Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ist gevlossen us von der lebenden gotheit in swester Mehtilden herze und ist also getrúwelich hie gesetzet, alse si us von | |
| ist also getrúwelich hie gesetzet, alse si us von irme herzen gegeben ist von gotte und geschriben mit iren henden. Deo | |
| nútze das si, das ein mensche mit diemuͤtigen worten sin herze besehe ane underlas <N>IV</N>. Von dem besemen únsers herren <N>V</N>. | |
| Ave_Maria sol bevelhen únser vroͮwen <N>XXI</N>. Wie ein mensche sin herze sol besehen, eb das er zů gottes tische gange <N>XXII</N>. | |
| sol an der bekorunge <N>XXVII</N>. Wie der geistlich mensche sin herze keren sol von der welte <N>XXVIII</N>. Von der not eints | |
| vergúldet mit der creftigen minne, die Jhesu brach sin suͤsses herze enbinnen. $t Dise crone hat únser himelscher vatter geschaffen, Jhesus_Christus | |
| nútze das si, das ein mensche mit diemuͤtigen vorhten sin herze besehe ane underlas</KAP> Ich enweis nieman also gůt, im si | |
| nieman also gůt, im si des not, das er sin herze ane underlas besehe und bekenne, was da inne wone, und | |
| brichet der diep in sin hus. Das gebet des reinen herzen erweket doch underwilen den selben toten súnder. Owe súnder! Wie | |
| vient, der ist ein dilker goͤtlicher warheit in des menschen herzen. Eb man ime die statte git, so scribet er mit | |
| willekor des menschen die valschen wisheit dem moͤnschen in sin herze und sprichet: «Ich bin von nature zornig und krank.» Da | |
| gůtes an úns, wir muͤssen doch ie wider zů únserme herzen komen; so muͤssen wir úns von schulden schemen; so hat | |
| dankberkeit. Da mitte soͤllen wir alle gottes gaben in únser herze druken. So wirt únser herze minnenvol, so werdent únser sinne | |
| alle gottes gaben in únser herze druken. So wirt únser herze minnenvol, so werdent únser sinne geoffenet und so wirt únser | |
| untz in die wolken al umbe mich, dennoch wúrde min herze niemer von minen vienden sicher und vri.» Do stůnt er | |
| not, das sint mine vrúnde. Das gemeine gebette sattet min herze. Wie min gemuͤte stat, das bewise ich. Das gebet hoͤre | |
| gebet hoͤre ich gerne von geistlichen lúten, die es von herzen meinent: Adiutorium nostrum in nomine domini. Laudate dominum omnes gentes. | |
| sehe ich dich under tusenden, ich bekante dich wol.» Min herze hat mich gebuwen inbinnen ze eime ware und ich engetorste | |
| <FOLIO>(138#’v)</FOLIO> die ital ere gesprungen us dem winkel des menschlichen herzen mit einer súntlichen $t wollust und wil sich breiten in | |
| sin gemuͤte zů twingen und sol sich zehant vúr sin herze mit diemuͤtiger vorhte slahen und segen sich mit dem segne | |
| ir willekúre tribent mich die lúte von der herberge irs herzen; und swenne ich keine stat an in vinde, so lasse | |
| geseit; sweme alle sine werrenisse hagen, der můs ein diemuͤtig herze haben.» Bekentnisse: «Vroͮwe gewissen, ir hant einen so edeln spiegel, | |
| kumberlicher smerze, die totigeten dinen heren licham und din suͤsses herze. Hilf mir, lieber herre, das ich alle min smacheit und | |
| an dem blůtigen sper und an der wunden dines suͤssen herzen und das sich min ellendú sele da eweklich muͤsse inne | |
| vrowe min, Maria, edelú keyserin! <KAP><N>XXI</N>. Wie ein mensche sin herze sol besehen, eb das er ze gottes tische ge</KAP> Ir | |
| das er sich wil neigen in den unvletigen pfůl mines herzen. So gedenke ich alsus, das billicher were nach rehte, das | |
| herzeleit./ Salve regina!</VERS>/ <KAP><N>XXVII</N>. Wie der geistlich mensche sin <FOLIO>(144#’v)</FOLIO> herze sol keren von der welt</KAP> Swenne der geistlich mensche mage | |
| oͮch wol getan haben. Von dem gedanke wirt im sin herz als vinster und sin sinne als unbereit zů gotte und | |
| dem aller der welte zierde ein eisunge ist in sinem herzen; der behaltet sin lúhtevas schoͤne und unverloͤschen. Ist aber sin | |
| der behaltet sin lúhtevas schoͤne und unverloͤschen. Ist aber sin herze offen gegen der welte, so ist sin lúhtevas zerbrochen, so | |
| dur dine liebin manige scharpfen wunden. Dis las in din herze gan, so maht du der welte truginen entgan. Wiltu fúrbas | |
| welte oͮgen, mit blůte berunnen; die cleider soͤllent wesen dines herzen wunne, sinú keyserlichú oͮgen mit trehnen úbergossen, sin suͤsses herze | |
| herzen wunne, sinú keyserlichú oͮgen mit trehnen úbergossen, sin suͤsses herze mit der minne durchvlossen. Nu hoͤre noch die stimme, das | |
| des speres wunde, das dur die siten gieng ze sines herzen grunde und clage im alle dine súnde; sust gewinnestu gottes | |
| wol <FOLIO>(146#’r)</FOLIO> vúr war, das ich noch gottes vrúnden von herzen sol wol behagen. Ich weis das wol vúr war, was | |
| gotte bliken und schinen. <KAP><N>XXIX</N>. Von einer lere</KAP> Wiltu din herze gantz zů gotte keren, so soltu drú ding haben zů | |
| menschliche sinne, so erweken wir mit der clage in únserm herzen die goͤtlichen minne. <KAP><N>XXXII</N>. Wie des gůten menschen werk lúhtent | |
| mich inne besehe und bekenne und alle mine súnde von herzen inne vorclage mit also heliger hoffunge, das min munt werde | |
| mit also grosser liebi muͤsse enpfan, als ie ein menschen herze kan, das du denne muͤssest bliben die wegespise miner ellenden | |
| die hoffunge, si ervúllet mit heiliger diemuͤtiger andaht, das des herzen unmaht in dem sange vor gotte so schoͤne clinget, das | |
| schoͤne clinget, das got die noten minnet, die in dem herzen singent. Der mit ir also singet, dem sol mit ir | |
| und genuͤgig wesen iemer ane clage. So vlússet in ir herze die suͤsse gottes gabe. Die ir helfe da zů sin, die | |
| die danken des gotte mit heliger innekeit; der bevindet des herzen stat als das edel trank ein reine vas. Die siechenmeisterinne | |
| und dienen in heliger hoffunge ob allen vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem gemuͤte. So smeket man siner guͤtin. Die | |
| niemer erkůlen, also das ich diner herzeklicher minne in minem herzen und in miner sele und in minen fúnf sinnen und | |
| er sich bekennet vúr einen tumben. Das die einvaltekeit des herzen wonet in der wisheit der sinnen, da von kumt manig | |
| vorchte in den worten, verborgen lieb ze gotte in deme herzen, offenbar vlis zů allen gůten dingen: disú fúnf ding haltent | |
| me. Swenne ich dar an gedenke, so vroͤwet sich min herze sere. Eya lieber herre, wie stille du nu swigest; des | |
| und von allen minen fúnf sinnen und von allem minem herzen gram. Ich danken des Jhesu_Christo, dem lebendigen gottes sune, das si | |
| des Jhesu_Christo, dem lebendigen gottes sune, das si nie in min herze kam. Dise súnde ist nit von cristanen lúten ufkomen; der | |
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