Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| konigriche, er macht uch den besten man underthan der nů lebet, das ist Galahut. Er hett gewalt mit uch zu thun | |
| Clarencz; darzu slug er den besten ritter dot den man lebende wust und den stercksten, darzu gewann er die Jemerlichen Hůde | |
| alle die tugent die an im ist, ob er noch lebet. Ich wolt auch das er yczunt alhie were lebende und | |
| noch lebet. Ich wolt auch das er yczunt alhie were lebende und gesunt, ob das ware were das diße jungfrau uns | |
| und das selb unselikeit haben muß den tag den ich lebe, das han ich umb got wol verschult.’ ‘Ai edel frau’, | |
| ich hab yn dann zu allererst funden eintwedder dot oder lebende.’ ‘Ridet iemant mit uch?’ sprach sie. ‘Ja es, frauw’, sprach | |
| unfro waren; sitther sagt man uns furware das er noch lebete, wir wißen aber nit wo er sy.’ Da nam Galahut | |
| herczen der liebst man was der in der werlt irgent lebte. Das kunde yn alles gehelffen nit das er ie fro | |
| und herre Gawan zu hoff bracht hetten, das er noch lebete und were uß der gefengniß. //Da Galahut zu hof kam | |
| zu hof kam und die mere vernam das Lancelot noch lebte und das er ußer gefengniß was, er was des beide, | |
| recht das sie unfro was: hett er das jar uß gelebet, er hett sie zu wib genomen und het sie frau | |
| Lancelot verlorn, so das nymand weiß ob er dot oder lebende sy, und was der konig Artus und sin hof aller | |
| so thut yn herfur komen! Ich weiß keynen man nu lebende mit dem ich mich als gern versucht als ich mich | |
| auch sol ich uch diß wol vergelten, sollen wir beide leben!’ Mit dem schlug ers roß mit sporn und @@s@ließ hin | |
| sie, ‘er lit off eim bette da nye kein ritter lebende abe kam der sich daroff leit’, und myn herre Gawan | |
| das er lenger mit so großen schanden in der werlt lebete als er nu dete. ‘Werlich frauw’, sprach myn herre Gawan, | |
| als er nu dete. ‘Werlich frauw’, sprach myn herre Gawan, ‘lebet er mit der werlt mit schanden, so ist auch in | |
| byderbekeit, die uch by ist, die hat nyman der nu lebet.’ //Des het die jungfrauw groß wunder und freget yne were | |
| alhie dot, das ist durch dinen willen, und blib ich lebende, das dustu mir!’ //Mit dem sprang er in jene kemenaten, | |
| kein ritter gemacht. ‘Wilkomen die liebste’, sprach er, ‘die hut lebet! Ich wil es got úmmer @@s@loben das er mich des | |
| ‘das man mich heltet vor den besten ritter der nu lebet. Nů weis ich wol das des nit ist, wann gut | |
| Das meinstu also das du der best nit enwerest der lebte, darumb were es schad. Das du lebest, das ist kein | |
| nit enwerest der lebte, darumb were es schad. Das du lebest, das ist kein schad, wann du der best ritter bist | |
| kein schad, wann du der best ritter bist der nu lebet, da ist kein zwivel an. Wann einer sol nach dir | |
| er dainn besloßen were und ob er dot were oder lebende. ‘Des wil ich dich alles bescheiden’, sprach er, ‘ich was | |
| beste ritter herre zu lande qweme der in der werlt lebete; sie bereiten sich und ritten gein im da man yn | |
| were mit eren dann das ich mit schanden ummer solt leben!’ @@s@//Mit dem qwam ein jungfrauw fur Lancelot geritten die sere | |
| einer der ungetrúwest verreter ist der in der werlt nůn lebet.’ Des erforcht im der ritter ußermaßen sere und bat Lancelot | |
| sin; man wenet auch baß das er dot sy dann lebende. Mir were lieber das ers were dann dhein ritter den | |
| were lieber das ers were dann dhein ritter den ich lebende weiß, und me gutes und eren wolt ich mich zu | |
| irselb wol das er der best ritter ist der nu lebet und der getruwest; darumb bitt ich uch das irs durch | |
| dot werest. Nu sy es got gelobet das ich dich lebende gesehen han!’ //Da saczt Lancelot sin helm wiedder uff sin | |
| het, das möcht im lieber sin dann das er noch lebet.’ ‘Ist das war?’ sprach der konig, ‘wie dem ding anders | |
| Des morgens frú wart der konigin gesagt das Lancelot noch lebet und wer gesunt. Des wart sie so fro das sie | |
| mit den augen sieht.’ Da Lancelot hort das sie noch lebete, er was so fro das er nit west wie er | |
| als wol behut, der den besten man uneret der nu lebet, ein unwert bösewicht als er ist! Darzu uneret ir Lancelot, | |
| uch geunert hantt mit dem bösten wicht den man nu lebende weiß.’ ‘Ir solt allen uwern willen sprechen, herre’, sprach sie, | |
| war mennische vnde warir got/ vnde heizit wunderlicher ratgabe,/ ein lebindiz brot vnde ein warir winrebe,/ ein starkir got, ein furste | |
| in deme wazzere fluzit/ vnde alliz daz uf der erden lebet/ vnde daz in der lufte swebet:/ des nist neheine wis | |
| des ewigen libis,/ irretumis ende,/ todis ufirstende,/ dv bist di lebinde burn adre,/ uze dir der rinne floz allir gnade,/ wurzel allir | |
| genesin,/ wir han daz werliche gelesin/ daz nehein cristin mennische nelebet/ sin newerde uon eime engele gepleget./ di brodicheit ist an | |
| zu den uorderen gezelt./ dv were ein engil di wile du lebetis,/ do dv des ambachtis wissagenis plegetis;/ der eren bistv noh | |
| hat irworbin,/ umbe di dv tageliches sorge/ hetis al di wile dv lebetis,/ zu der wis alse dv ir plegetis/ so ne mochte | |
| di ir sunde hant gerugit/ in der werlde di wile si lebeten;/ vnde di heiligen můniche di des plegeten/ daz si daz | |
| du mir den wistum gebin,/ so mag ich immir erhafti lebin./ daz ist dir allir meisti list,/ so giwin ich swaz | |
| uns di gnadi zi gebin,/ daz wir immir insamint imo lebin,/ daz wir schinin in simo hovi/ mid vil michilimo lobi,/ | |
| der ſtete, dar uor nebele noch uor vinſterin nie dehein lebender menſche bekom. //Do ſprach der iunger: Hat die helle grunt? | |
| geluſt vnde ane ſunde. //Do ſprach der iunger: Wie lange lebete adam? Der meiſter ſprach: Núnhundert iar vnde driʒic iar. Da | |
| ſiben iar vaſten. //Do ſprach der iunger: So daʒ kint lebinde wirt, weʒ lebet eʒ denne vnʒ eſ geboren wirt? Der | |
| //Do ſprach der iunger: So daʒ kint lebinde wirt, weʒ lebet eʒ denne vnʒ eſ geboren wirt? Der meiſter ſprach: Vʒer | |
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