Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klagen swV. (1183 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ich furchte daz sie entrinnen./ ich scol dich iemír mere chlagen:/ iane gewan ich nie nehain man/ der daz riche ie | |
| uielen uf daz gras,/ si wainten alle sere;/ der man chlagete sinin herre(n),/ so chlagete der herre sini(n) man./ wer machte | |
| si wainten alle sere;/ der man chlagete sinin herre(n),/ so chlagete der herre sini(n) man./ wer machte sich des enthaben,/ erne | |
| manigen heiligin rainen,/ di si uf habeten./ ane maze sie chlageten./ wer enthilt sich dar under/ der îe gesach diu grozen | |
| en muse in erbarmen,/ do der kaiser uf sini(n) armen/ chlagete Roͮlanten./ er begonde in wantelen/ al hin unt her,/ uil | |
| liden si groz ungemach./ do iegelichir sini(n) frunt gesach,/ so chlageten sie ie mere unt mere,/ si heten manige ungebere./ ich | |
| manige ungebere./ ich wane, ní nímen laider geschehe./ Der kaiser chlagete sine toten:/ di zahere begonden roten,/ di im ze tale | |
| in huben,/ in gote si in beswoͮren/ daz er mazlichen chlagete,/ daz im daz uolc da uon icht erzagete,/ ob im | |
| scalle/ di suze Oliuantes stimme./ do erwainten di Karlinge:/ si chlageten Roͮlanten harte./ der kaiser hiz si #4+ir#4- barte/ uz uorne | |
| rat sin:/ di christen fluren unter in/ daz si imer chlageten/ di wile daz #4+s#4-i #4+leb#4-eten./ Dar hůp sich do Antel,/ | |
| hort ich dich, herre, sagen:/ die rechten scol man nicht chlagen/ (ir tot ist geware),/ sunt(er) offen suntare,/ di totliche ersterben./ | |
| erweruen.’/ Der kaiser wnderot harte/ ir wislichen worte./ er ne chlagete nimer mere/ also grimmiclichen sere/ so er da uor tet./ | |
| dune macht sin nicht haben:/ er lit laider toter begrabin./ chlage du nicht sere!/ ich irgetze dich sin gerne:/ ich gibe | |
| unt uarent si genozin hinnen,/ daz wil ich iemir gote chlagen:/ di chrone scol ich mere denne nicht tragen.’/ Tirrich dar | |
| hat vns sulechis nicht geschadit./ Daz iz dir immer werde geclagit./ Nu du helith virtriven bist./ Man sal dich eren wize | |
| eme der herre./ Ettelicher forte fere./ Her wurde des rovfens geclagit./ Mit vil grozen bulslagen./ Ob der helit kone./ vf den | |
| Swilche wis sie mochtin./ Der kuninc saz in riechte./ Vnde clagitiz der kuningin./ Eya arme wie ich nv ge honit bin./ Anden | |
| so vreisliche./ Beide gerovf vnde geslagin./ Daz siez immer mugen clagen./ Daz hat dietherichis man./ Vmme ein stole getan/ Ulvchtic quamen | |
| nieman./ Mit here torste bestan./ Von$/ du moz ich wole clagen./ Nu dulde honede vnde schaden./ Hir in dime lande./ Von | |
| Widir zo deme walde./ Heize weininde./ Sine hande wr%-iginde/ Do clagite der helit guot./ Der iunwrowen not./ Rother gienc inde stat./ | |
| Hoven die urowin/ uliezenden ovgin./ Da dorfte nieman uragan./ Do clagete wif vnde man./ Alle rotheres not./ Sint half der riche | |
| munt./ Der ne wart nimer gesunt./ Sie mostin durch not. clagen./ Unde beiden dumenstagis./ Daz dar nieman genas./ Imelot des die | |
| groze./ Der minir genoze./ Quamen sechscene./ vf ir alemene./ Vn̄ clagetin trut herre min./ Deme liebin vatir min./ Der lac in | |
| kristenheit ze trôste,/ die von der helle rôste/ von iemer wernder klagender nôt/ erlôste sîn vil strenger tôt,/ und nâch der boten | |
| sprechen unde wil dir sagen/ ein teil und mîner swære klagen./ dû weist wol, waz ich leider hân/ an guoten liuten | |
| lange sô,/ daz dû machest mich unvrô,/ daz ich in klagender swære bin?"/ erkomenlîche sach an in/ der künec. er sprach: | |
| waz bin ich denne, waz sol ich?"/ alsus begunde er klagen sich./ dem tet er niender doch gelîch:/ ze allen zîten | |
| ir grôzen klage sie niht lânt,/ wan sie in sêre klagende sint/ als ein einbornez kint."/ hie von hât ouch gesprochen | |
| beleip alhie./ sînen lôn er ouch enphie:/ in daz iemer wernde klagen/ wart er ze helle dô getragen;/ dâ was im vreude | |
| dem himelrîche,/ und sie vil riuweclîche/ ir grôzen sünde sêre klagent/ und dar zuo guoten willen tragent,/ wie sie ze gotes | |
| wizzen wil/ noch weiz." dô wart ir leides vil./ ir klagender jâmer wart vil breit,/ daz in diu wirtschaft was verseit,/ | |
| enphie."/ sô schrîent sie denn alle/ mit jæmerlîchem schalle./ sie klagent den endelôsen tôt,/ sie sprechent: "wâ hâtest dû nôt,/ herre, | |
| jungesten tage/ in den êwiclîchen tôt,/ der iemer wert mit klagender nôt./ dâ bî lâ dir mêre sagen,/ waz dû dâ | |
| reinen armen/ und daz wir des næhsten klage/ mit im klagen alle tage/ und in vridelîchen sachen/ vride und gnâde machen,/ | |
| mir tumben man! owê!/ wê mir! ich muoz von schulden klagen,/ daz ich in allen mînen tagen/ durch mînen tumblîchen wân/ | |
| sô denne kumt des tôdes zil,/ der gotes wîzenære,/ sô klaget er sîne swære/ dem guote. er seit im sîne nôt:/ | |
| danc sint âne guot./ des rîchen zwîvellîchez guot,/ des armen klagendiu armuot/ sint eine wîle in solher nôt:/ doch verendet sî | |
| der kristenheit/ dem herren niht getorste sagen./ diz begunder sêre klagen,/ daz er die rede muoste lân./ der künic sprach: "wir | |
| dâ vreude und liep belîbet,/ dâ niemen sorge vindet,/ dâ klagendiu nôt verswindet,/ dâ kumber, arbeit, jâmer, zorn,/ sint verwâzen und | |
| sâ:/ houwen, riuten, stocke tragen/ und durch nôt vil ofte klagen/ manigerhande armekeit,/ die er dienstlîche leit./ er began in sêre | |
| gie/ und nam sich grôzer siecheit an./ vil sêre er klagen sich began./ //Dô des der künic wart gewar,/ dem junkherren | |
| hin;/ ûf die erde viel er vür in/ und ougte klagendez ungemach./ Avenier, der künic, sprach:/ "Zardân, vriunt, bewîse mich,/ durch | |
| mir werre:/ mir wirret grôzer siecheit niht,/ wan daz mîn klagendez herze giht/ sinn und dem lîbe solher nôt,/ daz ich | |
| vür herzeleit,/ von sînem lîbe im wær bereit/ ein iemer klagendez herzeleit,/ hætez lâzen vollevarn/ Jôsaphât, der sælden barn./ genuoge sint | |
| von dir ein leidez mære,/ daz mînes herzen swære/ mit klagenden sorgen mêret/ und mich an vreuden sêret./ mîn vreude was | |
| waz ist an mir geschehen dir,/ daz dû sô sêre klagest von mir?"/ "sun, dâ hâstû mîn leben/ vremeden vînden gegeben/ | |
| dû hâst dir erkorn/ einen al ze grôzen zorn./ dû klagest al ze sêre ein teil/ dînes kindes grœste heil./ wil | |
| grœsten vreuden phlac,/ sô diu hôhgezît gelac./ der gote êwarten klageten daz,/ wan sie gêret wurden baz/ mit gâbe von des | |
| zuozim hiez er in sitzen gân;/ ûf sînen trôstlîchen wân/ klageter im sîn ungemach./ Thêodas mit vreuden sprach:/ "gewalteclîche sî bereit,/ | |
| hât./ swem dâ gebristet reiner wât,/ der muoz in endelôsez klagen/ dulten jæmerlîchez jagen./ her an gedâhte Jôsaphât./ die vil reinen | |
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