wirt an prîse dîn gewin,/ nâch dînem vater oder nâch mir./ dînes vater | |
| werdekeit ir vluht/ nû lange an mir rezeiget:/ hete ich prîs, der wart geneiget./ ir gâbet mir des ich iuch bat:/ | |
| bat:/ diu gâb al mîner vreude mat/ und mîme hôhen prîse sprach,/ dâ man mich bî etwenne sach./ mîn laster ist | |
| war,/ daz ich in iuweren jâren truoc,/ dô man mir prîses jach genuoc./ ir sît künege über zehen rîchiu lant:/ iuwer | |
| Arofel hât si dicke aldâ/ vil rîterlîche gelêret/ daz ir prîs wart gemêret./ an des ringe ir lâget hie,/ nu denket | |
| verlôs./ ach wer sol nû minne pflegen,/ sît sô hôher prîs ist tôt gelegen?/ waz wunders tet der Persân!/ kunnen diu | |
| süeze und ir minneclîcher schîn/ sol iuch hiute lêren/ iuweren prîs bî vîenden mêren/ gein den die gein iu vüerent prîs./ | |
| prîs bî vîenden mêren/ gein den die gein iu vüerent prîs./ durh waz wart der markîs/ genant Willehalm der punschûr?/ dâ | |
| ist im vil dicke worden sûr/ iuwerr swester minne/ mit prîses gewinne/ gein der rehten manheit geburt./ ir sult noch hiute | |
| schîn/ muoz Tesereiz geprîset sîn/ vür al Adâmes geslehte,/ swer prîs wil prüeven rehte./ nu sît ir mîner kinde kint,/ die | |
| ob dû nâch der gote lône/ und nâch dîn selbes prîse,/ ob dichs diu minne wîse,/ noch hiute in strîte kumber | |
| rât./ des küenen Matusaleses barn,/ dû solt hiute der gote prîs bewarn./ Matusales dich sande mir./ mîne mage und ich getrûwe | |
| dich Pohereiz,/ der künec von Ethnîse,/ der gerende nâch dem prîse,/ und der künec von Valpinôse/ Thalimôn der gar unlôse:/ wan | |
| künec Tenabruns,/ des werden von Liwes Nugruns:/ ir herre ûz prîse nie getrat./ Lybilûns her von Rankulât/ sol dînes vanen ouch | |
| haz,/ sô stêt iedoch den werden baz/ daz si ir prîs sus êren/ und gein mir selben kêren/ swaz si mugen | |
| hinder sich gerucken/ den Rômære Lôys./ die getouften hant vür prîs/ daz der zoubrære Jêsus/ ir velt hât bestreut sus/ mit | |
| sulen schildes halp zuo mir scharn,/ mînen lîp und ir prîs bewarn.’/ //Terramêr der rîche sprach/ ze eime künege, dem er | |
| genuoc,/ swer dâ sô hôhez herze truoc,/ daz er sich prîse nâhte,/ dô man diu mære brâhte/ uns in toufbæriu lant./ | |
| an des marhcrâven kümfte zîte/ si dûhte, ir râche hête prîs./ der künec Noupatrîs/ von Oraste Gentesîn/ wart mit speren rœrîn/ | |
| dâ riten an sîner schar,/ daz si gedæhten an ir prîs./ si kêrten gein dem markîs./ die stolzen Franzoyse/ vür riten | |
| heide glanz in des meien zît/ mit touwe behenket/ an prîse wære verkrenket:/ sô clâr was er gemachet,/ daz die bluomen | |
| wart dâ diu tjost von in getân,/ des si bêde prîs müezen hân./ innen des streit Ehmereiz./ Tybaldes grôzer puneiz/ was | |
| enphienge wanc,/ daz er gelernete den gedanc/ der sich dem prîse virret./ er was des unverirret./ sîn hant, sîn swert, sîn | |
| daz sîn jugent, die wîle er lebte,/ ie nâch hôhem prîse strebte./ die getouften muosen kumber doln/ und diu zweir slahte | |
| //Der starke grâve Landrîs/ huop den vanen hôhe durh sînen prîs./ der herzoge Bernart/ mit grôzem poynder ungespart/ kêrte gein den | |
| die ruorten hie diu lide./ si dûhte, ir strît hete prîs/ nu gein der kumft des markîs./ daz was Thesereizes her,/ | |
| vor andern sînen genôzen/ was gezilt und gestôzen/ sîn hôher prîs sô verre vür:/ bî sîner zît an lobes kür/ man | |
| nie geweten/ der im sô geziehen möhte/ daz gein sînem prîse iht töhte./ er verlôs ouch wîbe hulde/ nie mit valschlîcher | |
| puneiz./ der was von Ethnîse/ und warp dâ wol nâch prîse./ dar nâch vuor dô Josweizes schar,/ al die sîne mit | |
| Poydwîz kômen in den strît,/ driu her den man vil prîses gît./ daz eine der künec Tenabruns/ brâhte ûz Liwes Nugruns;/ | |
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