Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| syn munt sußeclich und sprach: ‘Schoner son, nu enhabt keyn ungemach $t darumb! Ich wil werlich das ir hinweg gebent beyde, | |
| herren wol loben das ir alhie samet sint nach anderm ungemach das ir beide erliden hant! Nu bitte ich uch beyde | |
| konig Artus und clag im uwer enterbniß und uwer groß ungemach. Es enist auch keyn so hoch man in der welt, | |
| syn best lant, imselb gemach zu thun, wann er vil ungemaches erlitten hett. Das saget uns die historia das der konig | |
| ging zu dem thorn da beide kint inn waren mit ungemach, wann sie hetten beide sere geweynet und großen jamer gemacht; | |
| alle die nacht und allen den @@s@tag allesampt mit großem ungemach gethan leben, wann er was der unsinnigste mensch in sim | |
| herren wedder erdötet habent noch von uwernthalben $t in keim ungemach sint. Das solt ir thun off das das ich uch | |
| den ich diße groß wunden gern enpfing und diß groß ungemach durch synen willen gern dulden wil, mag ich im zu | |
| uch dann an Phariene mym meister, dem ich myn groß ungemach enbot, und er zu mir nicht enkam. Er was mir | |
| und fert wol.’ Und darnach saget er im alles das ungemach das Phariens erlitten hett im strytt und allenthalben. ‘Ay’, sprach | |
| die Claudas zu gisel hett gegeben. Phariens was sere zu ungemach das yn sin lút so vil ungemachs taten mit unrecht. | |
| was sere zu ungemach das yn sin lút so vil ungemachs taten mit unrecht. – Nu mußen wir ein wil furbas | |
| ritter von Maloaut und von irselber, wie sere sie zu ungemach $t was das sie des guten ritters namen nit wúst | |
| Und wißent das ir von dißem tage gnug schanden und ungemaches solt haben; wir haben gar nahe ein jare noch zu | |
| frauwen von Maloaut me besah, so syn hercz me zu ungemach $t was. Des wart die konigin geware und prufete das | |
| lip alhie sy.’ Diß sprach sie darumb das sie im ungemach $t wolt machen ein wil, doch west sie wol das | |
| mir lieber das ich dot were oder das ich myn ungemach $t dulte als lang als ich lebte, wann ich lang | |
| und fand ein jungfrauwe in fezren ligen gespannen sere zu ungemache und in vingern. Die jungfrau was Gradazelains amie gewesen, und | |
| lange,/ deme kunte si den gotis slach,/ ob er sichein ungemah/ an ir libe torste irzeigen./ harte uorchte sih der heiden./ | |
| Jeronimuſ ſcribet, ſo enſulen wir an der hei[36#’r]ligen naht dehein vngemach han. Da mite ſulen wir unſ ſcheiden uon dem viende | |
| al dat dinem Jhesu geschach,/ dat was dines herzen groʒ ungemach./ ////Nu kumen ich an sin lesten dach,/ daran sin not | |
| herzen $’t stichet,/ min herz it gar zebrichet/ dit groʒe ungemach!/ ////Wale is an mir volbracht/ diͤ warheit, diͤ mir was | |
| dů du trene geves inde klage,/ dů dins sunes manich ungemach/ bitterlich din suͤʒe herz durchbrach./ //Ein iͤwlich pin was ein | |
| schenket,/ diͤ diͤ bedruͤvde herzen verdrenket!/ //Wand ümb manch groʒ ungemach,/ dat ümb din sun din herz durchstach,/ ümb dines reinen | |
| herzen wunden,/ diͤ din herze wunden begunden,/ dů $’t allererest ungemach/ dins suͤʒen kindes licham stach –/ is he dir worden | |
| kümt de liͤfste dach,/ dan salt du mir, liͤf, al ungemach/ liͤflich gelden bit allem gemache;/ dan is zit, dat min | |
| de si alein gesaden mach/ ind van in geverren al ungemach./ ////Niͤmer $’n sal ir herz erligen,/ si sulen loufen, si | |
| v#;iur noch $’n gein hamerslach,/ dat is: noch r#;iu, noch ungemach,/ dat dines kindes lichem durchbrach./ //Din herze brach ind enzebrach | |
| suͤʒlich sin wort min herze brach,/ min herze brach an ungemach,/ it giͤnc up, ind it entfiͤnc/ des liͤven stral, diͤ | |
| vrumen,/ swat ir in erdrich geschiͤn mach/ beid gemach ind ungemach;/ beid gůt ind üvel wirt ir gůt./ de gůt wirt | |
| smerze/ dat si vünf ir süne sach/ sunderlich liden manch ungemach!/ si sach si villen, si sach si braden,/ si sach | |
| dis ind andre vrowen sach,/ diͤ durch got liden manich ungemach,/ als man schrift van alden ziden,/ it ducht mich ein | |
| is ir de dridde dach,/ diͤ am lif alein liden ungemach./ //Dit můst ich al darümbe sagen,/ wand ich der kronen | |
| vridelicher stat,/ dar$’n gein vient zů enmach,/ da niͤ niͤmen ungemach $’n gesach./ //Dar is er ind senftmuͤdcheit,/ dar is minn$’ | |
| üveraʒ,/ dar is gebruchung an underlaʒ,/ dar is hunger an ungemach,/ de al zit sat is ind niͤ$’n erlach./ //Dar is | |
| das si sich den minsten creaturen getúrre glichen. Umbe ir ungemach betruͤbet si sich niemer, mere si froͤwet sich alleine in | |
| got sin gebot da uf, wan er den menschen nie ungemach geschůf. In der jungesten not, als dise seligen brůder das | |
| ungetroͤstet und ir herze trůg die wile grossen jamer und ungemach. Si brante sere in einvaltiger minne sunder hohe bekantnisse himelscher | |
| Also vile als wir heleklich leben in ellende und in ungemach ungetroͤstet, also vil glichen wir Sante Johanse_ Baptisten, $t der úber | |
| $t In siner heligen marter wil ich verklagen alles min ungemach. So gan wir denne mit vroͤden und mit herzeclicher liebin | |
| und singen ime denne lop und ere umb das erste ungemach, das er liden wolte, do er in der krippfen lag. | |
| ich <FOLIO>(146#’v)</FOLIO> kumme, so kume ich gros. Es enwart nie ungemach so gros, ich moͤge es wol geheilen. Du můst noch | |
| hoͤrent. Vor dem bette habe ich einen stůl, der heisset ungemach. Das ungemach git mir vroͤmde súnde ze bekennende, der ich | |
| dem bette habe ich einen stůl, der heisset ungemach. Das ungemach git mir vroͤmde súnde ze bekennende, der ich nie wart | |
| geslagen, das ich ie behalte den gottes segen, was mir ungemaches werde gegeben. Eya erlicher, heliger cristaner geloͮbe, du erlúhtest ie | |
| Ich was zwene tage und zwo naht in also gros ungemach komen, das ich hoffenunge hatte, das min ende were komen. | |
| und in aller êren gan?/ durch daz m%/üet mích sîn ungemach,/ Daz si ín sô schône grüezent wal/ und zuo ime | |
| mvͦſ nah ir./ /Ist ir liep mîn leit und mîn ungemach,/ wie kan ich danne iemer mêre rehte werden vrô?/ sî | |
| spiegel gar zerbrach./ Dô wart al sîn wunne ein leitlich ungemach./ alsô dâhte ich iemer vrô ze sîne,/ dô ich gesach | |
| grôz als umbe ein hâr,/ sô lite ich von schulden ungemach./ ich weiz wol, waz mich hât betrogen:/ dâ seit ich | |
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