Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| bî./ dô was er des gedingen $s niht gar in herzen vrî,/ im müese von ir schulden $s liebes vil geschehen./ | |
| lange $s lützel dienste getân.«/ Diz truoc si in ir herzen $s unt wart ouch wol verdeit./ daz si ir vremde | |
| recken. $s der sah man dâ vil,/ den ir tumbiu herze $s gâben hôhen muot:/ der sah man under schilde $s | |
| du von mir scheiden, $s daz tuot mir an dem herzen wê.«/ Er umbevie mit armen $s daz tugentrîche wîp./ mit | |
| daz von der wunden spranc/ daz bluot im von dem herzen $s vast%..e an Hagenen wât./ sô grôze missewende $s ein | |
| ein helt nimmer mêr begât./ Den gêr im gein dem herzen $s stecken er dô lie./ alsô grimmeclîchen $s ze flühten | |
| tobelîchen $s von dem brunnen spranc./ im ragete von dem herzen $s ein gêrstange lanc./ der fürste wânde vinden $s bogen | |
| ein gast?«/ daz bluot ir ûz dem munde $s von herzen jâmer brast./ dô sprach si: »ez ist Sîfrit, $s der | |
| der herre, $s der slâfes niht enpflac./ ich wæne sîn herze im sagte, $s daz im was geschehen:/ er$’n möhte sînen | |
| leit getân,/ daz ir vor allen leiden $s an ir herze gât./ daz sult ir klagen helfen, $s wand$’ ez iuch | |
| niht gehaben./ in wart vil michel swære $s in ir herzen begraben./ Dô kom der künec Sigemunt, $s da er Kriemhilde | |
| daz vil edel wîp,/ »holt wurde im nimmer $s mîn herze unt ouch mîn lîp./ ich geriete im alsô leide, $s | |
| zîten $s Kriemhilde klagen,/ daz ir niemen trôste $s daz herze unt ouch den muot,/ ez entæte Gîselher, $s der was | |
| gesinde $s si trôsten z$’aller stunt./ dô was ir daz herze $s sô grœzlîche wunt:/ ez kunde niht vervâhen, $s swaz | |
| bereit,/ als er ê tet Helchen, $s diu im ze herzen lac./ jâ hât er nâch ir tugenden $s vil dicke | |
| zîten $s die kurzewîle vant,/ swar nâch ieslîchem $s daz herze truoc den muot,/ durch des küneges liebe $s unt die | |
| von heizen trehen ir gewant./ Ez lag ir an dem herzen $s spât$’ unde vruo,/ wie man si âne schulde $s | |
| ir Hagene $s unde Gunther getân./ Des willen in ir herzen $s kom si vil selten abe./ si gedâhte: »ich bin | |
| Hagen gerne bereit./ Nâch den getriuwen jâmert $s dicke daz herze mîn./ die mir dâ leide tâten, $s möhte ich bî | |
| küneges wîp,/ unt daz ir ie was wæge $s iuwer herze unt iuwer lîp./ unt ze vorderst dem künege $s sîn | |
| wol ir muot/ ûf grôzen schaden ze komene, $s daz herzen ie unsanfte tuot./ Die snellen Burgonden $s sich ûz huoben./ | |
| wærlîche daz.«/ Der rede was dô Hagene $s in sînem herzen hêr./ dô gap er in ir kleider $s und sûmte | |
| der beste wirt,/ der ie kom ze hûse. $s sîn herze tugende birt,/ alsam der süeze meie $s daz gras mit | |
| sînen mannen $s zen rossen wolde gân./ ich wæn$’ ir herze in sagete $s diu krefteclîchen leit./ dâ weinte manic vrouwe | |
| swie si dunket guot,/ hât iemen in beswæret $s daz herze und ouch den muot./ des bringe ich si wol innen, | |
| nie./ jâ moht$’ er in den zîten $s wol haben herzen trût./ er fuor sô wol gekleidet $s sam eines edeln | |
| sîn erhaben/ (Kriemhilt ir leit daz alte $s in ir herzen was begraben),/ dô hiez si tragen ze tische $s den | |
| redete $s der fürste vil gemeit,/ ez betruobt%..e im sîn herze $s und beswârt%..e im den muot./ done was der Hagenen | |
| mære helt guot,/ du hâst mir wol getrœstet $s daz herze unde ouch den muot./ nu sihe ich rôt von bluote | |
| niht gelouben, $s man solz iuch sehen lân.«/ durch ir herzen leide $s sô wart dô daz getân:/ man truoc den | |
| $s von wîbe unde ouch von man,/ diu sich von herzen jâmer $s aldâ zeigen began./ Der Etzelen jâmer $s der | |
| als eines lewen stimme $s der rîche künec erdôz/ mit herzen leidem wuofe; $s alsam tet ouch sîn wîp./ si klageten | |
| $s jâ dunket ez mich guot./ er treit in sînem herzen $s einen grimmigen muot./ Und%..e ob mich mîne mâge $s | |
| $s ir habt beide mich/ sô sêre beswæret, $s daz herze und ouch den muot,/ welt ir mich ergetzen, $s daz | |
| $s daz Etzelen wîp:/ »immer sî dir sælic $s dîn herze und ouch dîn lîp./ du hâst mich wol ergetzet $s | |
| wirt êweclîch in prîse stân./ Vazzit, edilin helde gût,/ vrîez herze, kûnen mût!/ Vorchtit keinerhande wê/ und werbit menlîch in der | |
| sûzin kint,/ alle, dî nû cristin sint,/ unde nemit zu herzin/ mîner wûste smerzin!/ Bedenkit unde rûchit spên,/ waz mir armin | |
| sult ir dâvon gevallen./ den iwern sult ir allen/ geben herze unde kraft,/ sô werdent si niht zwîvelhaft/ und gewinnent manheit | |
| si in selben gâben,/ si möhtenz hûs vor gehaben;/ ab herzen liezen si daz,/ wande des herzogen haz/ gegen dem bischolf | |
| man,/ swenn in iht sorgen an gie,/ ê er denne herz gevie,/ sô erschract er sô sêre:/ er engert niht mêre,/ | |
| longen, wante se alz eyn blazblach $t ys ouer daz herze, dat et dy kalden lucht in sych ty vnde dy | |
| wortis. also wirdit daz ewige wort gesprochin innewendic in deme herzin der sele, in deme innirsten, in deme lutirsten. in deme | |
| //Ist zwîvel herzen nâchgebûr,/ daz muoz der sêle werden sûr./ gesmæhet unde gezieret/ | |
| ___manec wîbes schœne an lobe ist breit:/ ist dâ daz herze conterfeit,/ die lob ich als ich solde/ daz safer ime | |
| rehte tuot,/ dane sol ich varwe prüeven niht,/ noch ir herzen dach, daz man siht./ ist si inrehalp der brust bewart,/ | |
| manheit alsô sleht,/ diu sich gein herte nie gebouc./ sîn herze in dar_an niht betrouc,/ er stahel, swa er ze strîte | |
| alsus grüeze)/ er wîbes ougen süeze,/ unt dâ bî wîbes herzen suht,/ vor missewende ein wâriu fluht./ den ich hie_zuo hân | |
| neic./ Gahmuret niht langer sweic/ der volge, als im sîn herze jach:/ zem künge er güetlîchen sprach/ "hêrre unde bruoder mîn,/ | |
| dich ie gesach,/ sît du mit schimphlîchen siten/ mîn ganzez herze hâst versniten,/ //unt tuost op wir uns scheiden./ mîn vater | |
| varnde habe,/ sô stîge ich ûf und ninder abe./ mîn herze iedoch nâch hœhe strebet:/ ine weiz war umbez alsus lebet,/ | |
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