Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hërze swn (4208 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| in dûhte val,/ sîn rôt harnasch in dûhte blanc:/ sîn herze d’ougen des bedwanc./ sît er tumpheit âne wart,/ done wolt | |
| mîn./ des hânt uns geste niht gewent:/ des hât mîn herze sich gesent./ hêrre, ich vrâge iuch mære,/ wannen iwer reise | |
| slief;/ unz im der wâre jâmer rief,/ und liehter ougen herzen regen:/ die wacten schiere den werden degen./ //___Daz kom als | |
| gesagt./ die twanc urliuges nôt/ und lieber helfære tôt/ ir herze an sölhez krachen,/ daz ir ougen muosen wachen./ dô gienc | |
| Clâmidês wîp/ //werde; wan sîn hant mir sluoc/ Schenteflûrn, des herze truoc/ manegen rîterlîchen prîs./ er mannes schœne ein blüende rîs,/ | |
| dergegen zierent!/ vor gesten sint se an kiuschen siten:/ ir herzen wille hât versniten/ swaz mac an den gebærden sîn./ ir | |
| bürge unde lant/ disiu magetbæriu brût:/ wand er was ir herzen trût./ ___si wâren mit ein_ander sô,/ daz si durch liebe | |
| lebendigen tôt,/ sît ich von ir gescheiden bin,/ diu mir herze unde sin/ ie mit ir gewalt beslôz,/ unt ich des | |
| Kai durch zorn hât geslagn/ ein edele fürstinne,/ diu mit herzen sinne/ ir mit lachen hât erwelt/ der âne liegen ist | |
| werc/ was dâ gefrümt ze langer stunt:/ in was wol herzen jâmer kunt./ ___wênc er des gein in enkalt./ in enpfiengen | |
| dô streich er von dem munde’z pluot/ und kuste sînes herzen trût./ ouch wart verdact ir blôziu hût./ Orilus der fürste | |
| wesser wie si mich bestêt/ und mir ir leit ze herzen gêt."/ //___Keie erwarp dô niwen haz,/ von rittern, frouwen, swer | |
| strenge minne,/ diu mir dicke nimt sinne/ unt mir daz herze unsanfte regt./ ach nôt ein wîp an mich legt:/ wil | |
| wort./ iwer druc hât sô strengen ort,/ ir ladet ûf herze swæren soum./ hêr Heinrich von Veldeke sînen boum/ mit kunst | |
| witze sîn/ von Pelrapeir diu künegîn:/ diu behielt iedoch sîn herze dort./ nu ruochet hœren sîniu wort./ ___er sprach "ôwê frowe | |
| Clâmidê/ lôste? ich vant ach unde wê,/ und siufzec manec herze frebel/ in dîner helfe. ougen nebel/ hât dich bî liehter | |
| manlîchen siten./ ich hete lachen gar vermiten,/ //unz iuch mîn herze erkande,/ dô mich an freuden pfande/ Keie, der mich dô | |
| wart?/ diz mære giht, wol genuoc./ daz volc im holdez herze truoc:/ swer in sach, man oder wîp,/ die heten wert | |
| minneclîche./ guots willen wâren rîche/ alle dien gesâhen dâ./ ir herzen volge sprâchen jâ,/ gein sîme lobe sprach niemen nein:/ sô | |
| sehen in mit triwe enpfienc:/ durch diu ougen in ir herze er gienc./ ___Man und wîp im wâren holt./ sus het | |
| noch werde wan,/ ich mein der zungen drinne,/ als iuz herze ist rehter sinne!/ gein der helle ir sît benant/ ze | |
| sun von Zazamanc./ ___nu denke ich ave an Gahmureten,/ des herze ie valsches was erjeten./ von Anschouwe iwer vater hiez,/ der | |
| unt wîtvengec hôher prîse./ er kunde wol mit schallen./ grôz herze und kleine gallen,/ dar ob was sîn brust ein dach./ | |
| ougen truoc./ die maget lêrt ir triuwe/ wol klagen ir herzen riuwe./ wider für den wirt si kêrte,/ ir mær si | |
| fiere,/ den Wâleis si beswæret hât./ waz half in küenes herzen rât/ unt wâriu zuht bî manheit?/ und dennoch mêr im | |
| degen balt/ Cundrîe surzier sus beschalt,/ ein alsô wunderlîch geschaf./ herzen jâmer ougen saf/ gap maneger werden frouwen,/ die man weinde | |
| der sî./ ach ich arman unde ôwî,/ daz er mîn herze ie sus versneit!/ mîn jâmer ist von im ze breit./ | |
| Jûdas teilte,/ im solhen willen veilte./ ez tuot manc tûsent herzen wê/ daz strenge mortlîche rê/ an mîme hêrren ist getân./ | |
| freude ist val./ mîn sol grôz jâmer alsô pflegn,/ daz herze geb den ougen regn,/ sît ich ûf Munsalvæsche liez/ daz | |
| diu wâre zageheit/ an prîse im nie gefrumte leit./ sîn herze was ze velde ein burc,/ gein scharpfen strîten wol sô | |
| schiere,/ und manger slahte fremden bovel./ der zwîvel was sîns herzen hovel,/ //Dâ durch in starkiu angest sneit./ Gâwân mitten durch | |
| im dô getohte/ übersaz erz, swie er mohte./ sol lûter herze sich niht schemen,/ daz muoz der tôt dervon ê nemen./ | |
| mit zorn er wart enpfangen./ Gâwâns ougen blicke/ in lêrten herzen schricke:/ der garzûn sô verzagte/ daz ern vrâgte noch ensagte/ | |
| er reit da er Gâwânen sach./ zwei ougen unde ein herze jach,/ diu Lyppaut mit im brâhte dar,/ daz der gast | |
| erholte/ daz er herzeminne dolte,/ herzeminne ist des erkant,/ daz herze ist rehter minne ein pfant,/ alsô versetzet unde verselt,/ kein | |
| bêder ougen dorn,/ swâ si den werden man gesach:/ ir herze Meljanze jach,/ er müest vor ûz der hôste sîn./ si | |
| man/ vor al der werlt ich minne:/ dar jagent mich herzen sinne."/ //Von minn noch zornes vil geschiht:/ nune wîzetz Obîen | |
| gote:/ sîn bevelhen dirre magde bote/ was Gâwân in daz herze sîn./ dô lobter dem freuwelîn,/ er wolde durch si wâpen | |
| bevilt./ ich pin iur scherm und iwer schilt/ und iwer herze und iwer trôst,/ sît ir mich zwîvels hât erlôst./ ich | |
| tohter sîn./ dô sprach er "frouwe, stiurt uns zwei./ mîn herze nâch freuden schrei,/ dô mich got dirre magt beriet/ und | |
| ern siufzete, do er diu wâpen sach,/ wande im sîn herze jâmers jach./ sîn œheimes sunes tôt/ brâht Gâwânn in jâmers | |
| zestoup,/ dâ sich poynder in den poynder slôz!/ sîn jungez herze was sô grôz/ daz er strîtes muose gern:/ des enmoht | |
| sprach./ Lyppaut im diens bôt genuoc,/ wand er im holdez herze truoc./ Scherules, sîn stolzer wirt,/ mit al den sînen niht | |
| al weinde bî im stêt./ ob iu daz niht ze herzen gêt,/ sît iuch pêde ein muoter truoc,/ so gedenket, hêrre, | |
| sîn./ diu künegin mit zühten pflac/ Gâwâns, der ir ze herzen lac./ dâ was der lantgrâve mite:/ der schiet si ninder | |
| kumbers kraft,/ sô wizzet, mîn hêr Gâwân,/ des sol mîn herze pflihte hân/ //Ze flüste odr ze gewinne."/ diu edele küneginne/ | |
| nôt./ //"Tuot ûf." "wem? wer sît ir?"/ "ich wil inz herze dîn zuo dir."/ "sô gert ir z’engem rûme."/ "waz denne, | |
| hât er Munsalvæsche sît gesehen,/ unt den süezen Anfortas,/ des herze dô vil siufzec was?/ durch iwer güete gebt uns trôst,/ | |
| magetuom unt ir freude gap./ wîplîcher sorgen urhap/ ûz ir herzen blüete alniuwe,/ unt doch durch alte triuwe./ ___Schîânatulander/ unt Sigûnen | |
| was ir sundertrût:/ die het ir hôhen muot gelegt,/ vonme herzen siufzens vil erwegt./ ___mit zuht diu magt zem venster gienc,/ | |
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