Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ander a_prn_num (2433 Belege) MWB Lexer BMZ
| ich da bin, verbot mir an myn augen das ich anders nymant mit mir brecht dann der kinde meyster beyde. Das | |
| der rechten hant, die was genant Terrach, und was ein ander burg da by gelegen onferre, die was genant Brions, dannen | |
| was, er sprach ein wort nicht und lieff in ein ander kammer zuhant da die jungfrauwe saß und dethe ir wunden | |
| nit. Nymer helff mir gott’, sprach er, ‘ob ich úmmer andern meister gewinne dann uch, allediewil das irs wesen wolt; ich | |
| zu allererst wißen wie man dem lonen sol der den andern enterbe!’ Er sprach so vil das es alle die wundert | |
| wart sie zu rate das sie wolten beyten biß des andern tages morgens, wann sie nicht gnug tages hett zu ryten | |
| yczunt laßen?’ sprach sie, ‘ir sprachent nechten, ir enwoltent nymer andern meister gewinnen dann mich.’ Er sah off gegen ir, und | |
| ich han sie lieb durch irselbes willen und auch durch anders willen. Herre Lambegus’, sprach sie, ‘ir solt mir uwerm öheim | |
| lebe, die kint sollen ir lant wol wiedder gewinnen und anders gutes gnůng!’ //‘Frauw’, sprach Lambegus, ‘zu mym öheim wil ich | |
| Er nam urlůb zu der frauwen und darnach zu den andern und fůrt den herren von Paerne mit großer krafft mit | |
| kint und eyner mutter die einen edeler sint dann die andern. Das enweiß ich nicht wo von das kum: es were | |
| dann als viel, ob ein kint byderwer were dann das ander und húbscher und me mit den wapen thet, das er | |
| wol ere haben; were sie auch nit wiser dann ein ander frauw, unser zwen herren weren auch nicht zu ir komen. | |
| und tag behůten, das Phariens nicht daruß enkeme noch die andern gefangen die mit im waren. Lambegus und sin geselle sageten | |
| Phariens thun, und die von dem lande gedachten alles ein anders. Sie forchten, und kem Phariens uß und sin gesellschafft, das | |
| wie alle lut gemut weren. Da fand er zuhant ein andern rat wie das er sie in derselben nacht uß wolt | |
| darumb nicht wusten das sie sich ußgescheiden hetten von den andern. Sie ließen Pharienen zuhant uß und vielen im fur die | |
| menigen magk inn han und menigen frunt und ein und ander die allesampt in myner behútniß waren und in mym geleid. | |
| so laßet es! Als lieb ist mir eins als das ander.’ Er stunt von sym roß und gurt es herter; er | |
| ‘Uberwundet ir den stritt nicht den ersten tag und den andern?’ ‘Neyn ich, frauwe’, sprach er, ‘ich was es nicht.’ //Die | |
| der under uch was, ir sint es selb oder ein ander!’ Da schamte sich der konig und sprach: ‘Lancelot lieber frunt, | |
| ‘sagent mir was ich uch geben sol!’ ‘Ich wil nit anders’, sprach sie, ‘dann das fingerlin das ir an uwer hant | |
| abenture in uwerm land stet, er sy es oder ein ander.’ ‘Des dörffent ir mich númmer gebitten, frauw’, sprach er, ‘das | |
| sprah ’herre dv salt mih gesaten/ mit din selbis antlize./ andirs ware uns unnvzze/ alliz himelisches lon.’/ dar umbe spreche wir | |
| mir dime knechte,/ wandih dih mit grozin rechte/ uor alle andre heilige lobin sal./ nehetih mine sele in den sal/ aller | |
| bereitet/ die ewige uerdampnunge./ daz sal dine irbamunge/ alliz scaffen andirs,/ herre sancte johannis./ Wer mochte mir nv uor gezelin,/ wi | |
| deme roste,/ cvm uns armen zu troste/ mit der helfe andir vͥwer gesellen,/ di wir nit gereite ne mugin gezellen,/ jedoh | |
| besezzen,/ der nemac mjn jungere nit wesen.’/ ouh habe wir andirs gelesen,/ daz er sprah ’swer min sulhe minne hat,/ daz | |
| des gebot dv hie genant bis,/ des abbit engelbrechtis/ vnde andirs diner knehte,/ [di] mit der ware gotis crefte/ undir siner meisterscefte/ | |
| deme jungisten tage/ uor gote suln irschinen,/ daz wir under andren megetinen/ diner gesihte werden fro/ inclita uirgo./ Agnes heilige magit,/ | |
| sunderin uon magdalo/ in gote maches dv mih fro/ vnde andre sundere,/ alse dih irfrowete unse heilere,/ den sanctus johannes dar | |
| der schin, der durhluchte/ di dinstre diner bruste,/ do dih andris nit ne geluste,/ wene got ze sehene vnde zu horen./ | |
| mit siner uaterlichen plege./ dv were des weinnes unirwege/ bi andren frowen bi deme grabe,/ do er dir geruchte an deme | |
| deme dritten tage/ nah siner ufstande jrschinen/ é dan dicheinen andren sinen./ dv hetis dih zu allin stunden/ sulchir zare underwunden,/ | |
| ſo ſtrebet der ander luft daruʒ. Da uon koment die anderren $t winde, die degelich bi vnʒ ſint. //Der iunger ſprach: | |
| ime ſendet alſe der mane. Der ſterne loufet niht vnder anderme geſtirne. Die bůch wellen aber, daʒ eʒ ein lieht ſi, | |
| ſo lieb mit enander, ſwaʒ dehein ſele ſiht an der anderren eren, daʒ dunket ſi, daʒ ſi die ſelbe habe. Si | |
| waʒ fůrte er den ſchacher in daʒ paradiſe $t e anderer ſiner heiligen ſelen? Do ſprach der meiſter: Die bůch wellent, | |
| alleʒ nach dem ewangelio herer denne dauor. Wen eʒ denne andereſ niht betútet wen die martir ieſu criſti. //Der iunger ſprach: | |
| $t hete uf unſerſ herren hoͮbet. Wider die reden wir andirſ niht, wen die alle hat iheſuſ ſelbe der vnwarheit vnde | |
| ſiʒʒet er uf den ſtůl ſiner Magincrefte. Daʒ iſt niht andereſ, wen daʒ die menſchheit růwet in der gotheite. Er ſiʒʒet | |
| daʒ? Der meiſter ſprach: Daʒ ſi got lobint, daʒ iſt andereſ niht, wen daʒ ſi ſich frowent ſiner geſihte. //Do ſprach | |
| daʒ man die ſunde lat vnde vertilget, daʒ iſt niht andereſ, wan daʒ die tiuel niht erkennent vnde ir ouch nith | |
| denne di ander, wenne ſi baʒ gedienet hat denne di andirn. Jedoch ſint ſie alle in der gotiſ geſihte vnde ſint | |
| swer vergift genutzet hat. Also selbez genutzet vertribet iz di andir geburt. Si ist ouch gůt genutzet getrunken den wiben, so | |
| in dir was!/ wand din gelouf im stede bleif,/ als andre l#;iud de zwivel begreif./ //Din gras is besprengt bit allen | |
| gebruchungen kume./ disen sanc horn $’t is groʒe vrume./ //De ander vugel singt mildicheit,/ diͤ van uns up unse nesten geit,/ | |
| als otmuͤdich als du,/ otmuͤdich můder $’s otmuͤdgen Jhesu?/ //De ander riviͤr is als milch gedan,/ din rein lif mug wir | |
| Jhesu?/ //De sest riviͤr is balsam d#;iure,/ he macht stede andre creat#;iure,/ diͤ bit dem balsam wirt begoʒʒen,/ dat si niͤt | |
| dir me diͤnsts gegeven/ wan ich selve, miner selen leven?/ //Andre l#;iude herbergent diͤ armen,/ ich liͤʒ dich in mim lif | |
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