Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genuoc Adj. (1368 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| saz,/ unz man in kleider dar getruoc:/ diu wâren kostlîch genuoc,/ daz si niht bezzer möhten sîn./ diu brâhte man in | |
| als Itonjê diu junge truoc,/ den hete si zühte gar genuoc./ er hete sich vrâgns gein ir bewegn,/ ob si noch | |
| ein kus den Jûdas truoc,/ dâ von man sprichet noch genuoc./ elliu triwe an mir verswant,/ daz der turkoite Flôrant/ unt | |
| was ouch zît daz man dar truoc/ tischlachen manegez wîz genuoc/ untz prôt ûf den palas,/ dâ manec clâriu frouwe was./ | |
| //___Ezn sî denne gar ein vrâz,/ welt ir, si habent genuoc dâ gâz./ man truoc die tische gar her dan./ dô | |
| sî Cidegast, den er sluoc,/ dâ von er kumbers hât genuoc./ ich sol im kumber mêren/ und niwen site lêren."/ ___der | |
| dâ nâch uns sorge wart erkant./ ___etswenne ich freuden pflac genuoc./ ich was ein wîp diu krône truoc:/ ouch truoc mîn | |
| was daz er prîs etswenne truoc./ er het ouch werdekeit genuoc:/ //Die welt ir im verkrenken./ wie megt ir des erdenken,/ | |
| mîdet spottes elliu wîp."/ ___ob ez dâ was, man gap genuoc:/ mit grôzer zuht manz für si truoc./ magt wîb und | |
| si erkanten, diu im minne truoc./ sîn freude hôch was genuoc./ sît Artûs het erloubet daz,/ daz si beide ein_ander âne | |
| Brandelidelîn/ sprach "ir habt dem wîbe mîn/ iwer mære nu genuoc gesagt."/ er fuorte den helt unverzagt/ in ein minre gezelt/ | |
| //___Für die küngîn man dô truoc/ daz trinken. trunken si genuoc,/ die rîter unt die frouwen gar,/ si wurden deste baz | |
| liute des hât verdrozzen,/ den diz mær was vor beslozzen:/ genuoge kundenz nie ervarn./ nu wil ich daz niht langer sparn,/ | |
| der heiden für zimierde truoc./ sage ich des mêre denne genuoc,/ dennoch mac ichs iu mêr wol sagn,/ wil ich sîner | |
| vrî,/ ieweder des andern herze truoc:/ ir vremde was heinlîch genuoc./ ___nune mac ich disen heiden/ vom getouften niht gescheiden,/ sine | |
| erranc/ Belakân, diu disen rîter truoc."/ Gâwân den heiden dô genuoc/ kuste: der rîche Feirafîz/ was beidiu swarz unde wîz/ über | |
| zuht dâ für getruoc./ ich wæn man gab in dâ genuoc./ //Ieslîch frouwe hete prîs,/ diu dâ saz bî ir âmîs./ | |
| des grâls wâpen daz si truoc,/ daz wart beschouwet dô genuoc./ si fuorte och noch den selben lîp,/ den sô manc | |
| zwên süne si lebendec dô truoc./ Kardeiz hât och dort genuoc./ wær dir niht mêr sælden kunt,/ wan daz dîn wârhafter | |
| sît ich von êrste wâpen truoc./ ich hân enkolten des genuoc,/ op mir ie unprîs geschach,/ unt op daz iwer keiner | |
| Anfortas, der ir herze truoc:/ sîme volke er jâmers gap genuoc./ doch wirt nu freude an im vernomn./ in Terre_de_salvæsche ist | |
| gelîch,/ die Anfortas ûz siechheit truoc./ got noch künste kan genuoc./ ___da ergienc dô dehein ander wal,/ wan die diu schrift | |
| dâ her unt dâ in alle sît/ clârer frouwen lac genuoc./ Kyôt ûfz declachen sluoc,/ er bat die küngîn wachen/ unt | |
| sô der grâl komen solde./ ___ir habt gehôrt ê des genuoc,/ wie mann für Anfortasen truoc:/ dem siht man nu gelîche | |
| Anfortas bî sîner swester truoc./ der heiden sach an si genuoc,/ unde ab wider dicke an in./ swie vil man her | |
| wan si getorstenz wâgen./ ___welt ir, si hânt dâ gâz genuoc./ mit zuht man von in allen truoc/ tafeln, tischlachen./ mit | |
| menschlîch gir an ir verdarp./ werder liute warb umb si genuoc,/ der etslîcher krône truoc,/ und manec fürste ir genôz:/ ir | |
| sich den seczin. Doch noch mynem wone so ist is genuk an dem mone gemerkit, als gesprochin ist. //Hi seczt her, | |
| ist weiz und rodehaft./ In ist daz hare zu rehte,/ Genuck dicke, velwelehte./ Gutlich lachet in der munt./ Die miltickeit ist | |
| geliden,/ Von irn geberden unde siden./ Gemenget har und dicke genuk,/ Daz hat zu sinne guten gefuk./ Braun har und niht | |
| sinnen rich./ Ein haubet klein und hinden lank,/ Dem ist gnuk listig gedank./ Ein haubet hoch, flach obene/ Hat tummen sin | |
| dar umb daz er den risen Goliat ersluch und ander gnuͤge die mines trehtines læut an vachten. er haizzet dar umb | |
| und daz himelisch licht daz umbschein si. wir lesen des genunch daz die hiligen engel den guten læuten erschinen, alsam Abrahe | |
| den andern zwelfboten. idoch so lesen wir daz er unsenfte genunch leit. er wart dikch mit den andern zwelfboten an geslagen | |
| lieb zů im. do er bredingt wart, do waz der genuch die von im fluhen und hiezzen in einen trugenær und | |
| sinem haus ist vil manich mietman der ezzen und trinchen genuch hat, ich erwird aver hie des hungers. nu wil ich | |
| jungern, unser herre: ‘haizzet die luͤte sitzen’. do waz hei genunges. daz hei bezaichent die boͤsen gird, uͤberhur und ander unreincheit | |
| her und vacht mit den fuͤmf chuͤnigen. da wurden ir genunch erslagen mit den swerten, genuge mit dem schuͤre und mit | |
| fuͤmf chuͤnigen. da wurden ir genunch erslagen mit den swerten, genuge mit dem schuͤre und mit den steinen die got von | |
| diser werlt, si fræuent sich daz si golt und silber genunch habent, daz si schoͤniu wip habent, daz si schoͤniu chint | |
| wip habent, daz si schoͤniu chint habent, daz si undertan genunch habent. si froͤuent sich auch dez daz si nicht gelaubent | |
| dikch dar uͤnder. sich fræut der mensch daz er gutes genunges hat, daz er schoͤniu wip habe. diu fræude ist unstæt, | |
| habe. diu fræude ist unstæt, diu zerget schir. der gutes genunges hat hiut, morgen verliuset er iz und gewinnet da von | |
| auf siu geleit. do unser herre disiu red und ander genung geredet, die man in dem ewangelio vindet, mit sinen hiligen | |
| ze ir aller angesicht. und ander hilig poten waren da genug die sein hilig auffart sahen, sein heriu muter und die | |
| aller ir gemeinde, si slugen si nachot alsam die schachær, genung erslugen si sam si sant Jacoben taten den si haubten, | |
| glusten widerstent und dem tiufel an gesigent. so geit er genugen den geist der sterche der si so gesterchet, daz si | |
| und der heilig geist ist ein warer got. und ir genunch ist diu diz red nicht wol versten muͤgent, so wellen | |
| habent auch diu buch der heiligen wissagen, diu warnen si genunch und hoͤren si genunch’. do sprach er: ‘erstuͤnde ein tote, | |
| der heiligen wissagen, diu warnen si genunch und hoͤren si genunch’. do sprach er: ‘erstuͤnde ein tote, dem gelaubten si und | |
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