Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wol, der ist ein saelic man/ und mac vil gerne leben./ dû gîst al der welte hôhen muot:/ maht ouch mir | |
| güete und ir gebaerde minnen./ /Owê, daz alle, die nu lebent,/ sô wól hânt bevúnden, wie mir ist nâch einem wîbe,/ | |
| den rât niht gebent,/ daz ich getroestet wurde noch bî lebendem lîbe./ Joch klage ich niht mîn ungemach,/ wan daz den | |
| wan er vil saelic man, jô trôste er wol ze lebenne mich,/ der ist nu hin; waz tohte ich hie?/ wis | |
| /Daz ein man, der ie mit boesem muote/ sîne zît gelebet hât,/ nimmer #.[wil gedenken#.] mîn ze guote,/ des wirt mîn | |
| mînem herzen trage,/ waz mac si des, wil ich unsanfte leben?/ Daz wirt ir iedoch lîhte leit./ nu muoz ichz doch | |
| lîbes ein ganzez her.’/ /Ich hân ir vil manic jâr/ gelebet und sî mir selden einen tac./ dâ von gewinne ich | |
| doch ûf ânders niht geborn,/ Wan daz ich des trôstes lebe,/ wie ich ir gediene und sî mir swaere ein ende | |
| gestúont diu wélt níe sô trûric mê./ ich waene, iender lebe ein man,/ des dinc nâch sîn selbes willen gê./ Wan | |
| du den vil lieben man gesehen?/ ist ez wâr und lebt er schône,/ als si sagent und ich dich hoere jehen?’/ | |
| ime daz:/ vert er wol und ist er vrô,/ ich lebe iemer deste baz./ Sage ime durch den willen mîn,/ daz | |
| er, wie ich mich gehabe,/ gich, daz ich mit vröuden lebe./ swâ du mügest, dâ leit in abe daz er mich | |
| und guot unmaere,/ het ich sî vermiten./ /Ich waene ieman lebe, er habe ein leit,/ daz im vor allem leide in | |
| doch lobelîche stât?/ Die versprich ich niemer tac./ ich muoz leben, als ich pflac./ dar under/ hât noch got ein wunder,/ | |
| sich./ nîdet er mich, wâz ruoch ich?/ er guote,/ sô lebe er in hôhen muote!/ swer nu wérbe, der mínne als | |
| daz ich baz niene mac./ kaeme aber iemer mir ein lebender tac,/ ich kan noch, daz ich ie kunde oder mêre./ | |
| zergân,/ sone gébe ich niht dar umbe, swaz ich her gelebet hân./ /Wil aber ieman guoter lachen,/ der sô wunneclîchen sî | |
| waere guot./ Ê daz ich die lenge alsô/ mit sorgen lebt, ich sturbe gerner, danne ich waere unvrô./ * $s */ | |
| sis ein ende sîn./ /Solt aber ich mit sorgen iemer leben,/ swanne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil ich mir | |
| volge ich in, sô ich beste mac,/ und waene nieman lebe, der mir beneme/ ein trûren, daz nu menigen tac/ Mir | |
| der werlte erzeige an mir,/ wie staete si ist, sô enlebe ich niht./ ouch geschiht ein wunder lîhte an ir,/ daz | |
| mohte ir hulde versagen./ /Sold aber ich mit sorgen iemer leben/ swenne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil ich mir | |
| wil ich túon, sô ich béste mac./ ich waene, iemen lebe, der mir beneme/ ein trûren, daz nu menegen tac/ In | |
| #s+mich#s- #s+dâ#s- vrâgent zaller zît,/ war umbe ich alsô trûric lebe/ und âne wunneclîchen muot./ die selben hulfen mir ez klagen,/ | |
| tougenlîchen trage/ Und gedenke ^"es wirdet rât"./ alsô habe ich gelebet her,/ daz mir mîn dinc noch schône stât./ /Mînem leide | |
| alle die,/ der herze niht sô sinnic sîn,/ daz si lébent, sîne wizzen wie,/ und spottent doch dar under mîn./ Die | |
| spil./ Ich hât ie vil staeten muot./ nu muoz ich leben als ein wîp,/ *diu minnet und daz angestlîchen tuot./ /Der | |
| möhte ein wîp dem iht versagen,/ der ouch sô tugentlîche lebt, als er wol kan?/ /Schône kan er im die stat/ | |
| pfande mînen lîp./ Swie sô s%/î gebiutet, alsô wil ich leben./ sin gesách mîn ouge nie, diu baz ein hôhgemüete könde | |
| pfande mînen lîp./ Swie si mir gebiutet, s%/ô wíl ich leben./ sie gesách mîn ouge nie, die mir sô wól müge | |
| haz erzeigent sie mir alsô,/ die ich gesihe noch jaemerlîche leben, unde bin ich vrô./ /Kaem ich nû von dirre nôt,/ | |
| sî beschehen./ Sust und sô, swie ich danne mac,/ sô lebe ich als ein ander man,/ daz ich die zît vertrîbe | |
| ich hân erliten,/ daz ich nie groezer nôt erleit./ Sô lebt mîn lîp $s nâch sînem lîbe./ ich bin ein wîp, | |
| getriuwe ich gar ze vil./ /Mîn gloube ist, sol ich leben,/ ich wirde endelîchen alt;/ diu mir vröide hât gegeben/ unde | |
| iemer meinen/ getriuwelîchen unde wol,/ Niuwan al die wîl ich lebe./ si sehe, daz ich hin ze ir dâ muote, daz | |
| mîn./ ich stirbe, mir werde ir minne./ Vênus diu götinne,/ lebt si noch,/ si müeste bî ir verblichen sîn./ /Ich wil | |
| aller bluomen schîn,/ elliu wîp und wîbes kint,/ swaz der lebende sint,/ troestent mich niht wan sô daz sol sîn./ /Mich | |
| der lib verwürmet und verfalbet,/ in eren doch der name lebt,/ ir edeln, denkt; set in der tugent spiegel/ und in | |
| er wider kumt in der geschichte/ den toten und den lebenden zu gerichte./ das buch nach minem tichte/ fünfzig und hundert | |
| frucht der helle siechen nerte,/ und fluches tam verscherte/ des lebenden heils durchgendes tor./ Uß Jacob brinnder stern, / der erge | |
| ein richter würde denken, wie / er tete recht und lebte heil./ nu schirmet sie ir gut:/ wie gar unrecht ein | |
| liecht vernunst in herzen meret./ Uf der wirde zil / lebender stimmen $s klimmen/ mag kein seitenspil:/ phifen, puken ist ein | |
| din stür,/ mins lebens amm für alle wib besunder./ ich leb dins trostes sunder wan/ recht sam der luft gamalion, $s | |
| widir uf din vatir edir uf di mutir, ab ſu leibin^. In=leibiti dan wedir vatir noch mutir noch ſueſtir, ſo tritt=iz | |
| uf din vatir edir uf di mutir, ab ſu leibin^. In=leibiti dan wedir vatir noch mutir noch ſueſtir, ſo tritt=iz uf | |
| Wollin ſu iz abir mit einir giſamitin hant, bie urme lebindin liebi^. biſceidi vur uri ſeili^. edir wollin ſu iz urin | |
| un woli giweri bi urme libi, die wili daz ſu lebit^. Ur wedir in=mac iz abir wedir vircophi, noch virſezzi, noch | |
| uffi uri kint, die uri beidir kint ſien. ab ſu lebin^. Stirbit abir der kindir ſichein unde leizit vort kint^. den | |
| Kriemhilt in ir muote $s sich minne gar bewac./ sît lebte diu vil guote $s vil manegen lieben tac,/ daz sine | |
| $s daz stoub in von der hant,/ sam si ze lebene hêten $s niht mêr deheinen tac./ ich wæn$’ ie ingesinde | |
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