hûsenære
stM.
‘Hausbesitzer’ oder ‘Hausverwalter’ (vgl.
hûsære
,
hûserære
):
daz si mir erslvgen meinen wirt, den smit, des hvsners knecht, von Trebendorf
EgerAchtb
244.
– als Bestandteil von Personennamen:
Albrecht der Hausner UrkCorp (WMU)
1853,22
MWB 2 1824,31; Bearbeiter: Luxner
hûsen|blâter
stswF.
Schwimmblase des Hausens; hier wohl der daraus gewonnene Leim:
das sibende [Verfahren eine Handfeste zu fälschen]
ist das man auch ettwenne ein kleins permit [Pergament]
dunne auf di schrift leymet mit einer hausen platern vnd sneydet es dann geleiche
als es niwann ein permit sey vnd schreibet dann auf das kleine permeit was im
geuellet SchwSp
158b
MWB 2 1824,37; Bearbeiter: Luxner
hûsen|wambe
stF.
Bauch(-stück) des Hausens:
die [Speise] ist von dem Rine komen / und uß eime
salmen [ein Fisch] genomen, / mit husenwammen wol
durchzogen [Hs. K: wol gezoͤgen zuͤ
samen
]
Herbst
121.
– als Abgabe:
partem esocis. que wlgo dicitur ain ganzv husen wamme.
[...] ad mensam episcopalem UrkAugsbBt
1,322
(a. 1306)
MWB 2 1824,45; Bearbeiter: Luxner
hûserære
stM.
‘Hausbesitzer’ oder ‘Hausverwalter’, als
Bestandteil von Personennamen (vgl.
hûsære
,
hûsenære
):
Chvnrat der Hvͦserer UrkCorp (WMU)
2727A,12.
2727B,14
MWB 2 1824,52; Bearbeiter: Luxner
hûs|êre
stF.
durch Gastfreundlichkeit und gute Haushaltsführung begründetes Ansehen und Respekt
eines Hauses bzw. Haushalts (in Folge auch des Hausherren):
hern Andrên bat er sâ, / daz er mit im ze hûse rit / unde dâ
von im lit / hûsêre und gemach Ottok
40100
u. ö.;
swer ainen schaden tvt, chumpt der flvhtiger in eins frvmen mannes hvs, der
selb frvm man, durch sin hvs ere sol in bergen vnd sol im hin helfen
UrkWittelsb
2,51
(a. 1294).
2,227
(a. 1314);
husere dri dinc haben wil, als ich bescheide. / genuͦc edeler spise
unde guͦten tranc, die zweig die pris ich beide, / unde daz der wirt
zuͦjegenwertich si Meissner
1:4,1
u. ö.;
Winsb
51,1;
KvWLd
19,31;
daz gesinde si dienisthaft, willich, wol gezogen, / so heizet ez husere, daz
ist war unde ungelogen Meissner
1:4,5;
RvZw
121,8;
Renner
5488;
Teichn
247,57;
WernhMl
1421.
– ein Vorrecht begründend:
‘gnâde, heidenscher herre’ sprach der werde man, / ‘wiltu
mir aber drîe die êrsten würfe lân?’ / ‘nein’, sprach der heiden,
‘hûsêre muoz vor gân’ WolfdD (J)
6:127,3.
– ironisch:
bi richer tracht ein fuler dunst, / daz heize ich rich husere
Frl
10:8,8
MWB 2 1824,56; Bearbeiter: Luxner
hûsgëlt
stN.
eine Gebühr (vgl. DRW 5,403f.):
wannu eyn gast eyn gud brenget, ob her iz wol nicht vorkoufet
[...] so gebet her jo von der tunnen eynen phennvng czv
husgelde StRMühlh
150;
welich metewaner [l. mitewoner
] odir
gast wollen odir andirleye kouferie, [...], vorkoufet in
dem wagenhus odir vff dem margte [...] der sal do von sin
husgelt gebe ebd.
151
MWB 2 1825,15; Bearbeiter: Luxner
hûsgemach
stN.
‘Unterkunft, Wohnstätte’
dô er in daz dorf quam, / dâ sach er wît unde wunnesam / in einem hove guot
hûsgemach Schrätel
45;
ein celle als ein husgemach. / des was ich vro
Vät
25513;
ez waz vmbe in also gestalt / durch sines amtes sache / daz er mit husgemache
/ verre von den luten weich Pass I/II
37,3;
Freudenl
99;
RvEWchr
1830;
Virg
210,12;
Renner
12590.
– übertr.:
din kiusche an im wart sigehaft / und überwant die sterke sin, /
[...] / sin breit gewalt der suochte / bi dir ein engez
husgemach KvWGS
1251
MWB 2 1825,23; Bearbeiter: Luxner
hûsgemächelîn
stN.
Dimin. zu
hûsgemach
.
‘(kleine) Unterkunft, Wohnstätte’
dâ bî ist manic arm man, / den nieman dar zuo bringen kan, / daz er ze hofe
wölle sîn: / dem liebet sîn hûs gemechelîn / als der âmeizen tuot ir hol, / in dem
ir sumer und winter ist wol Renner
5646
MWB 2 1825,34; Bearbeiter: Luxner
hûsgenôʒ
,
-genôʒe
stswM.
1 wer zu einem Haushalt, einer Hauswirtschaft oder einem Hof gehört bzw.
damit assoziiert wird; kann sowohl Untergebene bzw. Gefolgsleute als auch
Standesgenossen, Gleichrangige oder allg. Gefährten bezeichnen
‘Hausgenosse’
2
‘Hintersasse’ (vgl. DRW 5,409f.) 3 Mitglied einer Münzergemeinschaft ‘Münzer,
Wechsler’ (vgl. Schrötter, Münzk. 254ff. und LexMA 6,931f.)
1
wer zu einem Haushalt, einer Hauswirtschaft oder einem Hof gehört bzw.
damit assoziiert wird; kann sowohl Untergebene bzw. Gefolgsleute als auch
Standesgenossen, Gleichrangige oder allg. Gefährten bezeichnen
‘Hausgenosse’
er fur durch grozen rat, / da er einen einsidel vant. / durch
des rat wart er cehant / des einsidels husgenoz StrKD
94,7;
daz er von sime gesinde und huzgenoͤzzen die vor
geschriben heller vorder und neme WüP
97,17.
wa bist du ein husgenoz / gewesen vnser in
elende? [
quando autem te vidimus hospitem Mt
25,38]
EvStPaul
1536;
er [
dienestman
] sol sîn valscher ræte
frî / mit sînen hûsgenôzen Helbl
8,133;
Artus hŭb sin clage an / vnd mit yme sin huszgenosz
Krone
17096;
der wartman phliget ze stenne an der hohe, daz er sine
husgenozzen [im Hause Israel] muge gewarnen
Spec
139,10.
7,18;
Parz
229,26;
Priesterl
95;
PrOberalt
167,36
u. ö.;
RvEWchr
27286;
Tauler
206,12.
–
do begund diu krot dringen, / wan si hôrt singen / ander
ir hûsgenôz / in einer lachen grôz EnikWchr
23287;
ir kunic, [...] / der was
geheizen Agag. / veizt und ane maze groz / was der gotis viende hus genoz
RvEWchr
23606.
– für einen Angehörigen, Dienstmann eines Ordenshauses
(vgl. WMU 2,907):
haben wir den vor genanten chvmtiur vnd sinen hausgenozen disen brif geben
mit vnserm jnsigel versigelt UrkCorp (WMU)
839,17;
UrkGerKöln
205
(a. 1294).
– für die Jünger Jesu:
die zwelf hûsgenôze / die wurden nâch ir lôze / gesetzet
wider in diu lant / dar ieglicher ê was hin gesant KvHeimHinv
1183;
AvaLJ
201,3;
Konr
3 W1,115.
– wohl für einen Hof- oder Haushandwerker (vgl. DRW
5,408f.):
si sunt ministeriales, quod wlgo dicitur dinstlude, vel si sunt
husgenosze, aut wiltwerkirhusgenoz UrkWorms
2:83,25
(a. 1317).
– in der Funktion eines (bürgerl.) Schöffen (vgl. DRW
5,408):
als riter vnd chneht vnd havsgnozzen ertailten avf iern ait, daz fraw
Hadwich vnd ierew chint vnd ir wiert der Ortar in vnd ierm gotshaus den
vognannten hof ledich lazzen solt UrkIndersd
50
(a. 1306);
UrkEls
2,8
(a. 1275).
– übertr.:
doch ist ir senfte nie sô grôz, / unsenfte sî dâ hûsgenôz
Freid
71,15;
die klukheit ist da husgenoz Physiogn
66.
378;
ich bin der sælden husgenoz / daz ich gelebet han die zit
Rennew
3902;
waz er anders nympt von in, / daz ist raubs haus genos
Teichn
206,39.
317,10;
KLD: Dürinc
4:2,5;
UvLFrd
150,15
2
‘Hintersasse’ (vgl. DRW 5,409f.):
alle di, di gehoren in ains bischof von Wirtzburg camer unn
hof, [...], und auch der stiffte zu Wirtzburg hausgenozzen,
amptleuͦt, dyͤner WüP
104,10;
WeistÖ
5:347,8
(a. 1310);
NüP
152
3
Mitglied einer Münzergemeinschaft ‘Münzer,
Wechsler’ (vgl. Schrötter, Münzk. 254ff. und LexMA 6,931f.):
der voit sol [in seiner Zuständigkeit] auch haben
alleine [...] die munze, und sol setzen zwelf munzere, die
heizent husgenozzen WeistGr
3,609
(a. 1253);
man sol auch wizzen, daz diu mvͤnze haben sol einen
munzmaister unde darzu zwelf husgenozzen StRAugsb
15,9
u. ö.;
do die huysgenosen woren intsat, / do intsatte hie die scheffen van der stat
HagenChr (G)
1220.
1218;
UrkKölnSchr
2,271
(a. 1231)
u. ö.
MWB 2 1825,40; Bearbeiter: Luxner
hûsgenôʒen
swV.
refl. ‘sich dazugesellen’
swer zum grale wirt erwelt, der wartet ewiger vrouden riches teiles. /
[...] / durch also riche pfruͤnde wolt ich mich
dar gerne husgenozen JTit
272,4
MWB 2 1826,39; Bearbeiter: Luxner
hûsgenôʒinne
stF.
auch hûsnôʒinne.
‘Gleichgestellte, Angehörige einer Gemeinschaft’ (vgl.
hûsgenôʒ
):
eins gebûren grôzez guot / bringt in an den übermuot, / daz er dünket sich sô
wert, / ze konschaft er niht gert / sîner hûsnôzinne: / in leitent sîne sinne, / daz
er eins ritters tohter bit Helbl
8,221;
ir frowen, irne schult iu niht furhten; ir sît hûsgenôzinne alles himelischen
heres, ir habt gwissez teil mit allen gotes heiligen PrStPaul
80,1
MWB 2 1826,43; Bearbeiter: Luxner
hûsgenôʒschaft
stF.
auch hûsnôʒschaft (
Helbl
8,572
).
1 Status, zu einer Gemeinschaft Gleichberechtigter bzw. Ebenbürtiger zu gehören 2 die Münzergemeinschaft betreffender (Rechts-)Status
1
Status, zu einer Gemeinschaft Gleichberechtigter bzw. Ebenbürtiger zu
gehören:
da wart die huszgenozschafft / yme versagt von der ritterschafft / vnd von des
kùnigs magenkrafft Krone
19480;
er muoz im geben hûsgnôzschaft, / kumt er in dem strît an in
Helbl
4,104
u. ö.
2
die Münzergemeinschaft betreffender (Rechts-)Status:
monetarios Ratisponenses, qui ius habent, quod vulgariter dicitur
housgenozschaft UrkWittelsb
1,261
(a. 1272);
ouch sullen die wechselere, die husgenosschaft haben vnd an der wechsilbang
siczin, wechsiln mid nuwen phenningin, die sie selbins machin, by eynir mark vnd
vier wochin StRMühlh
85;
UrkCorp (WMU)
2237B,29.
2237A,29
MWB 2 1826,53; Bearbeiter: Luxner
hûsgeræte
stN.
was zum Haushalt gehört ‘Hausrat, Ausstattung’ (vgl.
geræte
2):
swaz Aman hette gutes / an erbe, an husgerete / und allez daz er hete, / daz
gab der kunic der kunigin Hester
1623.
1676;
schaff ich meinem sun Hansen dem Ingoltsteter allez mein wappen und dar
zuͦ alles mein hausgeruͤst und hausrat von tischen und von anderm
hausgeraͤt UrkRegensb
675
(a. 1349);
NvJer
13650.
–
‘Haushalt, Wohnstätte’
die [Äbtissin] vernam di mere, / wi daz ir megin
[Verwandte] were / mit undugentlicher craft /
verwiset uz ir herschaft / unde uz ir husgerede Elis
5371;
Martina
131,66.
– sprichwörtl. (vgl. TPMA 5,447):
an dem hûsgeræte gar / nimt man ie des wirtes war
RvEBarl
6159.
– bei Tieren (als nützlicher Bestandteil der Ausstattung eines
Haushalts):
merk, tumbes muotes junger man, / war umb drî crêâtiure, der hunt, diu katze
unt ouch der han, / heizen hûsgeræte: dâ râtent si, daz manegem kumt ze guot
RvZw
165,3
MWB 2 1827,4; Bearbeiter: Luxner
hûsgerihte
stN.
auch -gerehte.
was zum Haushalt gehört ‘Hausrat, Ausstattung’ (vgl.
2gerihte
3):
dar nach brahte man im swaz er het / ane daz ze einem
huͦs geriht / gehorte. des enbrahte man niht Albert
1314;
kleider unde bortengewant, / hûsgereht und swaz man vant /
in den judenhiusern über al, / daz wart âne twâl / umb phenninge verkouft
Ottok
91518.
24150
MWB 2 1827,23; Bearbeiter: Luxner
hûsgerüste
stN.
was zu einem Haushalt gehört ‘Hausrat, Ausstattung’ (vgl.
gerüste
1):
ez was hûsgeruste dheinez, / noch mendelîn sô kleinez, / daz
man dâ inder vant, / ez wurd geschazt zehant Ottok
91765;
schaff ich dar zuͦ allez mein gelt, daz man mir gelten schol, und
schaff ir allez mein hausgeruͤstt und mein vederwat und schaff ir allez daz
ich han UrkRegensb
219
(a. 1321).
675
(a. 1349);
UrkKlostern
1,179
(a. 1321).
– übertr.:
diu vrouwe min / ist ein eren hus gerüste, / mines herzen muot gelüste / hat
mir got an ir gegeben NeunMänner
A:1,5
MWB 2 1827,31; Bearbeiter: Luxner
hûsgesæʒe, -gesëʒe
swM.
‘Hausbewohner’ (vgl.
gesæʒe
swM.):
zehant dô si geborn wart, / wart si gesant von dann / ainer ammen und irem
mann, / des guotes und der êren rîch / mit hûsgesezen êrberclich /
[...] / die man ze guoter pfleg bat
HvdHageMarg
118
MWB 2 1827,43; Bearbeiter: Luxner
hûsgesæʒe, -gesëʒe
stN.
‘Haushalt, Hofstatt’ (vgl.
gesæʒe
stN. 2):
alle jnburger zu s. Nabor wonende vnd ein iglichs hußgesesse ist schuldig
[...] zu geben DRW
5,414
(ZBergGesch.; a. 1302)
MWB 2 1827,49; Bearbeiter: Luxner
hûsgesæʒede, -gesëʒede
stN.
‘Haushalt, Hofstatt’
Ebli Genseli [gibt] 2 schillinge pfenninge
[von seinem] husgessede UrkFreiburg
3:397,24
(a. 1320)
MWB 2 1827,53; Bearbeiter: Luxner
hûsgeschirre
stN.
‘Hausrat, Ausstattung’
suppellex: husgeschirre VocOpt
10.001;
wölte in aber der vogt irrun, so sol der gotzhusman sin gut, und sin
husgeschirre uffen einen wagen legun WeistBa
246
(a. 1344);
insuper de omnibus suis bonis, quod dicitur housgeschirre et de bonis
mobilibus UrkSüdtirol (V)
2,457
(a. 1237)
MWB 2 1827,56; Bearbeiter: Luxner
hûsgesinde
stN.
zu einem Haushalt gehörige Personen ‘Dienerschaft, Gesinde;
Familie’
ein meister sprach, daz lieber im wêr / ein diep denne ein lügenêr / ze
tegelichem hûsgesinde Renner
15347;
[Hiob] hêt och fiumf hundert esel und dar zuͦ hât
er ain grôz hûsgesinde PrSchw
2,29.
2,109
u. ö.;
des menschen veind sint sin husgesinnde
[
domestici
]
EvAug
22,2
u. ö.;
EnikWchr
21387;
WernhMl
3878;
SHort
6129
–
[das Meerrind] ist gar ain küen tier und gar zornik und
doch niht gegen fremden tiern, neur gegen seim hausgesind, wan ez vichtet alle zeit
mit seiner frawen, unz ez si ertœt BdN
237,13
MWB 2 1827,63; Bearbeiter: Luxner
hûsgewonheit
stF.
‘Gewohnheit, Brauch eines Haushalts’
ez was sîn hûsgewonheit, / daz man alle tage bereit / den armen drî stunt den
tisch AlexiusA
51
MWB 2 1828,12; Bearbeiter: Luxner
hûsgot
stM.
‘Hausgott’
dô ime ave daz niene geviele, umbe waz er ime ave verstâle /
sîne hûsgote [vgl. Gn 31,30 sowie Gn 31,19]
Gen
1450;
GenM
62,1
MWB 2 1828,16; Bearbeiter: Luxner
hûshalten
stV.
hier subst.
‘einen Haushalt führen’
hushalten hat mich geleret / daz ich die minne muͦz begeben
[aufgeben]
KgvOdenw
13,6
MWB 2 1828,19; Bearbeiter: Luxner
hûshebic
Adj.
‘ein hûs besitzend, ansässig’ (vgl.
1hebic
):
waeren es aber nicht seszhafft und hushaebig lewt hie
gewesen, so sol man in daz erst fürpott [gerichtl.
Vorladung] tuͦn an die ennd da si denne wonhaftig sind
gewesen StRAugsb
268,13;
[der Vogt fordert] von ie dem wirt, der hushebig ist, ein
viertel haber ze futerhaber vnd ein vasnachthun WeistGr
4,378
(1. H. 14. Jh.)
MWB 2 1828,22; Bearbeiter: Luxner
hûshërre
swM.
Oberhaupt eines Haushalts, ‘Hausherr, Familienoberhaupt’ (vgl.
hûsman
1):
wande hie teilte ein housherre / sinen richtuom vil verre /
undir sine chnehte, / die dienent im mit rehte Hochz
510;
des sollent wachen ir her vmme, / wan ir niht wiszent, wan er kume / der
husherre [
dominus domus Mc 13,35]
EvStPaul
4807.
4881;
WolfdB
830,3.
– als Ehemann:
suo zuei zusamini cumin an rechtir ewi· is dan daz die vroiwi
einin vatir heit, die sal zu rechti di vormuntscaph uflazi, suanni su uri huisherri
bislaphin heit eini nacht Mühlh
136,13;
do dieselbe frowe sach, daz ir husherre nahete zuͦ dem tode, do begunde
sü sere weinen vnd klagen PrEls
74,215
MWB 2 1828,30; Bearbeiter: Luxner |