Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wider über sê./ genistet ie kein swalwe mê/ mit solhem ungemache,/ sô vil sô si bûsache/ bî ir in dem lande | |
| endes sâ/ und reit unlange, unz er gesach/ sîner ougen ungemach,/ den egeslîchen trachen;/ der warf ûz sînem rachen/ rouch unde | |
| nahten began,/ diu wîse vrâgete unde sprach/ umbe ir tohter ungemach/ ir tougenlîche liste,/ von den si wunder wiste,/ dazs in | |
| si ir leben unde ir tôt,/ ir wunne unde ir ungemach/ zallerêrste gesach./ von sînem helme gienc ein glast,/ der vermeldet | |
| gesaget,/ eine mæzlîche sache/ mit liebe und mit gemache/ dan ungemach und arbeit/ bî micheler rîcheit.’/ ‘ir redet wâr’ sprach Tristan;/ | |
| des lange stæte./ der getriuwe der hæte/ zwei nâhe gêndiu ungemach:/ swenne er ir under ougen sach,/ und ime diu süeze | |
| als er ir aber niht ensach,/ daz was sîn meistez ungemach./ dicke besatzter sînen muot,/ als der gevangene tuot,/ wie er | |
| einen willen,/ ez begunde in beidiu stillen/ und offenen ir ungemach./ ietwederez sach unde sprach/ daz ander beltlîcher an:/ der man | |
| smerzen/ ir muotes unde ir herzen./ si muote ir beider ungemach,/ wan si si zallen zîten sach/ ameiren unde amûren,/ siuften | |
| vrouwen unde mir!’/ //Brangæne wider Îsôte sprach:/ ‘vrouwe, ist iuwer ungemach,/ als er dâ giht, von solher nôt?’/ ‘jâ herzeniftel’ sprach | |
| mir an daz leben.’/ diu getriuwe Brangæne sprach:/ ‘vrouwe, iuwer ungemach/ daz müet mich harte sêre./ nun bîtet ouch niemêre:/ heizet | |
| daz ich iuch mit ougen ie gesach/ und allez iuwer ungemach/ von mir ûf erstanden ist!/ und enweiz nu weder rât | |
| und sult ir mir gelouben wol,/ ir leit und iuwer ungemach,/ daz mir nie leider geschach,/ dan mir geschehen ist dar | |
| was./ aldâ gestuonder trahtende,/ in sînem herzen ahtende/ sîn tougenlîchez ungemach./ sus kam, daz er den schate gesach/ von Marke und | |
| wan ime sîn âder ûf brach,/ daz ime sît michel ungemach/ und leit begunde machen./ bette unde bettelachen/ diu missevarte daz | |
| besande,/ dar er sich triuwen versach,/ und kündet in sîn ungemach/ und seitin, wie diz mære/ dâ ze hove ersprungen wære/ | |
| sin benæme im und zestôrte/ sîne sorge und al sîn ungemach./ //Tristan der hôrte unde sach/ daz wunderlîche wunder an:/ hunt | |
| kein guot, daz er ie gesach./ diu trahte und daz ungemach/ daz lag im in dem herzen ie/ und entet doch | |
| ich den bast noch nie gesach./ mîn arbeit und mîn ungemach/ daz was âne âventiure:/ ich vant an der fossiure/ den | |
| kam./ //Under diu dô diz geschach,/ sô hæte ie michel ungemach/ der trûrige Marke:/ er trûrete starke/ umbe sîn êre und | |
| ine weiz nâch waz unmuoze./ //Der künec dô der sîn ungemach/ als offenbærlîche ersach,/ dô was im êrste vür geleit/ sîn | |
| dô die Tristan sô schœne sach,/ ez vrischet ime sîn ungemach:/ sîn altiu herzeriuwe/ diu wart aber dô niuwe./ si mantin | |
| inneclîchen muot:/ er dûhtin süeze unde guot./ er minnete diz ungemach/ durch daz, wan er si gerne sach;/ sô sach er | |
| vil ofte wider sich selben an,/ swenne er sîn senftez ungemach,/ //Îsôte_as_blanschemains gesach./ diu viuwerniuwet ime den muot/ mit der glimmenden | |
| begienger sîne höfscheit:/ dôr an der megede gesach/ ir senelîchez ungemach,/ daz sich daz üeben began,/ dô leiter sînen vlîz dar | |
| offenbære,/ daz al daz ingesinde jach,/ sîn triure und sîn ungemach/ daz wære durch Îsôte gâr./ si hæten ouch entriuwen wâr:/ | |
| inne:/ er gerte verrer minne/ und leit durch die grôz ungemach,/ die er weder enhôrte noch ensach,/ und enthabete sich der | |
| ich wæn ich iu niht sagen darf,/ waʒ si dâ ungemaches liten./ ir gesellen ouch niht vermiten,/ in enwær daʒ herze | |
| sô der lîp zergât./ durch die selben sache/ lebet in ungemache/ manec man durch sîn frümikheit/ mit ringender arbeit./ eʒ ist | |
| in vlizeclich/ Daz er wolte irbarmen sich/ Uber ir clagendez ungemach,/ Daz man an iren ougen sach./ Johannes der gewere/ Bedahte | |
| dannen er durch daz lant brach./ er tede ein michel ungemach./ er was Dario gram./ er stôrte Galileam./ dâ wart in | |
| wart gesunt,/ daz ir ein hunderet tôt lach/ ân andere ungemach./ dâ brâchen sie die besten mûre zû der erde,/ diu | |
| ûfhâhen./ der boten ainer zim sprach:/ ’hêre, tût uns nehain ungemach;/ wande ez ne dûcht iuch gnâde noch reht,/ swâ sô | |
| $t ſi mit gelicheme ſcaden rach. ſver ir tet dehein ungemach. ſin ne dorfte niman gedenken. daz man ſi mahte getrinken. | |
| betageten/ daz mans in hôhem prîse sach!/ selten senftekeit, grôz ungemach/ wart den helden sît bekant./ durh prîs si wâren ûz | |
| floytieren./ nu wold ouch punieren/ Terramêr mit krache/ den getouften zungemache,/ da niun krône rîcheit lac,/ und dâ manic edel vürste | |
| nôt./ der junge ûz süezem munde sprach:/ ‘tugenthafter got, mîn ungemach/ sî dîner hôhen kraft gegeben,/ daz du mich sô lange | |
| mere,/ der deheiner vîent nie gesach/ bî dem tage. grœzer ungemach/ der marchgrâve von den gewan./ die selben ranten in dô | |
| jungen Vîvîanz/ ûf daz velt Alischanz,/ des tôt ir herzen ungemach/ gap. der marcrâve ersach/ daz ein brunne und ein linde/ | |
| streit./ die wâren ouch an der wache/ die naht mit ungemache,/ ze hulden Tervigant ir gote,/ ouch von Terramêrs gebote/ und | |
| er klagen./ Schoyus wart dô vil geslagen/ den heiden ze ungemache./ kastânjen boume ein schache/ dâ stuont mit wînreben hôch:/ in der | |
| kus dâ vriuntlîch ergienc./ unverzagetlîch er sprach:/ ‘nâch senfte hœret ungemach./ wer möht ouch haben den gewin,/ als ich von dir | |
| hât erkant.’/ //Dô Terramêr vil rehte ersach/ daz deheines sturmes ungemach/ Oransche möht ertwingen,/ dô si niht wolten dingen,/ dô hiez | |
| ich vüere:/ daz si mîn ors her getruoc,/ dô hetez ungemach genuoc./ waz wunders kan mir got beschern!/ hie muos ich | |
| den jâren/ daz ir neheiner gran noch truoc./ mîn bruoder ungemach genuoc/ het ân unsich erworben./ sîne man sint erstorben,/ dar | |
| aller koufliute êre/ mit im der dankêre:/ ‘ir habt doch ungemach erliten,/ von swelhem lande ir sît geriten./ iuch solten ritter | |
| //[D]er wirt wol hôrte und sach/ daz er von trûren ungemach/ dennoch pflac und het erliten:/ ern wolt in dô niht | |
| iuch sehen sol/ sliefen in sölhe arbeit:/ mir ist iuwer ungemach vil leit./ ob ir des gert, ich hân gewant,/ daz | |
| grôzen mort/ der ûf Alischanz geschach,/ dar zuo daz vorhtlîch ungemach/ dâ Gyburc inne beleip,/ diu in nâch helfe von ir | |
| genâde biten:/ sint die mit manlîchen siten,/ daz richet unser ungemach.’/ si gienc her ûz, dâ gein ir sprach/ der marcrâve | |
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