Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und tuon, als ich des niht verstê./ gît minne niuwan ungemach,/ sô müeze minne unsaelic sîn./ die selben ich noch ie | |
| mir ie braehte trôst von ir, $s wan leit und ungemach./ wie solt ich iemer dise unsaelde erwenden?/ unmaere ich ir, | |
| wurde noch bî lebendem lîbe./ Joch klage ich niht mîn ungemach,/ wan daz den ungetriuwen ie $s baz danne mir geschach,/ | |
| seht, wie saelic ich ze lône bin./ /Nie wart groezer ungemach,/ danne ez ist, der mit gedanken umbe gât./ sit daz | |
| mir ze vrowen hâte erkorn,/ d%/â vánt ich niht wan ungemach./ waz ich guoter rede hân verlorn!/ jâ, die besten, die | |
| man rîten sach/ die Prünhilde vriunde. $s dô huop sich ungemach/ von des volkes krefte $s in Burgonden lant./ hey waz | |
| die geste sach./ die kunden unt die vremden $s liten ungemach,/ unz daz si kômen $s z$’einer bürge wît,/ diu was | |
| tac./ 14. ÂVENTIURE/ Vor einer vesperzîte $s huop sich grôz ungemach,/ daz von manigem recken $s ûf dem hove geschach./ si | |
| sach./ daz tier ze walde wolde; $s die liute heten ungemach./ Der ber von dem schalle $s durch die kuchen geriet./ | |
| zen kameræren sprach:/ »si suln durch mîne liebe $s lîden ungemach,/ die im iht guotes günnen $s und mir wesen holt./ | |
| geschach./ ein teil begonde ir senften $s dô ir grôzer ungemach./ Er sprach zer küneginne: $s »lât iuwer weinen sîn./ ob | |
| in Hagen sach,/ der gotes arme priester $s muose lîden ungemach./ Er swang in ûz dem schiffe, $s dar zuo wart | |
| ensach,/ dô kêrt$’ er wider übere: $s des leid er ungemach./ swie er niht swimmen kunde, $s im half diu gotes | |
| gesprochen ê./ daz siz vertragen solden, $s daz was in ungemach./ sin$’ wessen niht der mære, $s waz von dem recken | |
| zuo Dancwarten sprach:/ »ir habt erliten hiute $s vil grôzen ungemach./ mich bat iuwer bruoder $s durch helfe zuo z$’iu gân./ | |
| gebunden stân.«/ Dô hiez si Hagenen füeren $s an sîn ungemach,/ dâ er lac beslozzen $s unt dâ in niemen sach./ | |
| den lîp./ Si lie si ligen sunder $s durch ir ungemach,/ daz ir sît dewedere $s den andern nie gesach,/ unz | |
| dô,/ daz der kunic wære frô,/ ob in iht ze ungemach/ widerfüere. durch die sach/ wurden si vil drâte/ under in | |
| sô solt si trahten darnâch,/ daz daz leit und der ungemach,/ den daz lant het erliten,/ fürbaz wurde vermiten./ sold ouch | |
| des genüeget,’/ //XXIII der herzog Ottacker sprach,/ ‘swaz uns beiden zungemach,/ von der Unger herren widervert,/ swenn uns got die stat | |
| Liupolt liez,/ der ir rehter ene hiez./ daz Stîrlant der ungemach/ von der ebenung geschach,/ des was nâch Krists geburt fürwâr/ | |
| benomen/ daz leben’, der marcgrâve sprach,/ ‘wand ez mîn ander ungemach/ wære, sæh ich iwern tôt./ wand ez ist mîn grœstiu | |
| swære,’/ der bâbest aber zuo im sprach,/ ‘ich riche dînen ungemach./ dû solt dich rihten ze wer,/ ich wil berâten dîn | |
| klage wart unmâzen grôz./ der kunic klegelichen sprach:/ ‘ôheim, disen ungemach/ überwind ich nimmermêre./ ob zehen kunig êre/ an als vil | |
| erbes si verstiez,/ datz Krems er si sitzen hiez/ mit ungemache und mit nôt./ und dô si niht wolt ligen tôt,/ | |
| des tages dâ ervâhten./ vil wol si gedâhten,/ waz in ungemach und smæhe/ in übel und in gæhe/ der kunic von | |
| lenger wold er enthaben,/ er bezzert unde rach,/ swaz im zungemach/ het getân und ze widerdriez/ sîn veter, der von Habspurc | |
| nû begên,/ daz lâze wir gestên/ und sagen von dem ungemach,/ der dô ergie ze Friesach./ //__CCCVI. dô dise der herzog | |
| des enein,/ daz er den besezzen/ hiez dester baz mezzen/ ungemach und arbeit./ dem herzogen man seit,/ ob er wolde werben/ | |
| gân,/ daz im niht bezzerung geschach./ dô der abt den ungemach/ niht lenger erlîden mohte,/ dô tet er, als im tohte./ | |
| îlten algeriht/ gen Oedenburge hin./ __nû widerfuor in/ ein grôz ungemach./ do si kômen über die Lîtach,/ dâ sich scheident diu | |
| sô gehandelt wære./ der amtman dô sprach:/ ‘mir tet disen ungemach/ herzog Johans, iwer veter’./ ‘nû warumbe tet er/ disen schaden | |
| intphallin ist, darumme inist da noch we noch pine, joch ungemach wirdit ir da ein freude. allis daz ie bedacht mochte | |
| wollust, den anderen muiz man slahin mit suche und mit ungemache, alse sente Pawil wondirliche bekart wart. du he uffe deme | |
| beholfen und mide wirkinde zu Gode’: troist und gemach und ungemach und joch sunde nicht den di di libe habin zu | |
| an gebruchunge von forgenclichin dingen gudis und ere, gemachis und ungemachis, aber di gabe gebin ein forsmehin und ein hinewerfin forgenclicher | |
| wir da mide mugin irarnen und lon fordinen, alse wir ungemach willecliche und froliche durch Got lidin. //Lidin dirre zit sint | |
| willin unde guit unsirme herrin Gode. wilich mensche wirdit in ungemache ungeduldic fundin, di boisheit enist un nicht fon der pine | |
| dazu bereide were und daz nicht lazin wolde durch kein ungemach oder traicheit, und so ist alle wege nuwe und vrisch | |
| ___dô stuont er ûf unde sprach/ "frouwe, ich tuon iu ungemach./ ich kan ze lange sitzen:/ daz tuon ich niht mit | |
| trûreclîche./ sine müete niht, swaz ir geschach,/ wan ir mannes ungemach:/ des trûren gap ir grôze nôt,/ daz si noch sampfter | |
| sîn tôt,/ daz heter wachende ê gedolt:/ sus teilt im ungemach den solt./ ___von disen strengen sachen/ muos er durch nôt | |
| alumbe hin,/ unz daz der Wâleis übersach/ sîn süeze sûrez ungemach,/ sînes wîbes glîchen schîn,/ von Pelrapeir der künegîn:/ ich meine | |
| lât fürbaz sîgen/ der etswenne gelücke neic/ und nu gein ungemache seic./ ___disiu burc was gehêret sô,/ daz Enêas Kartâgô/ nie | |
| Adâms verhe er Even brach,/ diu uns gap an daz ungemach,/ dazs ir schepfære überhôrte/ unt unser freude stôrte./ von in | |
| dô der künec den grâl gesach,/ daz was sîn ander ungemach,/ daz er niht sterben mohte,/ wand im sterben dô niht | |
| das selbe rîs/ //Dar ûf Sibille jach/ Enêas für hellesch ungemach/ und für den Flegetônen rouch,/ für ander flüzze die drin | |
| müede überstriten,/ daz mir ruowens wære nôt./ diu mir diz ungemach gebôt,/ diu kan wol süeze siuren/ unt dem herzen freude | |
| kumber sîn al ein,/ Gâwâns kumber slüege für,/ wæge iemen ungemaches kür./ ___welhen kumber mein ich nuo?/ ob iuch des diuhte | |
| sô want/ daz brast etslîch sîn wunden bant./ in solhem ungemache er lac./ nu seht, dô schein ûf in der tac:/ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |