Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dem lande was niht breit/ Und man die cristen vienc,/ Genuge sluc, genuge hienc./ Appollonius do pflac,/ Swa iht gevangener lac,/ | |
| was niht breit/ Und man die cristen vienc,/ Genuge sluc, genuge hienc./ Appollonius do pflac,/ Swa iht gevangener lac,/ Zu den | |
| dirre selben wilde/ Nach sinem reinen bilde/ Tet sich do genuger abe/ Der werlte und werltlicher habe/ Von ir in menlicher | |
| Do schuf der arge Satanas/ Durch sinen vintlichen haz/ An genugen luten, daz/ Sie sich ergerten daran/ Daz dirre sieche alte | |
| si in maniger naht/ Mit vorhten sprechen under in/ Von genugen luten manigen sin./ Der ein sprach: #.nu wizzet daz/ Daz | |
| tuvel vollenbrahten/ Swaz so jene gedahten./ Die morlin umbe liefen./ Genuge der bruder sliefen./ Manige sie da affeten,/ Daz sie sich | |
| sich umbe kaffeten,/ [64#’r#’b] Des in dekein not was. / Genugen sich da Sathanas/ Neclich wisete, als im gezam./ Vor eteslich | |
| jen: ‘hore me,/ Wir han virnumen von dir ê,/ Als genuge von dir sagen,/ Den dine werc missehagen,/ Dine geloube si | |
| sine schult./ Da bi ir ouch wizzen sult/ Daz da genuge uf in lugen/ Unde valsche dinc uf in zugen./ Sehte, | |
| vater, lorthe#s- #s+nicht fremde sunde zcu#s- #s+orteln.#s- p. similitudinem sporte. __Genuge bruder waren ensamt/ Da mit der untugende amt/ Ir einer | |
| mache uns kunt:/ Wie ist dem, daz in dirre stunt/ Genuge lute han ir leben/ Hin zu ordenen begeben,/ Die ouch | |
| hat bewiset sich./ Der wec ist leider nu virkart/ An genugen die in hant verlart./ Valsche minne tut den schaden,/ Damit | |
| sin./ Von kumftigen dingen/ Began ir sin vurbringen/ Nutzer worte genug./ Der geist der wisheit sie truc,/ Da von sie mohten | |
| gliz,/ Die sie an in trugen./ So gab er ouch genugen/ Daz opfer, die zu giengen,/ Als sie ez enpfiengen,/ So | |
| die stolen sunnen var/ An ir libe trugen/ Vor andern genugen?’ –/ ‘Daz wil ich dir kunden:/ Sie habent von den | |
| gast,/ Wan er sein laid ynnwendig trug./ Do si getrunkchen genug/ Und sie mit vreuden schalle/ Umme in sazen mit alle,/ | |
| lant/ An sines herren gute./ Ouch hat mit steter hute/ Genuger an zwen pfunden/ [194#’v#’b] So richen wucher vunden,/ Mit arbeit | |
| den andern bot,/ Swez zu tune dar was not./ Ir genuger gern sach/ Ob ettliches da prach,/ Das im von der | |
| der zit ramen/ [224#’r#’b] Daz er sinen samen/ Sewete in genuger sin:/ Ez wuchs ein ketzerie an in,/ Ein ungeloube unbehende;/ | |
| begangen,/ Mit wundere umme vangen,/ Des dawcht in me dann genug,/ Sein hertz in weit umb trug/ Wie ez sich enden | |
| man von seinem tisch im trug/ Zu allen zeiten wol genug./ Einen chnecht im auch beschiet / Der herr, als im | |
| der stat geleich/ Von Got ein hilflicher trost,/ Wan da genuger wart erlost/ Von manigerhant such laid,/ Als hie vor ist | |
| sunder chlag/ Warn si gemain./ Edel gestain,/ Golt und silbers genug/ Von der chunig schatz man trug;/ Di hiessen dar uz | |
| Augustinus der weis/ Mit hart großem preis/ Und anderer hawptlawt genug, / Di an daz recht ir hertz trug,/ Sint da | |
| manig sper./ Ein plutig tod was ir ger,/ Den ir genug auch funden/ Mit vil tieffen wunden./ Nicht haupmannes hat di | |
| dhainer mir zu essen pot./ Ich lait von durst not genug/ Und ewr dhainer mir trinken trug,/ Von ew gerätes mir | |
| langer sparn,/ des liedis wil ich volvarn./ //Rîcher chunege was genûc:/ daz ne saget uns nehein pûch/ noh neheiner slahte mâre,/ | |
| oder sô manegin kunic bedwunge,/ herzogen irslûge/ unde andere vursten genûge,/ sô der wunderlîche Alexander:/ im ne gelîchet nehein ander./ //Der | |
| lutzel chint./ unt lêrtin vil manich pûch/ und ander wîsheit genûch./ //Der ander meister, den er gewan,/ der lêrtin wol mûsicam/ | |
| sat er/ vinf tusent unte mere,/ daz si alle habeten gnuoc;/ zwelf chorbe man danne truoc./ mit fuozzen wuot er uber | |
| gotes ſtimme. des kan ich wole irwinden. ich han rewe genûc. daʒ ich den menniſhs î geſchûf. ſi ne werdent nimer | |
| dir ʒů rachele. mit chorter daz uehe. unde alles gutes genůc. daʒ haſt du wole uirdinot. Iacob was uile ſalich. $t | |
| gaize unde pocche darnah. ohſen $t und chůge. ſanter ime genůge. zvei hundert olbenten. hiz er ime ſenten. ſine $t ſcalche | |
| ane nam. alſez ſin girde wolte haben. ſuze oder ſuere. genůge oder tivre. iz was allez wol gordenot. alſez moyſes gebot. | |
| mit der gerte er dar ane ſlůc. dannen flôz wazzereſ genůc. do ſazzen ſi darumbe. $t ſi trunchen unde habeten michel | |
| niht geſagen. ſver ez paz fůge. der mac dannen ſagen genůgev. Do moyſeſ uon deme livte ſchit. der leidige tifel in | |
| des ueldes biſt du blůme. wer mohte $t ſich din genůge. Maria maria. edelev $t libev frowe. uon dir iſt geborn | |
| diner zungen. da iſt gewiſſe funden. honec unde $t milch genůc. du biſt inneclichen $t gůt. uon dir iſt irrunnen. der | |
| baz. den wiſagen beſanter umbe daz. er gehiz ime ſcazzes genůge. ob er ime mit rate ze helfe chome. Der ſcaz | |
| nam. alſez ſin girde $t wolte haben. ſůze oder ſ%<vere. genuge oder tivre. ein ſame heizet $t coriandron. gelich iſt er | |
| im in den tempel truoc./ ân die ist ander steine genuoc,/ die ouch sint vil tûre/ von edeler natûre./ der ist | |
| wêre,/ ob ich ir nante mêre./ wan der steine ist genuoc,/ der ich noch nie gewuoc,/ die niemen künde vergelten./ wir | |
| alliu samet driu,/ unde begiengen wir diu,/ wir mohten immir genuoch haben/ unde mohten mit allen eren leben./ //Ein reht daz | |
| prîses dâ daz minner truoc/ under in, es het iedoch genuoc/ von drîn landen al diu diet./ der tac diu wîp | |
| gein den bergen./ den wilden getwergen/ wære ze stîgen dâ genuoc,/ dâ in sîn ors über truoc./ seht ob ir deheiner | |
| mâzte/ vil unkrefte die ez truoc./ nu was gebiten dâ genuoc./ der marcrâve zôch zehant/ gein dem wazzer Larkant/ daz ors | |
| koste ich dô die künegîn!/ des wære den keiseren gar genuoc,/ swaz ir ie krône noch getruoc./ der küneginne Gyburc/ ir | |
| sô kleiner schulde dâ gewuoc,/ er enhet ouch trûrens dô genuoc/ (und des in sîner bîhte jach)?/ dâ engegen er trûreclîchen | |
| den tôten und mit den wunden/ ze schaffen heten ouch genuoc:/ ein ieslîch armer rîter truoc/ herren od mâge ûz dem | |
| bekant./ Arofel der rîche/ streit genendeclîche:/ er bejagt ê werdekeit genuoc./ daz ors mit hurte in nâher truoc,/ daz die riemen | |
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