Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zwein naturen wart sin her,/ da er erstreit der meide herzen wende./ im kunde durch die phorte nicht $s naturen art | |
| ein michel stram von blute rot/ streich kreftiglich uß sines herzen wunden./ der stram ufreiß der helle tam/ gewaldiglich in überswenker | |
| naturen stark,/ die in der meit zurücke wart gedrungen:/ ir herze wart der himels sarg,/ nu sich, wie got naturen hab | |
| gezwicket zu dem aste./ Dem wißen louwen lob uß mines herzen mar/ flüßt. sint in milde fant in einem adelar,/ des | |
| ein sam und war gericht/ wechst unde blüt uß sines herzen tigel./ des han im lob die welf geticht,/ die er | |
| sines adels hat benant,/ den die natur in künig Johannes herzen fant,/ daruß der milde same quam gerunnen./ für war, ich | |
| demütig sam her Moises $s und Manasses./ in keiser Karlen herzen brunn $s sint alle tugende funden./ Der vierde keiser Karle | |
| wart erslagen./ der keiser Nero tote sich $s nach swaches herzen rate,/ – der aller erge schimel was $s sin grimmer | |
| verstoßen hin zutal; / ein brunlich recht sal durch sin herze fließen. / durch strenge tat ein künig der künste ist | |
| der dri sie sneit/ und goß in in der meide herzen wimmer./ ir buw stet ane falles far/ mit liebe gar | |
| her David wart gefriet von dem hirtentum,/ durch das sin herze milde phlag an falschen rum;/ des ist sin sam in | |
| tut,/ dabi du, kint, den milden salt erkennen./ von bösem herzen was da wirt $s den eren hie entzogen,/ das wirt | |
| ich gliche gein dem pellican, / den kücheln der sin herz in milde speldet./ sus trenket er die sinen in der | |
| sint der salden strick/ und sloß in in eins reinen herzen brüste./ wie hat der geist materien an,/ vor ane zit, | |
| vor ane zit, materien nu gewunnen,/ wie wag uß sines herzen kann/ der selikeit, der gleste barg der sunnen?/ er möchte | |
| Der geist bedütet got, der strick die reinen meit,/ der herz in sich gefelzet hat der engel voit,/ mensch unde got | |
| noch keine stat gewan,/ biß das er mit der meide herzen wart gespan,/ die schephte da den dritten uß der drie./ | |
| hören./ was hilfet dann sin ingesigel,/ das er uß sines herzen milde ^+riffte/ und goß es in der meide tigel,/ bi | |
| $s in sünden ruwe twingen./ Der bilder, der in gotes herzen ewig ist, / der ist genant idea, spricht der meister | |
| ist des heiles erster weg. / laß keine not din herz in zwivel leiten./ wer rette Noe vor des grimmen wages | |
| vater lere./ was du dir selber wilt geschen,/ darnach din herze, kint, in truwen kere./ ein fremdes leben din meister si, | |
| in der glut mit witze stüre./ sus, werder man, dins herzen faß/ kler unde brün mit steter tugent füre./ der fenix, | |
| icht würd vermeilet./ o werder man, sint du in wibes herzen felt/ geformet bist, uß tugent sidin ein gezelt/ dir mach, | |
| die maße!/ uf ungewissen wan nicht buw,/ laß durch din herze gen genaden straße/ den armen! halt dins lebens brunn, $s | |
| der habe. / der weint und tet, ab im im herzen were leit/ des vater tot und was des sterbens doch | |
| sich stet der eren spiegel an, / und lieb in herzen grunde diner wirde man. / laß nicht zu lang den | |
| gabe blate,/ die miete meint der eren roub. $s din herze toub/ im si, flüg in der eren walt, $s hüt | |
| bruche, den ich dir nicht nennen wil,/ (den doch din herze merket ab es prüvet vil,)/ sie wart uß eines hoen | |
| Nectanabus, geboren uß Egipten land,/ den sie vil oft in ires herzen kluse want./ sus wart geborn der künig Alexander./ da nu | |
| vil lützel sint genoß:/ wie oft er trank uß ires herzen tiche,/ iedoch er sie verstoßen ließ $s zu smacheit bi | |
| slafes bant, / so malt in das gehirne und des herzen want / der witze pinsel mancher hand figure. / in | |
| siten ist nicht glich./ wer sie zu liebe küst in herzen girde,/ der schephet er uß irem tich,/ die sterke, schonde | |
| und verhelzen,/ so machet mit der tugent stein $s das herze rein./ so mag des lasters flamme nicht $s der eren | |
| erge wint noch lasters flut,/ wirt sie entzunt in edels herzen zimmer./ die ere ist des glückes erz,/ der selikeit das | |
| ist ouch reiner minne kerz,/ die stete lücht uß edels herzen tigel./ der eren tag der schanden nacht $s und leides | |
| wol genade tun,/ sint das so groß ist ruwe mines herzen/ durch lemmer, die ich gessen han.’/ der esel sprach: ‘so | |
| selber meinet,/ des geselleschaft nicht lenger ger;/ ungüte hat sin herze gar versteinet./ wer mit dir hat ein eng gemach/ und | |
| dir sin ein ware sach,/ das dir von grund sin herz nicht ist geneiget./ dem saltu dich gesellen nicht, $s du | |
| stürest böse diet, $s ir widergelt ist kleine./ ir böses herze nicht enkan $s gedenken dran./ die swaches lon für güte | |
| Wer nu der bibel buch / wil stricken in sins herzen tuch, / den wil ich leren ane such,/ kurz, wie | |
| selgen veter es ouch saget,/ den stetes lon durch gotes herze taget./ in eins und fünfzig traget/ das buch capitel sunder | |
| der Israhelen kind/ und wie der heilge geist/ begüßt das herze mit volleist/ genade, das zu buße reist,/ und wie man | |
| e,/ und wie sie fiel in sünden me/ von ungetruwes herzen rat;/ wie got sin zürnen gein der stat zwifalte/ und | |
| dem ende./ capitel dri ich sende/ dem buch uß mines herzen tich./ Machabeorum sint / zwei buch, das ler ich mine | |
| schouwet/ und sam der ar genouwet/ sich hat in enges herzen want./ O bilder der vernunst, / entwirf in mines herzen | |
| herzen want./ O bilder der vernunst, / entwirf in mines herzen runst / der sprüche forme unde kunst, / und mich | |
| der fri, der ho, der sinnes rich./ Sint in dins herzen blat / den himel und der speren rat / und | |
| mit einer meit sie wart geborn/ und sach uß dines herzen zinn./ die laß uns schriben, malen, vater guter:/ sie gibt | |
| Ach, töt der sünden phlanz, / die mir in mines herzen kranz / blüt stet dem heile min zu schranz! / | |
| flamme munder./ der sünden wurze sunder/ und rad uß mines herzen gruft./ Mins tichtes stam besnit, / den rifen grober sprüche | |
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