Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| me vernam,/ Daz in dem tage geschach,/ Daz iamer, daz vngemach,/ Die sorge, die swere,/ Swer so er were,/ V3nde er=z | |
| lac gewu1nt./ Do klaugete sie in der stunt/ Grozliche sin vngemach./ Sie er|sufcete vnd sprach:/ {"H}erre, ich mac es verswige1n niet./ | |
| ez doch gote zv ere1n/ V3nde lat vch erbarme1n vnse vngemach."/ Achilles kvrtliche1n sprach:/ "Vwer vngemach, daz ist mir leit./ Ich | |
| V3nde lat vch erbarme1n vnse vngemach."/ Achilles kvrtliche1n sprach:/ "Vwer vngemach, daz ist mir leit./ Ich sage vch die warheit,/ Daz | |
| geschach in vnder=des:/ Ez gesach achilles/ Ir leit v3nde ir vngemach./ Vn2de als er ez rechte gesach,/ Vil zorne im wart./ | |
| wesen,/ Ich en=mac deheine wis genese1n:/ So groz ist min vngemach."/ Paris in ir wort sprach:/ "Ich swere dir in truwe1n:/ | |
| en=sach,/ Sie en=weste, waz ir geschach:/ So groz was ir vngemach./ Ecuba, die tet alsame:/ "Waz sol ich arme wibes name?/ | |
| stunt er vf vn2de sprach:/ "Ir herren, vch ist daz vngemach/ Vm anfimaco leit,/ Daz die criche1n hette1n vf geleit,/ Daz | |
| lohe1n./ Etliche vor leide1n da1nne1n flohe1n./ Ez was im vil vngemach,/ Daz ir opfer niet geschach,/ Als im vo1n rechte solte | |
| lenger bite."/ Sin rat, der geschach./ Da vo1n quam groz vngemach/ Vn2de groz leide,/ Als ich dar nach bescheide./ Do leitte | |
| min."/ Do sprach vnder=des/ Der wise vlixes:/ "Mir ist vil vngemach,/ Daz uwer hute dehein beiach,/ Daz ez sin wese1n solde./ | |
| agome1nno1n solde geschen./ Zv agome1nnone sie sprach:/ "Vch nahet groz vngemach,/ Ob ich ez spreche1n turste./ Ez ist simelich furste,/ Dem | |
| itis hat gelart,/ Waz de1n criche1n geschach,/ Weme gemach, wem vngemach,/ Wer in dem mere bleip/ Vn2de wen daz vngewiter treip/ | |
| er gut gemach gewan/ Vo1n maniger hande sache,/ Nach sime vngemache./ Sint wart groz rede erhabe1n,/ Daz orestes in dem grabe1n/ | |
| des/ Der wise vlixes/ An gutme gemache,/ Daz im zv vngemache/ Was geschen manige1n tac./ Nausica eines kindes gelac;/ Eine1n son | |
| lan/ Vn2de an die alde1n grede gan,/ Sage1n gemach vn2de vngemach,/ Waz achilles svne geschach,/ In welche1n lande1n er bleip,/ Sint | |
| $s gezogen oder gefuoret,/ hizze noch frost noch $s dehein ung(e)mach sie neruoret,/ die mit guoten werchen $s und(e) willen dare | |
| unde brucke sint áll%\e $s sleht unde sicher gemachet;/ alles úngemaches habent sich $s verzigen unde versachet/ alle die mit dir | |
| des iu hi ze laide gescah,/ son darf iuch daz ungemach/ nimer geriuwen,/ daz ir hie habet en triuwen/ erliten durch die | |
| Daz er im ſchufe leit und ach,/ Betrubnis groz und ungemach./ Daz enphing Job, der bequeme,/ Daz er da von baz | |
| Von dier sagen? du tuest we/ Dem weisen manne, und ungemach/ Dem weisen Salamone von dier geschach,/ Das er verlie die | |
| Da von der christenhait vil we/ Von im geschach und ungemach./ Zw den cristen er sprach,/ Wer cristen sein wolde,/ Das | |
| in nicht mochte speisse chomen./ Des erliten sy hunger und ungemach./ Do das der chunig von Jerusalem ersach/ Der getrewe Ezechyas/ | |
| ofte von arbait./ Erliten sy aber chain lait/ Oder grossen ungemach,/ Das selb, herre, doch geschach/ Nicht ane gros schulde:/ Sy | |
| wirt «auwe, och und ach»,/ So sich hebt ir ewiger ungemach/ Der nimmer ende haben mach,/ Das wiert in ein jamerleicher | |
| dir wol kann nennen:/ Du hast beschaidenhait zeerkennen/ Gemach und ungemach;/ So ist auch ain ander sach/ Damit er dich hat | |
| ich han verlorn, das ist mein klag/ Und meins herczen ungemach!/ Dir ze dien was ich swach,/ Das sey dir, herre, | |
| Vil manig grosse arbait./ Wie manig witib von ir lait/ Ungemach und sw#;aer!/ Unppilleich es w#;aer/ Ob wir sy hin liessen./ | |
| ichtes vrâgete./ nu hân ich disem lieben man/ nie kein ungemach getân./ warumme zürnet er gein mich?/ ei, hêrre, weder bin | |
| Mein freud ist aller erst gesigen,/ Nu wechset meiner freuden ungemach.’/ Das har er auß dem haupte prach,/ Das er sein | |
| mit golde/ Gefullet untz an das dach,/ Wer mir meinen ungemach/ Hilffet rechen und mein laid:/ Das schwer ich yetzund ainen | |
| mayes zeyt,/ Der senden hertzen freuden geit/ Und zuchet schweren ungemach./ Der maister zu dem heren sprach/ ’Lieben heren, saget mir/ | |
| Da sy ir kind erslagen sach,/ Si sprach ’we und ungemach!/ Mein schoner sun Kolkan,/ Di wuntten hat dein swert getan./ | |
| wirffet in inn den pach./ Da geschicht im we und ungemach:/ Er muß des todes aigen wesen,/ Wann er en$~mag nicht | |
| mir dô/ ‘sît dîn gemüete stât alsô/ daz dû nâch ungemache strebest/ und niht gerne sanfte lebest,/ ichn gehôrte bî mînen | |
| alle die ich ie gesach./ jâ wând ich vreude ân ungemach/ unangestlîchen iemer hân:/ seht, dô trouc mich mîn wân,/ //Mir | |
| als ab ich in einen sach,/ mîn vorhte und mîn ungemach/ wart gesenftet iedoch,/ und gedâhte ze lebenne noch,/ und gurte | |
| neve Kâlogrenant/ alsô kûme durch gebrach./ ouch leit er grôzen ungemach/ unz daz er ûz ze velde kam./ die guoten herberge | |
| vertragen./ sîn heil begunder gote clagen,/ daz ir ie dehein ungemach/ von sînen schulden geschach./ sô nâhen gienc im ir nôt,/ | |
| sî hôrte und niene sach./ nû buozte si im den ungemach,/ wande sî nâch sîner bete/ ein venster ob im ûf | |
| grabe./ dô sî her Îwein eine ersach/ unde ir meinlich ungemach,/ ir starkez ungemüete/ unde ir stæte güete,/ ir wîplîche triuwe/ | |
| geschehen./ //Diu vrouwe jæmerlîchen sprach/ ‘nû clag ich gote mîn ungemach,/ daz ich nû niht ersterben mac./ daz ich iemer deheinen | |
| schein,/ dô ich in von êrste sach,/ daz untriuwe ode ungemach/ ieman von im geschæhe/ dem er triuwen verjæhe./ sîniu wort | |
| vuocte mîn rât und mîn bete/ daz sî leit und ungemach/ verkôs der ir von iu geschach:/ wand ich het ir | |
| im schiet/ daz sî in entrôste noch enriet,/ daz smæhlîche ungemach,/ dazs im an die triuwe sprach,/ diu versûmde riuwe/ und | |
| als ich iu ê hân verjehen,/ grôz heil und michel ungemach./ als er die linden drobe sach,/ und dô im dâ | |
| ein alsô armiu maget/ daz von deheiner sache,/ von manegem ungemache,/ deheiniu armer möhte leben.’/ er sprach ‘wer möhte iu geben/ | |
| kint,/ diu biderbe unde guot sint!’/ //Dô der gast sîn ungemach/ beidiu gehôrte unde gesach,/ daz begund im an sîn herze | |
| dâ nieman clagen/ deheinen der im geschach,/ niuwan des lewen ungemach./ //Nû was ez ze den zîten site/ daz der schuldegære | |
| solt in beiden;/ dâ zuo diu junger sprach/ ‘swester, disen ungemach/ den sol dir got verbieten./ ich wânde mich genieten/ grœzers | |
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