Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| het verworren/ denne von Admunt der abt,/ sô heten si genuoc gehabt./ daz muot die andern herren:/ die begunden kêren/ iren | |
| namen,/ die mit dem bischolfe dar kâmen./ ir was ot genuoc:/ manic phaffe kluoc,/ die im rât gaben,/ ouch kômen im | |
| und uns schidliut alsam.’/ wîser rede kluoc/ der kund er genuoc,/ dâmit er von orte/ von worte ze worte/ schône fürbrâht,/ | |
| êrste hinze leste,/ des er ouch selbe weste/ mêr denne genuoc,/ waz grôzer ungefuog,/ darzuo schaden unde smæhe/ an im teglich | |
| bischolf was zherberge./ der hôchvart und der erge/ der abt genuoc treip:/ dehein tac beleip,/ die Beier kleiderten sich/ mit dem | |
| und nâch dem rehten./ des dûht den herzog Albrehten/ niht genuoc dannoch,/ und des tiuvels vensterbloch,/ der abt von Admunde,/ der | |
| pallium/ sîn gevarn ûf daz bistum,/ sô wær der hôchvart genuoc,/ die er dâ zuo den zîten truoc./ //__CCCLXXIII. ei, bischolf | |
| swie gar er was an tihten kluoc,/ er müeste arbeit genuoc/ darûf hân geleit./ swie vil er hât geseit,/ mit schœnen | |
| sô swinde,/ daz si und allez ir gesinde/ gemaches haben genuoc./ weder arlen noch phluoc/ nutzen man dâ siht:/ ir rîchtum | |
| im allez gesagt/ hinz ende von orte./ __dô man des genuoc gehôrte,/ nû wâren si ouch komen,/ als ir vor habt | |
| Ungern enkegen/ und si gastêr an legen,/ der was vil genuoc./ mânic grüezen kluoc/ in latînischer sprâch/ zwischen in dô geschach,/ | |
| baz,/ sus was zergangen der haz./ dô der red was genuoc,/ die schidliute kluoc/ giengen hin für./ mit williger kür/ über | |
| der im von Rôme was bezalt./ des was mêre denne genuoc./ der cardinal was sô kluoc,/ daz er wold enpern/ des | |
| die der baruc tet/ an dem werden Gahmuret,/ ir wær genuoc zwâr gewesen/ gen diser tugent, die wir lesen/ von dem | |
| landes/ und daz hôhes phandes/ an in wær mêr denn genuoc./ dô dise herren kluoc/ von dem soldan/ ir botschaft heten | |
| daz sanden si hin/ den Akersærn ze gewin,/ werlicher liute genuoc,/ die ûf dem wazzer truoc/ manic galî und kock./ manic | |
| behüeten got.’/ ditze retten si in spot/ und ander rede genuoc:/ niemen was sô kluoc,/ der an ir antwurte/ durnehticlichen spurte,/ | |
| graben gie,/ swer des gesmackes iht enphie,/ der gewan sîn genuoc./ die heiden wâren sô kluoc,/ an den ihtes êren lac,/ | |
| under erden bran,/ die wîl schuof der soldan/ werlicher liut genuoc/ dringen durch daz luoc,/ daz vor hin in gemachet was;/ | |
| herzen,/ als die des tôdes smerzen/ gewis wizzen vor in./ genuoge heten den sin,/ ob si wol möhten enphliehen/ und dem | |
| man die niht verre truoc,/ wand ir was mêre denne genuoc/ des tages in der stat beliben./ niemen möhte haben geschriben,/ | |
| hêrschaft;/ êren und guotes kraft,/ der was dâ mêre denne genuoc:/ swaz ich sîn noch ie gewuoc,/ daz ist allez ein | |
| gap/ ze leide der heidenschaft/ koste und bereitschaft/ mêr denne genuoc,/ der der Môren krône truoc./ dô Eufrates wart entrant,/ ein | |
| mêre/ mit guotem bild und süezer lêre,/ des er in genuoc/ hie ze Rôm vor truoc./ heiliger vater mîn,/ daz ist | |
| dô kêrten/ hin wider über mer./ kostlicher zer/ heten si genuoc./ daz wazzer si truoc,/ von dannen si wâren komen./ ich | |
| wær an witzen sô kluoc/ und het ouch kunste sô genuoc,/ daz er ze bischolfe wol füegte/ und sîn die Salzpurgær | |
| verjehen/ sô getân gevære?/ dô der furst gewære/ datz Admunde genuoc gejeit,/ gegen ôsterrîch er reit./ //CCCCLXXXV. got müeze sîn phlegen!/ | |
| sô daz nû sîn sol’./ schimphliches reden/ zwischen in bêden/ genuoc dô geschach./ der von Ellerbach/ von dem lande geleites gert./ | |
| hiet er immer gehabt frum/ der Salzpurgære bistum,/ ahei, wie genuoc!/ darzuo was aber ze kluoc/ der selbe abt,/ daz er | |
| alsô besaz man Frîberc./ rutten unde antwerc/ brâhte man dar genuoc./ meister Walther der kluoc/ wold in dâmit tratzen,/ daz er | |
| êren und mit freuden./ schallens unde geuden/ under in was genuoc./ wie man der zagen denne gewuoc,/ vil guot daz ze | |
| nu getrûw ich mir des wol,/ ich wær im man genuoc;/ nû ist er mir ze kluoc/ und getar mich niht | |
| und von getreide und von wîn/ im und den sînen genuoc/ umb die unminn und ungefuoc/ zwischen in beiden besunder./ ‘sô | |
| ires landes:/ dâ het er nû phandes/ von in an genuoc./ dô man der red gewuoc,/ daz er si ledic lâzen | |
| dâhin kæme/ und ires guotes næme/ als vil in diuht genuoc./ manic helt kluoc/ durch strît hinz Flandern reit,/ mêr durch | |
| er het etewen verlorn,/ darüber er jâmer truoc./ wâfen wart genuoc/ geschriren und gewuoft/ und über den kunic geruoft:/ sîn wærn | |
| herzen/ entsliffen die smerzen,/ die si daran truogen/ von nœten genuogen,/ die in an lâgen/ und die si muosten tragen./ //__DCXI. | |
| dô niht verswigen/ dem fursten wîs und kluoc./ dô der genuoc/ ir meinunge vernam,/ durch waz si wærn dar kom,/ des | |
| und daz lant selb in næme./ der geheiz was dô genuoc;/ doch was dô sô kluoc/ maniger, den man dâ sach,/ | |
| wâren redebære/ und dûhten sich gar kluoc./ man gap in genuoc/ botschaft ze werben./ si liezen nihts verderben,/ daz in enpholhen | |
| vor in/ nâch ir ungewin./ hie mit der rede sî genuoc.’/ diser bote kluoc/ sich die lenge niht ensûmte,/ die stat | |
| sô er beste kunde./ in sô kurzer stunde/ was sîn genuoc,/ daz sô manic ritter kluoc/ ûz erweget wart/ zuo sô | |
| grâ, hermîn unde bunt/ des hiez er an der stunt/ genuoc von Walhen bringen,/ von Flandern und von Kerlingen/ envollen man | |
| ûf dem tische!’/ von wiltpræte und von vische/ stuont dâ genuoc./ zwên juncherren kluoc/ gefüege und noch klein,/ triu und witze | |
| wert./ swâ ein jude phandes gert,/ er het sîn dâfür genuoc./ vor dem kunic man truoc/ ein swert unde einen schilt_–/ | |
| bereit durch hûsêre,/ wær ir gewesen zwir mêre,/ si hieten genuoc gehabt./ nû kam her gedrabt,/ dâ der herzoge saz/ mit | |
| manigen andern brief niwen/ man dâhin für truoc,/ dâmit man genuoc/ bewærung gegen im vant./ sît daz ist bekant,/ daz dem | |
| enpôt,/ des ist wol unnôt:/ mit rede rach er sich genuoc./ wie der selbe bote kluoc/ wart gevertigt sider/ zden fursten | |
| kom ouch dan/ von Branburc marcgrâf Herman/ und ander fursten genuoc./ manigen rât kluoc/ gap von Meinze der bischolf/ ûf den | |
| strîte gevangen ist,/ ledic lâz an diser frist,/ der doch genuoc verloren hât.’/ von Rôm diu kuniginne drât/ für den kunic | |
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