Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ungemach stnm (475 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| genozzen selten.’/ der künec zen ambtliuten sprach:/ ‘durh der wirtîn ungemach/ und durh ander die hie klagen/ sulen wir des niht | |
| zin allen ‘muoz ich leben,/ ich rîche iuch umb diz ungemach.’/ ze al den werden er sus sprach,/ unt sunder zuo | |
| gewan/ daz er der helle porten brach,/ unt der Adâmes ungemach/ erwante? daz tet diu Trinitât!/ der sich einen selbe dritten | |
| daz man in dienestlîchen sach/ under schiltlîchem dache/ bî sölhem ungemache/ dâ man den lîp durh wirde zert/ unt dem laster | |
| âbends, dô man die sterne sach,/ dô huop sich Gyburge ungemach./ beidiu der unt dirre,/ slingære unt patelirre,/ sarjande und schützen,/ | |
| mischen./ //Zir liebstem vater si dô sprach,/ si sagt erkantez ungemach/ und daz wît gemezzen leit,/ beidiu sô lanc und ouch | |
| kleine,/ von maneger vrâge diu dâ geschach/ umb der küneginne ungemach,/ daz er von herzen klagete/ dô siz im undersagete./ niht | |
| waz er meinde,/ dô er sô wiltlîchen sach./ eteslîche vorhten ungemach/ âne schult von im erlîden:/ daz kund er wol vermîden,/ | |
| hiut morgen daz ich in sach:/ mir sol vreude oder ungemach/ vil schiere von sîner kumft geschehen./ ich muoz im antlützes | |
| ich wæn er selbe ouch ellen truoc./ nu hânt si ungemach genuoc,/ siben ander vürsten die noch sint/ gevangen dâ bî | |
| die vil genendeclîche/ ê dicke in Franchrîche/ bejageten prîs und ungemach./ der marhcrâve zin allen sprach:/ //‘[V]riunde herze und vîende kraft/ | |
| ander sînen lîp/ eisieren mit maneger sache/ nâch dem grôzen ungemache,/ daz er unsanfte was gelegen./ dâ wider der ander wolde | |
| ich nim.’/ Terramêr zem wartman sprach:/ ‘helt, mich müet dîn ungemach./ dîn kursît ist bluotes naz./ man sol durh reht dich | |
| schaden tuot/ dînes hurteclîchen poynders krach/ sol si wol lêren ungemach./ krefteclîch an dime ringe ich weiz/ den künec Matribleiz./ der | |
| swelhes tages er deheinen vîent sach,/ bî vriunden het er ungemach./ dô sich die vanen geneigten/ unt ze bêder sît erzeigten/ | |
| urhap/ des tages von sîner hant geschach,/ sô heten grœzer ungemach/ //Dise ehte von im gewunnen./ des strîtes wart begunnen/ an | |
| erklungen./ //Dô der Rennewarten ersach,/ in dûhte daz er nie ungemach/ des tages in sturme enpfienge,/ swie ez dar nâch ergienge./ | |
| doch strîtbære.’/ obem künege Purrel geschach/ ze bêder sît grôz ungemach,/ den kristen und den heiden./ dâ ergienc von in beiden/ | |
| wol schîn/ daz er sînen vater sach/ ungern in sölhem ungemach./ an den kom dô Rennwart./ des was der bruoder ungespart:/ | |
| sô benam des steines güete / mit süezem schîne ir ungemach, / sô si sîn varwe rehte ersach; / an tugende | |
| die / aller jungest mit jâmer sach. / sînes herzen ungemach / wart dâ von sô grôz / daz in des | |
| gunêret. / Dô der rîter rehte ersach / der juncvrouwen ungemach, / daz begunde im an sîn herze gân. / ezn | |
| Dô der rîter daz ersach / daz im leit und ungemach / sô ofte an sîner vart geschach, / wider sich | |
| der grâve Adân gewar; / vil sêr%..e muot in sîn ungemach. / er lief über in und sprach / ‘ey, guoten | |
| Merân, dâ %..ich jâmer sach / und von klage d%..en ungemach / von der werlte wunne, / ez möht%..e diu liehte | |
| daz nemen. Wolt aber er sich des widersetzen, waz im ungemaches darumb widervert, $t daz sol man im niht bezzern, und | |
| mit schiezzen, mit slahen oder mit stechen, oder swaz im ungemaches geschehen mag, swer daz tůt, der sol unserm hern dem | |
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