Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klagen swV. (1183 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zuo sprach:/ er nant ir ein teil bî namen/ und claget in laster unde schamen/ ‘edel ritter alle,/ daʒ worden sint | |
| schalle/ mîn vater und diu muoter mîn,/ daʒ sol iu geclaget sîn/ ûf gnædeclîche triuwe./ diu clagelîche riuwe/ sol durch nôt | |
| ellende./ er begund ir an ein ende/ alliu sîniu dinc clagen./ er moht ir lîhte gesagen,/ wan siu het eʒ ê | |
| der rede reit diu maget/ dâ ir daʒ leit was geclaget/ von dem künege und ouch der unfuoc./ des lônes siu | |
| Falerîn/ mit den sînen erslagen./ den müese man wol iemer clagen,/ wan daʒ eʒ sêre missezimet./ swer wîp gerne nôtes nimet,/ | |
| ê ze tôde dicke erslagen,/ wan ir wuofen und ir clagen:/ hie mite vriste si diu maget./ des sî ir gnâde | |
| sîn lant mit gewalt/ iht langer nement, daʒ wil er clagen./ ouch suln wir den widersagen/ von im und von den | |
| //Unt dô man Dario diz gesagete,/ niuht sêre er ne chlagete:/ er tete, alsô der stolze man tût,/ der durch sîne | |
| unde hiez sînen fursten daz sagen/ unde manegem rîchen chunige chlagen,/ herzogen unde grâven,/ daz sis ime rât kâben/ unt chômen | |
| Abraham/ umbe den chunich, der ime die chonen nam;/ er chlagete der verworhten burge verlor,/ er gewegit in gerne da vore./ //Ne | |
| mite,/ daz wir uns mit triwen trageten,/ unser not ime chlageten./ daz lert uns der gotes sun/ mit worten jouch mit | |
| erde ni nescein,/ der umbehanc zesleiz sich al,/ sinen herren chlagete der sal,/ diu grebere taten sih uf,/ die toten stuonten | |
| sinem bluote/ vil tiure chouphet hiete./ der fortis armatus/ der chlagete duo daz sin hus./ duo ime der sterchore chom,/ der | |
| uil grůnen. da wart der rovp uirmeldet. $t uile harte clagetez iacob. er hiz den roͮp tragen. vil ſhire wart er | |
| er nande in ſun der zeſewen. Der herre patriarche. der clagete uil ſtarche. er nam daʒ wenige kindelin. uil ſufezende an | |
| mohte haben ſeres. er trůc ez uber den toten. do clagete der gůte. er ſprah hi lit allez min lip. ze | |
| růfen er begunde. ſin herze er ze gote bot. ſvigente chlagete er ime di not. Do ſprah div gotes ſtimme. zu | |
| ze ware. $t unſer leitare. ob wir di ſunde rehte clagen. ſo ſi wir iſa incladen. mit pihte unde mit půze. | |
| man. hine widere uf den berch chom. wi harter gote chlagete. was er irliten habete. er ſprah din ande der iſt | |
| engalt!/ ir man, der künic Tybalt,/ minnen vlust an ir klagete:/ ûz vreude in sorge jagete/ mit kraft daz herze sînen | |
| in sorge jagete/ mit kraft daz herze sînen lîp./ er klagete êre und wîp,/ dâ zuo bürge und lant./ sîn klage | |
| den liez er dicke erschînen/ mit opfer mange êre,/ und klagete in ouch vil sêre/ von Arâbeln, diu sich Gyburc/ nande, | |
| vor Terramêre,/ den die Franzoyser sêre/ unz an ir ende klagten,/ die dâ sorgen vil bejagten./ Terramêr reit wider în/ zuo | |
| noch einer, swâ manz sagt,/ der ir tôt mit triuwen klagt:/ disen durh prîs und durh den touf;/ und jenen durh | |
| hiez Turkânîe./ ir kunft mange amîe/ in Franchrîche erweinde,/ diu klagende ir triuwe erscheinde./ unz ein künec was bereit,/ innen des | |
| ander tôt,/ daz ich dich lâze in sölher nôt.’/ er klagete daz minneclîche wîp/ noch mêre danne sîn selbes lîp/ und | |
| man hôrt an Halzibiere,/ swaz iemen tet, er wold et klagen/ Pînel der dâ was erslagen./ dem künege von Falfundê/ tet | |
| mit im dan tragen./ hulf iz iht, nu sold ich klagen/ Heimrîches tohter sun./ ob ich der triuwe ir reht wil tuon/ | |
| den wîsen/ und mit den unverzageten,/ die sêre mit im klageten,/ der den vater, der den bruoder./ in wâren ir strîtes | |
| Vîvîanz/ ûf dem velde Alischanz/ beliben, er möhte iedoch wol klagen./ do kêrter dan (sus hôrt ich sagen)/ nâch sîner manne | |
| wîs/ von ir zimierde sagen,/ sô müese ich mînen meister klagen,/ von Veldeke: der kundez baz./ der wære der witze ouch | |
| ir vür mich beidiu erslagen,/ iuwern tôt man minre solde klagen.’/ der künec niuwan der wârheit jach./ der marcrâve mit zorne | |
| erschein der minne ein vlustic tac./ noch solden kristenlîchiu wîp/ klagen sînen ungetouften lîp./ der marcrâve ninder vlôch,/ ê daz er | |
| vlôch dan, Puzzât lac tôt,/ sîn ors: daz begund er klagen./ Schoyus wart dô vil geslagen/ den heiden ze ungemache./ kastânjen boume | |
| swaz er ir ze künde sagete:/ daz si vil dicke klagete./ dô sim mit vorhten manegen kus/ gap, der marcrâve alsus/ | |
| Gautiers und Gaudîn/ und der blanke Gibelîn?’/ der marcrâve begunde klagen./ er sprach ‘ich enkan dir niht gesagen/ von ir ieslîches | |
| rîchlîch wurde ûf geslagen./ durh sîn gemach und durh ir klagen/ Gyburc den marcrâven dan/ vuorte, den strîtes müeden man,/ dô | |
| amîs,/ dînen durhliuhtigen hôhen prîs,/ wie den diu werlt beginnet klagen!/ wie moht der tôt an dir betagen?/ //Dû bist benamen | |
| manege rîterlîche tât;/ daz der darbet und mangel hât/ mîn klagender vriunt ûz erkorn./ ei waz ich hôhes vundes hân verlorn!/ | |
| von Boctâne der künec Talimôn/ wart mit den anderen ouch geklagt./ Turpîûn der unverzagt,/ der künec von Falturmîê,/ des tôt der | |
| wîp./ ûfen teppich viel diu vür in nider;/ dâ nâch klagte si im dô sider/ des küneges laster und ir nôt./ | |
| er iu allen iuwer leben/ genomen, daz solt ich wênic klagen./ ich muoz in durh den künec jagen,/ bî dem mîn | |
| râte/ nâch starker helfe drâte./ al dîne vlust den vürsten klage./ von hiute an dem dritten tage/ ein hof ze Munlêûn | |
| sîne/ gevangen heten unt erslagen:/ ‘nu erloubet daz ich müeze klagen./ die vürsten alle wâren/ almeistic von den jâren/ daz ir | |
| dar vil under in getragen./ der wirt vil sêre begunde klagen/ daz erz niht senfter næme,/ als müeden man gezæme,/ daz | |
| ich dem hete getân,/ der möhtz von mir den vürsten klagen./ lît mîn wîp von im erslagen,/ daz ist ein ungedientiu | |
| si ze Alysen der magt:/ ‘wirt nû niht von ir geklagt/ diu dürren herzebæren sêr/ die durh Tybalden Terramêr/ an dîme | |
| mîn hin ab geslagen!/ sône dorft ich nû niht langer klagen:/ daz wære ein kurzlîcher tôt./ ich muoz die berhaften nôt/ | |
| Vîvîanz,/ wie vil noch unsippiu wîp/ dînen geflôrierten lîp/ //Sulen klagen durh die minne!/ pflac mîn bruoder sinne,/ der was vergezzen | |
| dû mich habst getragen,/ hilf mir diz leit mit triuwen klagen.’/ aber sprach diu künegîn:/ ‘mîne bruoder die hie sîn,/ gedenket | |
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