Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| wie manigen muot und wunderlîche site/ si tougenlîche in ir herzen tragent!/ Swer ir hulde welle hân,/ der wese in bî | |
| schulde geben./ sît ich si âne ir danc in mînem herzen trage,/ waz mac si des, wil ich unsanfte leben?/ Daz | |
| umbe ir hulde stât/ und wie n%/âhe ez mir ze herzen gât,/ ir lop, daz sî umbe alle die welt verdienet | |
| wer./ iemer als ich lachen wil,/ sô seit mir daz herze mîn, daz ichs enber./ Mîn muot stuont mir eteswenne alsô,/ | |
| tage die vollen niht,/ daz mîn swaere iht muge ze herzen gân./ /Ez erbarmet mich, daz si alle jehen,/ daz ich | |
| /Aller saelde ein saelic wîp,/ tuo mir sô,/ daz mîn herze hôhe gestê./ obe ich ie durch dînen lîp/ wurde vrô,/ | |
| hoere jehen?’/ ^"Vrowe, ich sach in: er ist vrô;/ sîn herze stât, ob irz gebietent, iemer hô."/ /‘Ich verbiute ime vröide | |
| daz er mich der rede begebe./ Ich bin im von herzen holt/ und saehe in gerner denne den liehten tac:/ daz | |
| /Ê daz du iemer ime verjehest,/ daz ich ime holdez herze trage,/ sô sich, daz dû alrêst besehest,/ und vernim, waz | |
| des ich dir gesage.’/ /Als ich wérbe unde mír mîn herze stê,/ alsô müeze mir an vröiden noch beschehen./ mir ist | |
| habe ein leit,/ daz im vor allem leide in sîn herze gât./ wes verküre ich denne ein arbeit,/ diu mir liebet | |
| dienest und ouch mich./ /Hôh alsam diu sunne stêt daz herze mîn./ daz kumt von einer vrowen, diu kan staete sîn./ | |
| $s */ /Nieman vrâge mir ze leide,/ wes mîn tumbez herze vröuwe sich./ wil er, daz ichz ime bescheide/ schône und | |
| heil,/ und waere ouch geil./ /Daz ich ir sô holdez herze trage,/ daz ist in sumelîchen leit./ dar umbe ich niemer | |
| vriunt bereit,/ sô sî mir seit./ /Ich hân hundert tûsent herze erlôst/ von sorgen, alse vrô was ich./ wê, jâ was | |
| beneme/ ein trûren, daz nu menigen tac/ Mir in dem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil | |
| mir beneme/ ein trûren, daz nu menegen tac/ In mînem herzen lît begraben./ gewinne ich iemer des ein ende, ich wil | |
| ir,/ waz si danne sprechen wolde./ Der mir ist von herzen holt,/ den verspriche ich sêre,/ niht durch ungevüegen haz,/ wan | |
| an ir guot ende ergân,/ die wîle ich muot von herzen hân,/ sô mac uns beiden liep geschehen./ swaz sî es | |
| guot./ Ez sol in unerzeiget sîn,/ daz râtet mir daz herze mîn./ ich bin, der siz verswîgen sol./ swer wîbes êre | |
| des helfent al die sinne jehen./ den ez niht ze herzen gât/ noch in diu minne nie gebôt,/ die sprechent von | |
| iemer mê./ /Mir sol ein sumer noch sîn zît/ ze herzen niemer nâhe gân,/ #s+sît#s- #s+ich#s- sô grôzer leide pflige,/ daz | |
| /Lieber wân ist âne troesten dâ/ unde twinget mir daz herze mîn./ wán wáer er von mir anderswâ!/ dâ müeste iedoch | |
| wol, daz dir/ nieman holder ist./ /Vröwe mit rede daz herze mîn,/ troeste mir den lîp;/ jâ verdien ich ez wol./ | |
| /Ich welte ûf guoter liute sage/ und ouch durch mînes herzen rât/ ein wîp, von der ich dicke trage/ vil manige | |
| alle tage/ der welte ein wunneclîchiu zît/ ze senfte maniges herzen klage,/ die nû der swaere winter gît./ Von sorge ich | |
| der strît./ /Ze rehter mâze sol ein man/ beide daz herze und al den sin/ ze staete wenden, ob er kan./ | |
| man./ Dest unstaeter bin ich niht,/ wan daz ein sinnic herze sich/ beklagen sol des im beschiht./ /Mich beswaerent alle die,/ | |
| beklagen sol des im beschiht./ /Mich beswaerent alle die,/ der herze niht sô sinnic sîn,/ daz si lébent, sîne wizzen wie,/ | |
| daz sî sich in der enge niene stiez./ in mînem herzen sî sich nider liez,/ dâ trage ich noch die werden | |
| nie getrat?/ Genâde, vrouwe! ich mac dir niht gestrîten./ mîn herze ist dir baz veile danne mir./ ez solde sîn bî | |
| si mich sô klagent!/ wie nâhen in mîn leit ze herzen gât!/ Swenne er mich getroestet eine,/ sô gesiht man wol, | |
| die sorge wil ich an <si> senden:/ die sagen ir, herze, daz si helfe dise nôt verenden./ ich hân ein liep | |
| beguzzen/ ir beider wangel. sus sprach zim ir munt:/ ‘Zwei herze und ein lîp hân wir./ gar ungescheiden unser triuwe mit | |
| hâst in dicke mir benomen/ von blanken armen, und ûz herzen niht.’/ /Von den blicken,/ die der tac tet durch diu | |
| swingen dar./ Wie bin ich sus iuwelenslaht?/ si siht mîn herze in vinster naht./ /Si treit den helfelîchen gruoz,/ der mich | |
| sô gîst ein liebez ende mir./ /Du treist sô vestez herze/ ûf mîn verlust./ wie sol der site an dir zergân?/ | |
| sô hôch/ ob mîner vröide stêt gezilt!/ got muoz ir herze erweichen,/ sît ez noch/ der mîner swaere niht bevilt./ Man | |
| ir ougen bringent mich in nôt./ Si dringent in mîns herzen grunt:/ sô enzündet mich ir minne,/ daz ich vón ir | |
| rôt/ ist ir munt als ein rubîn./ swem sî von herzen lachet,/ des sorge ist tôt./ sist mîn spilnder ougen schîn./ Ir | |
| ist tôt./ sist mîn spilnder ougen schîn./ Ir vrömde krenket daz herze mîn./ ich stirbe, mir werde ir minne./ Vênus diu götinne,/ | |
| gar in jamers erge./ Nu gib mir herberge/ In dines hertzen clusen!/ Tu mich da inne behusen/ Durch din hohe wirde!/ | |
| sunder wan.’/ Er sprach: ‘so heb ich aber an./ __#.Ach hertze min innewendigs,/ Du armes und sendigs,/ Du truriges, du betruptes,/ | |
| aller meiste/ Umb din betruptniße, daz du treist./ Auch wiße, hertze, sunder wan/ Daz mich din leit so noch get an,/ | |
| An diner jamer bernder pin./ Sag an, sag an myr, hertze min,/ Vor mir ez niht behalde,/ Sag mir wunderlichen balde/ | |
| unde sol man sich huoten vor unkiuscheit mit wiben. deʒ herzen frode unde friheit ane bœse geluste ist dem libe gar | |
| den mensche nie begreif in keinen sinnen,/ wirt im sins herzen stig zu smal,/ ho ist sin fal uß falscher künste | |
| solchem fließe leie nie getrank,/ der stete flüßt uß mines herzen lache./ was weiß ein leie, welcher maß/ got – ane | |
| kunst gesachet si von dinge,/ wie er sich sloß in herzen ring/ der meide klar, von der ich immer singe./ wie | |
| materien frie./ all formen er gegossen hat $s uß sines herzen milde./ grunt der natur ist in gewalt $s zu der | |
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