Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sach man in ze rehte bringen;/ offener lantteidinge/ het er genuoc darnâch./ swâ er hôrt oder sach,/ daz dem lande fuogte | |
| die reise heben,/ dô wart in gegeben/ ze koste guots genuoc,/ dâmit die boten kluoc/ fuoren ir strâze./ ich enhân niht | |
| den daz rîche von im truoc./ des was vil und genuoc./ dô man offenbâr/ vor den fursten gar/ daz allez betrahte,/ | |
| haben in:/ darzuo het im witz und sin/ got gegeben genuoc./ vier grâven hôch und kluoc/ und zwên bischolf rîch/ die | |
| vert verdorben wære./ itwîzens mit rede kluoc/ ergie zwischen in genuoc:/ an des krieges urhab/ ietweder dem andern schulde gap./ doch | |
| des ich wol enphinde,/ sô mug wir wol kinde/ gewinnen genuoc.’/ dô sprach der râtgeb kluoc/ ‘edel kunic wol gemuot,/ ob | |
| gelegenheit/ und den kriec, den er truoc./ der Bêheim was genuoc,/ die sîn wâren frô,/ daz im gelanc alsô,/ dô ez | |
| ouch ze tische./ wiltpræt unde vische/ stuont ûf dem tische genuoc./ Albreht der kunic kluoc/ begunde mit witzen wandern,/ er gie | |
| was,/ und erbeizte vor dem tor./ dâ vant er liute genuoc vor./ der selben er zehant/ einen zdem wirte sant,/ daz | |
| Heierlôch und Liehtenberge./ Albreht der kunic kluoc/ den ganzen winder genuoc/ het er ze schaffen/ mit leien und mit phaffen,/ daz | |
| zuo dem zil/ bereit sô vil,/ daz si alle heten genuoc./ nâch ezzens man dar truoc/ vil kleinât kostlich,/ diu teilt | |
| unde lenge/ des êrsten gæbe stæt,/ daz sîn ir her genuoc hæt,/ und daz nieman ir hab/ an den furten bræche | |
| und mit brande/ tæten dheinen unfuoc./ si heten roubens stat genuoc,/ sô ir her starc/ kæm über die bêheimischen marc./ ê | |
| helde tiwer/ alumb nâch ebentiwer,/ wand ir was mêr denn genuoc,/ die menlich wârn und kluoc/ zaller ritterlicher tât./ die darin | |
| majestât/ beswârten mit deheiner tât./ //__DCCLI. der red sî hie genuoc./ von Basel der kluoc/ vorhte sich sô sêre,/ daz er | |
| ze solhen dingen/ hubsch unde kluoc/ und het ouch list genuoc/ zaller parat und zallen sachen,/ dâ sich diu wîp mit | |
| Heinrich,/ der ûf die kunst ist kluoc,/ und ander singær genuoc./ ditz ergie, dô man spurt/ nâch Kristes geburt/ driuzehen hundert | |
| enphienc er minniclich./ schœne kleinât rîch/ der gap im dô genuoc/ grâf Yban der kluoc./ grâf Yban durch kerge/ in die | |
| wârn/ mit der frouwen her gevarn,/ den tet er wol genuoc;/ die aber ir wille truoc/ wider heim ze kêren,/ die | |
| ezzen mit/ mit gedultigem sit;/ sô aber der wirt niht genuoc hât gâz,/ sô ist er niht sô laz:/ swelch vogel | |
| gezelt/ der vorder teil unsers leben,/ uns hât got gegeben/ genuoc êr und guot./ nû solhen muot/ der kunic unversunnen/ gegen | |
| orden/ het erzogen einen man,/ dem het got getân/ genâden genuoc./ an pheflicher kunst was er kluoc,/ man jach ouch, daz | |
| an der man tugent und witze spurt./ dô des was genuoc,/ Albreht der kunic kluoc/ in snelliclichem muote/ ûf ir wîplich | |
| iren sac./ dô er dâ gelac,/ unz in sîn dûht genuoc,/ dô fuor der kunic kluoc/ gegen Znaim./ dâ erbôt man | |
| vesten/ ân angst und sicher westen;/ sô was ot der genuoc,/ die ir wille truoc/ ze dienen dem von ôsterrîche/ und | |
| von Stîre zehant/ hinz ôstrîch, dâ er vant/ ietweder mære genuoc./ der helt manhaft und kluoc,/ der grâve Yban,/ der vil | |
| er wolt sîn fürbaz niht enpern./ noch hiez er reden genuoc,/ des die herren kluoc/ verswigen durch guot./ //__DCCXCVIII. den kunic | |
| kæmen hin/ und sich verphlihten mit in./ der kom dar genuoc./ dise zwên man kluoc/ durch nît und durch haz/ den | |
| allen dingen/ der wunsch mac volbringen,/ des het mîn herze genuoc,/ die wîl ich daz heil truoc,/ daz ich in lebenden | |
| billich/ sam er und daz rîch./ noch het er vorderunge genuoc,/ dâ er wan ungefuoc/ begunde an erzeigen,/ und da heten | |
| uns beide ein muoter truoc./ er hât wênc, und ich genuoc:/ daz sol im teilen sô mîn hant,/ dês mîn sælde | |
| wart von im gedanket vil./ es dûhte in mêre denne genuoc:/ durch sîne zuht er nie gewuoc/ daz siz tæten umbe | |
| den er durh Herlinde sluoc,/ des mâge tuont im leit genuoc:/ sine wellent si’s niht mâzen./ er hât hie helde lâzen;/ | |
| vor ir drûfe truoc./ si reit ouch dâ si vant genuoc./ ___Sine âzen och niht langer dô./ der helt was trûric | |
| solter im dô leides tuon?/ der Spânôl rief im nâch genuoc./ ein strûz er ûf dem helme truoc:/ gezimieret was der | |
| wart gekrœnet nie kein man,/ ern hete strîts von in genuoc./ mich wundert waz dich her vertruoc:/ daz sag mir rehte, | |
| gît liehten schîn./ ieslîcher sider krône truoc,/ und heten werdekeit genuoc./ frouwe, wiltu toufen dich,/ du maht ouch noch erwerben mich."/ | |
| sich ein man,/ //het er versûmet sîne tât:/ alhie was genuoger rât./ si solden tjostieren,/ dort mit rotten punieren./ si geloubten | |
| die snüere in wære gerant./ ___dâ was gewunnen und verlorn:/ genuoge heten schaden erkorn,/ die andern prîs und êre./ nu ist | |
| gar die kerzen sîn,/ dâ wær doch lieht von ir genuoc./ wan daz grôz jâmer under sluoc/ die hœhe an sîner | |
| dürkel stach./ ir zweier minne triwen jach./ ___Er hete werdekeit genuoc,/ dô in sîn manlîch ellen truoc/ hin über gein der | |
| der jach der bâruc zurborn./ des wart gewunnen unt verlorn/ genuoc ze bêden sîten:/ man sach tâ helde strîten./ dô schift | |
| zels ze keinem buoche./ ine kan decheinen buochstap./ dâ nement genuoge ir urhap:/ disiu âventiure/ vert âne der buoche stiure./ //ê | |
| daz alsô mangiu heizet wîp./ ir stimme sint gelîche hel:/ genuoge sint gein valsche snel,/ etslîche valsches lære:/ sus teilent sich | |
| dîn ordenlîcher site,/ dem vert und fuor ie triwe mite./ ___genuoge sprechent, armuot,/ daz diu sî ze nihte guot./ swer die | |
| fremdiu mære./ swennerrschôz daz swære,/ des wære ein mûl geladen genuoc,/ als unzerworht hin heim erz truoc./ ___Eins tages gieng er | |
| ez gê ze schaden odr ze fromn."/ daz dûhte wunderlîch genuoc/ Iwâneten (der was kluoc):/ iedoch muos er im volgen,/ ern | |
| der muoter diu in truoc,/ an dem des wunsches lît genuoc./ sîn zimierde ist rîche:/ dez harnasch stuont rîterlîche/ ê ez | |
| dâ wênic wegerîches stuont./ tal und berc wârn im unkuont./ genuoge hânt des einen site/ und sprechent sus, swer irre rite/ | |
| "vor Pelrapeire ûf dem plân/ ist werdiu rîterschaft getân,/ scharpf genuoc, von ritters hant./ betwungen ist der scheneschlant,/ des hers meister | |
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