Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Seuse 209,8 libes. Du solt alle din růwe in mir sůchen, liplich ungemach minnen, vroͤmdes úbel willeklich liden, verschmeht begeren, dinen begirden erbleichen
Seuse 213,2 ze vedren, daz ich volschribe min herzleid und daz unwiderbrinklich ungemach, daz mir daz leitlich scheiden von minem geminten hat getan!
Seuse 215,31 __Diner natur darben sol mich machen wider bluͤjend; din willekliches ungemach sol minem muͤden ruggen betten; din kreftiges widerstan den súnden
Seuse 220,18 waz meinet es? __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- Do wen sú ungemach und lidenne von mir endrúnnen, und vallent enmitten dar in;
Seuse 246,12 ist von angenge der welte.» Wa alles liden, leid und ungemach, daz ir uf ertrich ie gewunnent? Owe got, wie ist
Seuse 247,12 marter und ein swerú bůz ist. Min vrúnde hein liplich ungemach, und hein aber herzenrůwe; aber der welt vrúnde sůchent liplich
Seuse 247,14 vrúnde sůchent liplich gemach, und gewinnent herzen, sele und můtes ungemach. __#s+Der diener:#s- Herr, sú sint unsinnig und toͤbig, die din
SHort 1147 daz er da von wist nit./ dez laid er bitter ungemach/ do er kam und die maget sach/ gross an dem
SM:Had 12: 4, 6 sî mîn nôt,/ und ich ir nicht klagen mag sende ungimach?/ ach und ach! $s des sint mîn fröide tôt./ //Ich
SM:Had 13: 3, 2 daz ich/ ir nit machte giklagin $s mîn vil langez ungemach!/ Ir wunne mich/ tet so gar verzagen, $s wan ich
SM:Had 19: 2, 2 ist lang, daz ich mîn frowen von êrst gisach./ mîn ungemach $s huob sich do süezzeklîche,/ Wan ich wart von ir
SM:Had 33: 1,11 so rechte leide nie bischach./ nein, frowe, versehent ê daz ungemach!/ //Si hôrte, daz ich ûz ernste rief./ si sprach: ‘nu
SM:Had 44: 5, 6 nie,/ swie wê mir ie $s nach ir gischach:/ daz ungemach $s si nie gewag./ Ich möchte wol erbarmen sî:/ ich
SM:JvR 1:11,12 sî sint ein gar reinez tach,/ daz teken kan für ungemach/ und machen manigen werden man, $s der trûrig ist, daz
SM:KvL 4: 2, 5 getân!/ ûf genâde stêt mîn muot vil hô./ Wan sol ungemach/ mit gedulde lîden./ wol mich, daz ichs ie gesach!/ machet
SM:KvL 16: 3, 9 kiusche, zuht und reinen muot./ Jô mein ich mîns herzen ungemach,/ nâch der ich mit gerndem sinne/ in der minne hitze
SM:St 10: 1,11 sange wol betœnet –,/ Refr.: Sô lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/
SM:St 10: 2,11 in kurzer zît geschæhe!/ Refr.: Noch lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/
SM:Te 4: 1, 8 mochte haben so senften sin,/ daz in nit muote solich ungemach,/ Als mir, in weiz durch waz, von ir beschicht?/ nu
SM:Te 5: 1, 3 nœte von dir hân,/ wan du wîstest mich an sendez ungemach/ Unde riete, des ist lang, mir an ein wîb,/ daz
SM:Te 7: 2,11 der welle/ mir enpfrömden dînen lîb./ daz ist mîn hœchstez ungemach:/ nu wache und sich, $s diu nacht, diu wil sich
SM:Te 10: 3, 3 liebes icht,/ weiz diu wolgetâne/ gegen ir mîn vil senedez ungemach./ Anders wirt der liebe pflicht/ alles endes âne:/ wâffen denne,
SM:UvS 19: 2, 4 ie wart so vil,/ daz hât mir gemachet swære und ungemach./ Doch hât mich behabit an liebeme wâne noch der wân,/
SM:UvS 36: 1, 6 verderben, daz nie man gesach?’/ gedanke vüegent wol gemach und ungemach./ ‘ist im danne alsô?’/ jâ, ich wurde lîhte noh von
SM:UvS 36: 4, 2 //‘Ist halbez wâr, daz ir da klaget,/ so ist iuwer ungemach doch niht kleine!’/ Ez ist gar als ich iu hân
SM:WvT 3: 3, 1 geschiet ir trôst mich noch nie./ //Von ir dulde ich ungemach,/ manig ‘ach’/ füeget mir diu reine:/ dest mîn fröide swach./
StatDtOrd 48,39 ûz dekeines $t brûderes munde. Niman sal den anderen dekein ungemach tûn mit slegen oder mit drowene. $t Sî aber, daz
StrAmis 2434 dô si in sô blôzen sitzen sach,/ dô twanc si der ungemach/ nâch den sehs hundert marken mê,/ daz si in
StrAmis 2444 dô ich nâch mînem gelte sprach./ schouwe an mir grôz ungemach./ tuostuo der rede iht mê,/ man tuot dir weizgot als
StRAugsb 58, 14 inne batten swan ez in fugte, daz si uns niht ungemach taeten in unseren baden und chain gemaine da mit uns
StrKD 161, 487 also sere,/ daz nîe dehein tivel mere/ erleit so groz ungemach./ diu schande růfende sprach:/ #.,vrowe, lat mich ungeslagen!/ ich wil
Tannh 4, 33 daz Iwein in dem fores was beliben./ /Sarmena klagt groz ungemach,/ daz Gamuret als müezic saz;/ ze Kuraz si mit zorne
TannhHofz 260 sol,/ als ime liep od leit geschach,/ beide liep und ungemach./ Der Tanhusaere gemachet hat/ die rede mit sümlicher rat./ ez
Tr 203 gerne ein übel durch tûsent guot,/ durch manege vröude ein ungemach?/ swem nie von liebe leit geschach,/ dem geschach ouch liep
Tr 769 was ir herze, in dem si truoc/ von sînen schulden ungemach,/ daz was der vriunt, von dem si sprach./ iedoch enwester
Tr 1162 und swer in ie dâ vor gesach,/ den erbarmete sîn ungemach./ //Swaz aber ir aller swære/ umb sînen schaden wære,/ sô
Tr 1431 meisterinne schôz./ der ir getriuwe senegenôz/ dô der daz michel ungemach/ an sîme herzeliebe ersach,/ er leiste ir wol gesellekeit;/ wan
Tr 1774 an dem vil süezen wîbe sach./ ir jâmer unde ir ungemach/ beclage ein ieclîch sælec man;/ und swer von wîbe ie
Tr 1866 mære erhaben sint./ //Sich treit der werlde sache/ vil ofte zungemache/ und aber von ungemache/ wider ze guoter sache./ //Reht in
Tr 1867 treit der werlde sache/ vil ofte zungemache/ und aber von ungemache/ wider ze guoter sache./ //Reht in den nœten sol der
Tr 2353 manegen wîs sô was im wê:/ wê umb daz michel ungemach,/ daz er an Tristande sach;/ wê umbe sîn selbes nôt,/
Tr 2587 an./ vil jæmerlîche er aber began/ ze gote clagen sîn ungemach;/ ze himel er inneclîche sach:/ ‘got’ sprach er ‘hêrre guoter,/
Tr 3962 si, dô ich si nâhest sach,/ wan daz si michel ungemach/ von dînen schulden hæten./ wies aber sît her getæten,/ desn
Tr 5105 werdekeit/ sô swebete Tristand ie daz leit/ und daz verborgen ungemach,/ daz nieman lebender an im sach,/ daz im Riwalînes tôt/
Tr 6471 stât,/ der unz her gevrumet hât/ daz laster und daz ungemach,/ daz disen zwein landen ie geschach.’/ dâ rief an der
Tr 7279 leben swârte,/ sîn eigen lîp unmârte./ ouch was sîn meistez ungemach,/ daz er daz alle zît wol sach,/ daz er den
Tr 7385 nâher gegangen, danne ez gie;/ und wan im ouch sîn ungemach/ in ir dieneste geschach,/ al deste nâher giengez in./ //Nu
Tr 7695 ein schar gienc ûz, diu ander in/ und clageten sîn ungemach./ //In der wîle ez dô geschach,/ daz ein pfaffe dar
Tr 7730 alse vil/ schœner künste und vuoge ersach,/ in erbarmete sîn ungemach/ vil inneclîche sêre/ und enbeite ouch dô niemêre:/ er gie
Tr 8093 gedanken în,/ die doch vil sicher wânden sîn/ von senedem ungemache./ ouch sint die zwô sache,/ kiel âne anker unde muot,/

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