Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîs stM. (928 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| hazzes vol./ sô tuot dem ellenthaften wol,/ swâ sînes friundes prîs gestêt,/ daz schande flühtec von im gêt./ Gâwân âne valschen | |
| ertwinge/ mit sîner ellenthaften hant,/ den mac man hân für prîs erkant./ Gâwân sînen marschalc bat/ in zeigen herberge stat./ als | |
| wol mitter morgen./ hie næht ez niwen sorgen./ //___Artûs der prîss erkande/ sîne boten sande/ ze Rosche_Sabîns in die stat:/ den | |
| rîter möhten spehn/ op sîn unverzagtiu hant/ des tages gein prîse wurde erkant./ einen knappen het er des gebetn/ daz er | |
| erborn./ wênc gewunnen, vil verlorn/ hât swer behaldet dâ den prîs:/ der klagtz doch immer, ist er wîs./ gein ein_ander stuont | |
| hazlîcher kraft/ durch scharpfen strît zein_ander komen./ von swem der prîs dâ wirt genomen,/ des freude ist drumbe sorgen pfant./ die | |
| moht schouwen/ gewâpent dâ ir âmîs/ durch rîterschaft unt durch prîs./ die werden Punturteise/ wârn wol an dirre reise./ ___dâ was, | |
| sînen kranz,/ daz ez vil liute sæhe,/ wem man dâ prîses jæhe./ die fürsten ûz sîm rîche/ mit rîtern werlîche/ wârn | |
| îsrîn kolzen/ an den künec stolzen./ ein pfelle gap kostlîchen prîs,/ geworht in Ecidemonîs,/ beidiu breit unde lanc,/ hôhe ob im | |
| her gesant/ Artûs, der dâ für erkant/ was daz er prîs etswenne truoc./ er het ouch werdekeit genuoc:/ //Die welt ir | |
| hant sô gît/ daz ich Gâwân bî disem tage/ gein prîse oder in laster jage./ ich hân mit wârheit vernomn,/ Artûs | |
| gein liuten, die des mîner hant/ jâhn, si wær für prîs erkant./ ine bestuont nie einen lîp./ ez ensulen ouch loben | |
| wîle ich krefte mohte jehn!/ sone wære ich niht von prîse komn./ ir habt den prîs alhie genomn./ ich hete iur | |
| sone wære ich niht von prîse komn./ ir habt den prîs alhie genomn./ ich hete iur gerne künde,/ wâ ich her | |
| hete iur gerne künde,/ wâ ich her nâch fünde/ mînen prîs, ob ich den suochte./ die wîle es mîn sælde ruochte,/ | |
| kom bezîte/ ûz beiden hern, die sæhen/ wem si dâ prîses jæhen./ die nam ouch wunder wer dâ strite/ mit alsô | |
| bestüende gerner nu ein wîp/ dan dînen kreftelôsen lîp./ waz prîss möht ich an dir bejagn,/ ine hôrt dich baz gein | |
| zins:/ der stêt ze gelt für mînen kranz,/ des sîn prîs wirt hôch unde ganz,/ oder daz er jaget mich an | |
| dannen gein ir her./ Parzivâl mit mannes wer/ het den prîs behalden sô,/ si wâren sîner künfte vrô./ die in dâ | |
| wâren sîner künfte vrô./ die in dâ komen sâhen,/ hôhes prîss sim alle jâhen./ //___Ich sage iu mêre, ob ich kan./ | |
| daz si begunden prîsen/ sîne rîterlîche tât,/ der dâ den prîs genomen hât./ welt irs jehn, deist Parzivâl./ der was ouch | |
| komn,/ von dem sô dicke was vernomn/ daz er hôhen prîs bejagte./ für wâr daz manger sagte./ ___Gâwân sprach "wiltu schouwen/ | |
| wær sô lanc und ouch sô breit,/ daz er den prîs für alle man/ von rehten schulden solte hân./ //___Der Wâleis | |
| iuch jungest sach,/ dô wart ûf d’êre mir gerant:/ von prîse ich gap sô hôhiu pfant/ daz ich von prîse nâch | |
| von prîse ich gap sô hôhiu pfant/ daz ich von prîse nâch was komn./ nu hân ich, hêr, von iu vernomn,/ | |
| von iu vernomn,/ ob ir mirz saget âne vâr,/ daz prîs ein teil an mir hât wâr./ swie unsanfte ich daz | |
| schiet."/ die dâ sâzen jâhen sîner hant,/ si het den prîs übr mangiu lant/ mit sô hôhem prîse erworben/ daz sîn | |
| si het den prîs übr mangiu lant/ mit sô hôhem prîse erworben/ daz sîn prîs wær unverdorben./ ___der herzoginne rîter gar/ | |
| übr mangiu lant/ mit sô hôhem prîse erworben/ daz sîn prîs wær unverdorben./ ___der herzoginne rîter gar/ ouch kômen dâ der | |
| lîp,/ den gerne minnen möhten wîp;/ unt swaz ze hôhem prîse züge,/ daz in des werdekeit niht trüge./ ___ûf stuont Gahmuretes | |
| ich getrûwe des mîm rehte,/ süles gelücke walden,/ ich müge’n prîs behalden./ got lôn dir daz du biutes strît:/ es ist | |
| versûmet hæte./ waz der helt dô tæte?/ wand er ê prîs bejagte,/ reht indes dô ez tagte/ was sîn ors gewâpent | |
| der er geniezen solde,/ ob reht ze rehte wolde./ nâch prîs die vil gevarnen/ mit strîte muosen arnen,/ einer streit für | |
| nu darf Gâwân des zürnen niht,/ swaz man dir drumbe prîses giht."/ Gâwân sprach "mir ist niht leit/ mîns neven hôhiu | |
| ie überschein:/ swaz ze bêden sîten dâ wære getân,/ den prîs mües er al_eine hân./ dennoch si sîn erkanten niht,/ dem | |
| hân./ dennoch si sîn erkanten niht,/ dem ieslîch munt dâ prîses giht./ ___Gramoflanz si rieten,/ er möhte wol enbieten/ Artûse, daz | |
| der künec sprach "nu sult ir spehn,/ wem ir dâ prîses wellet jehn/ under al den clâren frouwen./ ir sult ouch | |
| bî der diu zArtûse sprach/ "giht des diu herzogîn für prîs,/ ob mîn bruoder mir mîn âmîs/ sleht durch ir lôsen | |
| nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse ist gar gelîch./ ez ist mîn neve Parzivâl./ ir sult | |
| manc rîter lieht gemâl:/ doch truoc der werde Parzivâl/ den prîs vor ander clârheit./ Gramoflanz an die snüere reit./ dô fuorte | |
| sprach diu herzoginne/ daz Gâwân het ir minne/ gedient mit prîse hôch erkant,/ daz er ir lîbs und über ir lant/ | |
| enpfienc/ Itonjê und ir âmîs,/ den werden künec, der manegen prîs/ mit rîterschefte ê dicke erranc,/ des in Itonjê minne twanc./ | |
| ich benennen nieht./ //___Sîn gir stuont nâch minne/ unt nâch prîss gewinne:/ daz gâbn ouch allez meistec wîp,/ dâ mite der | |
| si noch dem minne gernden tuot./ er truog ouch durch prîses lôn/ ûf dem helme ein ecidemôn:/ swelhe würm sint eiterhaft,/ | |
| in daz reht,/ die künge ich lâze rîten,/ al_ein nâch prîse strîten./ Parzivâl reit niht eine:/ dâ was mit im gemeine/ | |
| dise zwêne wârn ûz krache erborn,/ von maneger tjost ûz prîse erkorn:/ si kunden ouch mit tjoste,/ mit sper zernder koste./ | |
| nie verdrôz:/ des was sîn herze in strîte grôz./ gein prîse truoger willen/ durch die künegîn Secundillen,/ diu daz lant ze | |
| und rubbîne,/ vil stein mit sunderschîne/ wârn verwiert durch kostlîchen prîs/ alumbe ûf diu buckelrîs./ ûf dem buckelhûse stuont/ ein stein, | |
| niht mêre,/ wan freude, sælde und êre./ swer dâ den prîs gewinnet,/ op er triwe minnet,/ werltlîch freude er hât verlorn/ | |
| wol, werlîcher man,/ dîn strît wurde ân swert getân:/ //Waz prîss bejagete ich danne an dir?/ stant stille, unde sage mir,/ | |
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