Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klagen swV. (1183 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| den âbent und den morgen?/ ich lebe in sorgen,/ daz klage ich ir./ //Sol ich sî $s niht schowen,/ daz ist | |
| //Nu helfent mir klagen, daz der vogellîn schallen/ der winter hât gesweiget:/ des müezze | |
| dinge wê./ Daz muoz mir und manigem harte missevallen./ ich klage ouch heide und anger,/ diu hiure wurdent swanger/ vil bluomen | |
| mir tet dîn munt verseit/ Sîn lachen, dô ich dir klagete mîne nôt:/ dîn liehte varwe wart von schame rôt./ doch | |
| man sach in liehtem kleide/ in den landen uberal./ Dâbî klage ich vogellîn,/ wan si singent süezze dœne/ in des blüenden | |
| begrîfen/ manig herze, daz man ê in fröiden vant./ Daz klage ich und klage ein leid,/ daz mich ein wîb betwingen | |
| daz man ê in fröiden vant./ Daz klage ich und klage ein leid,/ daz mich ein wîb betwingen wil/ herzeklicher arebeit/ | |
| ez sî ein herzeswære!/ Diz ist, daz ich iu allen clage:/ si weiz ez und engiht es niht./ ich fürhte des, | |
| mîniu jâr/ wolde ich gar/ mit fröiden sîn gemeit./ //Ich clage niht bluomen noch den klê,/ ich clage niht wunnecliche tage | |
| sîn gemeit./ //Ich clage niht bluomen noch den klê,/ ich clage niht wunnecliche tage –,/ ich klage ein ander schulde:/ Ich | |
| noch den klê,/ ich clage niht wunnecliche tage –,/ ich klage ein ander schulde:/ Ich clage, mir ist nach guote wê./ | |
| niht wunnecliche tage –,/ ich klage ein ander schulde:/ Ich clage, mir ist nach guote wê./ daz ist vor aller nôt | |
| missetân, daz wil ich büezzen/ ûf genâd und wider dienen stæteklîch./ //Klag ich ir, die ich in herzen meine,/ kumber, den ich | |
| tagen?/ Sol mir hôhgemüete tiuren,/ daz wil ich dien guoten klagen./ Ich weiz wol, ez ist in leit:/ ich was ie | |
| müezzen jârlang trûrig sîn,/ geswigen ist ir süezzer sang:/ Daz klag ich. – so klage ich mîne swære,/ die mir tuot | |
| geswigen ist ir süezzer sang:/ Daz klag ich. – so klage ich mîne swære,/ die mir tuot ein dirne sældenbære,/ Refr.: | |
| gewuog. $s den grôzzen kumber/ Trage ich und ouch ander klagende swære,/ biz ein mære $s mir von der vil lieben | |
| vor valsche gar behuot,/ diu mich singen tuot. / //In klage niht bluomen noh den klê,/ si koment ze meien aber | |
| tuot ein ander swære wê:/ Ich wil al der werlte klagen,/ mich hiez ein frowe ein currît tragen/ an blôzzer hût, | |
| nit klagerîch,/ sît ich gegen ir bin schulden frî?/ //Noch klag ich einez, daz mir nâher gât,/ daz mir vil scham | |
| ich leider anders noch enmag,/ wan al der welte sîz geklaget,/ Daz triuwe, stæte und alse manig tag/ so krankez lônen | |
| //Nu trachte, Minne, ob ich von dir dur nôt nit klage:/ wa ist mîn fröide hin und mîne besten tage?/ dêst | |
| sî geleit/ gar der sældenwunsche rât/ und wîbliche werdekeit./ //Ich clage ûf die sælderîchen,/ diu mich twinget alle stunt,/ Ich klage | |
| clage ûf die sælderîchen,/ diu mich twinget alle stunt,/ Ich klage ûf der minneklichen/ ir wolstênden rôten munt./ Sôst mîn klage, | |
| $s noch werde schîn./ diu werlt ist worden zwîvelhaft:/ sô klage ich den kumber mîn./ //Nieman darf darumbe frâgen,/ ob ich | |
| wil ûf genâde nîgen:/ des lât mich geniezzen, künigin!/ //Ich klage dir, edeliu frowe hêre,/ daz ich fröiden eine stân/ Von | |
| fröide an mir gebrist./ //Frowe, getörste ich nû genenden,/ sô klegte ich dir mîne nôt./ ‘Herre, könde ich nôt erwenden,/ sô | |
| //Nu rihtent, swes geburt ie wart von reinen wîben:/ Minne klagt, man wele sî von tiuschen landen trîben/ mit dem gesange,/ | |
| niht vreude mac verjehen./ Vil sælic man, der des niht clagit,/ und ime sîn herze mac gesagen, waz ime ze leide | |
| wil ich ez alrêst got und darnach al der welte clagen./ //Minneclich gebâren wil/ mich verderben, daz ich an der guoten | |
| wær allez daz geschehen daran, des mir daz herze gert./ //Clage ich mîne seneden clage,/ diu mich twinget und ie herzeclîche | |
| Diu mich dûhten ie gebære:/ daz muoz ich doch iemer clagen./ Nû, waz clage ich, sît si mir/ niht engan? joch | |
| ie gebære:/ daz muoz ich doch iemer clagen./ Nû, waz clage ich, sît si mir/ niht engan? joch gund ich ir/ | |
| Daz ir hôrtent mîne clage,/ die ich nu lange hân geclaget/ * ûf wîplich güete mîne tage./ //‘Wiss ich nû den | |
| der an frömder stat ze mînem sange scherne./ Mîn meister claget so sêre von der Vogelweide,/ in twinge daz, in twinge | |
| der an vrömder stat mit sînem gesange scherne./ Mîn maister claget so sêre von der Vogelwaide,/ in twinge diz, in twinge | |
| niht nîdes pflegent,/ von schulde müeste dunken guot./ //Clegeliche swære clage ich der vil lieben ûf ir güete,/ daz si mir | |
| niht so herzeklîche wê./ //‘Ist halbez wâr, daz ir da klaget,/ so ist iuwer ungemach doch niht kleine!’/ Ez ist gar | |
| wandels fry und aller missetete,/ min leyt sy dir also geclagt:/ hilff an der sele mir und daz myn leben werde | |
| singen/ und die bluot ir dringen./ bî dem selben leide/ Klag ich mînes herzen swære./ ouwê, die sint also hert!/ waz | |
| gesetzet:/ sô bin ich mîs leides wol urgetzet./ //Ich muoz klagen, daz diu zît/ sich so gar verkêret hât:/ Secht, wie | |
| süezze stimme –/ winters grimme/ tuot siu swîgen überal./ //Waz klag ich der vogellîn sang,/ wan klag ich nit mînen pîn?/ | |
| siu swîgen überal./ //Waz klag ich der vogellîn sang,/ wan klag ich nit mînen pîn?/ Nâch der ie mîn hertze rang,/ | |
| ist nit worden schîn!/ Mînen kumber, den ich trag,/ ich klag $s ir nicht mîns hertzen nôt,/ die ich dulde/ âne | |
| erhal,/ dur diu ôren suozze in sendez herze ergal./ //Ouch klage ich die mîne swære,/ diu mir senden man so nâhe | |
| swenne si wil, so wirt mir wol./ Maniger mînen kumber klagt/ mit süezzen worten ûz dem munde,/ der mir wol des | |
| mich verwunt,/ daz ich in rehter liebe bin ertoubet./ //Warzuo klage ich die bluomen ûf der heide?/ wan klage ich niht | |
| ertoubet./ //Warzuo klage ich die bluomen ûf der heide?/ wan klage ich niht den kumber, den ich dulde,/ Daz mir ein | |
| hât fröide von mir ir lîb./ //Mîn vil sendez herze klagt/ gar verzagt,/ daz ich der unmære,/ diu mir wol behagt./ | |
| oder âne ir willen, die wîle der man lebet, unde klaget si dar ûf, man sol ir rihten umb ir morgengâbe. | |
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