Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Tr 8609 wider über sê./ genistet ie kein swalwe mê/ mit solhem ungemache,/ sô vil sô si bûsache/ bî ir in dem lande
Tr 8968 endes sâ/ und reit unlange, unz er gesach/ sîner ougen ungemach,/ den egeslîchen trachen;/ der warf ûz sînem rachen/ rouch unde
Tr 9300 nahten began,/ diu wîse vrâgete unde sprach/ umbe ir tohter ungemach/ ir tougenlîche liste,/ von den si wunder wiste,/ dazs in
Tr 9373 si ir leben unde ir tôt,/ ir wunne unde ir ungemach/ zallerêrste gesach./ von sînem helme gienc ein glast,/ der vermeldet
Tr 11603 gesaget,/ eine mæzlîche sache/ mit liebe und mit gemache/ dan ungemach und arbeit/ bî micheler rîcheit.’/ ‘ir redet wâr’ sprach Tristan;/
Tr 11757 des lange stæte./ der getriuwe der hæte/ zwei nâhe gêndiu ungemach:/ swenne er ir under ougen sach,/ und ime diu süeze
Tr 11776 als er ir aber niht ensach,/ daz was sîn meistez ungemach./ dicke besatzter sînen muot,/ als der gevangene tuot,/ wie er
Tr 12033 einen willen,/ ez begunde in beidiu stillen/ und offenen ir ungemach./ ietwederez sach unde sprach/ daz ander beltlîcher an:/ der man
Tr 12063 smerzen/ ir muotes unde ir herzen./ si muote ir beider ungemach,/ wan si si zallen zîten sach/ ameiren unde amûren,/ siuften
Tr 12124 vrouwen unde mir!’/ //Brangæne wider Îsôte sprach:/ ‘vrouwe, ist iuwer ungemach,/ als er dâ giht, von solher nôt?’/ ‘jâ herzeniftel’ sprach
Tr 12754 mir an daz leben.’/ diu getriuwe Brangæne sprach:/ ‘vrouwe, iuwer ungemach/ daz müet mich harte sêre./ nun bîtet ouch niemêre:/ heizet
Tr 14408 daz ich iuch mit ougen ie gesach/ und allez iuwer ungemach/ von mir ûf erstanden ist!/ und enweiz nu weder rât
Tr 14555 und sult ir mir gelouben wol,/ ir leit und iuwer ungemach,/ daz mir nie leider geschach,/ dan mir geschehen ist dar
Tr 14627 was./ aldâ gestuonder trahtende,/ in sînem herzen ahtende/ sîn tougenlîchez ungemach./ sus kam, daz er den schate gesach/ von Marke und
Tr 15192 wan ime sîn âder ûf brach,/ daz ime sît michel ungemach/ und leit begunde machen./ bette unde bettelachen/ diu missevarte daz
Tr 15282 besande,/ dar er sich triuwen versach,/ und kündet in sîn ungemach/ und seitin, wie diz mære/ dâ ze hove ersprungen wære/
Tr 15859 sin benæme im und zestôrte/ sîne sorge und al sîn ungemach./ //Tristan der hôrte unde sach/ daz wunderlîche wunder an:/ hunt
Tr 15912 kein guot, daz er ie gesach./ diu trahte und daz ungemach/ daz lag im in dem herzen ie/ und entet doch
Tr 17108 ich den bast noch nie gesach./ mîn arbeit und mîn ungemach/ daz was âne âventiure:/ ich vant an der fossiure/ den
Tr 17276 kam./ //Under diu dô diz geschach,/ sô hæte ie michel ungemach/ der trûrige Marke:/ er trûrete starke/ umbe sîn êre und
Tr 18215 ine weiz nâch waz unmuoze./ //Der künec dô der sîn ungemach/ als offenbærlîche ersach,/ dô was im êrste vür geleit/ sîn
Tr 18966 dô die Tristan sô schœne sach,/ ez vrischet ime sîn ungemach:/ sîn altiu herzeriuwe/ diu wart aber dô niuwe./ si mantin
Tr 18981 inneclîchen muot:/ er dûhtin süeze unde guot./ er minnete diz ungemach/ durch daz, wan er si gerne sach;/ sô sach er
Tr 19043 vil ofte wider sich selben an,/ swenne er sîn senftez ungemach,/ //Îsôte_as_blanschemains gesach./ diu viuwerniuwet ime den muot/ mit der glimmenden
Tr 19184 begienger sîne höfscheit:/ dôr an der megede gesach/ ir senelîchez ungemach,/ daz sich daz üeben began,/ dô leiter sînen vlîz dar
Tr 19278 offenbære,/ daz al daz ingesinde jach,/ sîn triure und sîn ungemach/ daz wære durch Îsôte gâr./ si hæten ouch entriuwen wâr:/
Tr 19377 inne:/ er gerte verrer minne/ und leit durch die grôz ungemach,/ die er weder enhôrte noch ensach,/ und enthabete sich der
UvZLanz 7465 ich wæn ich iu niht sagen darf,/ waʒ si dâ ungemaches liten./ ir gesellen ouch niht vermiten,/ in enwær daʒ herze
UvZLanz 8682 sô der lîp zergât./ durch die selben sache/ lebet in ungemache/ manec man durch sîn frümikheit/ mit ringender arbeit./ eʒ ist
Vät 3701 in vlizeclich/ Daz er wolte irbarmen sich/ Uber ir clagendez ungemach,/ Daz man an iren ougen sach./ Johannes der gewere/ Bedahte
VAlex 684 dannen er durch daz lant brach./ er tede ein michel ungemach./ er was Dario gram./ er stôrte Galileam./ dâ wart in
VAlex 916 wart gesunt,/ daz ir ein hunderet tôt lach/ ân andere ungemach./ dâ brâchen sie die besten mûre zû der erde,/ diu
VAlex 1076 ûfhâhen./ der boten ainer zim sprach:/ ’hêre, tût uns nehain ungemach;/ wande ez ne dûcht iuch gnâde noch reht,/ swâ sô
VMos 51, 20 $t ſi mit gelicheme ſcaden rach. ſver ir tet dehein ungemach. ſin ne dorfte niman gedenken. daz man ſi mahte getrinken.
Wh 7, 8 betageten/ daz mans in hôhem prîse sach!/ selten senftekeit, grôz ungemach/ wart den helden sît bekant./ durh prîs si wâren ûz
Wh 34,10 floytieren./ nu wold ouch punieren/ Terramêr mit krache/ den getouften zungemache,/ da niun krône rîcheit lac,/ und dâ manic edel vürste
Wh 49,16 nôt./ der junge ûz süezem munde sprach:/ ‘tugenthafter got, mîn ungemach/ sî dîner hôhen kraft gegeben,/ daz du mich sô lange
Wh 53,26 mere,/ der deheiner vîent nie gesach/ bî dem tage. grœzer ungemach/ der marchgrâve von den gewan./ die selben ranten in dô
Wh 60,13 jungen Vîvîanz/ ûf daz velt Alischanz,/ des tôt ir herzen ungemach/ gap. der marcrâve ersach/ daz ein brunne und ein linde/
Wh 71,24 streit./ die wâren ouch an der wache/ die naht mit ungemache,/ ze hulden Tervigant ir gote,/ ouch von Terramêrs gebote/ und
Wh 88,25 er klagen./ Schoyus wart dô vil geslagen/ den heiden ze ungemache./ kastânjen boume ein schache/ dâ stuont mit wînreben hôch:/ in der
Wh 95,10 kus dâ vriuntlîch ergienc./ unverzagetlîch er sprach:/ ‘nâch senfte hœret ungemach./ wer möht ouch haben den gewin,/ als ich von dir
Wh 111, 2 hât erkant.’/ //Dô Terramêr vil rehte ersach/ daz deheines sturmes ungemach/ Oransche möht ertwingen,/ dô si niht wolten dingen,/ dô hiez
Wh 119,14 ich vüere:/ daz si mîn ors her getruoc,/ dô hetez ungemach genuoc./ waz wunders kan mir got beschern!/ hie muos ich
Wh 124,22 den jâren/ daz ir neheiner gran noch truoc./ mîn bruoder ungemach genuoc/ het ân unsich erworben./ sîne man sint erstorben,/ dar
Wh 130,21 aller koufliute êre/ mit im der dankêre:/ ‘ir habt doch ungemach erliten,/ von swelhem lande ir sît geriten./ iuch solten ritter
Wh 136, 2 //[D]er wirt wol hôrte und sach/ daz er von trûren ungemach/ dennoch pflac und het erliten:/ ern wolt in dô niht
Wh 137,26 iuch sehen sol/ sliefen in sölhe arbeit:/ mir ist iuwer ungemach vil leit./ ob ir des gert, ich hân gewant,/ daz
Wh 162,16 grôzen mort/ der ûf Alischanz geschach,/ dar zuo daz vorhtlîch ungemach/ dâ Gyburc inne beleip,/ diu in nâch helfe von ir
Wh 165,27 genâde biten:/ sint die mit manlîchen siten,/ daz richet unser ungemach.’/ si gienc her ûz, dâ gein ir sprach/ der marcrâve

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