Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| vnſerme herren mit den dingen, den der lip bedorfte. Diu andere, $t diu ſas ʒe ſinen fůʒʒen vnd horte ſin wort. | |
| die diʒe leben behaltent, die beſicʒent die himeliſchen genade. Das ander leben, das iſt auer herere; das iſt alſo getan, das | |
| die ne werdent $t in niemer genomen. Das iſt das ander leben. Jetweder leben iſt heilich vnd gůt. Mit dem leben, | |
| ſi den heiligen gotes ſvn gebar, do erfulte ſi das ander leben. Iren herren, den ſi geboren hete, der die menniſcheit | |
| in erſlahen wolte, do floch ſi mit im in ein ander riche. Alſo erfulte ſi diu ʒwai leben ſo vollecliche, das | |
| almitten vnter den poͮmen æin poͮm, der was ob den anderen allen. Der poͮm, der hieʒ ein poͮm des libes, wand | |
| was von helfenbeine gemachet. Der helfant iſt chalter nature, dehein ander tyr iſt ſo chalter natur. Da von iſt er eben mecʒich | |
| behvͤte an geiſtlichem lebene vnd an aller ſlahte heilichheit; den andern hvͤter, den ſchvͦf ir ir heiliger ſvn, do er durh | |
| ſinem reich, das einer ʒe der ʒeſem gotes ſæʒe, der ander ʒv der winſtern, wie liep ſi im wern, wie ſi | |
| ſant Peter vf dem perge diu gotlichen to%:ugen ſahen, die ander ſin iunger niht ſahen; idoch ſprach er ʒu ʒin: #.,Neſcitis, | |
| Aſtrages hieʒ ſant Bartholomeum $t ſchinten alſo ein rint, vnd ander vil manic reʒʒe wolfe waren, die der heiligen poten ehten. | |
| vater vernomen han.#.’ Er hat ſi uch da mit von anderen ſin heiligen geſunderot, $t das er in den gewalt hat | |
| vnd durſt vnd vnmaʒʒen froſte, etlichen wurden die hende vnd ander ir lit ab geſlagen, etlich wurden auf geſniten vnd ſchutte | |
| ſmalcʒ vnd w%:urfen dor %:uf ſalcʒ. So getaniu martyr vnd andriu vil manigiu, die liten ſi vil frolich durch den almehtigen | |
| praute. Der ſelben megde, der waren fumf tump, vnd die ander fumf, die waren wiſe. Die tumben namen ir lihte vaʒ, ſi | |
| vns div himeliſch tuͤr vor verſperret, wiͤr enphahen auͤch nehain ander lon, wan daʒ lop, daʒ wir hie von den liuten | |
| daʒ wir mit ſinen hilfen dar chomen. So iſt daʒ ander haus hie in erde, daʒ haiʒʒet diu heilige chriſtenhait. Swer | |
| dritte huͤs mines trehtines, daʒ iſt dicʒ gotes huͤs vnd andriu gotes huͤſer, diu gewiͤhet ſint, daʒ man got dor inne | |
| dem cimet %:uch wol heilichait. Daʒ iſt dicʒ huͤs vnd andriu gottes h%:uſer, diu ʒe gottes dineſt gewiͤhet vnd geordent ſint, | |
| deu swartz helle und die armen tiffen sel haben den andern werbel alle zeit unter iren fuͤzzen.’ @n:DER TIERKREIS.@n. Ain ander | |
| daz di stern in dem himelzaichen also geschikt sint. Daz ander zaichen haizzt der ohs, daruͤmb, so deu sunne in ez | |
| sunder daruͤmb haizzent sie die ebenverrer, daz zwen gegen ain ander genomen geleich abstend von ain ander an allen iren stukken. | |
| daz zwen gegen ain ander genomen geleich abstend von ain ander an allen iren stukken. Und haizzt der ain ebenverrer der | |
| zuendig ist; und volgent doch deu zwai virtail mit ain ander. Daz selb pruͤfe auch von dem viertail dez tyrkraizzes, daz | |
| zuendig ist; und volgent doch deu zwai viertail mit ain ander. Daz selb pruͤfe auch von dem viertail des tyrkraizzes, daz | |
| daz niht muͤg gesein, daz zwai geleicheu virtail mit ain ander volgen, und daz alle zeit ain groͤzzer stukke ains volge | |
| wanne dez ebennehters, und volgent doch paideu halptail mit ain ander. Widerwertiges geschiht an dem andern halptail dez tyrkraizzes, $t daz | |
| tyrkraizzes, und volgent doch deu zwai halptail $t mit ain ander. Und davon sint hi offenpar widerstreit dem vorgenanten redenstrikke. Aber | |
| Nach dem volgt, daz ie zwen geleich pogen gegen ain ander sehent in der schilhenden rundengrozze habent ir geselten aufgenge geleich | |
| vier hundert und vierzig meil. @n:ZWEITES KLIMA.@n. Daz mittel der andern wonung ist, da der groͤste tak hat dreizehen stunde und | |
| Der eyn von den zweyn konigen hieß Ban, und der ander konig was geheyßen Bohort von Gaules; und der konig Ban | |
| lant allenthalben so zurfuret das nye keyn steyn off dem andern beleib; wann die statt von Bohorges wart behut fur fure | |
| fynd ein syn burgk mit krafft, die naher by der andern búrg gesehen was dann dry milen, und er fur dar | |
| thun in mange wise das er sich nit getorst underwinden andere dinge. Und der konig Bohort syn bruder, der im viel | |
| der eyn von den zweyn was sin truchseß, und der ander was ein ritter. Also glich kam Claudas selb drytt on | |
| nit enwere, als er mich daselbs siecht. Sante ich im andern botten, er gleubet im licht als wol nicht, wann nymanne | |
| uch schier, wann ir mußent selb mit mir, wir ensollen anders nymans mit uns furen dann unsern sůne und einen knecht | |
| kúnde syn burgk gesehen, die er mynnete vor all syn ander burg. Auch ducht yn das in aller der welt kein | |
| nit kunten gewinnen, $t da kerten sie wiedder zu den andern, die hatten den mynren thorn gewunnen. $t Da wart das | |
| nochdann werten sie sich freißlich sere, und Banin vor den andern dote vil Claudas volcks mit scharpffen stecken und mit viereckechten | |
| fingen in eim loch von dem thorn eyn úllen, wann andere vogel waren da nicht, wann die wurff von dem werck | |
| $t als ich mich off sol geben uch oder dheym andern man, ee sol ich so groß not haben das mir | |
| keyn sorg vor dheynem wercke das man darczu gestellen mag anders dan vor hůnger. Nu wil ich des me off mich | |
| wann dißer haßset mich sere durch uwern willen, und durch anders dheyn sach spricht er mich an.’ ‘Darzu $t wil ich | |
| in cruczwise gestrecket uff syn brust, die ein uber die andern, und die augen zu hymel und das heubt offwert gekeret, | |
| und lieff den tale nyder von der höhe zu den andern pferden. Da die kóniginne das roß sah komen gelauffen, da | |
| blieben zwen súne. Der ein was geheißen Lyonel und der ander Bohort, und waren beyd sere schön kinde. Sie waren aber | |
| Bohort vertreib eynen ritter uß sym lande, der hett ein andern ritter zu tod erschlagen, wann er hielt das strengst gericht | |
| gottes truwen und helffent mir uß dißem walde, das mir anders nymand thů.’ Da sprach der ritter, er wolt es gern | |
| bracht da ir schwester inn was, und die eyn die ander gesah, da sol menglich wol wißen das sie beyde freud | |
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