Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die stat die helde ritn/ mit geselleclîchen sitn./ grôzer liehte genuoc/ man gegen den helden schône truoc./ nû sie erbeizet wâren | |
| hosn./ man moht anderhalben losn/ harnasch nâch blanker wîze vegn,/ genuoge ir kovertiure phlegn/ und drûf ihr wâfen vesten./ von den | |
| wider dan./ dô zart ûf sich manec man/ rîcher banier genuoc./ swaz man dô kleinœte truoc,/ die sach man sêre schrôten/ | |
| rîchsten krône/ diu ûf der erd ist erkant,/ hân ich genuoc rîchiu phant,/ ich gihe des und ist mîn wân,/ der | |
| sie lesten vaste/ mit mangem swæren laste:/ sant und steine genuoc/ man an daz schif ze laste truoc,/ holz swebel unde | |
| Mâzen helfære,/ den tet er mange swære/ und vuoctin arbeit genuoc,/ ir helfer vienc er und sluoc/ swâ er begreif deheinen | |
| geletzet und gevangen dâ,/ die vienc der künc von Persîâ:/ genuoge an werlîchen sitn/ die ûf sînen schaden ritn,/ genuoge die | |
| Persîâ:/ genuoge an werlîchen sitn/ die ûf sînen schaden ritn,/ genuoge die durch gîselschaft/ bî im wâren dâ behaft,/ etelîchen der | |
| wes sie dô muoten wolden/ und wes sie biten solden./ genuoge sprâchen under in/ «ich râte daz wir biten in/ daz | |
| biten in/ daz er in unser rîche/ uns helfe helflîche.»/ genuoge widerrieten daz,/ den behagte dâ belîben baz./ Euctêmôn der wîse | |
| tûsent man d%\ie er sluoc/ und vienc ir vil %\und genuoc/ und vrâgte sie der mære/ wâ der künec wære./ des | |
| werder man,/ hie soltû gedenken an./ mich dûhte ouch nihtes genuoc/ unz mich diu hôchvart übertruoc/ und mich nû genidert hât./ | |
| guote./ der mich erliez der arbeit,/ mich dûhte mîner rîcheit/ genuoc, swie wênec ir doch sî,/ der mit gemache mich dâ | |
| in ersticte manec man,/ vil manger ouch ze tôde bran,/ genuoge ervielen sich ouch dâ./ sus wart daz gebirge sâ/ gewunnen | |
| ist ein herzeclîchez leit/ der in zîhet valscheit./ wilt dû genuogen volgen/ daz dû wilt sîn erbolgen/ den sie vil lîhte | |
| ein wiht,/ der in von ribaldîe niht/ seit, daz ist genuoger site./ hie scheident sich die liute mite./ den allen mac | |
| erschrac/ sô sêre daz dô manger lac/ tôt odr unversunnen./ genuoge ir ouch entrunnen/ unz in der künec vride bôt./ dô | |
| doch gap man es einen kruoc/ (des zeinem soume was genuoc)/ sô man in bôt vil ringe,/ umb zwei hundert phenninge,/ | |
| in dem lande vunden/ sô vil spîse daz die schar/ genuoc hâten spîse gar,/ diu ir generte mangen sît./ daz was | |
| verborgen ist;/ dem dritten manegerhande list;/ er gît dem bescheidenheit;/ gnuogen machet er bereit/ mit triuwen tugende rîche site./ er teilet | |
| er bereit/ mit triuwen tugende rîche site./ er teilet ouch genuogen mite/ gesunden lîp, vrœlîchen muot./ älliu leben hât behuot/ dîn | |
| kunden,/ die weltlîch guot verswuoren/ und in die wüeste vuoren./ genuoge münecheten sich./ diz reine leben gotlich/ wuohs und wart vil | |
| solte sîn;/ ouch tet er vriuntlîche schîn/ den liuten vriuntschaft genuoc,/ den er holdez herze truoc:/ sô gebar der zît nie | |
| rîcher wîsheit/ von im vil dicke vür geleit/ meisterlîcher rede genuoc./ von grôzen sinnen, die er truoc,/ lêrt in sîner witze | |
| //Ir einer under in dô sprach:/ "der smæhen siecheit ungemach/ genuogen liuten sô geschiht,/ daz sich an in tempert niht/ ir | |
| daz swachet in vil sêre!"/ von in wart solher rede genuoc./ ir ieglîcher nâhe truoc/ die selben rede vil tougen./ under | |
| verstiez,/ als in der gotes zorn gehiez,/ sie gewunnen kinde genuoc./ ir einer sun den andern sluoc./ die dâ lebeten an | |
| rehter schephære/ nie wurde und niht wære./ ouch was daz genuoger wân,/ sie solden von gelücke hân,/ swaz in guotes ie | |
| Demetrius und Gorgias:/ ietweder gotes vîent was/ und ander vürsten genuoc,/ die Jûdas Machabêus sluoc./ dô der urliugen began,/ dô hâter | |
| man von jenes tische truoc,/ des dûhtin, es wære im gnuoc./ die gap im leider niemen dâ./ des rîchen hunde kâmen | |
| vürbaz iht mêre/ wan nâch gelouben toufen mich?/ ist des genuoc, oder sol ich/ iht anders tuon? daz sage mir:/ des | |
| trôste kunt/ unsers herren Kristes munt./ //Ez was, als noch genuoge sint,/ ein rîcher man, der hâte kint:/ den teilte sîne | |
| gote./ in sînem reinen gebote/ wart in nœte vil bekant./ genuoge wurden verbrant,/ versteinet und mit swerte erslagen/ sach man manigen | |
| man ir vil./ vür geschütze alsam ein zil/ sach man genuoge setzen,/ durch got ir leben letzen./ sus liten sie vil | |
| hant,/ der muoste werden sâ zestunt/ von aller siecheit gesunt./ //Gnuoge sâhen ouch die nôt,/ die dirre welte minne bôt./ sie | |
| daz sich als unmanic man/ mit rehten werken wendet dran?"/ "gnuoge volgent, maneger niht./ der lêre man uns volgen siht/ manigen, | |
| unde gar verseit."/ //Dô sprach gezogenlîche/ Jôsaphât der sælden rîche:/ "genuoc gevuoge rüeret mich/ disiu rede, wan des wænich,/ daz si | |
| gunst,/ swie vil ir der eine hât,/ dem andern ir genuoc dâ stât,/ ob uns die boume entwîchent niht/ und man | |
| an einem tage sach ez gân/ ûf einem velde tiere genuoc./ sîn art ez balde zuozin truoc/ und gie mit in | |
| iemer klagendez herzeleit,/ hætez lâzen vollevarn/ Jôsaphât, der sælden barn./ genuoge sint noch sô gemuot,/ daz in ir übel ist ein | |
| man,/ er verjagete sie von dan/ und tet in leides genuoc./ sîn wec an einen berc in truoc,/ ûf des hœhe | |
| stunden/ lief mit sînen hunden,/ dâ mite er tiere vie genuoc./ ein eber in ze jungest sluoc,/ daz er lac vor | |
| lant:/ durch des tiuvels gebot/ erkurn sie vil manegen got./ genuoger got was ein swîn,/ etlîcher got ein schæfelîn,/ ein kalp | |
| gotes und der welte spote/ wirt ir leben noch geschant./ genuogen wurden ouch bekant/ ze goten trachen, slangen grôz./ ir was | |
| widerzæme./ sie wâren undancnæme:/ sîner reinen wîssagen/ wart von in genuoc erslagen./ swenne sie in vürleiten/ und solhe rede seiten,/ die | |
| hâr:/ sie tâten in vil manege nôt/ und leiten ir genuoge tôt./ sus was ir meistic lebende/ und gote widerstrebende/ in | |
| sint,/ ûz gotes hulden gar verjaget./ von den sî nû genuoc gesaget./ //Nû rüeren ouch daz kristenleben,/ daz got den kristen | |
| und sîne grôzen schulde/ gebuozte gotes hulde./ des wâren dâ genuoge vrô,/ wan ez sich dicke vüeget sô,/ daz ein man | |
| mit grôzer rîcheit/ küneclîche wol bekleit/ mit rîchen kleiden guot genuoc./ an sîner blôzen hût er truoc/ daz herte hemede hærîn,/ | |
| vil touber tumben,/ vil blinden unde krumben,/ und tiuvelhafter diet genuoc,/ diu leit von dem tiuvel truoc./ die wâren alle sâ | |
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