Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| suͤʒicheit genůch!/ //Si was mir lanc, wand ich beide/ einer andrer suͤʒicheide:/ dat du, liͤf, van mir würds geboren,/ wand darzů | |
| mir würds geboren,/ wand darzů hads du mich erkoren. –/ //Andre l#;iud si gevent gewant/ dinen armen; wan mine hant,/ her, | |
| self van mir,/ an widerred gaf ich in dir. –/ //Andre gevent eʒʒen ind dranc/ den armen, ind du gifs in | |
| bekens du dise hende,/ diͤ dich eʒden in ellende. –/ //Andre l#;iud der siͤchen plegent,/ diͤ si hevent inde legent./ du | |
| selvem gereit,/ dů siͤch ind kranc was din menscheit. –/ //Andre l#;iud si gewisent dere,/ diͤ gevangen sint im kerkere;/ ich | |
| uns geven,/ dat wir iͤmer muͤʒen vür im leven./ //De ander chor hat danaf werdicheit,/ dat he diͤ högste bodschaf deit,/ | |
| reincheit aneginne./ ich mein den magtdům, de üvergeit/ ver al ander reinicheit./ //Du brechts dat leven in erdriche,/ dat e was | |
| dat ir verdrift des hungers not./ //Dich machd muͤd ouch ander arebeit,/ darzů din lichem dem geist was gereit:/ dat du | |
| up der erden!/ ////De echt chor is, des lutercheit/ al andre chore üvergeit./ he siͤt, he list an gods antlitze/ volle | |
| sin warheit –/ al dit din kurte sanc ümbveit/ ind ander manich heimlicheit,/ diͤ min kranc herze niͤt $’n versteit./ wand | |
| blůds genoʒʒen,/ du wers zů $’n vinsternissen gevaren/ bit der andrer heilgen scharen./ dat blůt mocht alein uns weschen,/ $’t mocht | |
| $’n gein sin envollen gegründen mach./ //Petrus, des groʒ einveldicheit/ andre einveldgen üvergeit,/ he lernd enbinnen heimeliche/ van dem vader van | |
| ermeren $’t jüdsch geslechte,/ dat si al vervlůchet weren/ under andern vroun, diͤ kint geberen./ //Herümb $’n můsten si niͤt megde | |
| barmherzicheit!/ //De n#;iund chor is, den got hat gesat/ üver andre chor in diͤ overst stat./ he birnt algar van godes | |
| suͤʒelich ind sere,/ des minsamen gods groʒ minnere./ al diͤ ander engelsche schare/ wirt sines groʒen v#;iurs geware./ //Al der geist, | |
| ind allem here./ //Diͤ götlich vlamme, diͤ in verdrenket,/ den andern chorn he vürwert schenket,/ he drinket suͤʒlich $’n v#;iurgen brunnen,/ | |
| kalt in disem v#;iure sin,/ dat so ser wart in andern l#;iuden schin?/ //Niͤman entfengen kan,/ de niͤt enbirnt#.’, sprach ein | |
| de schin,/ diͤ vröude mocht de brant wal sin./ //Wurden andre l#;iude Cherubin/ van dinen worden ind Seraphin,/ dat is: gewunnen | |
| gesungen./ du has gesungen: #.,Magnificat $p!#.’/ ich han in einer andrer stat/ ein lützel gebreit des sanges lof,/ den lovet al | |
| wan ir klarheit $’n is niͤt offenbar/ disen ougen, diͤ andre sachen,/ als wir si siͤn, uns <$’n> mugen <niͤt> kündich | |
| einer hande klarheit aleine,/ diͤ si scheidet van naturen/ van andern godes creaturen./ //Diͤ klarheit sint diͤ dügd algemeine,/ si machent | |
| minn$’ des ewen, den got gebot./ //Dů ich dis ind andre vrowen sach,/ diͤ durch got liden manich ungemach,/ als man | |
| durchsneit,/ als it da vür geschriven steit./ ////Topasius is de ander stein,/ werder dan de enis engein./ sin varwe si is | |
| is zweiveldich:/ diͤ eine si is dem himel glich,/ diͤ ander schinet als ein golt./ diͤ küning sint dem steine holt./ | |
| alle werdcheit sin begert./ he is so gruͤn, dat he andre sachen/ bit siner gruͤnheit mach gruͤnvar machen,/ so wiͤ dürr$’ | |
| üver alle heilgen gehöget sere,/ als des goldes werdicheit/ al andre metalle üvergeit./ //Dise gülden ersam krone/ schint van zwelef sterren | |
| wal in, diͤ alsus gedane sint!/ ////Diͤ l#;iude machent $’n andern orden,/ diͤ na dem wiʒd sint widwen worden,/ diͤ ir | |
| gegeven./ ////Du würdes widwe, dů Joseph starf,/ de widweduͤm $’n andern stern erwarf./ //Ich mach ouch sprechen, dat du widwe weres,/ | |
| der schrift beweren,/ wan ich möcht den leser besweren./ ////De andrer martler werdicheit/ an dem willen alein besteit,/ dat is: als | |
| ich můst van dinem r#;iuen sagen./ //It is noch ein andre sache,/ diͤ mich des bescheiden mache/ warümbe diner martiljen krone/ | |
| mich des bescheiden mache/ warümbe diner martiljen krone/ si vür andern martlern schone./ //Wand we was iͤ, de zůr martelungen/ me | |
| wolde liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an des lichemen smerzen,/ diͤ | |
| an martilj end he sin leven./ drümb is im de ander dach gegeven,/ doch enis niͤt minner sin werdicheit/ dan sent | |
| is worden ze lone,/ můder üver alle martler schone!/ ////Diͤ andre kron is der predigere,/ diͤ self gůt sint ind gůde | |
| krone/ up dinem houved. si is so schone/ vür aller andrer megde kronen,/ wand si můʒ dinem magtdům lonen,/ dem niͤ | |
| striden,/ ir enweder $’n wilt dat liden,/ dat si der ander iͤt entwiche;/ si bluͤnt so schön ind so geliche./ //Diͤ | |
| diͤ megtliche sinne,/ dat si irn liͤven minnen aleine,/ der andrer minnen ruͤrt si $’n geine,/ an diͤ, diͤ si zů | |
| dinem live,/ ei allerschönest aller wive?/ wand, an warn ouch andre l#;iude reine,/ sin můder weres du aleine./ //Ümb dat gemach, | |
| erschein,/ si was oug diner ceichen ein./ //Man liset oug ander/ vil manig wunder,/ da mide din geburd/ wilen vore gekundet | |
| Anna du geduldige,/ Hester du milde,/ Judit du wizzige/ und andere die frowen,/ die in godes forhten/ hie sig so bedrageden,/ | |
| ein bluome,/ diu liuhtet also scone:/ si ist under den anderen/ so lilium undern dornen,/ Sancta Maria./ //Ein angelsnuor geflohtin ist,/ | |
| uns zwiscen tot,/ der eine ie noch richsenot;/ du bist daz ander wib,/ diu uns brahte den lib./ der tiufel geriet daz | |
| niden in dem turne und gieng hin. Do kam ein anderer und brahte ein gebunt vielaten, die stroͤwete er mitten in | |
| dikke únser froͮwe wart genant, so knúweti si, und die andren nigen, wan ir got die groͤssesten ere hat gegeben. Do | |
| er die warheit funden in dem ersten und in dem andren himele, er were nie in den dritten gestigen.» «Vroͮ sele, | |
| nieman dur sine gegenwúrtige schoͤni; mere nach sinem tode, so andrú tier fulent, so wirt sin hut alse edel und sin | |
| mit den sachen, die von sinem eignen můtwillen kamen. Das andre, das er dike sin spise besserte sinen brůdern ze helfe | |
| ane súnde, das wir des mit innikeit gotte dankin. Das andir: das wir ordenlich gebruchen der gabe, die wir von gotte | |
| diemuͤtigen minnenvas und git inen schin und ere vor den andren verre. In dem gegenblikke mag únser vroͮwe wol gebieten; mere: | |
| warint als ein man:/ taz hant ir ubergangen./ habetint ir anders niewit getan,/ ir muosint is iemer scaden han./ //Toh ir | |
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