Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| libes. Du solt alle din růwe in mir sůchen, liplich ungemach minnen, vroͤmdes úbel willeklich liden, verschmeht begeren, dinen begirden erbleichen | |
| ze vedren, daz ich volschribe min herzleid und daz unwiderbrinklich ungemach, daz mir daz leitlich scheiden von minem geminten hat getan! | |
| __Diner natur darben sol mich machen wider bluͤjend; din willekliches ungemach sol minem muͤden ruggen betten; din kreftiges widerstan den súnden | |
| waz meinet es? __#s+Entwúrt der Ewigen Wisheit:#s- Do wen sú ungemach und lidenne von mir endrúnnen, und vallent enmitten dar in; | |
| ist von angenge der welte.» Wa alles liden, leid und ungemach, daz ir uf ertrich ie gewunnent? Owe got, wie ist | |
| marter und ein swerú bůz ist. Min vrúnde hein liplich ungemach, und hein aber herzenrůwe; aber der welt vrúnde sůchent liplich | |
| vrúnde sůchent liplich gemach, und gewinnent herzen, sele und můtes ungemach. __#s+Der diener:#s- Herr, sú sint unsinnig und toͤbig, die din | |
| daz er da von wist nit./ dez laid er bitter ungemach/ do er kam und die maget sach/ gross an dem | |
| sî mîn nôt,/ und ich ir nicht klagen mag sende ungimach?/ ach und ach! $s des sint mîn fröide tôt./ //Ich | |
| daz ich/ ir nit machte giklagin $s mîn vil langez ungemach!/ Ir wunne mich/ tet so gar verzagen, $s wan ich | |
| ist lang, daz ich mîn frowen von êrst gisach./ mîn ungemach $s huob sich do süezzeklîche,/ Wan ich wart von ir | |
| so rechte leide nie bischach./ nein, frowe, versehent ê daz ungemach!/ //Si hôrte, daz ich ûz ernste rief./ si sprach: ‘nu | |
| nie,/ swie wê mir ie $s nach ir gischach:/ daz ungemach $s si nie gewag./ Ich möchte wol erbarmen sî:/ ich | |
| sî sint ein gar reinez tach,/ daz teken kan für ungemach/ und machen manigen werden man, $s der trûrig ist, daz | |
| getân!/ ûf genâde stêt mîn muot vil hô./ Wan sol ungemach/ mit gedulde lîden./ wol mich, daz ichs ie gesach!/ machet | |
| kiusche, zuht und reinen muot./ Jô mein ich mîns herzen ungemach,/ nâch der ich mit gerndem sinne/ in der minne hitze | |
| sange wol betœnet –,/ Refr.: Sô lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/ | |
| in kurzer zît geschæhe!/ Refr.: Noch lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen als ein ente sich,/ | |
| mochte haben so senften sin,/ daz in nit muote solich ungemach,/ Als mir, in weiz durch waz, von ir beschicht?/ nu | |
| nœte von dir hân,/ wan du wîstest mich an sendez ungemach/ Unde riete, des ist lang, mir an ein wîb,/ daz | |
| der welle/ mir enpfrömden dînen lîb./ daz ist mîn hœchstez ungemach:/ nu wache und sich, $s diu nacht, diu wil sich | |
| liebes icht,/ weiz diu wolgetâne/ gegen ir mîn vil senedez ungemach./ Anders wirt der liebe pflicht/ alles endes âne:/ wâffen denne, | |
| ie wart so vil,/ daz hât mir gemachet swære und ungemach./ Doch hât mich behabit an liebeme wâne noch der wân,/ | |
| verderben, daz nie man gesach?’/ gedanke vüegent wol gemach und ungemach./ ‘ist im danne alsô?’/ jâ, ich wurde lîhte noh von | |
| //‘Ist halbez wâr, daz ir da klaget,/ so ist iuwer ungemach doch niht kleine!’/ Ez ist gar als ich iu hân | |
| geschiet ir trôst mich noch nie./ //Von ir dulde ich ungemach,/ manig ‘ach’/ füeget mir diu reine:/ dest mîn fröide swach./ | |
| ûz dekeines $t brûderes munde. Niman sal den anderen dekein ungemach tûn mit slegen oder mit drowene. $t Sî aber, daz | |
| dô si in sô blôzen sitzen sach,/ dô twanc si der ungemach/ nâch den sehs hundert marken mê,/ daz si in | |
| dô ich nâch mînem gelte sprach./ schouwe an mir grôz ungemach./ tuostuo der rede iht mê,/ man tuot dir weizgot als | |
| inne batten swan ez in fugte, daz si uns niht ungemach taeten in unseren baden und chain gemaine da mit uns | |
| also sere,/ daz nîe dehein tivel mere/ erleit so groz ungemach./ diu schande růfende sprach:/ #.,vrowe, lat mich ungeslagen!/ ich wil | |
| daz Iwein in dem fores was beliben./ /Sarmena klagt groz ungemach,/ daz Gamuret als müezic saz;/ ze Kuraz si mit zorne | |
| sol,/ als ime liep od leit geschach,/ beide liep und ungemach./ Der Tanhusaere gemachet hat/ die rede mit sümlicher rat./ ez | |
| gerne ein übel durch tûsent guot,/ durch manege vröude ein ungemach?/ swem nie von liebe leit geschach,/ dem geschach ouch liep | |
| was ir herze, in dem si truoc/ von sînen schulden ungemach,/ daz was der vriunt, von dem si sprach./ iedoch enwester | |
| und swer in ie dâ vor gesach,/ den erbarmete sîn ungemach./ //Swaz aber ir aller swære/ umb sînen schaden wære,/ sô | |
| meisterinne schôz./ der ir getriuwe senegenôz/ dô der daz michel ungemach/ an sîme herzeliebe ersach,/ er leiste ir wol gesellekeit;/ wan | |
| an dem vil süezen wîbe sach./ ir jâmer unde ir ungemach/ beclage ein ieclîch sælec man;/ und swer von wîbe ie | |
| mære erhaben sint./ //Sich treit der werlde sache/ vil ofte zungemache/ und aber von ungemache/ wider ze guoter sache./ //Reht in | |
| treit der werlde sache/ vil ofte zungemache/ und aber von ungemache/ wider ze guoter sache./ //Reht in den nœten sol der | |
| manegen wîs sô was im wê:/ wê umb daz michel ungemach,/ daz er an Tristande sach;/ wê umbe sîn selbes nôt,/ | |
| an./ vil jæmerlîche er aber began/ ze gote clagen sîn ungemach;/ ze himel er inneclîche sach:/ ‘got’ sprach er ‘hêrre guoter,/ | |
| si, dô ich si nâhest sach,/ wan daz si michel ungemach/ von dînen schulden hæten./ wies aber sît her getæten,/ desn | |
| werdekeit/ sô swebete Tristand ie daz leit/ und daz verborgen ungemach,/ daz nieman lebender an im sach,/ daz im Riwalînes tôt/ | |
| stât,/ der unz her gevrumet hât/ daz laster und daz ungemach,/ daz disen zwein landen ie geschach.’/ dâ rief an der | |
| leben swârte,/ sîn eigen lîp unmârte./ ouch was sîn meistez ungemach,/ daz er daz alle zît wol sach,/ daz er den | |
| nâher gegangen, danne ez gie;/ und wan im ouch sîn ungemach/ in ir dieneste geschach,/ al deste nâher giengez in./ //Nu | |
| ein schar gienc ûz, diu ander in/ und clageten sîn ungemach./ //In der wîle ez dô geschach,/ daz ein pfaffe dar | |
| alse vil/ schœner künste und vuoge ersach,/ in erbarmete sîn ungemach/ vil inneclîche sêre/ und enbeite ouch dô niemêre:/ er gie | |
| gedanken în,/ die doch vil sicher wânden sîn/ von senedem ungemache./ ouch sint die zwô sache,/ kiel âne anker unde muot,/ | |
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