Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

genuoc Adj. (1368 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Tr 7982 diu vordere lêre./ si kunde ê schœne vuoge/ und höfscheit genuoge/ mit handen und mit munde:/ diu schœne si kunde/ ir
Tr 8368 dan ê,/ den si Tristande truogen,/ und begunde ouch an genuogen/ ûz brechen alsô sêre,/ daz siz in dô nie mêre/
Tr 8659 keinem in wâne:/ si wâren beider âne./ doch sprâchen ir genuoge:/ ‘wîsheit unde vuoge/ derst harte vil an disem man./ ist
Tr 8768 munde,/ sô er suozeste kunde./ swaz aber des gruozes wære,/ genuoge burgære/ zen schiffelînen liefen,/ von stade genuoge riefen:/ ‘habe an
Tr 8770 des gruozes wære,/ genuoge burgære/ zen schiffelînen liefen,/ von stade genuoge riefen:/ ‘habe an lant, habe an lant!’/ //Tristan stiez in
Tr 8851 mer;/ dâ hân ich al der werlde wer/ und strît genuogen an der vluht./ //Geruochet aber ir iuwer zuht/ und iuwer
Tr 9000 ûz der erden sluoc./ des treib er vil und sô genuoc,/ biz in der smerze überwant/ und under eine steinwant/ vil
Tr 9203 vil wâ unde wâ,/ biz ern verschriet dâ unde dâ./ genuoc versuohterz an den cragen:/ den hæter ime gern abe geslagen;/
Tr 9622 hæte michel leit/ sîn kiel und sîn geselleschaft,/ der was genuoc als angesthaft,/ dazs ungenesen wânden wesen:/ ir dekeiner trûwete genesen,/
Tr 9663 wider sagende,/ als er si hæte ervunden./ diu mære begunden/ genuogen missevallen/ und iedoch niht in allen;/ daz selbe swære mære/
Tr 9667 allen;/ daz selbe swære mære/ was niht ir aller swære:/ genuoge ez wol vertruogen;/ ouch sach man an genuogen,/ daz ez
Tr 9668 aller swære:/ genuoge ez wol vertruogen;/ ouch sach man an genuogen,/ daz ez in grôze riuwe bar,/ und was ouch der
Tr 9814 alsô gelanc, daz ich in sluoc./ ist ez dâ mite genuoc:/ hie lît daz houbet, seht ez an;/ daz selbe urkünde
Tr 9972 selben der den trachen sluoc.’/ der künic sprach: ‘des ist genuoc.’/ ouch sprâchen al die hêrren dô:/ ‘truhsæze, es ist genuoc
Tr 9974 genuoc.’/ ouch sprâchen al die hêrren dô:/ ‘truhsæze, es ist genuoc alsô;/ diz ist ein kurzlîchiu bite:/ gâ dar, bestæte den
Tr 10069 juncvrouwen unde kint/ gelustic unde gelengic sint/ und weizgot ouch genuoge man./ si zôch ez ûz und sach ez an/ und
Tr 10142 dâ mite er dînen œheim sluoc,/ sô ist der râche genuoc!’/ si nam daz swert ze handen,/ si gienc über Tristanden,/
Tr 10178 //Tristan, der dînen bruoder sluoc./ nu habe wir guoter state genuoc,/ daz wir uns an im rechen/ und diz swert durch
Tr 10639 ‘jâ, swaz ir wellet, daz sol sîn.’/ ‘genâde hêrre, deist genuoc:/ hêrre, der mînen bruoder sluoc,/ //Tristan, den hân ich hinne;/
Tr 10788 genesen:/ als vröuten si sich alle dô./ dâ wâren aber genuoge vrô/ durch die lantsuone mêre/ dan durch Tristandes êre./ die
Tr 10868 beschouweten besunder/ der cleidere wunder,/ dius an in allen sâhen./ genuoge dâ jâhen,/ ezn getrüege nie sô manic man/ als ebenguotiu
Tr 11068 der den trachen dâ sluoc./ den bringet, sôst der rede genuoc.’/ //’Truhsæze’ sprach diu künigîn/ ‘ich hœre wol, ez muoz et
Tr 11203 ime lob unde prîs/ maneger hande und manege wîs./ ir genuoge sprâchen daz:/ ‘wâ geschuof ie got figiure baz/ ze ritterlîchem
Tr 11217 sî/ erst muotes unde guotes vrî.’/ alsolher rede was dâ genuoc./ der truhsæze der truoc/ den ezzich in den ougen./ diu
Tr 11474 dir ergeben/ ûf alle dîne sælekeit:/ hie mite sî dir genuoc geseit.’/ ‘trût vrouwe’ sprach Brangæne dô/ ‘ist iuwer beider wille
Tr 11909 dem sinne./ //Minne die verwærinne/ dien dûhtes niht dâ mite genuoc,/ daz mans in edelen herzen truoc/ verholne unde tougen,/ sin
Tr 12119 diu sint in iuwer hant gegeben./ hie mite ist iu genuoc gesaget./ //Brangæne, sæligiu maget,/ nu helfet unde genâdet ir/ iuwerre
Tr 12367 die gedanken anget./ swes gelieben gelanget,/ des tribens under in genuoc,/ sô sich diu zît alsô getruoc:/ sô si zir state
Tr 12651 unde wîn./ der künec tranc und diu künigîn./ ouch sagent genuoge mære,/ daz ez des trankes wære,/ von dem Tristan unde
Tr 13141 künege, wer er wære./ den dûhtez alwære/ unde wundert in genuoc,/ daz er die rotten ûf im truoc,/ und nam sis
Tr 13167 künigîn/ die liezen ez mit guote sîn;/ sô dûhtez aber genuoge/ unhöfscheit unde unvuoge./ ouch engieng ez sô niht hin,/ sin
Tr 13959 in welhen triuwen er ez tuot./ ouch weiz ichs selbe genuoc:/ wan er mir mînen œheim sluoc/ und an mir vürhtet
Tr 14090 haz,/ daz er mînen œheim sluoc./ dâ würde rede von genuoc,/ diu mir lasterbære/ und iu kein êre wære./ ine gevolges
Tr 15681 gotes segene/ ze bewarne und ze pflegene./ //Nu wâren dâ genuoge/ sô grôzer unvuoge,/ daz si der küniginne ir eit/ vil
Tr 15721 und ze heile/ an disem urteile!/ hân ich es niht genuoc geseit,/ hêrre, ich bezzer iu den eit,/ als ir mir
Tr 15725 oder sô.’/ //’Vrouwe’ sprach der künic dô,/ ‘es dunket mich genuoc hier an,/ alse ich michs versinnen kan./ nu nemet daz
Tr 16807 Îsôt/ in ein gezogen ze hûse/ in dirre wilden clûse./ //Genuoge nimet hier under/ virwitze unde wunder/ und habent mit vrâge
Tr 16841 ouch dem lîbe rehte kam./ hie mite sô hæten si genuoc./ in streich diu liebe ir erbepfluoc/ niwan an iegelîchem trite/
Tr 16909 si solten,/ und wâren dâ si wolten./ //Nu trîbent aber genuoge/ ir mære und ir unvuoge,/ des ich doch niht gevolgen
Tr 16915 dân weiz ich rehte, weder ez tuo./ es dunket mich genuoc hier an./ ist aber anders ieman,/ der bezzeren lîprât/ an
Tr 16922 ich treib ouch eteswenne/ alsus getâne lebesite:/ dô dûhtes mich genuoc dermite./ //Nun sol iuch niht verdriezen,/ irn lât iu daz
Tr 17242 daz,/ dâ si daz herze zuo getruoc./ //Der kurzewîle was genuoc,/ ders in dem tage begunden:/ si riten under stunden,/ sô
Tr 17394 ir vüeze/ und was ir herzen gemach./ und alse des genuoc geschach,/ si slîchen wider in ir stein/ und wurden under
Tr 17761 er sach ez doch mit ougen an/ und wistes ungesehen genuoc,/ dazs ime dekeine liebe truoc/ und was sim doch liep
Tr 19068 er ir holdez herze truoc./ ouch hæte si dâ vor genuoc/ durch in gedanke vür brâht;/ si hæte vil durch in
Tr 19170 er der megede Îsôte truoc;/ iedoch sô bôt er ir genuoc/ sô süezer gebærde,/ dazs alle die bewærde/ sîner minne wânde
Tr 19328 und die güete,/ die sime sô stæteclîche truoc,/ die betrûreter genuoc./ in erbarmete, dazs ir sinne/ sô verre an sîne minne/
TrSilv 19 der sele./ Iz wirbit in diesen geciten/ ein gewoneheit witen:/ gnvͦge irdenkint in lvgene/ vnde uůgent die ze samene/ mit schoflichen worten./
TrSilv 384 tochten,/ daz man gote drinne gedienen mochte./ sumeliche her sparte,/ gnvͦge her der brante./ dvͦ der tuuil des uirhancte,/ daz her
TrSilv 475 dir intbutit din můter holden můt,/ heil unde allis liebis gnvͦc,/ vnde loben des den ewigen got,/ daz dvͦ der abgote

Ergebnis-Seite: << 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 >>
Seite drucken