Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die voktei diu uns beschirm muͤge. ez ligent alle tag genunch Lazari vor unsern tuͤren und ist in des durft und | |
| und ist in des durft und not des wir suͤmliche genunch haben, suͤmlich ze vil, daz wir in di brosem geben | |
| di brosem geben die ab unserm tisch vallent, so wir genunch und mer dann genunch haben. nu schuͤln wir gedenchen wie | |
| ab unserm tisch vallent, so wir genunch und mer dann genunch haben. nu schuͤln wir gedenchen wie wir der witze uͤbrich | |
| ist barmhertzich alz unser vater da ze himel. ir ist genunch die barmhertzich sint wider ander læut und sint wider sich | |
| herre: ‘swer sinen bruder hazzet, der ist manslechte.’ ir sint genunch die sprechent zir ebenchristen: ‘daz du mir getan hast, daz | |
| briester und brach auch daz netz. unsers herren junger warn genug die von im cherten, die alle brachen daz netz des | |
| tůnt, die choment zů dem gotes rich.’ ir ist leider genunch die den almæchtigen got mit den worten lobent und sein | |
| der zů unserm herren sprach: ‘herre, ich han vernomen von genungen wie grozziu leid er tů allen den die dich an | |
| daz schuͤln wir recht versten. wir sehen alle tage læut genůng die von ir chintheit untz an ir alter gehoͤhet sint | |
| und gestroffet die des gemeinen ezzens und trinchens nicht wellen genuͤge sein, die sunder wirtschaft wellent haben und seltsein trinchen von | |
| velt./ do hat er erbe vnde gelt,/ Korn vnde hirsez genvc,/ vil harte eben gienc sin pflvc./ Der was geheizen Lanzelin,/ | |
| dinst, die wile ich han ditz leben,/ machtu mir des genvc geben.»/ Reinhart hvb sich dvrch liste,/ do er einen mvnchhof | |
| mir wesen,/ Ich erlieze dich dirre not/ vnd gebe dir gnvc et_cetera./ Sinem gevatern er entweich./ Isengrin von dem blvte entsweich./ | |
| «schold ich da hin koch sin.»/ Reinhart sprach: «des machtu gnvc han,/ wiltu hie brvderschaft enpfan,/ Dv wirdest meister vber die | |
| zelle in sin wek trvc,/ do weste er inne hvͤner genvc./ Keinen nvtz er des gevienc,/ ein gvte mvre dar vmme | |
| der triwen pflac./ also stet iz noch vil manchen tac./ Gnvge iehen, daz vntriwe/ si iezvnt vil n#;vewe./ Weizgot, er si | |
| alle wan vber den bvc./ do gewan sie schire schanden genvc./ Sinen mochte$(!) hin noch her./ Reinhart nam des gvten war,/ | |
| da me danne tvsent tot/ Vnde vil mange sere wunt,/ genvc beleip ir ovch gesvnt./ Sinen zorn er vaste an in | |
| Einen strik richt er fvr ein holloch,/ daz tvnt ovch gnvge levte noch./ Reinharte do gelaget was,/ sin neve do mit | |
| leit irz herren tot./ In daz bat leit er wurtze gnvc,/ do satzt er im vf den katzhvt/ Dem kvnige mit | |
| gesatzt hatte vber sin lant,/ Dannoch dovcht in der schalkheit genvc niht./ den kvnic er genote biten geriet/ Vmme die olbente, | |
| daz er doch an im vindet/ Valschs, des han wir gnvc gesehen,/ vnd mvz ovch dicke alsam geschehen./ Alsvst hat bewart/ | |
| einer wile./ nu uirnemit die rede mine:/ goldes han ich genuch./ du ich mich aller erste uz hup,/ du ophert ich | |
| deme riche chan gezeigen./ er ist wise unde chůne,/ redehaft genůge;/ er ist ein helt lussam./ wa uvnde me nu deheinin | |
| al din chunne uroͮwit sichs iemmir mere.’/ Genelun werte sich gnuch./ der kaiser bot ime ie den hantscuch./ er tete die | |
| ia lazze ich ire wole erbůwen/ manige breite hube,/ scazes gnůge./ bringet ire ditze uingirlin:/ růchte is min trechtin,/ ich gesehe | |
| sprachen, daz er deme riche wole zeme./ si lobten in gnoch:/ si sprachen, er were ein helt gůt,/ daz er deme | |
| chom ir uil/ der ich nu nennen nine wil,/ chůnige gnuge/ die di chronen trugen,/ Adelrot unde Falsaron./ so uil was | |
| uil gewis/ wie er ware in porta_Cesaris,/ mit ime herren gnůge,/ wie er ain scaft in der hant trůge,/ Genelun nach | |
| berc unt tal/ was geuangen ůber al./ goldes furten si genůc./ der wider schim im daz entrůc,/ daz er si mit nichte/ | |
| ůber gestaine,/ doch si waren haiden,/ habeten si mere denne genůc./ si uerlait ir groz ubermůt,/ di Luciferen den alten/ hi$/ | |
| růmen,/ ob er sin wol wert si?’/ ‘ich bin hie genůc nahen bi,’/ sprach der helt Samson,/ ‘du must des todes | |
| hant./ Hillunc unt Uastmar/ zehiwen in die goltmal:/ da uielen genuge./ si smideten ungefuge:/ si slugen iaspis unt smaragede/ alle uon | |
| uz slůften,/ daz har si im zeroͮften;/ si halslageten in genůc./ uerflůchet ist diu můter di in trůc/ unt swanner ie | |
| nahen unt uerren/ uielen di uaigen./ der chunc sach im genůc laide./ der aide muse si ameren./ di cristen begunden nahen,/ | |
| meiske more,/ harte wnterliche store;/ da was alles des wnteres genůch/ des got an dise erde îe gescůf,/ manc seltseniz spil;/ | |
| in nam(en),/ si bestattenz in di grůbe:/ zaichen gescahen da genůge/ unt geschent iemir mere./ nu biten wir di hailigen herre(n),/ | |
| sinin uan:/ ain trache dar ane stunt,/ der was geziret gnůc/ uon golde unt uon gestaine./ do scarten sich di haiden./ | |
| hiu im di halsperge./ der kaiser begunde můden:/ do wanten genůge/ daz er scolte uallen./ di haiden begonden scallen,/ des siges | |
| ir chunne si rachen:/ si slugen unt stachen,/ si ertrancten genuge./ di sconen wiseblumen/ mit blute befluzin,/ di wazer hart erguzzen./ | |
| vn̄ not./ sie waren na blihin tod./ die dar heime gnoc habeten./ mit deme wazzere sie sich labeten./ Daz under in | |
| lazen daz leben./ Constantin sprach herliche./ wider thiederiche./ mir ratin genoge mine man./ wir sůlin dich minniliche unfan./ ob siez aber | |
| Die gab mir der helit got./ Vnde tete mir lievis genoch./ Vnde einin mantil wol getan./ Wol mich daz ich ie | |
| nit./ he liez si svigin unde dagin./ Biz si is guoh mothe hauin./ Do er scal daz numare./ Ouir al die stat | |
| Och chis noch achis./ Noch allis ungemachis./ Des hat he immer genuch./ Un̄ giuer is och dir of du na ime dust./ Constantin | |
| gewan/ noch daz sterker wære erkant,/ daz was Bûzevâl genant./ genuoge sagent ze mære,/ daz selb ors daz wære/ von orse | |
| Zêrastes/ der ie der minne lastes/ von werden wîben truoc genuoc,/ als in sîn reht von rehte an truoc/ von sînem | |
| was sîn gürtel den er truoc/ und bezzer denne guot genuoc./ er truoc ûf ein hüetelîn/ daz was allez gimmîn,/ ein | |
| ir ritterschaft./ des muotwillen in betwanc/ sîn vil wunderlich gedanc./ genuoge lobten im die vart./ dô abr es im ze muote | |
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